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Unter Wasser kann man nicht weinen

Roman


Das größte Abenteuer ist die Liebe …

In ihrem Roman »Unter Wasser kann man nicht weinen« erzählt Bestseller-Autorin Hanni Münzer die ebenso emotionale wie faszinierende Geschichte von Jason Samuel aus »Solange es Schmetterlinge gibt« fort.

Sie kennen sich seit gemeinsamen Kindertagen: Jason, Stephen und dessen kleine Schwester Emily. Diese unbeschwerten Tage sind lange vorbei, als Jason zur Hochzeit seines Freundes Stephen nach Los Angeles fliegt. Doch Stephen erscheint nicht am Flughafen; der Meeresbiologe ist wie vom Erdboden verschluckt. An welcher bahnbrechenden Erfindung hatte Stephen gearbeitet? Wie weit sind seine Gegner bereit zu gehen? Bald muss sich Jason nicht nur um Stephens Schicksal sorgen, sondern auch um die junge und impulsive Emily. Die kleine Rebellin steckt schon wieder kopfüber in Schwierigkeiten. Während Jason alles riskiert, um Stephen und Emily zu helfen, muss er sich eingestehen, dass er mehr als nur freundschaftliche Gefühle für seine Kindheitsgefährtin Emily hegt ...

»Münzers Bücher haben eine Botschaft.« Die Welt

Portrait

Hanni Münzer ist eine der erfolgreichsten Autorinnen Deutschlands. Mit ihrer »Seelenfischer«-Reihe und der »Honigtot«-Saga erreichte sie ein Millionenpublikum und eroberte die Bestsellerlisten. Nach Stationen in Seattle, Stuttgart und Rom lebt Hanni Münzer heute mit ihrem Mann in Oberbayern.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 432
Erscheinungsdatum 02.10.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-30740-6
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 18,5/11,8/3,2 cm
Gewicht 311 g
Verkaufsrang 24.281
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

„Absolut lesenswert“

Melanie Böhm, Thalia-Buchhandlung Hagen

Faszinierend, bewegend und total spannend! Dieses Buch konnte ich nicht aus der Hand legen!
Zwar ging mir Emily mit ihrer unbeherrschten Art manchmal auf die Nerven, aber die Reise, auf der wir sie begleiten dürfen, ist wirklich keine leichte und ich habe Seite für Seite mit ihr und Jason gefiebert.
"Unter Wasser kann man nicht weinen" ist der zweite Band der "Schmetterlinge"-Reihe von Hanni Münzer, kann aber unabhängig von "Solange es Schmetterlinge gibt" gelesen werden.
Faszinierend, bewegend und total spannend! Dieses Buch konnte ich nicht aus der Hand legen!
Zwar ging mir Emily mit ihrer unbeherrschten Art manchmal auf die Nerven, aber die Reise, auf der wir sie begleiten dürfen, ist wirklich keine leichte und ich habe Seite für Seite mit ihr und Jason gefiebert.
"Unter Wasser kann man nicht weinen" ist der zweite Band der "Schmetterlinge"-Reihe von Hanni Münzer, kann aber unabhängig von "Solange es Schmetterlinge gibt" gelesen werden.

„Eine tolle Mischung“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Ich glaube, Hanni Münzer ist meine Autoren-Entdeckung für dieses Jahr. Dies ist jetzt der zweite Roman, den ich begeistert von ihr gelesen habe. Beide Romane sind sehr unterschiedlich. „Solange es Schmetterlinge gibt“ ist warmherzig, humorvoll mit einem sehr überraschenden Ende. Das Buch spielte in München. Das neue Buch spielt nun sehr zu meiner Überraschung in Kalifornien. Beide Bücher gehören in keine Reihe, aber es bevölkern sie durchaus Personen aus dem Hanni-Münzer-Universum. Doch dazu komme ich später noch-

