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Starship - Verloren im Weltraum

VERLOREN IM WELTRAUM Ein gigantisches Raumschiff driftet seit Jahrhunderten scheinbar ziellos durch Raum und Zeit. Allmählich haben Schlingpflanzen das Innere des Schiffs überwuchert und die Nachkommen der ursprünglichen Besatzung sind in primitive Strukturen zurückgefallen. Das Wissen um Technik, den Weltraum - ja sogar wer sie sind und woher sie kommen - ist in Vergessenheit geraten. Roy Complain ist einer der Bewohner des Schiffs. Als Roys Frau von einer verfeindeten Gruppe entführt wird, verlässt er das ihm bekannte Territorium. Auf seiner Suche trifft er nicht nur auf bizarre Lebensformen, sondern entdeckt Hinweise auf den Ursprung ihrer Mission... Brian Aldiss Roman STARSHIP wurde erstmals 1958 veröffentlicht, und bezeichnet den Anfang der großen Karriere des berühmten Science Fiction Autor
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 340 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 07.05.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783961880188
Verlag Mantikore-Verlag
Dateigröße 1208 KB
Verkaufsrang 32118
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Buchhändler-Empfehlungen

Lesenswert!

Bettina Krauß, Thalia-Buchhandlung Neuwied

Die Ausarbeitung der Charaktere und der Schreibstil sind nicht gerade die Stärken des Buches und es gibt so manche Logikschwächen bezogen auf das Verhalten der Protagonisten, aber die Idee, die Geschichte an sich, ist hochinteressant und außergewöhnlich. So fand ich das Buch auch absolut lesenswert.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Schade, der Schreibstil ist grausam
von einer Kundin/einem Kunden am 28.08.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Der Klappentext hört sich so gut an, aber leider konnte ich mit dem Schreibstil überhaupt nichts anfangen. Ich lese gerne Bücher aus dem Scifi Genre, aber hier hab ich mich wohl von den guten Bewertungen täuschen lassen. Sehr langweilig und nach 150 Seiten durchquälen musste ich dann leider abbrechen. Schade.

Rezension zu "Starship - Verloren im Weltraum"
von Zsadista am 14.12.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Dass sie alle seit Jahrhunderten in einem gigantischen Raumschiff durchs Weltall treiben, ist den Bewohnern schon lange nicht mehr klar. Als kleine Nomadenstämme leben sie im inneren des Schiffs. Mittlerweile ist es mit Pflanzen überzogen und ist mehr Dschungel als Schiff. Die Führer der Stämme herrschen mit Gewalt und A... Dass sie alle seit Jahrhunderten in einem gigantischen Raumschiff durchs Weltall treiben, ist den Bewohnern schon lange nicht mehr klar. Als kleine Nomadenstämme leben sie im inneren des Schiffs. Mittlerweile ist es mit Pflanzen überzogen und ist mehr Dschungel als Schiff. Die Führer der Stämme herrschen mit Gewalt und Angst. Egoismus wird groß geschrieben. Als Roy Complain seine Stellung im Clan verliert flüchtet er. Auf der Flucht schließt er sich einer Gruppe an, die sich die Erkundung des Schiffes zum Ziel gemacht hat. Was wird die Truppe auf ihrer Reise herausfinden? Roy entdeckt Dinge, die sein bisheriges Leben komplett in Frage stellt. „Starship – Verloren im Weltraum“ ist ein Science Fiction Roman aus der Feder des Autors Brian Aldiss. Das Cover des Buches ist düster und beklemmend. Sehr passend zum Inhalt des Romans. Geschrieben wurde das Buch bereits 1958 und ist dementsprechend nicht mit neuen SF Romanen zu vergleichen. Der Schreibstil, sowie die Story selbst sind den heutigen Geschichten nicht gleichzusetzen und haben mir trotzdem gut gefallen. Der Anfang der Geschichte mutet eher als ein Buch aus der Neandertalerzeit an. Wilde Stämme, Brutalität, Urwald und weit und breit keine SF Sachen die passen würden. Dass man sich seit Jahrhunderten in einem Raumschiff befindet, kommt erst mit der Zeit so richtig rüber. Es ist spannend zu lesen, wie sich diese Menschen zurück anstatt voran entwickelt haben. Was eigentlich um die Menschen ist, dass alles anders ist, als die Bewohner denken. Wobei das Ende schon etwas gewöhnungsbedürftig für mich war. Ein Buch, das düster und beklemmend ist, aber ohne große Raumschlachten auskommt. Mir hat das Werk sehr gut gefallen.

