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Das Leben, das wir begraben

Thriller

(12)
»Wenn das Schicksal mir damals wirklich ins Ohr geflüstert hätte - wenn ich gewusst hätte, dass dieser Besuch so viele Dinge ändern würde - hätte ich dann einen sichereren Weg gewählt? Wäre ich links abgebogen, wo ich rechts abgebogen bin?«

Der Student Joe Talbert muss fürs College mit einem völlig Fremden ein Interview führen. Dafür sucht er in einem Pflegeheim nach der passenden Person und trifft auf den krebskranken, im Sterben liegenden Carl Iverson.
Doch Iverson ist kein harmloser alter Mann. Er ist ein verurteilter Mörder. Vor 30 Jahren soll er ein Mädchen missbraucht, umgebracht und in seinem Schuppen verbrannt haben. Nach einigen Gesprächen erkennt Joe, dass etwas an dem grausamen Mordfall nicht stimmt. Es gibt zu viele Widersprüche. Joe überkommt eine regelrechte Besessenheit, die Wahrheit herauszufinden … Doch das könnte seinen eigenen Tod bedeuten!

Julie Kramer: »Ein hypnotischer Erstlingsroman.«

Suspense Magazine: »DAS LEBEN, DAS WIR BEGRABEN spielt vor der Szenerie eines brutalen Winters in Minnesota, ist aber viel mehr als nur ein spannender Kriminalroman. Diese Geschichte hielt mich gefangen und berührte mein Herz. Die Charaktere sind so lebendig wie die Leute, die nebenan wohnen. Der Roman ist packend und beeindruckend geschrieben.«

The Big Thrill: »Ein gut durchdachter, spannender Roman mit Figuren, die einen sofort packen.«
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 100 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 05.04.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783865526427
Verlag Festa Verlag
Dateigröße 1060 KB
Verkaufsrang 19.083
eBook
5,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Intelligent, packend und kurzweilig! Mehr braucht ein guter Thriller nicht“

Andrea Pehle, Thalia-Buchhandlung Leer

Joe Talbert hat es bisher nicht leicht gehabt.
Mit seiner alkoholkranken und bipolaren Mutter und seinem autistischen Brüder kämpft er sich allerdings bis zu einem Platz am College.
Er finanziert sich sein Leben schon früh als Kellner und Türsteher in Bars und hat wenig soziale Kontakte. Für seinen Englischkurs soll er eines Tages eine Biografie schreiben.
Relativ planlos macht er sich auf den Weg zum nächstbesten Altersheim. Die Leiterin ist nicht abgeneigt, ihm einen Bewohner vorzustellen und schlägt den todkranken, und wegen Mordes verurteilten Carl Iverson vor. Iverson ist Joe gleich sympathisch und nachdem dieser ihm glaubhaft erklärt, er hätte den Mord nicht begangen, macht sich Joe mit Hilfe der Gerichtsakten und Unterstützung seiner Nachbarin Lila auf die Suche nach der Wahrheit.
Doch seine emsige Suche soll ihm bald zum Verhängnis werden...
"Das Leben, das wir begraben" ist in den USA vielfach ausgezeichnet - zu Recht!
Die Geschichte liest sich so flüssig und ist unfassbar packend. Allen Eskens hat mich bereits ab der ersten Seite abgeholt und in den Sog dieser Geschichte gezogen. Auch haben wir es hier nicht mit einem professionellen Ermittlerteam zu tun, was sehr erfrischend ist.
Ich habe für meinen Teil ein weiteres Lesehighlight in diesem Jahr gefunden und kann das Buch nur wärmstens empfehlen!
Joe Talbert hat es bisher nicht leicht gehabt.
Mit seiner alkoholkranken und bipolaren Mutter und seinem autistischen Brüder kämpft er sich allerdings bis zu einem Platz am College.
Er finanziert sich sein Leben schon früh als Kellner und Türsteher in Bars und hat wenig soziale Kontakte. Für seinen Englischkurs soll er eines Tages eine Biografie schreiben.
Relativ planlos macht er sich auf den Weg zum nächstbesten Altersheim. Die Leiterin ist nicht abgeneigt, ihm einen Bewohner vorzustellen und schlägt den todkranken, und wegen Mordes verurteilten Carl Iverson vor. Iverson ist Joe gleich sympathisch und nachdem dieser ihm glaubhaft erklärt, er hätte den Mord nicht begangen, macht sich Joe mit Hilfe der Gerichtsakten und Unterstützung seiner Nachbarin Lila auf die Suche nach der Wahrheit.
Doch seine emsige Suche soll ihm bald zum Verhängnis werden...
"Das Leben, das wir begraben" ist in den USA vielfach ausgezeichnet - zu Recht!
Die Geschichte liest sich so flüssig und ist unfassbar packend. Allen Eskens hat mich bereits ab der ersten Seite abgeholt und in den Sog dieser Geschichte gezogen. Auch haben wir es hier nicht mit einem professionellen Ermittlerteam zu tun, was sehr erfrischend ist.
Ich habe für meinen Teil ein weiteres Lesehighlight in diesem Jahr gefunden und kann das Buch nur wärmstens empfehlen!

