Warenkorb
 

Feder & Klinge

Weitere Formate

Die Feder ist mächtiger als das Schwert

Raban kann sich an nichts erinnern. Nicht einmal an seinen eigenen Namen. Dort, wo er sich befindet, nennt man ihn „Nummer 023“.
Ariane findet Zuflucht in ihrem Schreiben. Doch was sie sich für ihren Romanhelden ausgedacht hat, ist düster. Dennoch fühlt sie zu „Nummer 023“, der eigentlich Raban heißt, eine tiefe Verbindung.
Dann stehen sich Raban und Ariane eines Tages plötzlich gegenüber. Und nicht nur, dass Ariane schon seit längerem heimlich in Raban verliebt ist, das eigentlich Unmögliche scheint wahr zu sein: Ihre beiden Welten sind wie bei einem Möbiusband untrennbar miteinander verwoben.
Portrait
Rebecca Andel wurde 1992 in Wien geboren. Schon als Kind schrieb sie selbst erfundene Geschichten auf und illustrierte sie auch. Sie studierte Malerei und Bildhauerei an der Wiener Kunstschule und begann anschließend ein Germanistikstudium – dadurch trat das Schreiben für sie sehr klar in den Vordergrund. Derzeit lebt sie mit ihrem Freund in Wien.
… weiterlesen
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 416
Altersempfehlung 14 - 17
Erscheinungsdatum 13.07.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7641-7084-4
Verlag Ueberreuter Verlag
Maße (L/B/H) 21,8/14,4/4,3 cm
Gewicht 667 g
Auflage 1
Verkaufsrang 39533
Buch (gebundene Ausgabe)
Buch (gebundene Ausgabe)
17,95
17,95
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
PAYBACK Punkte
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?

Buchhändler-Empfehlungen

Natascha Radtke, Thalia-Buchhandlung Langenfeld

Die Magie des Schreibens gerät plötzlich außer Kontrolle und verlangt von der Protagonistin einiges ab. Klasse Fantasy!

Bettina Krauß, Thalia-Buchhandlung Neuwied

Womit lässt es sich nachhaltiger kämpfen - mit der Feder oder mit dem Schwert?! Ein tolle (wenn auch nicht ganz neue) Idee, die mich v.a. zu Beginn sehr gefesselt hat.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
14 Bewertungen
Übersicht
8
5
1
0
0

War mal was Neues
von seiten.blick am 20.04.2019

Meinung: Feder und Klinge ist das erste Buch, das ich mit der Thematik des „Charakter Auferstehens“ lese. Ich weiß, dass es in Tintenherz ebenfalls darum geht die Figuren ins echte Leben heraus zu lesen, aber in Feder und Klinge geht es um die Figur, die man selbst erfunden hat in die Welt der Lebenden zu holen und das fand ich... Meinung: Feder und Klinge ist das erste Buch, das ich mit der Thematik des „Charakter Auferstehens“ lese. Ich weiß, dass es in Tintenherz ebenfalls darum geht die Figuren ins echte Leben heraus zu lesen, aber in Feder und Klinge geht es um die Figur, die man selbst erfunden hat in die Welt der Lebenden zu holen und das fand ich so interessant, dass ich das Buch einfach lesen musste! Denn welcher Lesefuchs würde denn nicht selbst so etwas tun können? Ariane ist nach ihrem suizidalen Versuch in psychiatrischer Behandlung. In der Behandlung versucht man sie wieder in das normale Leben einzugliedern. Sie lernt ihre Probleme aufzuschreiben. Sie verarbeitet all dies jedoch nicht einfach nur so als Wiedergabe ihrer Gedanken, sondern in Form eines Romans. Ohne dass sie es mitbekommt, verselbständigen sich ihre Romanfiguren und gelangen in ihr echtes Leben. Doch wie ist es dazu gekommen? Oder bildet sie sich das ganze nur ein, weil sie psychisch labil ist? Ariane und Raban sind definitiv interessante Protagonisten. Durch die düstere Erzählung, die mit einer psychischen Erkrankung Hand in Hand geht, ist der Roman keine lockere Liebesgeschichte, wie gedacht. Es ist düster und teilweise erdrückend. Auch wenn der Schreibstil locker ist, wirkt er durch die dunkle Atmosphäre nicht locker. Eine Liebesgeschichte wird zwar im Klappentext angedeutet, aber diese ist in der Geschichte eher zweitrangig, was gar nicht so schlecht ist. Was der Autorin sehr gut gelungen ist, ist die Verflechtung der zwei Geschichten, die von Ariane und die von Raban. Es wird abwechselnd aus dem Roman von Ariane und aus der Gegenwart von Ariane erzählt. Durch klare Überschriften und unterschiedliche Schriftarten werden die zwei Geschichten voneinander getrennt, und dennoch sind sie beide gut durchdacht und aufeinander abgestimmt. Die Entwicklung der Geschichte hat mir gut gefallen, nur gegen Ende wurde es mir alles zu schnell. Das Tempo war rasant und die Gegebenheiten wurden rasch abgehandelt, dabei war das Tempo davor so gut gewesen. Fazit: Feder und Klinge ist mal etwas Neues und für alle Fantasyliebhaber eine Empfehlung.

