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Ich bin dann mal weg

Meine Reise auf dem Jakobsweg

Hape Kerkeling

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Beschreibung

Hape Kerkeling Hape (eigentlich Hans-Peter) Kerkeling, geboren 1964 in Recklinghausen, spricht Spanisch, Italienisch, Französisch, Englisch und Holländisch, was ihm bei der Verständigung auf dem Jakobsweg oft zugute kam. Er arbeitet seit 1984 beim Fernsehen; berühmt wurde er mit der Rolle »Hannilein«. Seitdem folgte eine Vielzahl erfolgreicher Live-Auftritte sowie TV-Shows und -Serien wie »Känguru«, »Total Normal« und »Hape trifft«. Der Entertainer, Moderator und Kabarettist wurde u.a. mit der Goldenen Kamera, dem Bambi, dem Adolf-Grimme-Preis, dem Deutschen Comedy-Preis und 2006 mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Zuletzt sorgte Hape Kerkeling als »Horst Schlämmer« für Aufsehen.

Selbstfindung

Was den Pilgern auf dem spanischen Jakobsweg zugemutet wird, ist schon allerhand. Überfüllte karge Beherbungsstätten, schlecht ausgezeichnete Wege, teilweise lebensgefährliche Abschnitte parallel zu einer vielbefahrenen Schnellstraße. Kein Wunder, dass der eine oder andere Pilger sein Leben lassen musste.

Mit einem 11 Kilo schweren Rucksack macht sich Hape Kerkeling im Sommer 2001 auf den Weg von Saint-Jean-Pied-de-Port über die Pyrenäen nach Santiago de Compostela. Als gewandert gilt der Jakobsweg, wenn mindestens die letzten 100 Kilometer zu Fuß oder 200 Kilometer per Fahrrad nach Santiago zurückgelegt werden. Doch auf so eine "Mogelpackung" lässt er sich nicht ein und beginnt auf französischer Seite. Mit Recht fragt sich der Autor zu Beginn der Reise, was ihn eigentlich dazu getrieben haben mag, den langen, beschwerlichen Weg auf sich zu nehmen.

Jeder Tag ist aufs Neue eine Herausforderung. Körperliche Wehwehchen steckt Kerkeling durch Zwangspausen weg. Was ihn jedoch bist zum Ende der Wanderung begeistert: seine kanadischen Wanderstiefel haben ihm keine einzige Blase beschert. Die ersten Etappen sind schwierig. Alleine zu wandern ist nicht jedermanns Sache. Doch im Laufe der Wanderung lernt er die unterschiedlichsten Weggefährten kennen, mit zweien legt er die letzte Hälfte zurück. Am Ende sind es die gemeinsam erlebten Begebenheiten, die alle drei zusammenschweißt und eine Freundschaft wachsen lässt. Als kreative Auszeit hatte Kerkeling sich den spanischen Jakobsweg vorgenommen. Nach gesundheitlichen Problemen sollte die Landschaft und das Wandern allein für neue frische Energie sorgen. Iimmer wieder kommt es vor, dass er als Entertainer erkannt wird, was ihn zu Beginn der Reise nicht sonderlich freut. Wollte er doch in dieser Abgeschiedenheit nicht ständig an seine Arbeit erinnert werden, um den nötigen Abstand zu bekommen. Mit der Zeit arrangiert er sich damit und freut sich gar über britische und andere ausländische Pilger, die ihn erkennen.

Kerkelings Pilgerreise fand 2001 statt. Eine "entspannte Zähigkeit" und Bodenhaftung ist ihm geblieben, wie er in einem Interview gesagt hat. Es ist die Suche nach dem Sinn des Lebens, die ihn umtreibt und jeden Tag aufs Neue den nächsten Abschnitt in Angriff nehmen lässt. Geht es mal in den durchnässten Wanderschuhen nicht weiter, sind seine Flip Flops geeignetes Schuhwerk. Ganz nebenbei lernt er wahre Freunde kennen und rettet so manchen Vierbeiner vor dem sicheren Hitzetod.

