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Kompass ohne Norden

Ausgezeichnet mit dem National Book Award

(10)
Caden hält sich für einen normalen Jungen. Doch sein Verstand ist ein krankhafter Lügner, der sich auf fantastische Reisen begibt. Manchmal befindet Caden sich auf dem Weg zum tiefsten Punkt der Erde im Marianengraben, auf einem Schiff, auf dem die Zeit seitlich läuft wie eine Krabbe, verwittert von Millionen Fahrten, die bis in die finstere Vergangenheit zurückreichen. Und in der Realität lässt Cadens Verstand harmlose Dinge wie einen Gartenschlauch zur tödlichen Gefahr werden. Als die Grenze zwischen realer und fantastischer Welt verschwimmt, begreift Caden: In den Tagen der Bibel hätte er vermutlich als Prophet gegolten, doch heute lautet die Diagnose: Schizophrenie.
Portrait
Neal Shusterman ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Autoren für Kinder und Jugendliche. Er wuchs in Brooklyn auf und studierte in Kalifornien Psychologie und Theaterwissenschaften. Kompass ohne Norden basiert auf Shustermans Erfahrungen mit der Schizophrenie seines Sohnes und wurde 2015 mit dem National Book Award ausgezeichnet. Die deutsche Ausgabe erschien 2018 bei Hanser.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 352
Altersempfehlung 14 - 17
Erscheinungsdatum 20.08.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-26046-7
Verlag Hanser
Maße (L/B/H) 21,8/14,7/3 cm
Gewicht 505 g
Originaltitel Challenger Deep
Abbildungen mit Abbildungen
Auflage 2. Auflage
Illustrator Brendan Shusterman
Übersetzer Ingo Herzke
Verkaufsrang 28.738
Buch (gebundene Ausgabe)
19,00
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Britta Christan, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Leider nicht so richtig was für mich. Dennoch gebe ich drei Musen, denn ich finde das Thema sehr interessant und weiß, dass Neal Shusterman sehr gut schreibt! Leider nicht so richtig was für mich. Dennoch gebe ich drei Musen, denn ich finde das Thema sehr interessant und weiß, dass Neal Shusterman sehr gut schreibt!

Vanessa Pludra, Thalia-Buchhandlung Berlin

Wenn man in den Abgründen seines Geistes gefangen ist.. Ein unglaublich tiefsinniges und berührendes Buch über mentale Krankheiten und die Gefahren, die in einem selbst schlummern. Wenn man in den Abgründen seines Geistes gefangen ist.. Ein unglaublich tiefsinniges und berührendes Buch über mentale Krankheiten und die Gefahren, die in einem selbst schlummern.

Tina Lehmann-Klein, Thalia-Buchhandlung Iserlohn

Wie erklärt man die Vorgänge der Schizophrenie? Der Autor macht dieses mithilfe des Ozeans. Als Leser kann man sich daher besser in Caden hineinversetzen. Wie erklärt man die Vorgänge der Schizophrenie? Der Autor macht dieses mithilfe des Ozeans. Als Leser kann man sich daher besser in Caden hineinversetzen.

„Außergewöhnlich!“

Melanie Tappehorn, Thalia-Buchhandlung Vechta

Dieses Buch legt man so schnell nicht mehr aus der Hand und es bleibt noch lange im Kopf. Cadens Geschichte berührt und nimmt einen mit auf eine Reise in die menschliche Psyche. Die Art und Weise wie das Buch aufgebaut und geschrieben ist haben mich sehr beeindruckt. Auch die Spannung kam dabei nicht zu kurz. Absolute Leseempfehlung! Dieses Buch legt man so schnell nicht mehr aus der Hand und es bleibt noch lange im Kopf. Cadens Geschichte berührt und nimmt einen mit auf eine Reise in die menschliche Psyche. Die Art und Weise wie das Buch aufgebaut und geschrieben ist haben mich sehr beeindruckt. Auch die Spannung kam dabei nicht zu kurz. Absolute Leseempfehlung!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
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Fasziniert
von Nicole :D aus Mitten im Leben am 18.11.2018