„Tiefgründiger Thriller“

Olivia Wehling, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

Mit "Das Leben, das wir begraben" ist Allen Eskens ein unheimlich tragischer, spannender und super interessanter Thriller gelungen.
Der junge Student Joe hatte keine behütete Kindheit und musste stets mit den Launen und Eskapaden seiner Mutter kämpfen.
Jetzt muss er ein Interview mit einem Senioren führen und sucht sich dafür den Mörder Carl Iverson aus, der gerade an Krebs stirbt.
Joe zweifelt an der Schuld des Mannes und macht sich daran den Fall neu aufzurollen.
Hierbei kommen überraschende Tatsachen ans Licht mit denen ich so nicht gerechnet habe.
Dieses Buch bietet Witz, Action, Drama und vor allem Spannung bis zur letzten Seite!
Mit "Das Leben, das wir begraben" ist Allen Eskens ein unheimlich tragischer, spannender und super interessanter Thriller gelungen.
Der junge Student Joe hatte keine behütete Kindheit und musste stets mit den Launen und Eskapaden seiner Mutter kämpfen.
Jetzt muss er ein Interview mit einem Senioren führen und sucht sich dafür den Mörder Carl Iverson aus, der gerade an Krebs stirbt.
Joe zweifelt an der Schuld des Mannes und macht sich daran den Fall neu aufzurollen.
Hierbei kommen überraschende Tatsachen ans Licht mit denen ich so nicht gerechnet habe.
Dieses Buch bietet Witz, Action, Drama und vor allem Spannung bis zur letzten Seite!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
12 Bewertungen
Übersicht
11
0
1
0
0