Man merkt Kerkeling seinen Beruf als Entertainer und Komiker an. Flüssig und amüsant sind private und auch die Erlebnisse auf der Wanderung geschickt mit einander verwoben. Es entsteht ein lesenswertes Tagebuch einer teilweise sehr beschwerlichen Wanderung. Mögen auch die "Erkenntnisse des Tages" nicht neu sein, sind sie doch ein individueller Blick des Autoren auf die ihn umgebende Natur, die Pilger und seine Gedankenwelt. Nicht nur auf dem Jakobsweg gilt für ihn: Der Weg ist das Ziel.

(c) Sven Trautwein - www.literature.de - Das Literaturportal

Hape Kerkeling, 1964 in Recklinghausen geboren, arbeitet seit 1984 beim Fernsehen; berühmt wurde er mit der Rolle »Hannilein«. Seitdem folgte eine Vielzahl erfolgreicher Live-Auftritte sowie TV-Shows und -Serien wie »Känguru«, »Total Normal«, »Hape trifft« und »Let’s Dance«, als Königin Beatrix, Uschi Blum oder Horst Schlämmer. Der Entertainer, Schlagersänger, Moderator, Kabarettist und Autor wurde u.a. mit der Goldenen Kamera, dem Adolf-Grimme-Preis und dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet.Sein Buch »Ich bin dann mal weg« über seine Pilgerreise auf dem Jakobsweg stand 100 Wochen auf Platz 1 der SPIEGEL-Bestsellerliste und hat mehr als fünf Millionen Leser begeistert. Auch seine Kindheitsgeschichte »Der Junge muss an die frische Luft« erreichte ein Millionenpublikum. Beide Bücher wurden mit großem Erfolg verfilmt. Hape Kerkeling lebt in Bonn und Italien. Zuletzt erschien der Bestseller »Frisch hapeziert«.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 353
Erscheinungsdatum Mai 2006
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-89029-312-7
Verlag MALIK
Maße (L/B/H) 21,1/13,4/3,5 cm
Gewicht 488 g
Abbildungen mit 35 Fotos und einer Karte, schwarz-weiss Illustrationen, mit35 Fotoss und einer Karte
Auflage 75. Auflage
Verkaufsrang 30169

Buchhändler-Empfehlungen

Das ganze Leben ist eine einzige Wanderung

Milena-Chiara Mlacnik, Thalia-Buchhandlung Dallgow-Döberitz

Der Autor berichtet im Stil eines Tagebuchs von seiner Bewanderung des Jakobsweges. Man könnte die Wanderung auch als Vergleich zum Lebensweg sehen. Es gibt Höhen und Tiefen und trotzdem sollte man immer weiterlaufen, auch wenn man nicht mehr kann. Besonders gefallen haben mir die Eindrücke, die man bekommen hat, wo Kerkeling die vielen bunt gemischten Menschen auf seiner Reise getroffen hat. Begleitet wird man dabei von einem ziemlich leichten und unkomplizierten Schreibstil, wobei man über ein paar kleine Längen hinwegsehen konnte. Am Ende jeden Abschnitts steht für ihn immer „die Erkenntnis des Tages“. Die dabei gewonnene Erkenntnis, ist jedem selbst überlassen. Ein wirklich gut geschriebenes Buch mit einer tollen Mischung

Ich könnte Hape Kerkeling ewig zuhören!

Eva Bahlmann, Thalia-Buchhandlung Bremen

Absolut unterhaltsam berichtet Hape Kerkeling von seiner Wanderung über den spanischen Jakobsweg. Das Buch ist wie ein Tagebuch verfasst und erzählt kleine Anekdoten, von Begegnungen und allen Erfahrungen die ein Wanderer alleine so macht. Wirklich toll und natürlich auch etwas für die Lachmuskeln! Hape Kerkeling liest das Hörbuch selbst, seine Erzählweise macht es zu etwas ganz Besonderem!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
148 Bewertungen
Übersicht
111
25
7
4
1

Ich bin dann mal weg
von einer Kundin/einem Kunden aus Düsseldorf am 15.07.2020
Bewertet: Medium: Hörbuch-Download

Hervorragende Unterhaltung mit Inhalt. Authentisch. Menschlich und zwischenmenschlich nachvollziehbar. Die unterschiedlichen Charaktere, die die ihm auf seiner Wanderung begegnen, findet man auch in der eigenen Nachbarschaft ;-) Sehr gut gelesen!

