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Der Tätowierer von Auschwitz

Die wahre Geschichte des Lale Sokolov

(21)

Eine Geschichte von Menschlichkeit, Mut, Liebe und Hoffnung

1942 wurde Lale Sokolov nach Auschwitz deportiert. Seine Aufgabe war es, Häftlingsnummern auf die Unterarme seiner Mitgefangenen zu tätowieren, jene Nummern, die später zu den eindringlichsten Mahnungen gegen das Vergessen gehören würden. Er nutzte seine besondere Rolle und kämpfte gegen die Unmenschlichkeit des Lagers, vielen rettete er das Leben.

Dann, eines Tages, tätowierte er den Arm eines jungen Mädchens – und verliebte sich auf den ersten Blick in Gita. Eine Liebesgeschichte begann, an deren Ende das Unglaubliche wahr werden sollte: Sie überlebten beide.

Eindringlich erzählt Heather Morris die bewegende, wahre Geschichte von Lale und Gita, die den Glauben an Mut, Liebe und Menschlichkeit nie verloren.


  • Die wahre Geschichte eines Holocaust-Überlebenden


  • »Ein Buch, das nicht nur von den Schrecken des Holocaust erzählt, sondern auch von tiefer Liebe.« STERN ONLINE

  • Für Leser von „Schindlers Liste“ und „Der Junge mit dem gestreiften Pyjama“


Rezension
"Ein Buch, das nicht nur von den Schrecken des Holocaust erzählt, sondern auch von tiefer Liebe.", Stern Online, 10.01.2019
Portrait
Morris, Heather
Heather Morris ist Drehbuchautorin und lebt in Australien. Als sie Lale Sokolov kennenlernte, entwickelte sich eine tiefe Freundschaft und er vertraute ihr seine Geschichte an, die sie in diesem Buch erzählt.

Ranke, Elsbeth
Elsbeth Ranke übersetzte u. a. Jean Rouaud, Shan Sa, Lola Lafon und Emanuele Coccia sowie Sachbücher etwa von Frédéric Lenoir, Edward O. Wilson und Dave Goulson. Für ihre Übertragung von Jean Rouauds »Schreiben heißt, jedes Wort zum Klingen bringen« erhielt sie den André Gide-Preis.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 01.08.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-06137-7
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 20,5/13,4/2,7 cm
Gewicht 370 g
Originaltitel The Tattooist of Auschwitz
Abbildungen schwarz-weiss Illustrationen
Übersetzer Elsbeth Ranke
Verkaufsrang 762
Buch (Paperback)
16,00
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Maria Hartmann, Thalia-Buchhandlung Dallgow-Döberitz

Ein beeindruckender Zeitzeugenbericht, der erschüttert, bewegt, zum Nachdenken bringt und somit noch lange im Gedächtnis bleibt. Ein Thema das NIE in Vergessenheit geraten darf. Ein beeindruckender Zeitzeugenbericht, der erschüttert, bewegt, zum Nachdenken bringt und somit noch lange im Gedächtnis bleibt. Ein Thema das NIE in Vergessenheit geraten darf.

K. Plesovskich, Thalia-Buchhandlung Cuxhaven

Das Beste was man tun kann, wenn man in der Hölle landet? Mensch sein,Mensch bleiben und (Über)Leben. Mit Liebe kann man den Hass besiegen. Erschreckend und berührend. Das Beste was man tun kann, wenn man in der Hölle landet? Mensch sein,Mensch bleiben und (Über)Leben. Mit Liebe kann man den Hass besiegen. Erschreckend und berührend.

Katharina Teister, Thalia-Buchhandlung Iserlohn

Ein absolut fesselndes Buch! Heather Morris arbeitet hier die Geschichte von Lale Sokolov wunderbar auf. Ein Buch über Trauer, Elend und Hoffnung. Ein absolut fesselndes Buch! Heather Morris arbeitet hier die Geschichte von Lale Sokolov wunderbar auf. Ein Buch über Trauer, Elend und Hoffnung.

