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Das Licht von Marokko

Roman

Elia Barceló

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Beschreibung


Marokko, 1969: Auf dem Anwesen La Mora wird anlässlich der Mondlandung ein rauschendes Fest gefeiert. Daher merkt keiner, dass Alicia spurlos verschwindet. Bis sie am Morgen brutal ermordet in der Nähe der Villa aufgefunden wird.

Madrid, 2016: Als Alicias Schwester Helena nach vielen Jahren an ihren Heimatort zurückkehrt, holt die Vergangenheit sie mit voller Wucht ein. Zwei Kisten mit Briefen, Karten und Dokumenten ihrer verstorbenen Mutter warten dort auf sie. Und ihr im Sterben liegender Schwager, der ein düsteres Geheimnis hütet. Helena weiß, dass die Zeit gekommen ist, sich auf die Suche nach dem Schatten zu begeben, der ihre Gemälde berühmt gemacht hat und sie in ihren Albträumen verfolgt: der nie gefasste Mörder von Alicia, der ihr damals in Marokko nicht nur ihre engste Vertraute, sondern auch ihre große Liebe raubte …

"Leidenschaftlich und spannend erzählt, ein buntes Kaleidoskop einer vergangenen Ära und zugleich ein historischer Exkurs auf die Geschichte Marokkos und seine Beziehung zu Spanien.", Sempacher Woche (CH), 25.01.2018

Elia Barceló, 1957 in Elda bei Alicante geboren, lebt seit vielen Jahren in Innsbruck, wo sie an der Universität spanische Literatur unterrichtet. Sie ist mit einem Österreicher verheiratet und hat zwei Kinder. Über ihre Romane »Das Geheimnis des Goldschmieds« und »Das Rätsel der Masken« schrieb die deutsche Presse: »Sie versteht es, ihre Leser zu verzaubern«, was ihr auch mit »Die Stimmen der Vergangenheit« auf magische Weise gelingt.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 496
Erscheinungsdatum 01.03.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-31391-9
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 18,5/12,1/4 cm
Gewicht 346 g
Originaltitel El Color del Silencio
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Anja Rüdiger
Verkaufsrang 118997

Buchhändler-Empfehlungen

Karsten Rauchfuss, Thalia-Buchhandlung Oldenburg

Trotz einiger Längen, ist dieses Buch nicht nur eine spannende Familiengeschichte, sie zeichnet auch ein Bild der spanischen Gesellschaft der 70er Jahre. Lesenswert!

Lieblingsbuch !!!!

Susanne Gey, Thalia-Buchhandlung Hürth

Endlich gibt es ein neues Buch meiner Lieblingsautorin Elia Barceló : 1969 : zum Anlass der Mondlandung gibt es ein rauschendes Fest auf La Mora. Niemand bemerkt das Verschwinden von Alicia, die am anderen Morgen ermordet aufgefunden wird. Der Täter wird nie gefasst .... 2016 : Helena, die Schwester Alicias, muss sich endlich der Vergangenheit ihrer Familie und dem Tod der Schwester stellen. Und sie fängt an unbequeme Fragen zu stellen ..... Das ist der Auftakt einer Geschichte, die man so eigentlich nur bei Elia Barceló findet. Geheimnisse, merkwürdige Zufälle, undurchsichtige Personen - man glaubt die Lösung schon zu kennen. Und dann dreht sich die Geschichte wieder und wieder, unser Blickwinkel verändert sich und die Protagonisten gleich mit. Nichts ist wie es scheint. Das Ende ist immer eine Überraschung, trotzdem schlüssig und hundsgemein. Ich liebe ihre Sprache, die verwobenen Geschichten, den gut recherchierten Hintergrund. Es lohnt sich diese besondere Autorin zu entdecken !!!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Eine Familie und ihre Geheimnisse
von leseratte1310 am 01.10.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Im Jahr 1969 gibt es auf dem Anwesen La Mora in Marokko, das der spanischen Familie Guerrero gehört, ein Fest anlässlich der Mondlandung. Es ist ein sehr bunte Gesellschaft, die sich dort zusammengefunden hat. Alicia will noch etwas besorgen und kehrt nicht mehr zurück. Am nächsten Morgen wird sie ermordet aufgefunden. Helena fl... Im Jahr 1969 gibt es auf dem Anwesen La Mora in Marokko, das der spanischen Familie Guerrero gehört, ein Fest anlässlich der Mondlandung. Es ist ein sehr bunte Gesellschaft, die sich dort zusammengefunden hat. Alicia will noch etwas besorgen und kehrt nicht mehr zurück. Am nächsten Morgen wird sie ermordet aufgefunden. Helena flieht nach dem Tod ihrer Schwester förmlich. Inzwischen ist sie eine bekannte Malerin und hat sich in Australien niedergelassen. Zur Ruhe gekommen ist sie aber nicht. Ausberuflichen Gründen und wegen der Hochzeit ihrer Enkelin Almudena kommt Helena 2016 zurück nach Madrid. Von ihrer Cousine erhält sie den Nachlass ihrer Mutter Blanca, es sind zwei Kisten mit Dokumenten, Briefen und Fotos. Helena will eigentlich gar nicht in der Vergangenheit herumwühlen, denn der Schmerz ist auch nach der langen Zeit immer noch groß, aber ihre Lebensgefährte Carlos gibt ihr den entscheidenden Stoß. Am Ende sind viele Geheimnisse gelüftet und es gibt eine ganz neue Sicht auf die Familie. Erzählt wird abwechselnd in unterschiedlichen Zeitsträngen, dazwischen erfahren wir immer, was in den Dokumenten aus Blancas Kisten steht. So erfährt man so nach und nach die Familiengeschichte beginnend 1935 als Blanca und Goyo sich kennenlernten. Mich hat die Geschichte von Anfang an in den Bann gezogen. Jeder in der Familie hatte seine Geheimnisse, die sich so nach und nach offenbaren und mit ein Grund sind, dass die Familie auseinandergebrochen ist. Daher ist es auch kein Wunder, dass Helena niemanden richtig an sich heranlässt. Mir gefällt es, wie Carlos mit ihr umgeht, obwohl es nicht leicht ist, an sie heranzukommen. Erst als Helena sich der Vergangenheit stellt, wurde sie mir auch sympathischer. Hauptmann Gregorio Guerrero Ist ein Freund Francos und so spielen die politischen Verhältnisse in Spanien und Marokko eine Rolle. Auch das Thema „Spaniens geraubte Kinder“ spielt eine Rolle. Es ist unfassbar, wie lange den Frauen ihre Babys genommen wurden, um sie regierungstreuen Familien zur Adoption zu geben. Es ist ein spannende und gleichzeitig berührende Familiengeschichte eingebettet in die politischen Verhältnisse der jeweiligen Zeit. Immer wieder gab es neue Wendungen, so dass die Spannung bis zum Ende erhalten blieb. Das Buch hat mir sehr gut gefallen.


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