Gehört einfach ins Bücherregal
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Muskau am 29.05.2020

Tolles Buch! Super geschrieben. Konnte mir Hape Kerkeling perfekt auf diesem Weg vorstellen. Sehr amüsant und ergreifend. Bekam selbst Lust sofort zu verreisen! Sehr empfehlenswert zu Lesen! Buen Camino!

Super Hörbuch
von einer Kundin/einem Kunden aus Hellenthal am 24.03.2020
Bewertet: Medium: Hörbuch-Download

Sehr schön gelesen, von Herr Kerkeling selbst, das macht das Hörbuch sehr authentisch. spannende Geschichte - macht Lust auf den Santiago :-)


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  • 9. Juni 2001 Saint-Jean-Pied-de-Port
    "Ich bin dann mal weg!" Viel mehr habe ich meinen Freunden eigentlich nicht gesagt, bevor ich gestartet bin. Ich wandere halt mal eben durch Spanien. Meine Freundin Isabel kommentierte das sehr lapidar mit: "Aha, jetzt bist du durchgeknallt!"
    Was, um Himmels willen, hat mich eigentlich dazu getrieben, mich auf diese Pilgerreise zu begeben?
    Meine Oma Bertha hat es schon immer gewusst: "Wenn wir nicht aufpassen, fliegt unser Hans Peter eines Tages noch weg!"
    Wahrscheinlich hat sie mich deshalb auch immer so gut gefüttert.
    Und so könnte ich jetzt bei einer heißen Tasse Kakao und einem saftigen Stück Käsekuchen gemütlich zu Hause auf meiner roten Lieblingscouch liegen. Stattdessen hocke ich bei erstaunlich kühlen Temperaturen in einem namenlosen Café am Fuß der französischen Pyrenäen in einem winzigen mittelalterlichen Städtchen namens Saint-Jean-Pied-de-Port. Einer malerischen Postkartenidylle ohne Sonne.
    Von der Zivilisation kann ich mich dann doch noch nicht ganz lösen, deshalb sitze ich direkt an der Hauptstraße und stelle fest: dafür, dass ich vorher noch nie etwas von diesem Ort gehört habe, brettern hier unglaublich viele Autos durch.
    Auf dem wackeligen Bistrotischchen vor mir liegt mein fast leeres Tagebuch, das anscheinend genauso einen Appetit hat wie ich. Eigentlich hatte ich bisher noch nie das Bedürfnis, mein Leben schriftlich festzuhalten aber seit heute Morgen verspüre ich den Drang, jedes Detail meines beginnenden Abenteuers in meiner kleinen orangefarbenen Kladde aufzuzeichnen.
    Hier also beginnt meine Pilgerreise nach Santiago de Compostela.
    Die Wanderung wird mich über den Camino Francés, eine der Europäischen Kulturstraßen, über die Pyrenäen, quer durch das Baskenland, Navarra, die Rioja, Kastilien-León und Galicien nach etwa 800 Kilometern direkt vor die Kathedrale von Santiago de Compostela führen, in welcher sich, der Legende nach, das Grab des Apostels Jakob befindet, des großen Missionars der iberischen Völker.
    Wenn ich nur an den langen Fußmarsch denke, könnte ich mich jetzt schon vierzehn Tage ausruhen.
    Das Entscheidende ist: Ich werde laufen! Die ganze Strecke. Ich laufe! Ich muss es gerade selber noch einmal lesen, damit ich es glaube. Allerdings nicht alleine, sondern gemeinsam mit meinem elf Kilo schweren, knallroten Rucksack. Falls ich unterwegs tot umfalle, und die Chancen dafür stehen gar nicht schlecht, erkennt man mich mit dem wenigstens aus der Luft.
    Zu Hause benutze ich nicht mal die Treppe, um in den ersten Stock zu kommen, und ab morgen müsste ich dann jeden Tag zwischen 20 und 30 Kilometern gehen, um in knapp 35 Tagen ans Ziel zu gelangen.Die bekennende Couch potato geht auf Wanderschaft! Gut, dass keiner meiner Freunde so genau weiß, was ich hier eigentlich vorhabe, dann ist es nicht ganz so peinlich, wenn ich wahrscheinlich schon morgen Nachmittag das ganze Unternehmen aus rein biologischen Gründen wieder abblasen muss.
    Heute Morgen habe ich mal einen ersten vorsichtigen Blick auf den Anfangspunkt des offiziellen Jakobswegs geworfen. Er liegt oberhalb des Stadttores jenseits der Türmchen und Mauern von Saint Jean, dem Schlüssel zu den spanischen Pyrenäen, und läutet die erste Etappe auf dem Camino Francés mit einem recht steilen Aufstieg über einen Kopfsteinpflasterweg ein.
    Dort begibt sich gerade ein etwa siebzig Jahre alter Herr mit einer starken Gehbehinderung sehr entschlossen auf den Pilgermarathon. Ich starre ihm bestimmt fünf Minuten ungläubig hinterher, bis er langsam im Morgennebel verschwunden ist. Ich bin mir sicher, der schafft das!
    Die Pyrenäen sind ziemlich hoch und erinnern mich an das Allgäu.
    In meinem hauchdünnen Reiseführer, den ich schließlich auch über die schneebedeckten Wipfel der Pyrenäen schleppen muss, steht, dass Menschen sich seit vielen Jahrhunderten auf die Reise zum heiligen Jakob machen, wenn sie, wörtlich und im übertragenen Sinn, keinen ander
  • Inhalt

