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Mit der Flut

Roman

Finkenwerder bei Hamburg, 1923: Paul ist fast noch ein Junge, als er sich als blinder Passagier auf einen Überseedampfer nach New York schleicht. In der neuen Welt will er sein Glück suchen, denn der elterliche Obsthof ist ihm schon lange zu klein und zu eng. In Brooklyn gelingt es ihm Fuß zu fassen, und als er Antonina kennenlernt, deren Familie aus Sizilien eingewandert ist, scheint er ein neues Zuhause zu finden. Doch um seinen größten Traum zu verwirklichen und Arzt zu werden, muss Paul zurück zu seiner Familie nach Deutschland - und betritt im Jahr 1937 ein Land, das er kaum wiedererkennt. Damit wird auch Antoninas Liebe zu ihm auf eine härtere Probe gestellt, als sie es sich je hätte träumen lassen. Agnes Krup erzählt, inspiriert vom bewegten Leben ihres Großonkels, eine so dramatische wie faszinierende deutsche Familiengeschichte.
Rezension
"Das NDR Buch des Monats Dezember.", NDR, 01.12.2017
Portrait
Agnes Krup war nach ihrem Studium in Hamburg und Tübingen als Lektorin, Literaturagentin und Verlagsscout tätig. Geboren in Hamburg, lebt sie heute als Autorin in Norddeutschland und im Hudson Valley. Ihr Debüt »Mit der Flut« erschien 2017 und war auf Anhieb ein Erfolg. »Sommergäste« ist ihr zweiter Roman.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 544
Erscheinungsdatum 01.03.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-31409-1
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 18,7/12,1/3,8 cm
Gewicht 379 g
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

Aufarbeitung der eigenen Familiengeschichte

Maren Oberwelland, Thalia-Buchhandlung

Bis zum Schluss hat es sich mir nicht wirklich erschließen können, wie dieses Buch zu seinem Titel gekommen ist. Dem Lesevergnügen hat das aber absolut keinen Abbruch getan. "Mit der Flut" setzt kurz nach dem Ersten Weltkrieg ein und erzählt die Geschichte eines jungen Mannes, der seine Zukunft im fernen Amerika sieht. Tatächlich ist seine Emigration auch erfolgreich, er fasst Fuß, sowohl beruflich als auch privat und findet ein neues Zuhause. Doch seinen großen Traum, Arzt zu werden, kann er nur in Deutschland realisieren. Und so kehrt er 1937 in ein Land zurück, das er nicht mehr kennt und nicht mehr versteht. Agnes Krup hat mir mit dieser Geschichte nochmal einen ganz anderen, für mich neuen Blick auf die Zeit gegeben. Persönlich gestört hat mich nur der Egoismus der Hauptfigur Paul, speziell die Eigennützigkeit seiner Liebesbeziehungen. Der Qualität des Buches hat das jedoch nicht geschadet, es hat die Figuren eher greifbarer und realer gemacht. Hat mir sehr gefallen!

Sehr lesenswert!

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Ein wirklich spannend geschriebener Auswanderer-Roman von Hamburg nach New York und eine zu Herzen gehende Geschichte darüber, die richtige Entscheidung zu treffen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
22 Bewertungen
Übersicht
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Mit der Flut
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 01.11.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

1923 schleicht sich der halbwüchsige Paul Benitt mit Hilfe seines Freundes auf ein Überseeschiff und gelangt so schließlich nach New York. Schon immer hatte er eine unstillbare Sehnsucht in sich und er hofft, dass er sie im fernen Amerika erfüllt findet. Aber erst einmal muss er in dieser überbordenden Stadt voller Einwanderer s... 1923 schleicht sich der halbwüchsige Paul Benitt mit Hilfe seines Freundes auf ein Überseeschiff und gelangt so schließlich nach New York. Schon immer hatte er eine unstillbare Sehnsucht in sich und er hofft, dass er sie im fernen Amerika erfüllt findet. Aber erst einmal muss er in dieser überbordenden Stadt voller Einwanderer sein Überleben sichern. Er hat Glück und ist bald als Tischler erfolgreich. Jahre später verliebt er sich in die italienische Einwanderers-Tochter Antonia und auf den ersten Blick scheint sein Glück perfekt. Aber die Sehnsucht ist geblieben und hat sich in Gestalt eines unerfüllten Berufswunsches manifestiert. Schließlich kehrt er alleine nach Deutschland zurück, um dort endlich das Arzt-Studium aufnehmen zu können, von dem er sich die Erfüllung seiner Wünsche erhofft. Antonia bleibt in New York zurück mit dem Versprechen vertröstet, er werde zurückkommen und sie heiraten. Aber nach dem Studium kommt der Krieg den beiden in die Quere. Und Paul ist unsicher, ob er überhaupt zurückkehren möchte. Ich habe mich mit dem Hauptdarsteller Paul sehr schwer getan. Er ist ein unterkühlter und sehr rational denkender Mann. Einer, der oberflächlich gut mit Menschen kann, solange, bis sie einem sehr nahe kommen und spüren, dass es ihm in Wirklichkeit schwerfällt, für andere die nötige Empathie aufzubringen. Auch ist er verschlossen und kann seine Gefühle nie wirklich in Worten ausdrücken. Ganz anders Antonia, die das Herz auf der Zunge trägt, die in einer Liebe und Treue an ihm hängt, die er nicht verdient hat. Dieses Ungleichgewicht der Gefühle empfand ich bald als sehr traurig, teilweise richtig bedrückend. Das Buch schreitet flott durch die Zeit, überspringt hie und da mal ein paar Jahre, lebt davon, dass es sehr viele Briefe gibt – vor allem von Antonia, aber auch von Paul – die dem Leser die Personen und ihre Erlebnisse näherbringen. Die historischen Geschehnisse des Krieges werden nur marginal gestreift und sind für die Geschichte nur insofern wichtig, als sie Paul länger in Deutschland halten, als er es anfangs geplant hatte und dass er natürlich Kriegserlebnisse mit sich herumträgt. Die Autorin erzählt eine fiktive Geschichte, die in Teilen wohl an die Erlebnisse ihres Onkels angelehnt ist. Die Liebesgeschichte ist nicht so romantisch und hoffnungsvoll, wie ich es mir wohl erwartet hatte. Auch war es mir fast ein wenig Zeitkolorit. Dennoch ein Buch, welches ich gerne gelesen habe, da die Sprache von Agnes Krup es schafft, die zwischenmenschlichen Abgründe sehr treffend und feinfühlig zu erzählen.