Ich habe dieses Buch gerade eben zu Ende gelesen, und ich bekam Gänsehaut. Mehrmals. Das ist mein erstes Buch in diese Richtung, und wenn alle so geschrieben sind bereue ich es nicht schon eher damit angefangen zu haben! Caden hat mich total mitgerissen. Es geht in der Geschichte um seine Schizophrenie und... Ich habe dieses Buch gerade eben zu Ende gelesen, und ich bekam Gänsehaut. Mehrmals. Das ist mein erstes Buch in diese Richtung, und wenn alle so geschrieben sind bereue ich es nicht schon eher damit angefangen zu haben! Caden hat mich total mitgerissen. Es geht in der Geschichte um seine Schizophrenie und doch noch soo viel mehr. Um Mut, Hoffnung, und Fantasie. Caden zeigt, das es okay ist, mal nicht okay zu sein. Vor allem seine ?Parallelwelt? mit der Personalifizierung seiner Krankheit und den Leuten um ihn herum hat mich echt fasziniert. Alles mal von Caden Welt aus zu betrachten. Er ist so ein liebenswerter, witziger, charmanter Junge und sein Schicksal hat mich völlig mitgerissen. FANTASTISCH! Lesen lohnt sich!

So echt, dass es weh tut
von Booknerds by Kerstin am 07.11.2018

Kompass ohne Norden von Neal Shusterman ist an sich keine fiktive Geschichte, sie ist real. Zumindest beruht sie auf realen Gegebenheiten. Neal Shusterman erzählt im Vorwort, dass er die Krankheit Schizophrenie durch seinen Sohn Brendan hautnah miterlebt hat. Er möchte mit diesem Buch Erkrankten Mut machen und gleichzeitig die... Kompass ohne Norden von Neal Shusterman ist an sich keine fiktive Geschichte, sie ist real. Zumindest beruht sie auf realen Gegebenheiten. Neal Shusterman erzählt im Vorwort, dass er die Krankheit Schizophrenie durch seinen Sohn Brendan hautnah miterlebt hat. Er möchte mit diesem Buch Erkrankten Mut machen und gleichzeitig die Leser für diese Krankheit sensibilisieren. Hierzu hat er Zeichnungen seines Sohnes und sogar Grundideen seiner Therapie in das Buch einfließen lassen. Es ist wohl sein persönlichstes Buch. Und ich danke ihm von Herzen dafür. Es war so erschreckend, aber gleichzeitig auch unheimlich faszinierend und bewegend, was diese psychische Erkrankung mit dem menschlichen Verstand anstellt. Ich habe schon einige Bücher gelesen, die dem Leser psychische Erkrankungen näher bringen sollen, aber noch keines hat es geschafft, mich derart nah an das Geschehen zu bringen, dass ich es selbst kaum ausgehalten habe. Neal Shusterman lässt uns die Geschichte von Caden erleben. Einem 15jährigen normalen liebenswürdigen Jungen, der sein typisches Teenagerleben mit Freunden und Träumen lebt bis sich eines Tages etwas in seinen Gedanken ändert. Und er immer tiefer in seine eigene Welt abtriftet. Manchmal fühle ich mich wie das Kind das vom Grund eines Brunnens heraufschreit, und mein Hund rennt zum Pinkeln in den Wald, anstatt Hilfe zu holen. Seite 97 Wir erleben den Sog der Krankheit. Die Abwärtsspirale, in die Caden gezogen wird und sich immer mehr von der realen Welt abkapselt obwohl er dies gar nicht möchte. Für ihn ist diese Welt ein Schiff inklusive Kapitän und Schiffmannschaft mit vielen erschreckenden Erlebnissen und Abenteuern. Die Gedankenstimmen sind durchaus auch unterhaltsam, denn ich weiß nie, was sie sagen werden. Seite 121 Dieses Buch ist so eindringlich und einnehmend. Cadens Leiden sind so echt. Ich selbst war davon so deprimiert und auch geschockt, dass ich am liebsten geweint hätte, nur dass es mir danach wieder besser geht. Neal Shusterman hat es wirklich geschafft, den Leser hautnah erleben zu lassen, was die Krankheit mit Caden angestellt hat. Er ließ uns den Kampf gegen die inneren Dämonen fühlen und erleben und es ist so furchtbar. Natürlich habe ich schon von Schizophrenie gehört, aber bisher konnte ich mir nicht ansatzweise vorstellen, wie sich diese Krankheit auf Körper und Geist auswirkt. Es ist wirklich faszinierend und zerstörend