Der Inhalt wird hier bei thalia.de für meinen Geschmack etwas verfälscht wiedergegeben. Für mich ist die eigentliche Hauptperson des Romans die junge Emily. Sie ist die kleine Schwester von Stephen, einem Meeresbiologen. Sie ist eine junge Frau, die idealistisch für das Meer und seine Bewohner kämpft. Dafür gibt sie alles und reagiert durchaus auch einmal zu impulsiv. Das hat ihr schon mehr als einmal ernsthafte Probleme verschafft. Inzwischen ist sie ein aktives Mitglied der Umweltorganisation Greenwar, die immer wieder mit spektakulären Aktionen mit dem Gesetzt in Konflikt gerät. Sie ist mit dem Gründer Citizen Kane liiert, aber irgendwann erkennt sie, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Citizen Kanes Vater ist ein Prediger einer Sekte, die der Weltuntergang durch eine Sintflut voraussagt. Ihr Bruder Stephen ist gerade an seiner ausgesprochen interessanten Forschung dran, die vielleicht die Probleme mit dem Plastikmüll im Meer lösen könnte. Er steht kurz vor seiner Hochzeit. Und dann passieren zwei Dinge auf einmal. Sowohl Emily und Stephen sind plötzlich verschwunden als der beste Freund von Stephen, Jason, extra zur Hochzeit kommt. Jason ist Profiler aus München. Und wer „Solange es Schmetterlinge gibt“ gelesen hat, kennt ihn bereits und freut sich über ein Wiedersehen. Jason versucht nun zu ergründen, was passiert ist. Ihm zur Seite stehen die Journalisten Rabea Rosenthal und die beiden Kinder Fritz und Maddie, die mit im Haus Emilys und Stephens Mutter wohnen.

„Unter Wasser kann man nicht weinen“ ist eine tolle Mischung aus ein Roman über das Erwachsenwerden, ein Krimi und ein Roman, der sich mit den Umweltproblemen, speziell mit den Problemen des Meeres beschäftigt. Die Liebe spielt zwar auch eine Rolle, aber nicht so, wie es die Inhaltsangabe vermuten lässt.

Mir gefällt diese Vielschichtigkeit der Romane von Hanni Münzer. Sie schafft starke Charaktere bis in die Nebenrollen. Dies auch sicherlich deshalb, weil dieses Personal vielleicht bereits im nächsten Roman bereits eine Hauptrolle erhält. So hat Hanni Münzer in ihrem Nachwort bereits erwähnt, dass Katja Filipowna die Hauptperson ihres Romans ist, der im Laufe des Jahres 2019 erscheinen wird. So in Nebensätzen werden wieder Personen aus den beiden Romanen „Honigtot“ und „Marlene“ erwähnt. Und ich hoffe sehr, dass ich sowohl die beiden unglaublich sympathischen Kinder Fritz und Maddie , er hochbegabt und sie autistisch, als auch die Journalistin Rabea Rosenthal in anderen Romanen noch einmal erneut als Hauptpersonen treffen werde. Wobei Rabea Rosenthal wohl durchaus schon eine wichtige Rolle in den Krimis „Die Akte Rosenthal“ gespielt hat. Ich habe ja noch einige Romane der Autorin vor mir. Und dies ist das von mir erwähnte Hanni-Münzer-Universum. Man hat einfach die Chance und trifft die Menschen immer wieder. Ich finde so etwas immer großartig, denn diese Personen werden einfach Freunde. Außerdem ist es aber auch sehr geschickt, denn das macht Lust, auch die anderen Bücher der Autorin zu lesen.

Die Geschichte selbst geht zu Herzen. Die Umweltverschmutzung der Meere ist wirklich erschreckend weit vorangeschritten. Am Ende des Romans gibt die Autorin noch Literaturhinweise, wenn man sich intensiver mit dem Thema beschäftigen möchte. Emily ist eine bewundernswerte, junge Frau, die aber mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen hat. Sie ist mit Sicherheit hochsensibel, und hat große Schwierigkeiten mit dem Leben. Ihre Todessehnsucht nimmt manchmal schon erschreckende Tendenzen an. Aber ihr Kampf für das Meer und seine Bewohner geben ihr die Berechtigung für das Leben. Umso schlimmer ist es dann, wenn man merkt, wie leicht sie dadurch in eine Gruppe sehr undurchsichtiger Menschen hineingerät.

