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Die Wunderheilerin

Historischer Roman. Originalausgabe

(5)
Skandal im mittelalterlichen Leipzig

Leipzig, Anfang des 16. Jahrhunderts: Obwohl ein Fluch auf ihm liegt, heiratet die Henkerstochter Priska den Stadtarzt Adam. Eigentlich müsste sie glücklich sein, doch sie weiß genau, dass Adam sie niemals lieben wird.
Priska flüchtet sich in die Arbeit als Gehilfin ihres Mannes, schnell geht ihr der Ruf als Wunderheilerin voraus. Besonders beliebt ist sie bei den Frauen. Sie hilft ihnen, ungewollte Schwangerschaften zu verhindern. Doch damit gewinnt sie nicht nur Freunde. Besonders ihre Zwillingsschwester Regina neidet Priska das Leben an Adams Seite ...
Portrait
Ines Thorn wurde 1964 in Leipzig geboren. Nach einer Lehre als Buchhändlerin studierte sie Germanistik, Slawistik und Kulturphilosophie. Sie lebt und arbeitet in Frankfurt am Main. Bei Wunderlich erschienen zuletzt ihre Romane «Das Mädchen mit den Teufelsaugen», «Teufelsmond» und «Wolgatöchter».
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 415
Erscheinungsdatum 01.09.2006
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-24264-9
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19/12,3/3,8 cm
Gewicht 413 g
Auflage 5. Auflage
Verkaufsrang 100.004
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
5 Bewertungen
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Rechtschreibfehler auf allen Seiten
von einer Kundin/einem Kunden am 10.06.2014
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ich habe die Wunderheilerin als ebook gelesen und war entsetzt über die Unmengen von Rechtschreibfehlern auf ausnahmslos allen Seiten, was das Lesen sehr anstrengend macht. Das Buch an sich hätte ich sonst mit 5 Sternen bewertet, weil es sehr interessant und abwechslungsreich in Personen und Handlung geschrieben ist.

frauen im mittelalter
von margarete hachenberg aus dierdorf am 18.10.2010
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

diese geschichte aus leipzig im mittelalter des beginnenden 16. jahrhunderts zeigen gewalt und brutalität, die machenschaften, das grauen, unheil, entsetzen, das ausgeliefertsein der frauen, verzweiflung, die hoffnungslosigkeit und die aussichtslosigkeit, die gnadenlose hetzjagd auf das weibliche geschlecht, auch die erbarmungslosigkeit in allen facetten. frauen waren abhängig von einem mann,... diese geschichte aus leipzig im mittelalter des beginnenden 16. jahrhunderts zeigen gewalt und brutalität, die machenschaften, das grauen, unheil, entsetzen, das ausgeliefertsein der frauen, verzweiflung, die hoffnungslosigkeit und die aussichtslosigkeit, die gnadenlose hetzjagd auf das weibliche geschlecht, auch die erbarmungslosigkeit in allen facetten. frauen waren abhängig von einem mann, mussten heiraten, um in der zukunft einen erwerb für ihr leben zu haben. die unteren, niederen stände hatten keinerlei chance auf eine gute und zufriedene zukunft. die herkunft einer frau spielt eine bedeutende rolle. sie war eine aussätzige, kam sie aus einem niedrigen stand. die hochzeit priskas mit dem schwulen arzt war eine verzweiflungstat. sie bekam ja mit, wie es ihrer bekannten eva, der silberschmiedin ging. frauen konnten im beruf nicht aufsteigen. um ihr leben zu sichern, mussten sie sich das unmöglichste einfallen lassen, aus der not eine tugend machen. das war überlebenswichtig, existenziell, sich kenntnisse, sehr umfassende kenntnisse in einer berufssparte anzueignen. selbst vor dem eigenen mann war manche frau nicht sicher. gefühlvoll, voller schmerz, elendiglich, emotionsgeladen, vernichtend, gehetzt, gejagt wirkt eva, die schwangere silberschmiedin. priska erfuhr nie wirklich liebe und zuneigung ihrer eltern oder geschwister, wunderte sich über die liebevolle zuwendung evas. wunderbare, detaillierte beschreibungen der wohnräume, des wetters und der jahreszeiten, der personen ragen besonders heraus. trotz moderner sprache, lebendig geschildert, entführt uns ines thorn mit den detaillierten und ausführlichen beschreibungen um wohnungseinrichtung, und mode der figuren tief hinein in den anfang des 16. jahrhunderts. die erscheinung und auch das seelenleben evas, der silberschmiedin und priska, decken auf, wie sich diese frauen fühlen. eva wurde von ihrem mann verlassen und kam auf diese weise in verruf unter den menschen ihrer umgebung. so verlor sie alle rechte, die sie mit dem zusammenleben mit einem mann und der fortdauer ihrer ehe behalten hätte. damit verlor sie ihre würde und ihr gesicht, verlor ihre arbeit, ihren stand. ihre existenz ist im höchsten maß bedroht, so dass sie sich sogar überlegt, zu lügen, um ihre werkstatt von der zunft nicht weggenommen zu bekommen. sie resigniert ohne einen schimmer hoffnung. über die kenntnisse, die sich priska durch ihren mann, den arzt, aneignet, lernen wir viel über die krankheiten und die behandlungsmethoden in der zeit der syphilis und der pest. sehr interessant und spannend, sehr aufschlussreich ist das buch geschrieben.

Die starken Mächte des 16. Jahrhunderts
von Helga aus Wien am 19.06.2010

3.Teil Dieser dritte Teil beginnt 1503 in Leipzig und schließt nahtlos an den zweiten Teil an. Er handelt hauptsächlich von Priska, dem Lehrmädchen von Eva, der Silberschmiedin. Sie heiratet Evas Bruder Adam, der Stadtarzt ist und von den Leuten als Sodomit bezeichnet wird und den sie am liebsten auf dem Scheiterhaufen... 3.Teil Dieser dritte Teil beginnt 1503 in Leipzig und schließt nahtlos an den zweiten Teil an. Er handelt hauptsächlich von Priska, dem Lehrmädchen von Eva, der Silberschmiedin. Sie heiratet Evas Bruder Adam, der Stadtarzt ist und von den Leuten als Sodomit bezeichnet wird und den sie am liebsten auf dem Scheiterhaufen sehen würden. Priska hilft ihm mit den Kranken und da sie sich sehr gut mit Kräutern auskennt, wird sie bald überall die "Wunderheilerin" genannt. Man erfährt auch einiges über die Kräuter und ihre Wirkung und wie Priska versucht, ungewollte Schwangerschaften zu verhindern. Das Leipzig im 16. Jahrhundert ist wieder sehr interessant und aufschlussreich beschrieben. Sehr stark kommt die Macht des Glaubens zum Tragen und bringt viel Unruhe in die Bevölkerung. Sie wird sogar in zwei Lager geteilt, die Luther-Anhänger und die Papst-Anhänger. Priska ist eine starke Persönlichkeit und muss ihren eigenen Weg in dieser schlimmen Zeit finden. Noch dazu, wo Regina, ihre Zwillingsschwester, ihr das Leben zur Hölle macht, weil es ihr selbst nicht so gut geht und sie Priska einfach alles neidet. Mir hat auch dieser dritte Teil wieder gut gefallen, allerdings hat er mich nicht mehr ganz so in den Bann gezogen, wie die beiden anderen.