Ruhiger, aber sehr berührender Thriller
von Endlose Seiten am 03.11.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Worum geht´s? Für seinen Englischkurs will Joe eine Biografie über den verurteilten Mörder Carl Iverson schreiben. Je näher sich die beiden kennenlernen, desto mehr wird Joe klar, dass mit Carls Verurteilung etwas nicht stimmt. Deshalb beschließt der Student den Fall neu aufzurollen. Wird es Joe gelingen, die Wahrheit ans Licht... Worum geht´s? Für seinen Englischkurs will Joe eine Biografie über den verurteilten Mörder Carl Iverson schreiben. Je näher sich die beiden kennenlernen, desto mehr wird Joe klar, dass mit Carls Verurteilung etwas nicht stimmt. Deshalb beschließt der Student den Fall neu aufzurollen. Wird es Joe gelingen, die Wahrheit ans Licht zu bringen oder hätte er die Vergangenheit lieber ruhen lassen sollen? Meine Meinung ?Das Leben, das wir begraben? von Allen Eskens ist mein erstes Buch aus dem Festa Verlag. Auch wenn der Thriller mehrere Literaturpreise gewonnen hat und man diese Tatsache nicht unterschätzen sollte, wollte ich Eskens´ Buch vor allem lesen, weil mich der Klappentext sehr angesprochen hat. Das Cover gefällt mir gut, weil die Gestaltung in Kombination mit dem Titel eine düstere Atmosphäre erschafft. Das erste, was mir aufgefallen ist, als ich das Buch in der Hand hielt, ist die angenehme Haptik, die auf den Schutzumschlag zurückzuführen ist. Dieser ist nämlich in der Festa-Lederoptik gestaltet, die das Buch sehr hochwertig aussehen lässt. ?(...) Rätsel, die schwer zu lösen sind, faszinieren mich.? ? Zitat, Seite 165 Joe Talbert studiert an der University of Minnesota und kommt gerade so über die Runden, weil er von seiner Mutter überhaupt nicht unterstützt wird. Im Gegenteil, diese sorgt eigentlich nur für Probleme. Der 21-jährige Student wurde mir sofort sympathisch, weil er verantwortungsvoll und mutig ist. Besonders gut fand ich, dass Wahrheit für Joe eine große Rolle spielt und Gerechtigkeit ihm viel bedeutet. Carl Iverson war für mich nicht so leicht zu durchschauen wie Joe, was daran liegt, dass die Geschichte aus Joes Sicht erzählt wird. Genau wie Joe, wusste ich nicht, ob man Carl trauen kann, vor allem, weil der Senior sehr rätselhaft sein kann. Aus meiner Sicht ist es dem Autor aber genau deshalb gelungen, die Leserschaft zu fesseln. Eskens sorgt für Verwirrung und wirft so viele Fragen auf, dass man als LeserIn nicht anders kann, als der ganzen Sache auf den Grund zu gehen. Der Schreibstil des Autors ist nicht nur fesselnd, sondern hat auch etwas in mir berührt. Die Geschichte wird auf eine Weise erzählt, die ehrlich ist und dazu bringt, über das eigene Leben nachzudenken. Das Buch vermittelt eine ganz wichtige Botschaft, nämlich, dass man nicht einfach alles glauben soll und nie mit der Suche nach Wahrheit aufhören darf, auch wenn der Weg manchmal sehr mühselig sein kann. Fazit ?Das Leben, das wir begraben? ist ein must-read für alle, die eher ruhige Thriller und das Aufrollen alter Fälle in einer Geschichte mögen. Besonders gelungen sind meiner Meinung nach die Figuren und ihre Geschichten, die niemanden kaltlassen werden.