Mir haben dieses Buch und diese bunte Mischung ausgesprochen gut gefallen, auch wenn ich am Anfang etwas Schwierigkeiten hatte, in das Buch hineinzukommen. Es beginnt in der Vergangenheit, d.h., 1999, wo Emily als vierjähriges Mädchen eine erste traumatische Begegnung mit dem Meer hatte. Und dann wechseln immer einmal die Erzählperspektiven. Es dauert einige Zeit, bis man all dieses zusammenbekommt und versteht, was alles miteinander zu tun hat. Aber dann lässt einen das Buch nicht mehr los!


Ich glaube, Hanni Münzer ist meine Autoren-Entdeckung für dieses Jahr. Dies ist jetzt der zweite Roman, den ich begeistert von ihr gelesen habe. Beide Romane sind sehr unterschiedlich. „Solange es Schmetterlinge gibt“ ist warmherzig, humorvoll mit einem sehr überraschenden Ende. Das Buch spielte in München. Das neue Buch spielt nun sehr zu meiner Überraschung in Kalifornien. Beide Bücher gehören in keine Reihe, aber es bevölkern sie durchaus Personen aus dem Hanni-Münzer-Universum. Doch dazu komme ich später noch-

Der Inhalt wird hier bei thalia.de für meinen Geschmack etwas verfälscht wiedergegeben. Für mich ist die eigentliche Hauptperson des Romans die junge Emily. Sie ist die kleine Schwester von Stephen, einem Meeresbiologen. Sie ist eine junge Frau, die idealistisch für das Meer und seine Bewohner kämpft. Dafür gibt sie alles und reagiert durchaus auch einmal zu impulsiv. Das hat ihr schon mehr als einmal ernsthafte Probleme verschafft. Inzwischen ist sie ein aktives Mitglied der Umweltorganisation Greenwar, die immer wieder mit spektakulären Aktionen mit dem Gesetzt in Konflikt gerät. Sie ist mit dem Gründer Citizen Kane liiert, aber irgendwann erkennt sie, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Citizen Kanes Vater ist ein Prediger einer Sekte, die der Weltuntergang durch eine Sintflut voraussagt. Ihr Bruder Stephen ist gerade an seiner ausgesprochen interessanten Forschung dran, die vielleicht die Probleme mit dem Plastikmüll im Meer lösen könnte. Er steht kurz vor seiner Hochzeit. Und dann passieren zwei Dinge auf einmal. Sowohl Emily und Stephen sind plötzlich verschwunden als der beste Freund von Stephen, Jason, extra zur Hochzeit kommt. Jason ist Profiler aus München. Und wer „Solange es Schmetterlinge gibt“ gelesen hat, kennt ihn bereits und freut sich über ein Wiedersehen. Jason versucht nun zu ergründen, was passiert ist. Ihm zur Seite stehen die Journalisten Rabea Rosenthal und die beiden Kinder Fritz und Maddie, die mit im Haus Emilys und Stephens Mutter wohnen.

„Unter Wasser kann man nicht weinen“ ist eine tolle Mischung aus ein Roman über das Erwachsenwerden, ein Krimi und ein Roman, der sich mit den Umweltproblemen, speziell mit den Problemen des Meeres beschäftigt. Die Liebe spielt zwar auch eine Rolle, aber nicht so, wie es die Inhaltsangabe vermuten lässt.

Mir gefällt diese Vielschichtigkeit der Romane von Hanni Münzer. Sie schafft starke Charaktere bis in die Nebenrollen. Dies auch sicherlich deshalb, weil dieses Personal vielleicht bereits im nächsten Roman bereits eine Hauptrolle erhält. So hat Hanni Münzer in ihrem Nachwort bereits erwähnt, dass Katja Filipowna die Hauptperson ihres Romans ist, der im Laufe des Jahres 2019 erscheinen wird. So in Nebensätzen werden wieder Personen aus den beiden Romanen „Honigtot“ und „Marlene“ erwähnt. Und ich hoffe sehr, dass ich sowohl die beiden unglaublich sympathischen Kinder Fritz und Maddie , er hochbegabt und sie autistisch, als auch die Journalistin Rabea Rosenthal in anderen Romanen noch einmal erneut als Hauptpersonen treffen werde. Wobei Rabea Rosenthal wohl durchaus schon eine wichtige Rolle in den Krimis „Die Akte Rosenthal“ gespielt hat. Ich habe ja noch einige Romane der Autorin vor mir. Und dies ist das von mir erwähnte Hanni-Münzer-Universum. Man hat einfach die Chance und trifft die Menschen immer wieder. Ich finde so etwas immer großartig, denn diese Personen werden einfach Freunde. Außerdem ist es aber auch sehr geschickt, denn das macht Lust, auch die anderen Bücher der Autorin zu lesen.

