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Spur der Schatten - Ein Portugal-Krimi - Lost in Fuseta, Band 2 (Autorisierte Lesefassung)

Lost in Fuseta Band 2

Gil Ribeiro

(35)
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Beschreibung

Ich habe das Gefühl, ich bin jetzt angekommen, hatte Leander Lost, schwer verletzt, aber glücklich, seinen portugiesischen Kollegen nach ihrem ersten erfolgreich gelösten Fall gesagt. Nun stürzt sich der schlaksige deutsche Kommissar und Asperger-Autist gemeinsam mit Graciana Rosado und Carlos Estevez in die Ermittlungen um eine ermordete Kollegin - nicht zuletzt, weil er fasziniert ist von der Tochter der Toten, die ähnlich eigenwillig auf die Welt blickt, wie er. Die Zeugenbefragungen führen das Trio auf die Spur einer politischen Aktivistin aus Angola, deren Aufenthalt in der ehemaligen Kolonialmacht Portugal sogar das Innenministerium aufschreckt.

Produktdetails

Verkaufsrang 11528
Abo-Fähigkeit Ja
Family Sharing Ja i
Medium MP3
Sprecher Andreas Pietschmann
Spieldauer 427 Minuten
Erscheinungsdatum 12.04.2018
Verlag Argon Verlag
Format & Qualität MP3, 427 Minuten, 323.89 MB
Fassung gekürzt
Hörtyp Lesung
Sprache Deutsch
EAN 9783732416240

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
35 Bewertungen
Übersicht
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schwächelt deutlich gegenüber dem überraschendem ersten Band
von Feuerland aus Zella-Mehlis am 14.09.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ein neuer Fall für den sympathischen Außenseiter Leander Lost und die im ersten Teil liebgewonnenen Kollegen aus Portugals sonnigem Süden. Ja, das etwas andere Ermittlerteam mir seinen Macken funktioniert auch im zweiten Teil. Aber die entspannte Stimmung eines Sommerabends an der Algarve mag sich dieses Mal so unmittelbar nic... Ein neuer Fall für den sympathischen Außenseiter Leander Lost und die im ersten Teil liebgewonnenen Kollegen aus Portugals sonnigem Süden. Ja, das etwas andere Ermittlerteam mir seinen Macken funktioniert auch im zweiten Teil. Aber die entspannte Stimmung eines Sommerabends an der Algarve mag sich dieses Mal so unmittelbar nicht einstellen. Konnte Teil eins von Anfang an mit Charme, Witz und dem Überraschungsmoment einer außergewöhnlichen Ermittlerfigur punkten, wirken hier die vielen Wiederholungen zu bemüht, die Beschreibung der Portugisischen Küche (wenn einem auch - zugegeben - dabei oft Appetit gemacht wird) nimmt viel zu viel Raum ein und Verständnis und Gutmenschentum werden hier wahrlich mit Eimern ausgegossen. Eine Prise saudade und ein bisschen Mehrschichtigkeit der Protagonisten hätte hier wirklich als Kontrapunkt gut getan. Aber auch der eigentliche Kriminalfall kommt dieses Mal nur zäh in die Gänge und wirkt zunächst zu sehr konstruiert, als sollte er lediglich den Rahmen bilden für die - wie bereits gesagt - völlig übererklärten Charaktere der handelnden Personen. Erst nach mehr als der Hälfte kommt wieder eine gewisse Leichtigkeit, Schwung und sogar ein wenig Spannung in's Geschehen. Und doch gibt es sie noch, diese Momente, in denen man ganz unwillkürlich grinsen muß. Momente, die skuril und auf den Punkt sind. Für einen wirklich guten Schmöker - Krimi wäre sowieso übertrieben - reicht das leider nicht, aber als leichte Urlaubslektüre kann man die Geschichte gut akzeptieren.

Ich liebe Lost!
von Igelmanu66 aus Mülheim am 07.04.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

»Ich hoffe, die Geschwindigkeit beunruhigt Sie nicht?« »Nein. Ab hundert sind die Airbags ohnehin nutzlos. Ob wir bei 120 oder 160 Stundenkilometern verunglücken, ist dann nur noch von statistischem Interesse.« Nein, mit ihrer Raserei kann Sub-Inspektorin Graciana Rosado ihren deutschen Kollegen Leander Lost nicht beeindruck... »Ich hoffe, die Geschwindigkeit beunruhigt Sie nicht?« »Nein. Ab hundert sind die Airbags ohnehin nutzlos. Ob wir bei 120 oder 160 Stundenkilometern verunglücken, ist dann nur noch von statistischem Interesse.« Nein, mit ihrer Raserei kann Sub-Inspektorin Graciana Rosado ihren deutschen Kollegen Leander Lost nicht beeindrucken. Der von der Hamburger Kriminalpolizei an die Algarve ausgeliehene Ermittler überdenkt wirklich alles logisch und verfügt neben einigen besonderen charakterlichen Eigenschaften über einige höchst nützliche Fähigkeiten. Diese, sowie das Miteinander mit den anderen Protagonisten, bilden einen wichtigen Pfeiler der in meinen Augen großartigen Krimireihe. Die Fälle selbst stehen aber auch nicht nach. Der aktuelle Fall startet mit dem Verschwinden einer Kollegin. Wurde sie entführt? Ermordet? Das Ermittlerteam findet Spuren, aber weit und breit kein Motiv. Und sicher konnte keiner von ihnen zu Beginn ahnen, welche Kreise die Ermittlungen ziehen werden. Hintergründe lassen sich in Portugals Kolonialzeiten sowie bei realen, teils historischen Persönlichkeiten finden, aber weiter will ich nichts verraten, jeder Leser sollte sich überraschen lassen. Auf jeden Fall wird es spannend! Leander Lost sorgt dafür, dass es der Auflösung des Falls nicht an Logik mangelt. Sowohl bei seinen Kolleginnen und Kollegen als auch im Umkreis finden sich vielschichtige und interessante Charaktere, deren Entwicklung ich gerne verfolge. Dazu die Beschreibungen von Landschaft, Orten, Speisen und anderem Landestypischen… eine schöne Gedankenreise, gerade in Zeiten wie diesen. Dieser zweite Band der Reihe kann ohne Vorkenntnisse gelesen werden, alles was man wissen muss, wird kurz erklärt. Fazit: Handlung, Spannung und Charaktere haben mich wieder voll überzeugt. Leander Lost ist schon jetzt zu einem meiner absoluten Lieblingsermittler geworden.

