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Der tadellose Herr Taft

Roman

Husch Josten

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Beschreibung


Für Daniel Taft ist mit einem Schlag alles Anders: Sang- und klanglos von seiner Frau verlassen, gibt der 30-jährige das schöne Leben in Paris auf, zieht in Veronikas deutsche Heimatstadt und wartet dort auf ihre Rückkehr. Doch was zunächst ein Akt der Verzweiflung ist, erweist sich als Beginn einer beispiellosen Karriere mit ungeahnten Möglichkeiten ... Husch Josten erzählt vom kuriosen Lebensweg eines Mannes, der nichts will und alles erreicht und so die Antwort findet auf die Frage, die nicht nur seine Frau betrifft, sondern die Orientierungslosigkeit einer ganzen Generation umspielt: Warum?

Husch Josten, geboren 1969, studierte Geschichte und Staatsrecht in Köln und Paris. Sie volontierte und arbeitete als Journalistin in beiden Städten, bis sie Mitte der 2000er-Jahre nach London zog, wo sie als Autorin für Tageszeitungen und Magazine tätig war. 2011 debütierte sie mit dem Roman »In Sachen Joseph«, der für den Aspekte-Literaturpreis nominiert wurde. 2012 legte sie den vielgelobten Nachfolger »Das Glück von Frau Pfeiffer« vor und 2013 den Geschichtenband »Fragen Sie nach Fritz«. 2014 erschien »Der tadellose Herr Taft« sowie zuletzt die Romane »Hier sind Drachen« (2017) und »Land sehen« (2018) im Berlin Verlag. Jüngst wurde ihr der renommierte Literaturpreis der Konrad Adenauer Stiftung (2019) verliehen. Husch Josten lebt heute wieder in Köln.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 272
Erscheinungsdatum 01.03.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-31335-3
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 18,5/12,4/2,7 cm
Gewicht 256 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 187447

Kundenbewertungen

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Die Suche des Daniel Taft
von Karthause aus Duisburg am 17.11.2014
Bewertet: Buch (gebunden)

In letzter Zeit habe ich einige kluge und intelligent geschriebene Romane gelesen, aber keiner war dabei, in dem der Leser zum Hinterfragen eigener Standpunkte förmlich aufgefordert wird. Husch Josten stellt Fragen, unbequeme Fragen und berührt damit den Puls unserer Zeit. So schneidet sie als Themen Europa und die deutsche Poli... In letzter Zeit habe ich einige kluge und intelligent geschriebene Romane gelesen, aber keiner war dabei, in dem der Leser zum Hinterfragen eigener Standpunkte förmlich aufgefordert wird. Husch Josten stellt Fragen, unbequeme Fragen und berührt damit den Puls unserer Zeit. So schneidet sie als Themen Europa und die deutsche Politik an, bezieht die Afghanistan-Problematik im Speziellen und den Krieg im Allgemeinen ein den Roman ein. Aber auch ganz allgemeine Gedankenanstöße, z.b. den das Nachdenken der Menschen betreffend, fand ich ebenso interessant wie unterhaltsam dargelegt. Gerade die offenen Fragen regen unwahrscheinlich zum Nachdenken an, man positioniert sich selbst und hinterfragt eigene Standpunkte.So wie Daniel Taft seine Ehefrau suchte, dem mit der Frau sein Lebenssinn abhandengekommen war, der sich vollkommen neu orientieren musste, so sucht auch der Leser nach Antworten auf die aufgeworfenen Fragen. Wie ein roter Faden zieht sich die Musik durch den Roman. In jedem Kapitel wird ein Song angesprochen, der mit dem Geschehen harmoniert. Husch Josten hat einen ganz hervorragenden Roman geschrieben, einen der mich voll und ganz überzeugt. Sprachlich ist er kraftvoll und wortgewaltig, aber gleichzeitig sehr feinsinnig und empathisch. Inhaltlich breit gefächert, gesellschafts- und sozialkritisch, bleibt er trotzdem immer eng an der Handlung, die auch mit unvermuteten Wendungen aufwartet. Es gibt keine störenden Längen oder gar ein Abdriften ins Banale. „Der tadellose Herr Taft“ ist ein sehr lesenswerter, kluger Roman, der zum Denken anregt, zum Diskutieren verleitet und einen langen Nachhall hat. Für mich ist er das Jahreshighlight. Ich wünsche mir, dass dieser Roman viele, viele Leser erreicht und diese genau so begeistert wie mich.


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