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Bienenkönigin

(21)
Stirbt sie, stirbst auch du

»In meiner zitternden Handfläche liegt, matt in der Sonne schimmernd, eine nachtschwarze Biene.«

Doch jenes unheimliche Wesen, das Mel eines Tages vor dem Bienenstock im Garten ihrer WG findet, ist keine der samtigen Bienen, die sie so liebt. Ganz im Gegenteil: Es ist eine tödliche Miniatur-Drohne, die es offensichtlich auf ihre lebenden »Artgenossen« abgesehen hat. Nur, wer würde die ohnehin bedrohten Bienenvölker um San Francisco ausrotten wollen? Mel und ihre vier WG-Freunde sind entsetzt und beginnen nachzuforschen. Und ihre Ermittlungen führen sie unversehens mitten hinein in eine hochbrisante Verschwörung ...

Rezension
»Ein fesselnder Thriller mit Tiefgang!«
Portrait
Claudia Praxmayer ist gebürtige Salzburgerin und hat Biologie studiert. Sie arbeitet in München als selbstständige PR-Beraterin und Autorin. Sie hat bereits Ratgeber, Sachbücher und mittlerweile drei Romane veröffentlicht. Als aktives Mitglied des NABU Deutschland engagiert sie sich seit vielen Jahren ehrenamtlich im Bereich Artenschutz und setzt sich für bedrohte Tierarten ein. Mit der »Bienenkönigin« gibt sie ihr eindrucksvolles Debüt im Jugendbuch.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 352 (Printausgabe)
Altersempfehlung 14 - 99
Erscheinungsdatum 01.08.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783641230906
Verlag Cbj
Dateigröße 1622 KB
Verkaufsrang 23.388
eBook
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Buchhändler-Empfehlungen

„Ein sehr wichtiges Buch!“

Ute Gantner, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Mel hat eine besondere Gabe – sie kann mit Bienen kommunizieren. Im Garten des Hauses in dem sie mit ihrer WG lebt, hat sich ein Bienenschwarm in einem Apfelbaum eingenistet. Die junge Frau liebt „ihre Bienen“ und kümmert sich liebevoll um sie. Eines Tages aber gerät der gesamte Bienenstock in Aufruhr als eine künstliche schwarze Drohne versucht, die Bienen zu eliminieren. Mel und ihre Mitbewohner sind entsetzt und wollen das Geheimnis der künstlichen schwarzen Biene ergründen, nicht ahnend, dass sie sich damit in große Gefahr begeben. Die Autorin Claudia Praxmayer engagiert sich sehr für gefährdete Tierarten und sensibilisiert den Leser dafür wie die Welt nach dem Aussterben der Bienen aussehen würde. Ein wichtiges Buch mit Potenzial zur Schullektüre. Mel hat eine besondere Gabe – sie kann mit Bienen kommunizieren. Im Garten des Hauses in dem sie mit ihrer WG lebt, hat sich ein Bienenschwarm in einem Apfelbaum eingenistet. Die junge Frau liebt „ihre Bienen“ und kümmert sich liebevoll um sie. Eines Tages aber gerät der gesamte Bienenstock in Aufruhr als eine künstliche schwarze Drohne versucht, die Bienen zu eliminieren. Mel und ihre Mitbewohner sind entsetzt und wollen das Geheimnis der künstlichen schwarzen Biene ergründen, nicht ahnend, dass sie sich damit in große Gefahr begeben. Die Autorin Claudia Praxmayer engagiert sich sehr für gefährdete Tierarten und sensibilisiert den Leser dafür wie die Welt nach dem Aussterben der Bienen aussehen würde. Ein wichtiges Buch mit Potenzial zur Schullektüre.

Stefanie Kellmann, Thalia-Buchhandlung Chemnitz-Röhrsdorf

Spannend und realistisch setzt sich Praxmeyer mit dem Thema "Bienensterben" auseinander. Wie weit in der Zukunft liegt ein solches Szenario? Tolle Figuren, tolle Handlung! Spannend und realistisch setzt sich Praxmeyer mit dem Thema "Bienensterben" auseinander. Wie weit in der Zukunft liegt ein solches Szenario? Tolle Figuren, tolle Handlung!