„wow, unglaublich “

Janett Rautenberg, Thalia-Buchhandlung Neubrandenburg

Eine unglaubliche Geschichte bei der man staunen kann, weinen muss und erstarrt zurückbleibt.
Lale ist Jude und meldet sich freiwillig für eine Arbeit um seine Familie zu schützen. Was keiner weiß oder ahnt: er wird nach Auschwitz deportiert.
Schnell merkt man, er hat einen unglaublichen Überlebenswillen. Zuerst wird er als Dachdecker für die Baracken eingeteilt und dann von seinem Kapo angeheuert. Dann erkrankt er am Fleckfieber und stirbt fast. Dank einem Freund überlebt er und wird vom 1. Tätowierer von Auschwitz eingestellt. Dieser stirbt bald darauf und von da an ist Lale der Tätowierer von Auschwitz. Eines Tages tätowiert er Gita und verliebt sich auf den ersten Blick in sie.
Diese Liebe und der starke Wille zu überleben helfen ihm und Gita alles zu überstehen und vieles zu ertragen, was noch auf sie zukommt...
Die Autorin hat diese wahre Geschichte spannend nacherzählt, man kann alles gut nachvollziehen. Bei vielem denkt man: unglaublich! aber dennoch ist alles wahr. Fassungslos muss man feststellen, wie perfide Opfer zu Tätern gemacht wurden (auch bei anschließenden Verurteilungen durch die Justiz). Wir können nur hoffen und müssen darum kämpfen, dass so etwas nie wieder passiert.
Eine unglaubliche Geschichte bei der man staunen kann, weinen muss und erstarrt zurückbleibt.
Lale ist Jude und meldet sich freiwillig für eine Arbeit um seine Familie zu schützen. Was keiner weiß oder ahnt: er wird nach Auschwitz deportiert.
Schnell merkt man, er hat einen unglaublichen Überlebenswillen. Zuerst wird er als Dachdecker für die Baracken eingeteilt und dann von seinem Kapo angeheuert. Dann erkrankt er am Fleckfieber und stirbt fast. Dank einem Freund überlebt er und wird vom 1. Tätowierer von Auschwitz eingestellt. Dieser stirbt bald darauf und von da an ist Lale der Tätowierer von Auschwitz. Eines Tages tätowiert er Gita und verliebt sich auf den ersten Blick in sie.
Diese Liebe und der starke Wille zu überleben helfen ihm und Gita alles zu überstehen und vieles zu ertragen, was noch auf sie zukommt...
Die Autorin hat diese wahre Geschichte spannend nacherzählt, man kann alles gut nachvollziehen. Bei vielem denkt man: unglaublich! aber dennoch ist alles wahr. Fassungslos muss man feststellen, wie perfide Opfer zu Tätern gemacht wurden (auch bei anschließenden Verurteilungen durch die Justiz). Wir können nur hoffen und müssen darum kämpfen, dass so etwas nie wieder passiert.

Elisabeth Jäckel, Thalia-Buchhandlung Riesa

Ein unglaubliches Buch, das mich nicht nur berührt sondern auch bewegt hat. Eine Geschichte, die mich bis tief ins Mark erschüttert, aber auch zeigt, wie schön das Leben sein kann. Ein unglaubliches Buch, das mich nicht nur berührt sondern auch bewegt hat. Eine Geschichte, die mich bis tief ins Mark erschüttert, aber auch zeigt, wie schön das Leben sein kann.

„Was für eine unter die Haut gehende Geschichte! “

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Eindringlich erzählt Heather Morris die bewegende, wahre Geschichte von Lale und Gita, die den Glauben an Mut, Liebe und Menschlichkeit nie verloren. Gern hätte ich die beiden kennengelernt.
1942 wurde Lale Sokolov nach Auschwitz deportiert. Dort geschah eines Tages das Unglaubliche: Als der 'Tätowierer von Auschwitz' den Arm der jungen Gita tätowiert, verliebt er sich in sie. Beide überleben den Holocaust. Eine wahre Geschichte gegen das Vergessen und für die Liebe.
Eindringlich erzählt Heather Morris die bewegende, wahre Geschichte von Lale und Gita, die den Glauben an Mut, Liebe und Menschlichkeit nie verloren. Gern hätte ich die beiden kennengelernt.
1942 wurde Lale Sokolov nach Auschwitz deportiert. Dort geschah eines Tages das Unglaubliche: Als der 'Tätowierer von Auschwitz' den Arm der jungen Gita tätowiert, verliebt er sich in sie. Beide überleben den Holocaust. Eine wahre Geschichte gegen das Vergessen und für die Liebe.