Ein Buch in einem Buch
von Myhyggeligbooklife aus H. am 17.03.2019

Feder und Klinge, was ist Stärker? Die Schrift oder die Waffe? Oder ist das geschriebene Wort die größte Waffe der Welt? Was kann helfen, was kann zerstören, was kann Welten erschaffen oder verändern, was kann Leben wirken und verwirken - die Feder oder die Klinge? Ariane schreibt, sie schreibt eine Geschichte über einen Jun... Feder und Klinge, was ist Stärker? Die Schrift oder die Waffe? Oder ist das geschriebene Wort die größte Waffe der Welt? Was kann helfen, was kann zerstören, was kann Welten erschaffen oder verändern, was kann Leben wirken und verwirken - die Feder oder die Klinge? Ariane schreibt, sie schreibt eine Geschichte über einen Jungen mit dem Namen Raban. Doch was sie nicht weiß, ist das diese Geschichte war ist, wird und war. Das diese Geschichte nicht nur Raban's Geschichte sondern auch ihre Geschichte ist und das sie diejenige ist, die alles verändern kann was sie je erschaffen hat. Die Geschichte um Ariane und Raban kam für mich nur langsam in die Gänge. Irgendwie wollte es nicht so recht klappen mit uns dreien und so habe ich mich durch die ersten Kapitel eher geschleppt als gelesen. (Lest hierzu bitte noch den Schluss meiner Rezi - Meine Meinung hat sich am Ende nochmal um 180 Grad gedreht) Nach und nach wurde die Geschichte jedoch runder, Ergebnisse wurden erzielt, Personen und Schauplätze wurden realer und greifbarer und so konnte ich auf einmal nicht mehr aufhören zu lesen. Eine Welt wurde geschaffen, eine Welt über ein Buch in einem Buch. Mit lebendigen Charakteren, die atmen, leben und überleben wollen. Eine Geschichte der Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft. Ariane war mir anfangs nicht so ganz sympathisch. Sie leidet, sie ist verwirrt und wirkt als würde sie vollkommen neben sich stehen. Doch nachdem Raban in ihrem Leben auftaucht, wird aus ihr eine völlig neue Person. Sie entwickelt sich, ihre Geschichte wird rund, Fragezeichen werden beseitigt und so wie sie Willensstärke entwickelt, entwickelte auch ich als Leserin das Bedürfnis an ihr dran zu bleiben und mit ihr zusammen in einen Krieg mit Feder und Klinge zu ziehen. Raban habe ich ab der ersten Zeile sehr gemocht. So wie er sich als Nummer 023 zeigt, ist er im "realen" Leben ein sehr starker Charakter der von Anfang an den Willen zeigt die Geschichte zu verstehen, Ariane kennen zu lernen und zu erforschen wie er alles "retten" kann - komme was wolle. Raban ist das Bindeglied zwischen Ariane und ihrem geschriebenen Werk und er ist auch der Schlüssel zu allem - er ist die Geschichte. Feder und Klinge empfand ich zwar erst nach dem ersten Drittel als ein sehr gutes und unterhaltsames Buch, dennoch muss ich sagen habe ich die Geschichte leider unterschätz. Ich könnte mich selbst ohrfeigen dafür, dass ich es nicht von Anfang an voll und ganz in mich aufgesaugt habe. Deswegen habe ich die Geschichte noch ein zweites Mal gelesen und WOW es war einfach toll. Auch der Anfang - ganz ehrlich - lasst euch Zeit zum Lesen, lasst die Wörter fließen und macht euch bewusst, dass ihr ein Buch in einem Buch lest. Allein dieser Gedanke ist einerseits absolut irre um dann wieder perfekt und grandios zugleich zu wirken.