Susanna Wanke, Thalia-Buchhandlung Erlangen (Arcaden)

Ein sehr fesselnder Ökothriller mit aktuellem Bienenthema - Lovestory inklusive! Ein sehr fesselnder Ökothriller mit aktuellem Bienenthema - Lovestory inklusive!

Elisabeth Jäckel, Thalia-Buchhandlung Riesa

Ein Jugendbuch, das Spannung und Intrigen verspricht, mich aber dennoch nicht wirklich fesseln konnte.
Der Schreibstil war sehr angenehm, aber das gewisse Etwas fehlt leider.
Ein Jugendbuch, das Spannung und Intrigen verspricht, mich aber dennoch nicht wirklich fesseln konnte.
Der Schreibstil war sehr angenehm, aber das gewisse Etwas fehlt leider.

Silke Reith, Thalia-Buchhandlung Hamburg (AEZ)

Wer einen Thriller erwartet, der wird enttäuscht werden. Es ist eine schöne Geschichte, die von über das Trendthema Bienen geht, aber ohne Rasanz erzählt wird. Wer einen Thriller erwartet, der wird enttäuscht werden. Es ist eine schöne Geschichte, die von über das Trendthema Bienen geht, aber ohne Rasanz erzählt wird.

„Bienen in Gefahr ! “

Barbara Scheplitz, Thalia-Buchhandlung Solingen

Mel hat eine besondere Beziehung zu Bienen. Um so mehr trifft es sie, als das Bienenvolk in ihrem WG Garten verschwindet und sie eine kleine bienenähnliche Drohne dort findet.
Sie fängt an zu recherchieren und stößt bald auf ein kriminelles Netzwerk.
Diese Buch verpackt viele Informationen über die Bienenwelt, das Bienensterben und die Gefahr, die damit für die Landwirtschaft und auch für uns Menschen besteht, in eine absolut spannende Geschichte.
Lesenswert für Jugendliche und Erwachsene.
Mel hat eine besondere Beziehung zu Bienen. Um so mehr trifft es sie, als das Bienenvolk in ihrem WG Garten verschwindet und sie eine kleine bienenähnliche Drohne dort findet.
Sie fängt an zu recherchieren und stößt bald auf ein kriminelles Netzwerk.
Diese Buch verpackt viele Informationen über die Bienenwelt, das Bienensterben und die Gefahr, die damit für die Landwirtschaft und auch für uns Menschen besteht, in eine absolut spannende Geschichte.
Lesenswert für Jugendliche und Erwachsene.

Ein aktueller, gefühlvoller und spannender Roman über das Aussterben der Bienen und die Entwicklung moderner Technik. Ein aktueller, gefühlvoller und spannender Roman über das Aussterben der Bienen und die Entwicklung moderner Technik.

Andrea Falk, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

Ein spannendes Buch über das Bienensterben, verpackt in eine tolle und nachhaltige Geschichte mit interessanten und starken Charakteren. Nicht nur was für Teens. Fesselnd! Ein spannendes Buch über das Bienensterben, verpackt in eine tolle und nachhaltige Geschichte mit interessanten und starken Charakteren. Nicht nur was für Teens. Fesselnd!