Die Geschichte selbst geht zu Herzen. Die Umweltverschmutzung der Meere ist wirklich erschreckend weit vorangeschritten. Am Ende des Romans gibt die Autorin noch Literaturhinweise, wenn man sich intensiver mit dem Thema beschäftigen möchte. Emily ist eine bewundernswerte, junge Frau, die aber mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen hat. Sie ist mit Sicherheit hochsensibel, und hat große Schwierigkeiten mit dem Leben. Ihre Todessehnsucht nimmt manchmal schon erschreckende Tendenzen an. Aber ihr Kampf für das Meer und seine Bewohner geben ihr die Berechtigung für das Leben. Umso schlimmer ist es dann, wenn man merkt, wie leicht sie dadurch in eine Gruppe sehr undurchsichtiger Menschen hineingerät.

Mir haben dieses Buch und diese bunte Mischung ausgesprochen gut gefallen, auch wenn ich am Anfang etwas Schwierigkeiten hatte, in das Buch hineinzukommen. Es beginnt in der Vergangenheit, d.h., 1999, wo Emily als vierjähriges Mädchen eine erste traumatische Begegnung mit dem Meer hatte. Und dann wechseln immer einmal die Erzählperspektiven. Es dauert einige Zeit, bis man all dieses zusammenbekommt und versteht, was alles miteinander zu tun hat. Aber dann lässt einen das Buch nicht mehr los!


Kundenbewertungen

Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
6
0
0
0
0

Seepferdchen weinen nicht, Sie kämpfen!
von einer Kundin/einem Kunden aus Pullach am 13.01.2019

?Unter Wasser kann man nicht weinen" ist der zweite Band der "Schmetterlinge"-Reihe von Hanni Münzer. Er kann aber unabhängig von "Solange es Schmetterlinge gibt" gelesen werden. Der Roman entwickelt von der ersten Seite eine besondere Magie, man fühlt mit der kleinen Emily, Spitzname Seepferdchen. Integriert in eine spannende Kriminalgeschichte ist... ?Unter Wasser kann man nicht weinen" ist der zweite Band der "Schmetterlinge"-Reihe von Hanni Münzer. Er kann aber unabhängig von "Solange es Schmetterlinge gibt" gelesen werden. Der Roman entwickelt von der ersten Seite eine besondere Magie, man fühlt mit der kleinen Emily, Spitzname Seepferdchen. Integriert in eine spannende Kriminalgeschichte ist es auch eine Geschichte über Selbstfindung und das Erwachsenwerden. Emily ist eine junge Frau, die Gutes beabsichtigt, aber dabei auf den falschen Weg gerät. Sie kämpft für die Umwelt, geht dabei aber stets einen Schritt zu weit. Es geht auch um Profitgier und Umweltzerstörung, brandaktuell durch die Diskussion um Mikroplastik trifft der Roman den Zeitgeist. Der Roman fesselt auch durch die Liebesgeschichte, die sich zwischen Emily und dem neun Jahre älteren Jason abzeichnet. Emilys Todessehnsucht, ihre Liebe zum Meer ist berührend geschildert, gerade der Titel "Unter Wasser kann man nicht weinen" wurde treffend gewählt. Es ist ein vielschichtiger Roman mit bis zu den Nebenfiguren interessanten und charmanten Charakteren, klugen und witzigen Dialogen und vielen originellen Einfällen bei dem die verschiedenen Handlungsstränge flüssig miteinander verbunden werden. Ich konnte das Buch von der ersten bis zur letzten Seite nicht mehr weglegen. Ein echter Hanni Münzer, spannend, romantisch und mit einer Botschaft, die uns alle angeht.