„Verzeihen ja, vergessen nie und warum wir nie müde werden dürfen ....“

Christina Dumke, Thalia-Buchhandlung Brühl

Lales Geschichte ist unglaublich. Und sollte als Schullektüre eingesetzt werden. Gegen das Vergessen, für die Aufklärung und als Beweis dafür das der Mensch des Menschen ärgster Feind ist ...
Es ist unfassbar und kaum zu ertragen was er schildert und nein es ist kein Heldenepos ...ich war sprachlos, erschüttert, beschämt.
Wir dürfen nicht vergessen und verdrängen ...

Lales Geschichte ist unglaublich. Und sollte als Schullektüre eingesetzt werden. Gegen das Vergessen, für die Aufklärung und als Beweis dafür das der Mensch des Menschen ärgster Feind ist ...
Es ist unfassbar und kaum zu ertragen was er schildert und nein es ist kein Heldenepos ...ich war sprachlos, erschüttert, beschämt.
Wir dürfen nicht vergessen und verdrängen ...

Olga Zermal, Thalia-Buchhandlung Saarbrücken

Eine erschütternde und berührende Geschichte gegen das Vergessen!
Eine erschütternde und berührende Geschichte gegen das Vergessen!

Cornelia Dygatz, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Über dieses Thema wurde schon sehr viel geschrieben, aber dieses Buch ist unglaublich berührend, schockierend u. geht unter die Haut. Ein so wichtiges Buch sollte jeder lesen! Über dieses Thema wurde schon sehr viel geschrieben, aber dieses Buch ist unglaublich berührend, schockierend u. geht unter die Haut. Ein so wichtiges Buch sollte jeder lesen!

Annette W. , Thalia-Buchhandlung Berlin

Eine Geschichte von Menschlichkeit, Mut, Liebe und Hoffnung!Berührt, schockiert, fasziniert und tut weh. Ein besonderes Zeitzeugnis! Eine Geschichte von Menschlichkeit, Mut, Liebe und Hoffnung!Berührt, schockiert, fasziniert und tut weh. Ein besonderes Zeitzeugnis!

„Der Tätowierer von Ausschwitz“

Nele Zimmermann, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Alles erscheint so harmlos doch wenn man liest was wirklich passierte, ist man maßlos schockiert und kann nicht verstehen das Menschen zu so etwas fähig sind.

Ein wunderbares Buch mit einer tollen Liebesgeschichte die sich durch nichts hat trennen lassen, in einer Zeit welche grausamer nicht hätte sein können.
Jedem zu empfehlen, aber Vorsicht nichts für schwache Nerven.
Alles erscheint so harmlos doch wenn man liest was wirklich passierte, ist man maßlos schockiert und kann nicht verstehen das Menschen zu so etwas fähig sind.

Ein wunderbares Buch mit einer tollen Liebesgeschichte die sich durch nichts hat trennen lassen, in einer Zeit welche grausamer nicht hätte sein können.
Jedem zu empfehlen, aber Vorsicht nichts für schwache Nerven.

„Die wahre Geschichte von Lale und Gita“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Als ich dieses Buch entdeckte, dachte ich erst, dass es ein Roman sei. Es ist allerdings eine wahre Geschichte, die Lale Sokolov der Drehbuchautorin Heather Morris erzählte. Es sollte wohl ursprünglich ein Film über diese unglaubliche Liebesgeschichte werden. Aber dann haben sich die Autorin und ihr Verlag gedacht, dass es sich auch sehr gut als Buch machen würde.

