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Kriegslicht

Roman

Nach Kriegsende wird der vierzehnjährige Nathaniel mit seiner Schwester Rachel von den Eltern in London zurückgelassen. Der geheimnisvolle „Falter“, der sie in Obhut genommen hat, und dessen exzentrische Freunde kümmern sich fürsorglich um sie. Wer aber sind diese Menschen wirklich? Und was hat es zu bedeuten, dass die Mutter nach langem Schweigen aus dem Nichts wieder zurückkehrt? „Meine Sünden sind vielfältig“, wiederholt sie, mehr gibt sie nicht preis. Als er erwachsen ist, beginnt Nathaniel die geheime Vergangenheit seiner Mutter als Spionin im Kalten Krieg aufzuspüren. Fünfundzwanzig Jahre nach dem „Englischen Patienten“ hat Michael Ondaatje ein neues Meisterwerk geschrieben.
Portrait
Michael Ondaatje, 1943 in Sri Lanka geboren, lebt heute in Toronto. Mit seinem Roman Der englische Patient (Hanser, 1993), für den er den Man Booker Prize und zum 50-jährigen Jubiläum des Preises im Jahr 2018 den Golden Man Booker Prize erhielt, wurde er weltberühmt. Im Hanser Verlag erschienen zuletzt Buddy Boldens Blues (1995), Die gesammelten Werke von Billy the Kid (1997), Anils Geist (Roman, 2000), Handschrift (Gedichte, 2001), Divisadero (Roman, 2007), Katzentisch (Roman, 2012) und Kriegslicht (Roman, 2018).
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 11.08.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-25999-7
Verlag Carl Hanser Verlag
Maße (L/B/H) 20,8/13,5/2,9 cm
Gewicht 397 g
Originaltitel Warlight
Auflage 4. Auflage
Übersetzer Anna Leube
Verkaufsrang 98680
Buch (gebundene Ausgabe)
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In seinem neuen Roman entwirft Michael Ondaatje eine Nachkriegswelt aus Ruinen, Schmugglern und Spionen. In seiner unnachahmlichen Weise beschreibt er poetisch, fast traumhaft, Stimmungen, Orte und Landschaften. Ein literarischer Genuss!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
20 Bewertungen
Übersicht
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3
2
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0

Konnte mich leider nicht wirklich überzeugen
von einer Kundin/einem Kunden aus Leiblfing am 16.11.2018

Michael Ondaatje - Kriegslicht Nachdem ich erst vor etwa einem Jahr „Der englische Patient“ gelesen habe, welcher mir hervorragend gefallen hat, war dieser neue Roman von Ondaatje für mich ein absolutes Muss. Unerwarteter Weise hab ich mich mit diesem Werk relativ schwer getan. Ich glaube fest, dass dies ein sehr gutes Buch i... Michael Ondaatje - Kriegslicht Nachdem ich erst vor etwa einem Jahr „Der englische Patient“ gelesen habe, welcher mir hervorragend gefallen hat, war dieser neue Roman von Ondaatje für mich ein absolutes Muss. Unerwarteter Weise hab ich mich mit diesem Werk relativ schwer getan. Ich glaube fest, dass dies ein sehr gutes Buch ist, einige Passagen haben mir auch sehr gefallen. Trotzdem konnte mich die Geschichte im Ganzen einfach nicht wirklich und vor allem nicht über einen längeren Zeitraum fesseln. Vermutlich kam es für mich einfach nicht zur richtigen Zeit, um mich vollständig darauf einlassen zu können. Sehr schade, denn die Erwartungen waren hoch. Konkret geht es um die Geschwister Nathaniel und Rachel, die kurz nach dem Krieg von ihren Eltern in London zurückgelassen werden. In der Obhut eines geheimnisvollen Mannes, Falter genannt. Jahre später kommt die Mutter zurück, ohne den Vater und ohne eine befriedigende Erklärung. Für ihre Kinder bleibt sie fortan eine Fremde. Viele Jahre später, nach dem Tod der Mutter, beginnt Nathaniel nachzuforschen, was damals wirklich geschehen ist und welche Rolle sie damals im Kalten Krieg einnahm. Die Geschichte ist zweigeteilt. Während der erste Teil die Gefühlswelt und das Unverständnis der zurückgebliebenen Kinder behandelt, geht es im weiteren Verlauf um die Nachforschungen des erwachsenen Nathaniel, der Stück für Stück die Geschichte seiner Mutter aufdeckt, deren selbstloses Handeln von Liebe und Krieg geprägt war, die dadurch dennoch ihre Familie zerstört hat, und das Leben ihrer Kinder bis weit ins Erwachsenenleben hinein beeinflusst hat. Beinahe erscheint es dem Leser wie eine Flucht, die sie ihren Kindern unwiderruflich entfremdet. "Man kehrt zu dieser früheren Zeit zurück, ausgerüstet mit der Gegenwart, und einerlei, wie dunkel diese Welt war, will man sie doch erhellen. Das eigene erwachsene Selbst nimmt man mit. Man erlebt das Vergangene nicht von neuem, sondern ist erneut Beobachter." Seite 133 Auch wenn der Roman durchaus vielversprechend beginnt, verliert er sich doch immer wieder in Nebensächlichkeiten und Abschweifungen. So erfordert er sehr viel Geduld. Besonders gegen Ende der ersten Hälfte hatte das Buch für mich eine lange Durststrecke. Auch wenn diese Geschichte toll geschrieben ist, erreicht sie jedoch bei Weitem nicht die Sogwirkung des „englischen Patienten“. Mich hätte dieser Roman beinahe auf der halben Strecke verloren. Dennoch werde ich das Gefühl nicht los, ihn trotz aller Bemühungen letztendlich nicht komplett verstanden, durchdrungen zu haben.