Algarve, wir kommen
von Manfred Fürst aus Kirchbichl am 21.11.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die seltsame Moral des Herrn Nélson. Der ‚Luft beim Vorbeiwehen zusehen‘ oder darauf achten, dass die Straße nicht gestohlen wird – portugiesisches „Savoir-vivre.“ Eines müsste auf jeden Fall allen auf der Welt klar sein, dass die östliche Algarve um Fuseta das herrlichste Azul hat, für das jede Beschreibung völlig unzureichend ... Die seltsame Moral des Herrn Nélson. Der ‚Luft beim Vorbeiwehen zusehen‘ oder darauf achten, dass die Straße nicht gestohlen wird – portugiesisches „Savoir-vivre.“ Eines müsste auf jeden Fall allen auf der Welt klar sein, dass die östliche Algarve um Fuseta das herrlichste Azul hat, für das jede Beschreibung völlig unzureichend ist. Dass sich Leander Lost bei Kollegin Teresa Fiadeiro bezüglich „Vaterschaft“ erkundigt, lässt Graciana bereits von Tante und Schwager von Leander träumen. Das war wohl der Wunsch der Vater des Gedankens. Graciana hat dabei nicht mit der überlegten Klugheit ihrer Schwester Soraia gerechnet. Dank an den Autor, er bewahrt uns vorerst vor romantischen Liebesgeplänkel. Asperger-Typen hören sich gerne reden und werden von ihren Mitmenschen oft „Klugscheißer“ oder „Besserwisser“ genannt. Auf die Aufforderung, ‚halt den Mund‘ antwortet ein Asperger, ‚ich kann ihn nicht halten, sie ist mir angewachsen.‘ An Demenz stirbt man nicht, man entrinnt der Wirklichkeit. Gil Ribeiro, der Hamburger kennt und liebt die östliche Algarve, die Gegend und Lebensart der Portugiesen. Er ist ein Gourmet und bringt uns die kulinarischen Genüsse näher: Bica (portugiesische Espressovariation, Beba Isto Com Açúcar -'Trink dies mit Zucker', stark und bitter, mit Zucker bleibt der Löffel stecken, Moamba de Galinha - Hähnchen in Erdnusscreme, eigentlich aus Angola; die Speise ist sicher ein Tribut an Flores Yola. Sumo de laranja - simpler Orangensaft, almôndegas - in Hamburg sicher Bouletten, gambas da costa azeite de oliva a coentro - Garnelen von der Küste in Olivenöl mit Koriander, salsa e alho - Petersilie und Knoblauch, sopa da Pedra - eigentlich Steinsuppe, reichhaltige Suppe mit Fleisch, Würstchen, Bohnen, Kohl, Karotten und Kartoffeln, der Stein in der Mitte des Tellers wird für die nächste Zubereitung aufbehalten, Peixinhos da Horta - in Teig gebackene grüne Bohnen, sehen aus wie Sardinen, sind aber keine, chouriço assado - scharfe Paprikawurst über offenen Feuer gegrillt, linguado - Steinbutt oder Seezunge, Amèijoas - Herzmuscheln, Percebes - Entenmuscheln, gibt es wirklich, tarte de Limão - Zitronentarte, chouriço com couve galega - Knoblauchwurst mit Kohl, Suppe?. Gil Ribeiro, der Hamburger zeigt große Empathie für den seinen comissário Leander Lost, den Hamburger Aspi. Mit dessen unglaublicher Logik und Unterstützung seiner Kolleginnen und Kollegen ‚fliegt‘ er zunächst durch eine falsche Tür, um schlussendlich doch richtig zu liegen. Am Ende wird es dann auch Leander bewusst, dass er ein Herz hat und auf dieses – unter außer Acht lassen all seiner Logik – hört. Aber vielleicht ist das eben seine Logik. Seit dem ersten LOST IN FUSETA von Gil Ribeiro wissen wir, dass er die Algarve liebt, seine Protagonisten, die Lebensart der (Süd-)Portugiesen, die kulinarischen Genüsse und seinen Anti-Held Leander Lost. Die Führung eines Kommissariats fast wie ein Familienunternehmen mag zwar einer Wunschvorstellung entsprungen sein, aber wir lesen es gern. Und im Kern auch noch ein Kriminalfall, der nicht an Spannung zu wünschen übriglässt. Auf Überblickskarten und Detailausschnitten können wir die Wege unserer "Helden" verfolgen, Superservice. Fehlt noch ein kleines Portugallexikon. Auf zu LOST 3.


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