Das Buch beginnt im April 1942. Lale, ein 25jähriger Slowake ist derjenige seiner Familie, der zum Arbeitseinsatz nach Deutschland geschickt wird. Zu dem Zeitpunkt ahnt noch niemand, was das für ein Einsatz sein wird. Er reist mit vielen anderen Männern im Viehwagon nach Auschwitz. Das Leben im KZ beginnt für ihn erst einmal so, wie ich es schon in vielen Büchern gelesen habe. Doch dann erhält er eine unglaubliche Chance für sich. Ein älterer Mitgefangener, der den neu ankommenden Häftlingen die Nummer auf den Unterarm tätowiert, setzt durch, dass Lale ihn unterstützen soll. Und so wird Lale der Tätowierer von Auschwitz – ein Posten, bei dem er durchaus Sonderrechte genießt. Dies macht sein Leben gegenüber seinen Mitgefangenen nicht unbedingt einfacher, aber er zieht daraus keinen Vorteil für sich, sondern versucht etwas für die anderen Häftlinge zu tun. Während seiner Tätigkeit lernt er die junge Gita kennen. Und was eigentlich unmöglich erscheint – die beiden verlieben sich.

Mich hat dieses Buch sehr erstaunt. Ich habe darin einiges gelesen, was mir so gar nicht bekannt war. Mir war z.B. nicht bewusst, dass die Häftlinge durchaus auch Freizeit hatten, in der sie sich mit anderen Gefangenen treffen und unterhalten konnten. Und dass es sehr unterschiedliche Aufgaben für die Häftlinge gab. Wer Glück oder ein gewisses Vitamin B hatte, konnte durchaus auch Arbeit im Büro bekommen. Außerdem gab es anscheinend auch Kontakt zu Menschen, die von außen ins KZ kamen und dort Arbeit verrichteten. Wer es geschickt anstellte, hatte dadurch gewisse Möglichkeiten, Dinge zu tauschen.

Das Buch las sich sehr gut weg. Aber irgendwie hat mir an der Geschichte etwas gefehlt. Es hörte sich zwar hart an, was den Insassen passiert ist, aber irgendwie kam das Grauen nicht so rüber, wie ich es aus anderen Büchern oder Filmen kannte. Diese Unmenschlichkeit und Bestialität hat Lale Sokolov von uns ferngehalten. Es sind sehr traurige Passagen dabei. Und das Leben ist auch für ihn nicht ohne Risiko gewesen, aber irgendwie kommt mir dieses Buch eher wie ein Roman für einen Hollywoodfilm vor als wie eine echte Biografie. Wahrscheinlich liegt es aber auch mit daran, dass das Buch nur 304 Seiten dick ist. Und das Hauptthema ist eben diese ungewöhnliche Liebesgeschichte, die dann auch noch ein Happyend hatte. Mir hätte das Buch noch besser gefallen, wenn es etwas länger gewesen wäre. Gerade die Zeit, wo Lale und Gita in den letzten Tage Auschwitzs getrennt wurden und keiner von beiden wusste, was mit dem anderen ist, ist für meinen Geschmack zu kurz abgewickelt worden.

Das Schöne an diesem Buch ist, dass doch Märchen selbst unter widrigsten Umständen passieren können. Manchmal hilft der Glauben an einen selbst, positives Denken und innere Stärke tatsächlich weiter, so dass man sogar schlimmste Situationen überstehen kann.
Als ich dieses Buch entdeckte, dachte ich erst, dass es ein Roman sei. Es ist allerdings eine wahre Geschichte, die Lale Sokolov der Drehbuchautorin Heather Morris erzählte. Es sollte wohl ursprünglich ein Film über diese unglaubliche Liebesgeschichte werden. Aber dann haben sich die Autorin und ihr Verlag gedacht, dass es sich auch sehr gut als Buch machen würde.

Das Buch beginnt im April 1942. Lale, ein 25jähriger Slowake ist derjenige seiner Familie, der zum Arbeitseinsatz nach Deutschland geschickt wird. Zu dem Zeitpunkt ahnt noch niemand, was das für ein Einsatz sein wird. Er reist mit vielen anderen Männern im Viehwagon nach Auschwitz. Das Leben im KZ beginnt für ihn erst einmal so, wie ich es schon in vielen Büchern gelesen habe. Doch dann erhält er eine unglaubliche Chance für sich. Ein älterer Mitgefangener, der den neu ankommenden Häftlingen die Nummer auf den Unterarm tätowiert, setzt durch, dass Lale ihn unterstützen soll. Und so wird Lale der Tätowierer von Auschwitz – ein Posten, bei dem er durchaus Sonderrechte genießt. Dies macht sein Leben gegenüber seinen Mitgefangenen nicht unbedingt einfacher, aber er zieht daraus keinen Vorteil für sich, sondern versucht etwas für die anderen Häftlinge zu tun. Während seiner Tätigkeit lernt er die junge Gita kennen. Und was eigentlich unmöglich erscheint – die beiden verlieben sich.