Spannender, vielschichtiger und aktueller Roman - Mix aus Kriminalgeschichte, Erwachsenwerden und Umweltaspekten, die nachdenklich machen
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 03.11.2018

Emily war schon immer die Rebellin in der Familie Harper, die sich für Tier- und Umweltschutz stark gemacht hat und aufgrund ihres fast schon selbstzerstörerischen Ehrgeizes für ihr Engagement für Ärger gesorgt hat. Durch ihren Freund Citizen hat sie sich einer Umweltorganisation angeschlossen, die in den USA als terroristische... Emily war schon immer die Rebellin in der Familie Harper, die sich für Tier- und Umweltschutz stark gemacht hat und aufgrund ihres fast schon selbstzerstörerischen Ehrgeizes für ihr Engagement für Ärger gesorgt hat. Durch ihren Freund Citizen hat sie sich einer Umweltorganisation angeschlossen, die in den USA als terroristische Vereinigung gilt. Ihr Bruder Stephen ist Meeresbiologe und ist bei seinen Forschungen zufällig auf Bakterien gestoßen, die den Müll in den Meeren auffressen und unschädlich machen können. Darüber hinaus haben die von ihm selbst bezeichneten "Trüffelschweine" noch eine weitere Fähigkeit, die für Wirtschaft und Industrie bahnbrechend sein könnten. Der Polizeibeamte Jason Samuel fliegt anlässlich des Geburtstages seines Freundes Stephen von München nach San Diego, wird jedoch nicht wie vereinbart von ihm am Flughafen abgeholt. Auch seine jüngere Schwester Emily meldet sich nicht. Es stellt sich heraus, dass Emily in ernsthaften Schwierigkeiten steckt und aufgrund ihres blinden Vertrauens gegenüber Citizen Gefahr läuft, inhaftiert zu werden. Jason versucht seiner Freundin aus Kindheitstagen zu helfen und dabei merken beide, dass sie mehr für einander empfinden, als nur Freundschaft. "Unter Wasser kann man nicht weinen" ist der zweite Band der "Schmetterlinge"-Reihe von Hanni Münzer, kann aber unabhängig von "Solange es Schmetterlinge gibt" gelesen werden. Der Roman zieht von Anbeginn in den Bann. Es ist eine Geschichte über Selbstfindung und das Erwachsenwerden, die eine spannende Kriminalgeschichte integriert. Emily ist eine junge Frau, die eigentlich Gutes beabsichtigt, aber dabei auf den falschen Weg geraten ist. Sie macht sich für die Umwelt stark, geht aber dabei stets einen Schritt zu weit, weshalb sie sich ihr Leben selbst verbaut. Profitgier und Umweltzerstörung sind weitere Themen, die durch die Diskussion um Mikroplastik brandaktuell sind und den Zeitgeist treffen. Dabei kommen auch wissenschaftliche Aspekte ins Spiel, die den Leser jedoch nicht überfordern. Der Roman fesselt aber nicht nur durch die spannende Frage, ob Stephens Forschungsergebnisse in die falschen Hände geraten sind und ob Emily vor einem Gefängnisaufenthalt bewahrt werden kann, sondern auch durch die Liebesgeschichte, die sich zwischen Emily und dem neun Jahre älteren Jason abzeichnet. Emilys Todessehnsucht, ihre Liebe zum Meer ist dabei sehr berührend geschildert, weshalb auch der Titel "Unter Wasser kann man nicht weinen" sehr treffend gewählt ist. Es ist ein vielschichtiger Roman mit bis zu den Nebenfiguren interessanten Charakteren, bei dem die verschiedenen Handlungsstränge flüssig miteinander verbunden werden. Dieses Buch, mit dem Jason Samuel seine eigene Geschichte bekommen hat, hat mich neugierig auf Band 1 der "Schmetterlinge"-Reihe gemacht, in dem man ihn bereits kennenlernen konnte.