zugleich. Kompass ohne Norden hat mich unheimlich tief bewegt, ich finde gar nicht die passenden Worte dafür. Das Buch war natürlich auch nicht immer leicht zu lesen und einige Stellen sind wirklich konfus und verwirrend. Man musste sich an manchen wenigen Stellen richtig durchkämpfen. Aber gerade das machte das Buch so authentisch und real. Denn während diesen Stellen befinden wir uns in Cadens Welt, in der Realität und Fantasie verschwommen und nur noch schwer voneinander zu trennen sind. Neal Shusterman geht aber noch einen Schritt weiter. Er lässt uns nicht nur selbst mitleiden, er zeigt auch zerstörerisch und bedrückend auf, was eine Therapie der Erkrankung bewirken kann, wie sie auf den Erkrankten selbst wirkt. Dass nicht immer alles rund läuft. Mir wurde es wirklich des Öfteren schwer ums Herz, so eindringlich und bewegend erleben wir den Kampf zwischen Verzweiflung und dem kleinen Hoffnungsschimmer, dass die Therapie Erfolg zeigt. Sie bombardieren den ganzen Körper mit fiesem Scheißzeug und hoffen, dass sie damit die Krankheit erwischen und den Rest am Leben lassen. Die Frage ist: Wenn man die Stimmen vergiftet, bringt sie das um oder macht es sie nur richtig stinksauer? Seite 157 Caden ist ein wunderbarer Charakter. Ich habe ihn sofort in mein Herz geschlossen. Er ist so schön normal, so nerdig mit dem Traum der Entwicklung eines Computerspiels, im Umgang mit seinen Freunden und Familie. Das machte dieses Buch für mich noch schlimmer, ich konnte direkt Bezug zu Caden aufbauen und musste miterleben wie er mehr und mehr in die Tiefen seines eigenen Ozeans abtaucht und sich dort verliert. Cadens Gefühle sind für mich greifbar und echt. Und zwischendurch schwer auszuhalten, wenn er erzählt, wie er in seiner Welt verzweifelt versucht noch die Realität und einen Ausweg zu finden. Es geht wirklich unter die Haut und ich hatte so oft Gänsehaut und Schauer, die mir über den Körper liefen. Mich zerreißt es, wenn ich daran denke, dass es Menschen gibt, die das wirklich erleiden müssen. Ich danke Neal Shusterman und seinem Sohn Brendan für diese eindrucksvolle, bewegende und auch mutige Geschichte. Ich danke dafür, dass sie uns einen Einblick in ihr Privatleben gegeben und ihren Leidensweg mit uns geteilt haben. Ich finde dieses Werk wirklich enorm wichtig, da es die Krankheit zumindest ansatzweise verständlich macht. Danke für die brutale Ehrlichkeit. Diese ist aber auch absolut nötig um das gesamte Ausmaß zu verstehen, denn, wie aufgezeigt wird, können psychische Erkrankungen zwar medikamentös behandelt, aber nicht geheilt werden. Ich könnte schon wieder weinen, wenn ich nur daran denke. Mein Fazit Kompass ohne Norden von Neal Shusterman ist so real, dass es weh tut. Es ist wohl sein persönlichstes und auch emotionalstes Werk. Neal Shusterman hat mir das Leben und den Leidensweg von Caden so nah gebracht, dass ich es zwischendurch kaum ertragen habe weiter zu lesen. Und doch ist die Geschichte so ernst, wichtig und authentisch, dass ich das Buch nie lange zur Seite legen konnte, auch wenn es an manchen Stellen schwerer zu verstehen ist. Man kann förmlich fühlen, dass der Autor genau weiß, von was er da schreibt und dem Leser nicht nur ein Gefühl der kompletten Verzweiflung sondern auch der Hoffnung übermittelt. Noch nie hat mich ein Buch, das dem Leser eine psychische Erkrankung annähernd verstehen lassen will, so sehr an meine emotionalen Grenzen gebracht. Kompass ohne Norden ist etwas ganz Besonderes und Einzigartiges. Es ist einfach echt. Ich kann Neal und Brendan Shusterman gar nicht oft genug danken, dass sie uns diese Einblicke in ihr Privatleben gewähren und helfen, Verständnis statt Ablehnung gegenüber den Erkrankten aufzubauen. Eigentlich sollte dieses Buch als Pflichtlektüre an Schulen eingeführt werden. Lest es unbedingt. Absolutes Highlight!