Mich hat dieses Buch sehr erstaunt. Ich habe darin einiges gelesen, was mir so gar nicht bekannt war. Mir war z.B. nicht bewusst, dass die Häftlinge durchaus auch Freizeit hatten, in der sie sich mit anderen Gefangenen treffen und unterhalten konnten. Und dass es sehr unterschiedliche Aufgaben für die Häftlinge gab. Wer Glück oder ein gewisses Vitamin B hatte, konnte durchaus auch Arbeit im Büro bekommen. Außerdem gab es anscheinend auch Kontakt zu Menschen, die von außen ins KZ kamen und dort Arbeit verrichteten. Wer es geschickt anstellte, hatte dadurch gewisse Möglichkeiten, Dinge zu tauschen.

Das Buch las sich sehr gut weg. Aber irgendwie hat mir an der Geschichte etwas gefehlt. Es hörte sich zwar hart an, was den Insassen passiert ist, aber irgendwie kam das Grauen nicht so rüber, wie ich es aus anderen Büchern oder Filmen kannte. Diese Unmenschlichkeit und Bestialität hat Lale Sokolov von uns ferngehalten. Es sind sehr traurige Passagen dabei. Und das Leben ist auch für ihn nicht ohne Risiko gewesen, aber irgendwie kommt mir dieses Buch eher wie ein Roman für einen Hollywoodfilm vor als wie eine echte Biografie. Wahrscheinlich liegt es aber auch mit daran, dass das Buch nur 304 Seiten dick ist. Und das Hauptthema ist eben diese ungewöhnliche Liebesgeschichte, die dann auch noch ein Happyend hatte. Mir hätte das Buch noch besser gefallen, wenn es etwas länger gewesen wäre. Gerade die Zeit, wo Lale und Gita in den letzten Tage Auschwitzs getrennt wurden und keiner von beiden wusste, was mit dem anderen ist, ist für meinen Geschmack zu kurz abgewickelt worden.

Das Schöne an diesem Buch ist, dass doch Märchen selbst unter widrigsten Umständen passieren können. Manchmal hilft der Glauben an einen selbst, positives Denken und innere Stärke tatsächlich weiter, so dass man sogar schlimmste Situationen überstehen kann.

N. Canje-Erfurt, Thalia-Buchhandlung Dessau-Roßlau

Wer etwas über Auschwitz erfahren und nicht nur Fakten möchte, sollte diese Buch lesen oder hören. Lale hat alles gesehen, erlebt und nach über 50 Jahren des Schweigens erzählt. Wer etwas über Auschwitz erfahren und nicht nur Fakten möchte, sollte diese Buch lesen oder hören. Lale hat alles gesehen, erlebt und nach über 50 Jahren des Schweigens erzählt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
21 Bewertungen
Übersicht
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Eine Liebe unter schwierigsten Bedingungen
von einer Kundin/einem Kunden am 19.11.2018
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Die Geschichte von Lale und Gita, die unter schrecklichen Bedingungen an ihre Liebe glauben, die den Mut zu überleben aufbringen und anderen dabei helfen, Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Unglaublich, berührend, schockierend und ein Muss gegen das Vergessen!

