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Lost Places

Die Reise geht weiter

Lost Places, oder auch „vergessene Orte", sind Bauwerke der jüngeren Geschichte, die im Kontext ihrer ursprünglichen Nutzung in Vergessenheit geraten sind. Im Zuge der Urban Exploration hat es sich zu einem Trend entwickelt, solche Orte aufzuspüren und zu fotografieren. Die einzigartigen Fotografien von Thor Larsson Lundberg und die spannenden Texte von Mike Vogler zeigen auch im zweiten Band, wie der Verfall Besitz ergreift und entreißen unter anderem eine verlassenen Brauerei, ein altes Krematorium, ein ehemaliges Jagdschloss und einen Flugplatz der Vergessenheit.
Portrait
Mike Vogler ist 1970 in Dresden geboren und lebt noch heute mit seiner Frau dort. Sein besonderes Interesse gilt den Mysterien des Heiligen Grals sowie der Geschichte unserer germanischen Vorfahren. Zudem hat er sich der historischen Erforschung von uralten Mythen und Legenden verschrieben. Neben seiner Arbeit als Verlagsautor veröffentlicht Mike Vogler auch Bücher in Eigenregie und schreibt Artikel für Fachmagazine. Sein Hauptaugenmerk liegt auf der Feldforschung. Gemeinsam mit dem Fotografen Thor Larsson Lundberg unternimmt der Autor regelmäßig Exkursionen zu geheimnisvollen, fast vergessenen Orten.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 176
Erscheinungsdatum 31.08.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95843-758-6
Verlag PLAZA
Maße (L/B/H) 29,4/24,8/2 cm
Gewicht 1243 g
Abbildungen zahlreiche Farbfotos
Buch (gebundene Ausgabe)
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24,99
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Svenja Disselbeck, Thalia-Buchhandlung Hürth

Lost Places liegen zur Zeit voll im (Foto-)Trend. Dies ist ein toller Bildband mit interessanten Geschichten!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
4 Bewertungen
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beeindruckend
von geheimerEichkater aus Essen am 22.10.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

In diesem hochwertig erstellten Bildband werden 12 Lost Places, die im Osten Deutschlands liegen, vorgestellt. Jeder dieser vergessenen Orte wird zunächst in einem Text beschrieben; man erfährt über frühere Nutzung, Umgestaltung, verschiedene Eigentümer und eine kurze Geschichte des Verfalls. Dem schließen sich professionelle... In diesem hochwertig erstellten Bildband werden 12 Lost Places, die im Osten Deutschlands liegen, vorgestellt. Jeder dieser vergessenen Orte wird zunächst in einem Text beschrieben; man erfährt über frühere Nutzung, Umgestaltung, verschiedene Eigentümer und eine kurze Geschichte des Verfalls. Dem schließen sich professionelle Fotos an, die das jeweilige Objekt aus vielen verschiedenen Betrachtungswinkeln und Ecken zeigen. Beieindruckend wird der Verfall samt herabhängender Tapeten, Rost, zurückgelassenen Gegenständen und auch Zeichen der späteren Verwüstung, wie Graffiti, in Szene gestzt. Ob Fabrikantenvilla, Sanatorien, Jugenderholungsheim, ein verlassenes Dorf, ein Jägerhaus oder ein Truppenübungsplatz – bei allen erlebt man in Foto und Text einen Hauch ihrer Vergangenheit und Geschichte. Es sind Orte, die ich wahrscheinlich nie selber gefunden und erforscht hätte; umso interessanter finde ich ihre Darstellung hier im Buch. Zwangsläufig gesellt sich zu dem Betrachten und Nachfühlen nicht nur die Frage, warum diese Bauwerke nicht weiter geschätzt und gepflegt wurden, denn manchesmal sind es ja nur wenige Jahrzehnte, die diesen Verfall hervorgerufen haben. Für mich genauso unverständlich bleibt die gezielte Zerstörung wie Scheibeneinwerfen oder mit Farbe besprühen. Da beruhigt es mich schon ein wenig, dass für diejenigen Leser, die die Objekte nicht kennen, schwieriger sein könnte, sie zu finden. Dieses aufwändig gestaltete Buch zeigt den Verfall der vorgestellten vergessenen Orte sehr beeindruckend auf.