Beeindruckend!
von einer Kundin/einem Kunden aus Graben am 28.10.2018

Meine Meinung Gestaltung und Titel: Ein Junge, der eine Leine um die Hüften gebunden hat und in der Tiefe treibt. Doch was, wenn die Leine nicht verankert ist, sondern bloss in einem Gewirr endet? Das Cover passt unheimlich gut zum Inhalt. Die Blautöne harmonieren perfekt mit den orangen Kontrasten. Im Buch... Meine Meinung Gestaltung und Titel: Ein Junge, der eine Leine um die Hüften gebunden hat und in der Tiefe treibt. Doch was, wenn die Leine nicht verankert ist, sondern bloss in einem Gewirr endet? Das Cover passt unheimlich gut zum Inhalt. Die Blautöne harmonieren perfekt mit den orangen Kontrasten. Im Buch drinnen finden sich Illustrationen vom Sohn des Autors. Diese sind so ausdrucksstark, dass ich selbst jetzt noch Gänsehaut davon habe. Sie sind abstrakt und stellen trotzdem so viel dar. Der Titel klingt wunderschön und ist genauso passend wie das Cover. Einerseits, weil es das Verlorensein repräsentiert und andererseits, weil es zu Caden Seefahrtswelt passt. Schreibstil: Die Geschichte ist in der Gegenwart geschrieben. Normalerweise bin ich kein Fan des Präsens, aber bei «Kompass ohne Norden» ist es zielsicher eingesetzt. Diese Zeitform lässt den Leser nah an die Geschichte heran, was ebenfalls sehr gelungen ist. Charaktere und Inhalt: Caden ist ein normaler Junge. Er zeichnet gerne, arbeitet mit seinen Freunden an einem Videospiel. Er versteht sich mit allen gut. Bis es eben nicht mehr so ist. Bis sein Gehirn sich gegen ihn wendet und ihn entführt in fremde Welten. Und auch wenn er einen Kompass in der Hand hält, woher soll er wissen, dass der Zeiger wirklich nach Norden zeigt? Was wenn er ihn nur in die Irre führen will? Was wenn er ihn umbringen will? Cadens Geschichte mitzuerleben ist erschütternd. Die Geschichte ist in der Ich-Perspektive erzählt, was dem Autor erlaubt unheimlich tief auf Cades Gefühle und Gedankengänge einzugehen. Der Autor vermischt die Realität mit der Wirklichkeit, bis man sich als Leser selbst in einem Ozean verliert. Bevor ich «Kompass ohne Norden» las, hatte ich mich nie gross mit dem Thema Schizophrenie auseinandergesetzt. Natürlich hatte ich schon davon gehört, aber für mich war es immer weit weg und unvorstellbar. Wie bitte sollte sich mein Gehirn gegen mich wenden? Wie kann ich etwas glauben, von dem ich weiss, dass es nicht wahr ist? Wie kann ich mich selbst so verlieren? Neal Shustermans Buch liefert all die Antworten und mehr. Die Tatsache, dass er Autor aus den Erfahrungen spricht, die er mit seinem Sohn gemacht hat, lässt das Buch noch viel authentischer wirken. Obwohl es sich nicht um ein Fantasybuch handelt hat das Buch ein fantastisches Element. Allerdings spielen sich diese Geschehnisse in Cadens Kopf ab. Seine Gedanken entführen in auf ein Schiff mit Gehirnen anstatt Raten und einem Papagei, der einen Anschlag auf seinen Kapitän plant, während dieser das Gleiche für den Papagei tut. Nichts ist wie es schein, alles kann sich jede Sekunde gegen dich wenden. Der Ozean ist ein passendes Symbol für Cades Verlorenheit. Obwohl diese Parallelwelt am Anfang etwas seltsam ist, veranschaulicht sie Cades Gedankenwelt und macht seine Gefühle zum Greifen nahe. Fazit «Kompass ohne Norden» ist in jederlei Hinsicht ein beeindruckendes Buch. Voller Tiefe und Feingefühl gewährt es einen Einblick in das verräterische Gehirn eines Jungen mit Schizophrenie. Doch das Buch soll keine Angst machen, es zeigt, dass es am Ende jedes noch so langen, noch so verworrenen Tunnel, den man mit einem kaputten Kompass betreten muss, ein Lichtlein gibt. Bewertung 5/5