Ein Buch das mich komplett sprachlos gemacht und restlos von sich überzeugt hat
von Susi Aly am 22.10.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Als ich dieses Buch begann , hätte ich niemals damit gerechnet, das es mich so sehr mitreißen und einnehmen würde. Hier erzählt uns Joe seine Geschichte, dadurch erfahren wir auch alles aus erster Hand von ihm. Wobei das nicht ganz richtig ist. Über verschlungene Wege, erfährt man eine vielschichtige Geschichte, die... Als ich dieses Buch begann , hätte ich niemals damit gerechnet, das es mich so sehr mitreißen und einnehmen würde. Hier erzählt uns Joe seine Geschichte, dadurch erfahren wir auch alles aus erster Hand von ihm. Wobei das nicht ganz richtig ist. Über verschlungene Wege, erfährt man eine vielschichtige Geschichte, die das Leben verschiedener Personen beinhaltet. Doch angefangen hat es mit Joe und der Arbeit für das College. Eigentlich eine harmlose Sache. Doch manchmal geht das Leben verschiedene Wege , bietet uns Chancen oder vernichtet uns völlig. Dies ist Joes Geschichte und sie wird euer Leben in ihren Grundfesten erschüttern. Der Autor hat einen sehr einnehmenden, fordernden und bildhaften Schreibstil, wodurch ich sofort sehr gut in die Story hineingekommen bin. Die Atmosphäre ist dabei sehr rauh und beklemmend, was hervorragend zur Geschichte passt. Zunächst brauchte es jedoch etwas Anlaufzeit um die Positionen zu stärken. Man lernt Joe und seinen Hintergrund kennen. Alleine dieser Umstand hat mir Tränen in die Augen getrieben und meinen Zorn auflodern lassen. Ich konnte es nicht verstehen , geschweige denn ertragen, was da vor sich ging. Er tat mir so unendlich leid. Die Bürde, die er schultert, ist nicht leicht zu tragen, was die Tragik an der ganzen Sache nur noch verstärkt. Am Anfang kam er mir so hilflos und schwach vor. Ein Umstand , den ich komplett mißverstanden habe. Erst im Laufe der Zeit begriff ich , welch starke Persönlichkeit doch in ihm steckt. Seine Entwicklung war einfach bahnbrechend und hat mir den Menschen dahinter gezeigt. Seine Seele , das was ihn ausmacht. All das Leid, die Qual und Hoffnungslosigkeit hat mich mitgerissen , berührt und einfach gezeigt , daß da mehr ist , als man auf den ersten Blick sieht. Interessant war für mich auch , das der Autor hier wirklich wichtige Themen einbindet. Was mich zu Jeremy führt und wie sehr er mein Herz berührt hat. Für das College möchte Joe die Geschichte eines Mörders niederschreiben. Doch was steckt wirklich hinter dem , was 1980 geschah? Ab einem gewissen Zeitpunkt gewann die Geschichte merklich an Auftrieb. Die Spannung zog immer mehr an und ich war komplett gebannt von den Geschehnissen. Es entwickelt sich ein Kriminalfall , der undurchsichtig und ziemlich komplex in seiner Art ist. Dabei begegnet man den unterschiedlichsten Charakteren. Sie sind lebendig, authentisch und sehr vielschichtig gestaltet . Ganz besonders Carl, Joe, Jeremy und Lila haben mein Herz im Sturm erobert. Sie haben Ecken und Kanten und das nicht zu knapp. Wodurch das Ganze für mich auch so fühlbar , so emotional wurde. Es hat mich nach hinten geworfen , bei dem was ich hier miterleben , was ich ertragen musste. Ich hab so unglaublich mitgezittert und mitgefiebert, wie ich es nie für möglich gehalten hätte. Es hat mich einfach komplett niedergerungen und nicht mehr zu Atem kommen lassen. Es entwickelte sich ein Sog, dem man einfach nicht mehr entkam. Es geht um Schuld und Unschuld. Um Wahrheit und Lüge. Um die Abgründigkeit dahinter. Ich empfand es in erster Linie auf der psychologischen Ebene sehr gut ausgearbeitet. Es hat Ausdruck und brennt sich immer mehr in dein Herz. Ich konnte nicht aufgeben, ich musste wissen, was sich wirklich hinter der Fassade verbarg. Es hat mich erschüttert, meinen Blickwinkel erweitert und so immens wütend gemacht. So viel Tragik , Dramatik und Traurigkeit. Kalkül, Wut und Perfidität. Es ist eine Geschichte die vor allem von der Entwicklung und seinen Charakteren lebt. Je mehr man voranschreitet , umso getroffener ist man. Es ist keine einfache Story,sie bringt das eigene Weltbild ins wanken. Es ist nicht großartig brutal. Viel mehr das Ungesagte trifft so dermaßen. Dabei hatte ich schon die ein oder andere Vermutung, was hinter allem stecken könnte. Doch weit gefehlt. Der Autor hat hier Wendungen eingewoben , das mir die Ohren geschlackert haben. Entsetzen , Furcht und Ausweglosigkeit. Die losen Fäden ergaben allmählich Sinn und es steuerte auf ein grandioses Finale zu. Am Ende muss ich ehrlich sagen , kamen mir die Tränen. Es hat mich so sehr bewegt, erschüttert und meine Welt einfach komplett aus den Angeln gehoben. Eine Geschichte die so unglaublich interessant und facettenreich ist , wie ich es nie für möglich gehalten hätte. Ein Kriminalfall, bei dem man auch selbst miträtseln kann. Ein Roman , den ich so schnell nicht vergessen werde. Fazit: Mit ?Das Leben , das wir begraben ? hat mich der Autor in mehr als einer Hinsicht überrascht. Es ist brutal , anders als man jedoch vermutet. Trifft mit seinen Charakteren , seinen Themen mitten ins Herz und löst damit die unterschiedlichsten Emotionen aus. Es erschüttert, macht wütend und bringt dermaßen das Blut in Wallung. Ein Thriller der vor allem auf der psychologischen Ebene punktet, aber auch mit einem großartigen Plot und gezielten Wendungen für sich einnimmt. Ein Buch das mich komplett sprachlos gemacht und restlos von sich überzeugt hat. Ein Thriller, den ich so leicht nicht vergessen werde und für mich ein absolutes Highlight darstellt.