12 vergessene Orte in einem Bildband vereint
von Leuchtturmwaerterin aus Kassel am 04.10.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Autor und Fotograf haben in diesem Bildband 12 verschiedene Lost Places für die Welt "sichtbar" gemacht. Die Aufmachung des Bildbands ist sehr hübsch. Tolles Papier, auf dem die Bilder super zur Geltung kommen, eine Fadenbindung, damit die Seiten richtig zusammenhalten und ein großzügiger Satzspiegel geben dem Buch ein ho... Autor und Fotograf haben in diesem Bildband 12 verschiedene Lost Places für die Welt "sichtbar" gemacht. Die Aufmachung des Bildbands ist sehr hübsch. Tolles Papier, auf dem die Bilder super zur Geltung kommen, eine Fadenbindung, damit die Seiten richtig zusammenhalten und ein großzügiger Satzspiegel geben dem Buch ein hochwertiges Auftreten. Zu Beginn jeder Location gibt es eine kurze Zusammenfassung darüber wann das Objekt erbaut, wie es genutzt und wann es schließlich aufgegeben wurde. Durch diese Texte erfährt man nicht nur etwas über die Gebäude, sondern auch Hintergrundinfos zu geschichtlichen Zusammenhängen, gerade über die Zeit während des DDR-Regimes. Das finde ich persönlich super, denn über den 2. Weltkrieg weiß man doch sehr viel, aber über die Zeit der Besatzungszonen konnte ich so noch einiges Neues erfahren. Danach kommen einige Seiten mit Bildern des jeweiligen Ortes. Ich bin keine Fotografin und kann daher nur wenig zur Qualität der Bilder sagen. Allerdings ist mir aufgefallen, dass manche Bilder (für meinen Geschmack) zu sehr nachbearbeitet wurden. Ich bin kein Fan von Weichzeichnern und mag auch übertrieben hervorgehobene Farben nicht so. Allerdings ist das tatsächlich Geschmacksache. Einige Objekte kenne ich bereits aus Videos oder anderen Bildbänden, doch gab es auch Orte, die mir vollkommen neu waren. So habe ich alles mit großem Interesse gelesen und kann dieses Buch Fans von "Vergessenen Orten" wirklich empfehlen. Ich gebe diesem Bildband 4 von 5 Sternen und freue mich auf den nachfolgenden Band, der bereits im Regal auf mich wartet.

„Nimm nichts mit – außer Deinen Bildern. Lass nichts da – außer Deinen Fußspuren!”
von Wortschätzchen aus Kreis Heidelberg am 18.10.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Vom Titel her hätte ich erwartet, dass ich Gebäude aus dem gesamten Bundesgebiet finden werde, doch sind alle aufgeführten und vorgestellten „Lost Places“ aus dem ostdeutschen Teil des Landes. An sich nicht schlimm, da ich aber am völlig anderen Ende lebe, hätte ich doch ganz gerne Gebäude in meinem Umfeld bestaunt. Die Idee des... Vom Titel her hätte ich erwartet, dass ich Gebäude aus dem gesamten Bundesgebiet finden werde, doch sind alle aufgeführten und vorgestellten „Lost Places“ aus dem ostdeutschen Teil des Landes. An sich nicht schlimm, da ich aber am völlig anderen Ende lebe, hätte ich doch ganz gerne Gebäude in meinem Umfeld bestaunt. Die Idee des Buches selbst gefällt mir außerordentlich gut. Es ist sehr beeindruckend, weshalb wunderschöne, einst prunkvolle Häuser nun dem Verfall ausgesetzt sind. Die Geschichten dazu sind erstaunlich und gehen oft sehr nahe. Ich hätte nie gedacht, dass ein Gebäude in mir solche Gefühle wecken kann. Als sähe man die Geister der Menschen, die einst darin gelebt, gearbeitet oder auch gelitten hatten. Sehr schön wäre eine weitere Ausgabe, dann mit einem Index und Gebäude aus ganz Deutschland, unterteilt in die einzelnen Bundesländer. Da wären dann auch kleinere Fotos kein Problem, denn sie sind meist wirklich großformatig. Auch wenn ich große Fotos gern mag – hier sieht man durchweg Elend und Verfall: das kann man auch in halbseitigen Fotos erkennen, betrachten, verstehen und nie wieder vergessen. Gewünscht hätte ich mir bei den Texten zu den einzelnen Places dann auch, dass erwähnt wird, welches davon bereits abgerissen wurde (wie im Vorwort erwähnt). Ein wenig erstaunt mich auch, dass bei vielen der Orte nicht mal genannt wird, wo genau sie sich befinden (nur Ortskürzel). Soll man nicht hinfinden? Aufgrund der Fotos ist das keine Erklärung. Kaputtmachen kann man kaum noch etwas … Es ist schade, wie übel die Menschen mit den Häusern umgegangen sind. Reine Zerstörungswut, die ich nie begreifen werde. Das Besetzen solcher Häuser könnte ich noch nachvollziehen. Auch wenn sich Obdachlose einfinden würden. Doch die Zerstörung ist mir nicht erklärbar. Genau dies aber macht das Buch so einzigartig. Es zeigt, wie wenig Respekt vor fremdem Eigentum, das nicht geschützt wird, existiert. Es führt vor Augen, wie vergänglich alles ist. Eine Übersichtskarte wäre klasse, Adressen. Die Häuser sind Geschichte – und ein Besuch (im Sinne des Urbexer-Mottos) würde oftmals doch reizen. Live erleben ist immer noch eindrucksvoller, als Fotos sehen. Kein lustiges Buch, aber eines, das im Gedächtnis bleiben wird. Vier Sterne!