Eine bewegende Geschichte
von Martin Schult aus Borken am 15.09.2018
Bewertet: Medium: H?rbuch (MP3-CD)

Kurz nach Beendigung des 2. Weltkriegs erleben der vierzehnjährige Nathaniel und seine zwei Jahre jüngere Schwester Rachel eine entscheidende Wendung in ihrem Leben. Ohne die beiden über die Hintergründe zu informieren verschwinden zunächst ihr Vater und kurz darauf ihre Mutter. Sie befinden sich von nun an in der Obhut eines zw... Kurz nach Beendigung des 2. Weltkriegs erleben der vierzehnjährige Nathaniel und seine zwei Jahre jüngere Schwester Rachel eine entscheidende Wendung in ihrem Leben. Ohne die beiden über die Hintergründe zu informieren verschwinden zunächst ihr Vater und kurz darauf ihre Mutter. Sie befinden sich von nun an in der Obhut eines zwielichtigen Mannes, den sie den "Falter" nennen und müssen sich erst an ihn und das veränderte Leben gewöhnen. Als lange Zeit später die Mutter zu den Kindern zurückkehrt, findet sie lediglich zu Nathaniel Zugang. Er versucht die Mutter zu verstehen und die geheimnisvolle Vergangenheit der Eltern aufzuklären... Mit "Der englische Patient" hat der Autor Michael Ondaatje einen Welterfolg erzielt. Der Film konnte mich damals beeindrucken und so bin ich mit sehr großen Erwartungen in das neue Werk des Autors gestartet. Der Krieg nimmt auch in "Kriegslicht" wieder eine bedeutende Rolle in der Geschichte ein und es ist schon bemerkens-wert, mit wieviel Ruhe und Feinfühligkeit sich Michael Ondaatje seinen Charakteren in dieser schwierigen Zeit nähert. Er legt keinen Wert auf spektakuläre oder effekthaschende Situationen, sondern wendet sich ausschließlich seinen Protagonisten mit ihren Gedanken und Gefühlen zu. Das Ganze wirkt dabei sehr emotionsvoll und "normal", ohne aber den Leser bzw. den Hörer nicht zu fesseln. Das Schicksal der damaligen Kinder, die Auswirkungen des Krieges und der Umgang mit der Zukunft bergen so viel Spannungspotential, dass die knapp neun Stunden des Hörbuchs unglaublich schnell ein Ende finden. Die Umsetzung der Hörbuchfassung ist dem Audiobuch-Verlag mit Frank Stieren als Sprecher unglaublich gut gelungen. Zugegebener weise musst ich mich zunächst an die sehr ruhige und pointierte Stimme gewöhnen, aber im Fortlauf der Geschichte stellte ich immer wieder fest, dass es sich um einer perfekte Besetzung handelte. Insgesamt hat mich "Kriegslicht" von Michael Ondaatje in der Hörbuchfassung absolut fesseln können, so dass ich es sehr gerne weiterempfehle und selbstverständlich mit den vollen fünf von fünf Sternen bewerte!!

Ein interessantes Buch
von leseratte1310 am 15.09.2018
Bewertet: Medium: H?rbuch (MP3-CD)

In dem Roman „Kriegslicht“ lässt Michael Ondaatje den Leser mit dem erwachsenen Nathaniel auf Spurensuche gehen. Nathaniel versucht das Leben seiner Mutter zu rekonstruieren. In der Nachkriegszeit des Jahres 1945 müssen die Eltern für ein Jahr nach Singapur und geben den 14-jährigen Nathaniel und seine zwei Jahre ältere Schwes... In dem Roman „Kriegslicht“ lässt Michael Ondaatje den Leser mit dem erwachsenen Nathaniel auf Spurensuche gehen. Nathaniel versucht das Leben seiner Mutter zu rekonstruieren. In der Nachkriegszeit des Jahres 1945 müssen die Eltern für ein Jahr nach Singapur und geben den 14-jährigen Nathaniel und seine zwei Jahre ältere Schwester Rachel in die Obhut des mysteriösen Falters, der ebenso mysteriöse Freunde hat. Erst Jahre später kommt die Mutter zurück. Aber sie gibt keine Erklärungen ab und entschuldigt sich auch nicht. Ihre Kinder reagieren sehr unterschiedlich auf die Mutter. Wir erfahren zwar ein Nathaniels Rückblicken und Recherchen eine Menge von kleinen Begebenheiten, aber alles bleibt ziemlich im Ungewissen. Erst ziemlich am Schluss des Buches klärt sich, warum die Eltern weggehen mussten. Viele Fragen bleiben die ganze Zeit offen. Warum mussten die Eltern weg? Was ist der Mutter in den Jahren bis zu ihrer Rückkehr passiert? Was ist mit dem Vater? Falter und seine Freunde werden zu einer Art Ersatzfamilie für Nathaniel und Rachel. Dabei haben die Geschwister relativ viele Freiheiten, doch diese Art des Aufwachsens hinterlässt Spuren in ihrem Leben. Zwölf Jahre später, als Erwachsener, hat Nathaniel aufgrund seines Berufes die Möglichkeit, all das Verborgene über seine Mutter aufzudecken. Endlich fügt sich alles zusammen. Es ist ein Buch, das die ganze Aufmerksamkeit erfordert, denn in Nathaniels Erinnerungen gibt es häufige Sprünge zwischen Personen und Zeiten. Die ruhige und angenehme Sprechweise von Frank Stieren passt sehr gut zu dieser tiefgründigen Geschichte. Eine ungewöhnliche, berührende und gleichzeitig spannende Familiengeschichte.