    9. Juni 2001 - Saint-Jean-Pied-de-Port

    10. Juni 2001 - Roncesvalles

    11. Juni 2001 - Zubiri

    12. Juni 2001 - Pamplona

    13. Juni 2001 - Pamplona

    14. Juni 2001 - Viana und Logroño

    15. Juni 2001 - Navarrete und Nájera

    17. Juni 2001 - Santo Domingo de la Calzada

    18. Juni 2001 - Santo Domingo de la Calzada

    21. Juni 2001 - Castildelgado

    22. Juni 2001 - Belorado, Tosantos und Villafranca

    24. Juni 2001 - Burgos, Tardajos

    25. Juni 2001 - Hornillos del Camino und Hontanas

    26. Juni 2001 - Castrojeriz und Frómista

    27. Juni 2001 - Carrión de los Condes

    28. Juni 2001 - Calzadilla de la Cueza

    29. Juni 2001 - Sahagún

    30. Juni 2001 - León

    1. Juli 2001 - León

    2. Juli 2001 - Irgendwo im Nirgendwo hinter León

    3. Juli 2001 - Astorga

    4. Juli 2001 - Astorga

    5. Juli 2001 - Rabanal

    6. Juli 2001 - Rabanal

    7. Juli 2001 - Foncebadón und El Acebo

    8. Juli 2001 - El Acebo

    9. Juli 2001 - Molinaseca, Ponferrada

    10. Juli 2001 - Villafranca del Bierzo

    11. Juli 2001 - Trabadelo und Vega de Valcarce

    12. Juli 2001 - La Faba und O Cebreiro

    13. Juli 2001 - Triacastela

    14. Juli 2001 - Triacastela

    15. Juli 2001 - Sarria und Rente

    16. Juli 2001 - Portomarín

    17. Juli 2001 - Palas de Rei

    18. Juli 2001 - Castañeda

    19. Juli 2001 - Rúa

    20. Juli 2001 - Santiago de Compostela

    Nachwort 346