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Lebensgeister

detebe Band 24460

Banana Yoshimoto

(36)
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Beschreibung

Nach einem schweren Unfall und dem Tod ihres Geliebten ist Sayoko nicht mehr sie selbst. Sie hat Geheimnisse der unsichtbaren Welt erfahren. In der Tempelstadt Kyoto lernt sie das Leben so zu akzeptieren, wie es ist: voller Ungewissheiten und Rätsel, dem Tod immer nahe, ob man jung ist oder alt. Aber sie begreift auch, wie einmalig das Diesseits ist.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 160
Erscheinungsdatum 26.09.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-24460-1
Verlag Diogenes
Maße (L/B/H) 18/11,1/1,5 cm
Gewicht 157 g
Originaltitel Sweet Hereafter
Auflage 1
Übersetzer Thomas Eggenberg
Verkaufsrang 111243

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Buchhändler-Empfehlungen

Kevin Beckmann, Thalia-Buchhandlung Hilden

Eine kleine Geschichte, die es schafft, obwohl sie mit einem tragischen Todesfall beginnt, auf jeder Seite eine hoffnungsvolle und ermunternde Atmosphäre zu verbreiten. Ein Kleinod japanischer Literatur und sicher nicht mein letztes Buch der Autorin.

Michelle Wollersheim, Thalia-Buchhandlung Köln

Ein wunderschöner, ruhiger Roman über den Tod und das Leben. Es geht um Verlust und Neuanfang, Trauer und die Akzeptanz dessen, was man nicht mehr ändern kann. Sehr berührend.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
36 Bewertungen
Übersicht
15
17
3
1
0

von einer Kundin/einem Kunden am 16.08.2020
Bewertet: anderes Format

EIn kurzweiliges poetisches Juwel.

Nachrichten aus der Zwischenwelt
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 05.05.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Die japanische Autorin Banana Yoshimoto steht schon länger auf meiner Bucket List, um genau zu sein seit exakt 30 Jahren, als ihr Debut “Kitchen” in England erschien. “Lebensgeister” knüpft stilistisch und thematisch an “Kitchen” an. Yoshimoto hat diesen Roman als Reaktion auf die Katastrophe von Fukushima geschrieben, wobei die... Die japanische Autorin Banana Yoshimoto steht schon länger auf meiner Bucket List, um genau zu sein seit exakt 30 Jahren, als ihr Debut “Kitchen” in England erschien. “Lebensgeister” knüpft stilistisch und thematisch an “Kitchen” an. Yoshimoto hat diesen Roman als Reaktion auf die Katastrophe von Fukushima geschrieben, wobei die zwar keine Rolle in der Geschichte spielt, dafür aber um so mehr die Nahtoderfahrung nach einem schweren Unfall, Tod, Verlust, Trauer und das eigene Überleben und Weiterleben in einer Art Zwischenwelt. Wie selbstverständlich stehen hier Geister herum oder schieben ihr Fahrrad durch die Straßen. Es ist eine Erzählung zwischen Faszination und Befremden. Dabei findet sich alles wieder, was für mich japanisches Schreiben ausmacht: Sprachliche und erzählerische Eleganz, dazu eine kühle Distanziertheit, die auch in Anbetracht der schlimmen Erlebnisse abgeklärt und kaum emotional, dann wiederum total naiv wirkt. So manches scheint etwas zusammenhangslos. Eliptische Handlungssprünge, eingestreute Lebensweisheiten und Aphorismen, ständige Stilbrüche zwischen “elitärer” Sprache und Umgangssprache (“kann man nix machen, was soll’s”). Der Roman bildet eine Zwischenwelt ab, durch und durch. “So lauert, wo der Himmel ist, stets auch die Hölle.” “Änderung bedeutet, dass die Zeit plötzlich zerrissen wird. Eine Person, die eben noch da war, ist plötzlich nicht mehr da. Dinge, die man eben noch hatte, sind auf einmal verschwunden. Außer der eigenen Existenz im Hier und Jetzt ist nichtsmehr gewiss.” “Im Jetzt leben – schön und gut, aber vielleicht bedeutet es auch, dass man zu einem Einfaltspinsel wird, der sich keinerlei Gedanken mehr macht.” Ein Roman wie ein literarisches Manga, in dem seelische Verwundungen sichtbar werden und das zeigt, wie die Dinge im Fluss sind und nichts bleibt, wie es ist. Das einzige, das bleiben kann und muss, ist Akzeptanz. Ein ähnliches “literarisches Manga” (wenn auch dusterer), ebenfalls bei Diogenes erschienen und wie “Lebensgeister” übersetzt von Thomas Eggenberg ist Fuminori Nakamuras “Die Maske.” Eggenberg hat die Übersetzung von “Lebensgeister” mit zahlreichen Fußnoten ausgestattet, die u.a. die japanischen Ortsbezeichnungen sowie kulturelle Gegebenheiten erklären.

von einer Kundin/einem Kunden aus Augsburg am 21.04.2018
Bewertet: anderes Format

Nach einem schweren Verlust lernt Sayoko das Zwischenreich der Geister kennen und erkennt mit jedem Tag wie schön und wichtig das eigene Leben ist.


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