Geschichte in der Geschichte
von Nicole aus Nürnberg am 23.12.2018

Meine Meinung zum Buch: Feder und Klinge Aufmerksamkeit: Diesen Punkt gibt es auf meinem Blog zu entdecken. Inhalt in meinen Worten: Nr 023 ist in einem Gefängnis, das aber kein richtiges Gefängnis ist, es ist eine Folterkammer, wobei das trifft es auch nicht ganz, es ist eine Art Klinik, wo die Patienten ... Meine Meinung zum Buch: Feder und Klinge Aufmerksamkeit: Diesen Punkt gibt es auf meinem Blog zu entdecken. Inhalt in meinen Worten: Nr 023 ist in einem Gefängnis, das aber kein richtiges Gefängnis ist, es ist eine Folterkammer, wobei das trifft es auch nicht ganz, es ist eine Art Klinik, wo die Patienten aber weggesperrt sind. Ihm werden ganz oft die Erinnerungen geraubt und es gibt einen Widersacher, der alle erdenklichen Gaben (Unsichtbarkeit, ewiges Leben, Heilung und viele Gaben mehr an sich reißen möchte). Zumindest fängt so der Roman von Ariane an. Diese ist hochgradig depressiv und im Buch begegnet sie ihrem Liebsten, doch er bleibt keine fiktive Figur, nein Raban – wie Nr. 023 eigentlich heißt – findet die Todesanzeige von Ariane, denn er kann in die Zukunft und Vergangenheit reisen. Doch das passt ihm gar nicht, denn so hat der Dr. zu viel Macht und kann vielleicht letztlich die Welt zerstören. Was aber wirklich mit den Buchfiguren und mit Ariane passiert, das erfahrt ihr, wenn ich weiter lest, oder am besten das Buch in die Hand nehmt. Wir mir das Gelesene gefallen hat: Dieses Buch ist ein klein wenig wirr, doch das ist mal etwas besonderes. Das die Geschichte die eine Autorin im Buch schreibt zum Leben erweckt wird, ist keine neue Idee doch so wie die Autorin das umsetzte war es etwas besonderes. Es ist ihr Debüt und das hat einige Ecken und Kanten und manch abgerundete Ecke. Wer die Tintentrilogie mag, kann sich hier auch finden, denn es ist ähnlich, nur das es kein Leser ist, der Buchfiguren in die Welt holen kann, sondern schreibt. Schreibstil: Die Sprache im Buch ist flüssig und wechselt immer wieder zwischen Buchgeschichte und Arianes Geschichte. Raban der irgendwann in beiden Welten – Fiktiv und Reale Welt – umher streifen kann ist ein dunkler und doch liebevoller Charakter, der sich einfach wünscht die Welt und das was dazugehört zu retten, doch das ist nicht einfach, denn die Geschichte von Ariane macht sich ein klein wenig selbstständig. Das Buch ist in drei Abschnitte geteilt, was die drei Bücher, die die Ariane schreibt, darstellen. Charaktere: Die zwei Hauptakteure sind Raban und Ariane. Ariane die depressive und leicht besessene und Raban der Buchcharakter. Beide zusammen versuchen sie die Welt ein klein wenig besser zu machen, was aber gar nicht so recht glücken möchte, dafür steht so manch Schicksal von anderen Charakteren, die vor allem angestreift werden, im Weg. Sei es ein Doktor, der seinen eigenen Sohn opferte um etwas zu bekommen, sei es ein Mann der auf ein Versprechen hereingefallen war, und deswegen Dinge tat, die nicht gerade sinnig waren, und anderes streift die Herzen von den beiden Hauptakteuren. Es gibt aber auch einen Psychologen, der mir etwas zu unprofessionell vorangegangen ist und einen Cousin (wie sollte es anders sein) der Schwul ist. Ich fragte mich hier wirklich ob das sein musste, muss man etwas hochhalten was nicht unbedingt wichtig für die Geschichte ist? Somit haben mich manche Punkte an den Charakteren gestört, andere fand ich gut herausgeformt, gerade die Dunkelheit und die Zerrissenheit von Raban. Spannung: Anfangs baute sich die Spannung sehr langsam auf und ich kämpfte mit mir durchzuhalten. Ab dem zweiten Teil ging das schon besser (das Buch ist in drei Abschnitte geteilt). Denn Ariane schreibt an einer Trilogie. Das Ende war mir zu kitschig und irgendwie dann ein wenig zu viel des Guten. Empfehlung: Ich finde es gibt viele Stärken am Buch, gut ist das die Autorin die psychische Krankheit mit aufgriff, leider hier aber in die Klischeekiste gefallen ist. Die Welt ist teilweise authentisch aufgebaut und es gibt dennoch noch Möglichkeiten um einen zweiten oder dritten Band zu schreiben, obwohl die Geschichte in sich abgeschlossen ist. Schade empfand ich, das manche Durststrecken in der Geschichte gesteckt waren und das leider das Ende etwas zu kitschig ausgefallen ist. Für junge Fantasieleser kann ich das Buch aber empfehlen, denn die Geschichte spielt eben auch noch in einer jetzigen Welt. Gerade für junge Leser kann das Buch übrigens auch ein bisschen Hilfestellung sein und vielleicht die ersten Liebesgefühle wecken. Übrigens mich haben als Jugendliche oft Fantasiewelten überfordert, bis ich dann meine Lieblingsreihe gefunden hatte, hätte ich damals schon dieses Buch in der Hand gehabt, hätte es sein können das es ein leichterer Einstieg gewesen wäre, um in die Fantasiebücher hineinzutauchen. Bewertung: Mich konnte das Buch nicht ganz abholen und es hat mich leider auch manchmal nicht positiv herausgefordert, das fand ich schade. Dennoch für ein Erstlingswerk ist es nicht schlecht zum lesen gewesen, gerade die Flüssigkeit in der Geschichte hat mir gefallen. Dennoch vergebe ich nur drei Sterne an diese Geschichte.