Eine wichtige Geschichte, die es verdient hat auch heute noch gehört zu werden!
von GROSSSTADTHELDIN liest aus Berlin am 26.09.2018
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Mein E-Book-Eindruck: Das Cover passt hervorragend zu der Thematik des Buches. Es erinnert an alte Sepia-Fotografien und wirkt dadurch sehr realistisch. Das Rot der Schrift erinnert außerdem an das Blut, das beim Tätowieren fließen kann. Insgesamt ist das Design also sehr stimmig und gut durchdacht. Das hat mir gut gefallen. Mein... Mein E-Book-Eindruck: Das Cover passt hervorragend zu der Thematik des Buches. Es erinnert an alte Sepia-Fotografien und wirkt dadurch sehr realistisch. Das Rot der Schrift erinnert außerdem an das Blut, das beim Tätowieren fließen kann. Insgesamt ist das Design also sehr stimmig und gut durchdacht. Das hat mir gut gefallen. Mein Leseeindruck: Natürlich ist dieses Lektüre kein Lesegenuss, aber das war mir vorher bereits bewusst. In der neunten Klasse war ich auf Klassenfahrt in Polen und habe Auschwitz besichtigt, daher wusste ich in etwa, was bei der Lektüre auf mich zukommen würde. Auch wenn dies kein Wohlfühlbuch ist, empfinde ich es als wichtig, dass traumatische Geschichten der Vergangenheit auch heute noch eine Stimme finden und gelesen werden! Bei der Lektüre war ich aufgewühlt, traurig und schockiert zugleich. Es ist immer wieder erschreckend davon zu lesen, was Menschen sich gegenseitig antun können und was Menschen in ihrem Leben ertragen müssen. Auch wenn mir die Lektüre sehr nahe ging, habe ich mir manchmal tiefer ausgestaltete Charaktere gewünscht. Vor allem die Gestaltung der Protagonisten war mir zu oberflächlich. Vielleicht lag das aber auch daran, dass das Buch zunächst als Drehbuch für einen Film konzipiert war. Am berührendsten war für mich das Nachwort, das von dem Sohn der beiden Protagonisten geschrieben wurde. Er beschrieb in sehr ergreifenden Worten das Leben, dass seine Eltern mit ihm nach Auschwitz geführt haben. Mein Eindruck vom Schreibstil: Der Schreibstil hat mich ziemlich überrascht. Ich erwartete, dass die Geschichte im Präteritum verfasst sein würde, da es sich um eine Erzählung aus der Vergangenheit handelt. Die Geschichte zurde allerdings im Präsens verfasst. Zunächst war das für mich beim Lesen gewöhnungsbedürfig. Aber nachdem ich die Lektüre beendet hatte, empfand ich es als passend, da die Vergangeheit so wieder lebendig wird und die vergangene Geschichte am Leben gehalten wird, denn diese Art von Geschichten ist auch für die Gegenwart und die Zukunft sehr wichtig. Solche Geschichten sollten nicht in Vergessenheit geraten! Vielleicht kann das Buch dabei helfen, dass so etwas Schreckliches nicht noch einmal geschieht! Mein Abschlussfazit: » Der Tätowierer von Auschwitz: Die wahre Geschichte des Lale Sokolov « lässt die Vergangenheit lebendig werden und leistet einen wichtigen Beitrag für Menschheit.

Wahre Geschichte von unvorstellbarem Leid und großer Liebe
von einer Kundin/einem Kunden aus Greifswald am 20.09.2018