ein etwas anderer science fiction Roman - die ungewöhnliche Idee konnte überzeugen
von annlu am 27.10.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Woher sie kommen, wo sie sich befinden und was es eigentlich mit ihrem Stamm und ihrer Umgebung auf sich hat hat der Stamm der Greenes lange schon vergessen. Als kleinwüchsige Nachkommen der Schiffsbesatzung leben sie sehr primitiv in einem von Schlingpflanzen überwucherten Raumschiff dessen Existenz nur noch als belächelte Lege... Woher sie kommen, wo sie sich befinden und was es eigentlich mit ihrem Stamm und ihrer Umgebung auf sich hat hat der Stamm der Greenes lange schon vergessen. Als kleinwüchsige Nachkommen der Schiffsbesatzung leben sie sehr primitiv in einem von Schlingpflanzen überwucherten Raumschiff dessen Existenz nur noch als belächelte Legende unter ihnen kursiert. Als Roy Complain auf Schwierigkeiten in seinem Stamm trifft schließt er sich einer Gruppe rund um den Priester Marapper an, der sich zum Ziel gemacht hat das Schiff zu erkunden. Die Reise führt sie durch das Niemandsland des Dschungels zu einer besser organisierten Gesellschaft und zu neuem Wissen über die Vorgänge die zur Katastrophe auf dem Raumschiff geführt haben. Zu Beginn der Geschichte wird die aktuelle Situation auf dem Schiff vorgestellt. Roy und seine Gefährten befinden sich noch im „Quartier“, einem halbnomadischen Dorf, das seine Position im Dschungel der wuchernden Pflanzen immer wieder verändert. Obwohl Anspielungen auf das Raumschiff als ihren Aufenthaltsort gemacht werden und manchmal Überreste der vergangenen Schiffsbesatzung auftauchen mutet ihre Gesellschaft archaisch an. Der Stamm wird vom männlichen Oberhaupt durch Strafen und Gewaltanwendungen geführt. Ihr Überleben verdanken sie dem wenigen Pflanzenanbau, der Viehzucht und den Jägern, die sich in den Dschungel wagen. Auch ihre Religion hat sich den Lebensumständen angepasst. Die Lehre basiert auf der Erhaltung des eigenen Selbst, Egoismus wird hochgeschrieben und das Ausleben aller negativer Emotionen. So ist Gewalt ein Bestandteil ihres Lebens. Zwar sehen sie sich selbst als Menschen, wenn die Sprache auf die ehemalige Schiffsbesatzung kommt werden diese aber als Riesen tituliert, was verdeutlicht, wie sehr sich die Stämme von den ursprünglichen Menschen weiterentwickelt haben. Die Erkundung des Schiffs – von dessen Existenz Complain bald ebenfalls überzeugt ist – führt durch den Dschungel, der so manche Gefahr in sich birgt. Nicht nur leben hier fremde Stämme, es kam auch zu so mancher Mutation unter den „Menschen“ und Tieren. Die Bedrohung, die intelligente Ratten darstellten empfand ich zwar als realistisch (sind es nicht Ratten, die jedwede Katastrophe auf Erden überleben werden?) aber auch recht skurril. Das Aufeinandertreffen mit anderen Menschen, die in einer scheinbar weiterentwickelten Gesellschaft leben hat dazu geführt, dass Complain und damit auch der Leser in die Ereignisse der Vergangenheit eingeweiht wurde. Damit haben sich viele Fragen geklärt, die sich mir im Laufe der Geschichte aufgetan haben. Für mich war das Buch eine ungewöhnliche science fiction Geschichte. Aufgefallen ist mir das besonders zu Beginn, da hier nicht eine überlegene Technik und großes Wissen über das Universum vorherrschten, sondern das Gegenteil der Fall war. Die neuen Menschen haben ihr Wissen verloren und leben in primitiv anmutenden Gesellschaften. Die ersten Andeutungen und Entdeckungen die in Richtung Technik und Raumfahrt gingen waren dadurch geprägt, dass bei Complain und seinen Begleitern das Wissen um ihren Kontext fehlten. Erst das Aufdecken der Vergangenheit hat den typischen science fiction Charakter mit ins Buch gebracht. Fazit: Zu Beginn musste ich mich an das Setting gewöhnen, aber gerade der außergewöhnliche Ansatz hat das Buch für mich lesenswert gemacht. Einzig der einleitende Teil war für mich etwas zu lang, da hätte ich mir bald schon mehr Spannung gewünscht. Dann folgte aber die allmähliche Änderung in der Umgebung, der Weltanschauung der Charaktere und der Auflösung vieler Fragen, was ich ansprechend fand.