Ein tiefgründiges Psychogramm, absolut spannend!
von Alexa K. aus Bad Oeynhausen am 15.10.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Zum Buch: Joe Talbert, ein College-Student in Minnesota, hat für seinen Biographie Kurs die Aufgabe bekommen, eine fremde Person zu interviewen. Da es sich um einen Senior handeln soll, sucht er in einem nahegelegenen Seniorenheim nach einer Zielperson. Der Zufall spielt ihm Carl Iverson in die Hände, der 30... Zum Buch: Joe Talbert, ein College-Student in Minnesota, hat für seinen Biographie Kurs die Aufgabe bekommen, eine fremde Person zu interviewen. Da es sich um einen Senior handeln soll, sucht er in einem nahegelegenen Seniorenheim nach einer Zielperson. Der Zufall spielt ihm Carl Iverson in die Hände, der 30 Jahre seines Lebens hinter Gittern verbracht hat, weil er die damals 14-jährige Chrystal vergewaltigt und dann umgebracht haben soll. Und Carl, der Krebs im Endstadium hat, fängt an, Joe seine Geschichte zu erzählen? Meine Meinung: Der Autor nimmt den Leser sofort mit auf eine spannende Psychodrama-Reise. Sanft beschreibt er die Charaktere von Joe und seinem autistischen Bruder Jeremy, den Joe bei seiner Mutter zurücklassen musste, um studieren zu können. Glasklar zeichnet er die Mutter, die es nicht sehr genau mit ihren Muttergefühlen nimmt und oft tagelang unterwegs ist. Dann lässt sie Jeremy auch schon mal ein paar Tage allein zu Hause? Joe hasst das Verhalten seiner Mutter, kann aber nichts dagegen tun. Diese Schuldgefühle seinem kleinen Bruder gegenüber kommen bei Joe immer wieder zum Vorschein und die ganze Familiengeschichte wird im Laufe des Buches sehr gut gezeichnet. Carl Iverson ist aber auch nicht die Person, die man am Anfang meint, zu erkennen. Ist Carl Iverson wirklich der Mörder der 14-jährigen Crystal? Vieles scheint dagegen zu sprechen? Joe packt das Fieber nach der Wahrheit, der er zusammen mit seiner Nachbarin Stück für Stück näherkommt. Das Buch nimmt an Spannung zu und man kann es, auch aufgrund des flüssigen Schreibstils, kaum aus der Hand legen. Man entwickelt seine eigenen Theorien, was sich vor 30 Jahren zugetragen haben könnte und dann kommt es doch immer anders. Mein Fazit: ein absolutes Must-have und ?read! Psychologisch tiefgründig und sehr spannend!