Kurzmeinung: Eine bewegende Geschichte über Lale, den Tätowierer von Auschwitz, der an diesem grausamen Ort voller Schmerz und Leid seine große Liebe fand. Ein Roman, der von den dunkelsten Abgründen der Menschen erzählt, aber auch von großer Menschlichkeit und Stärke. Meine Meinung: Ich finde es immer hart, Bücher über den Nationalsozialismus... Kurzmeinung: Eine bewegende Geschichte über Lale, den Tätowierer von Auschwitz, der an diesem grausamen Ort voller Schmerz und Leid seine große Liebe fand. Ein Roman, der von den dunkelsten Abgründen der Menschen erzählt, aber auch von großer Menschlichkeit und Stärke. Meine Meinung: Ich finde es immer hart, Bücher über den Nationalsozialismus zu lesen. Es ist eine Zeit, in der Menschen anderen Menschen Unfassbares angetan haben. Eine dunkle und grausame Zeit. Aber ich finde es wichtig, mich mit dem Thema zu beschäftigen um aus der Geschichte lernen zu können. Denn so etwas darf nie wieder passieren! Schon vor einiger Zeit hatte ich geplant, dass mein diesjähriger Sommerurlaub nach Polen gehen soll, wo ich unter anderem die Gedenkstätte des ehemaligen KZ Auschwitz und Birkenau besuchen wollte. Und dann habe ich beim Piper Verlag dieses Buch entdeckt und wusste: das muss ich mit auf diese Reise nehmen. Das muss ich lesen. Der Roman erzählt die wahre Geschichte von Ludwig Eisenberg, genannt Lale, einem jungen Slowaken, der 1942 nach Auschwitz deportiert wurde. Dort erlebt er die Grauen des KZs. Er wird jeder Selbstbestimmung und Würde beraubt. Ihm werden seine Besitztümer, seine Kleidung, seine Haare, seine Freiheit und sogar seine Identität genommen. Fortan ist er nur noch Häftling Nummer 32407. Wie die anderen Gefangenen muss er harte körperliche Arbeit leisten, ist willkürlichen Bestrafungen und Demütigungen ausgesetzt. Muss unter menschenunwürdigen Bedingungen mit anderen in kleinen Baracken eingepfercht schlafen. Doch Lale beschließt zu überleben. Und ist gewillt, dafür alles zu tun. Mehr durch Zufall bekommt er nach einer Weile den Job des Tätowierers, was ihm einige ?Privilegien? beschert. Er bekommt eine eigene Baracke zum Schlafen, größere Essensrationen und genießt einen gewissen Schutz vor Übergriffen. Doch statt einfach froh zu sein, in dieser vergleichsweise guten Lage zu sein, tut Lale alles, was in seiner Macht steht, um seinen Mitgefangenen zu helfen. Er teilt seine Essensrationen, verhilft anderen zu besseren Jobs und besorgt Essen und Medikamente. Das ist etwas, was mich beim Lesen sehr beeindruckt hat. Wie an diesem Ort Schatten und Licht Seite an Seite stehen. Wie kein anderer Ort steht Auschwitz für das Dunkelste und Grausamste im Menschen. Was die Nazis ihren Opfern für schreckliche Dinge angetan haben, ist nur schwer zu ertragen und schwer vorzustellen. Andererseits erzählt der Roman aber auch von großer Menschlichkeit. Von Hungernden, die ihre kargen Essensrationen mit denen teilen, die sie noch dringender brauchen. Von Menschen, die ihr eigenes Leben auf?s Spiel setzen, um anderen zu helfen und ihnen Leid zu ersparen. Von solcher Selbstlosigkeit und solchem Großmut zu lesen, hat mir wieder Hoffnung in die Menschheit gegeben. Eine Hoffnung, die man bei all den Gräueltaten, die in den Lagern passiert sind, sonst sehr schnell verlieren könnte. Doch selbst die menschenunwürdigen Umstände im Lager konnte den Häftlingen nicht ihre Menschlichkeit nehmen. Außerdem erzählt der Roman von etwas, was man bei einer Geschichte über Auschwitz eigentlich eher nicht erwartet: von einer großen Liebe zwischen Lale und einer anderen Gefangenen, Gita. Und das ist so schön, davon zu lesen. Wie zwischen all dem Hass und Leid auch so etwas Schönes entstehen kann und wie diese Liebe Kraft geben kann. Nicht nur den beiden, sondern auch ihren Freunden und allen, die Zeuge von dieser Liebesgeschichte werden. Sie bezeugt, dass selbst unter den schrecklichsten Umständen etwas Gutes passieren kann. Fazit: Der Tätowierer von Auschwitz von Heather Morris ist eine sehr bewegende und emotionale Lektüre. Beim Lesen kamen mir öfter die Tränen, weil es einfach so unfassbar ist, was die Häftlinge in den Lagern und alle Verfolgten zu der Zeit erlebt haben. Was die Nazis ihnen angetan haben. Dennoch schafft es die Autorin, dass das Buch trotzdem gut zu lesen ist. Denn sie erzählt auch von großer Menschlichkeit. Und von einer Liebesgeschichte, die gegen alle Wahrscheinlichkeiten an diesem Ort des Schreckens entstanden ist.