„Zu wenig "Thrill" für einen Thriller“

Johanna Siebert, Thalia-Buchhandlung Braunschweig, Schloss-Arkaden

Positiv anzumerken ist bei diesem Buch, dass es auf die sehr reale Gefahr (auch für den Menschen) des Bienensterbens hinweist, auch wenn hier teils andere Erklärungen geliefert werden. Keine Milbe, keine Krankheiten oder Gefahren durch Pestizide stehen hier im Vordergrund, vielmehr eine technische Bedrohung: jemand ist in der Lage, Miniroboter bzw. Drohnen herzustellen, die realen Insekten täuschend ähnlich sehen, von ihrer schwarzen Färbung abgesehen. Mel, das Mädchen, das mit den Bienen kommunizieren kann, ist geschockt und versucht, der Sache auf den Grund zu gehen... Weiterhin positiv fand ich, wie die Kommunikation Mels mit den Bienen stattfindet, aber damit endete es leider auch schon. Mel scheint, von der Feinfühligkeit, die zur Tierkommunikation sicherlich notwendig ist, mal abgesehen, wirklich hypersensibel zu sein, fühlt sich ständig schwächlich-erschöpft (nun ja, sie leidet mit) oder übertrieben schnell jeweils happy, wütend oder misstrauisch zu werden: Kurz, sie schwankt von einem Gefühlschaos ins nächste - was mir mit der Zeit wirklich auf die Nerven ging. Darüber hinaus neigt sie dazu, jede noch so nebensächliche Äußerung ihrer Mitbewohner genauestens zu analysieren, aus jeder Reaktion bzw. jedem Minenspiel sogleich ihre Schlüsse zu ziehen. Das ist zwar zwischendurch mal ganz interessant, wenn es sich dermaßen häuft, wird es allerdings schnell öde. Insgesamt schien mir der Stil ein wenig zu kitschig und schwülstig, um dieses Buch wirklich zu mögen. Wer auf blumige, gefühlsintensive Lovestories steht, wird hier bestimmt auf seine Kosten kommen, aber für einen Thriller hat es mir hier doch entschieden an Spannung gefehlt. Positiv anzumerken ist bei diesem Buch, dass es auf die sehr reale Gefahr (auch für den Menschen) des Bienensterbens hinweist, auch wenn hier teils andere Erklärungen geliefert werden. Keine Milbe, keine Krankheiten oder Gefahren durch Pestizide stehen hier im Vordergrund, vielmehr eine technische Bedrohung: jemand ist in der Lage, Miniroboter bzw. Drohnen herzustellen, die realen Insekten täuschend ähnlich sehen, von ihrer schwarzen Färbung abgesehen. Mel, das Mädchen, das mit den Bienen kommunizieren kann, ist geschockt und versucht, der Sache auf den Grund zu gehen... Weiterhin positiv fand ich, wie die Kommunikation Mels mit den Bienen stattfindet, aber damit endete es leider auch schon. Mel scheint, von der Feinfühligkeit, die zur Tierkommunikation sicherlich notwendig ist, mal abgesehen, wirklich hypersensibel zu sein, fühlt sich ständig schwächlich-erschöpft (nun ja, sie leidet mit) oder übertrieben schnell jeweils happy, wütend oder misstrauisch zu werden: Kurz, sie schwankt von einem Gefühlschaos ins nächste - was mir mit der Zeit wirklich auf die Nerven ging. Darüber hinaus neigt sie dazu, jede noch so nebensächliche Äußerung ihrer Mitbewohner genauestens zu analysieren, aus jeder Reaktion bzw. jedem Minenspiel sogleich ihre Schlüsse zu ziehen. Das ist zwar zwischendurch mal ganz interessant, wenn es sich dermaßen häuft, wird es allerdings schnell öde. Insgesamt schien mir der Stil ein wenig zu kitschig und schwülstig, um dieses Buch wirklich zu mögen. Wer auf blumige, gefühlsintensive Lovestories steht, wird hier bestimmt auf seine Kosten kommen, aber für einen Thriller hat es mir hier doch entschieden an Spannung gefehlt.

Anika Siefert, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Die 19jährige Mel versucht mit ihrer besonderen Gabe das Aussterben von ganzen Bienenvölkern zu verhindern. Ein spannender, mitreißender und gefühlvoller Jugendthriller. Die 19jährige Mel versucht mit ihrer besonderen Gabe das Aussterben von ganzen Bienenvölkern zu verhindern. Ein spannender, mitreißender und gefühlvoller Jugendthriller.

„Wenn Bienen sterben“

Undine Bössow, Thalia-Buchhandlung Bergisch Gladbach

Mel hat eine ganz besondere Verbindung zu Bienen. Doch eines Tages findet sie im Bienenstock ihres Gartens eine seltsame Drohne, die einer Biene erschreckend ähnlich sieht. Sie beginnt, zusammen mit ihren Mitbewohnern nachzuforschen und findet Beängstigendes heraus.
Ein fesselndes Buch, das zeigt, wie wichtig Bienen für unser Überleben sind. Spannend und sehr aktuell!
Mel hat eine ganz besondere Verbindung zu Bienen. Doch eines Tages findet sie im Bienenstock ihres Gartens eine seltsame Drohne, die einer Biene erschreckend ähnlich sieht. Sie beginnt, zusammen mit ihren Mitbewohnern nachzuforschen und findet Beängstigendes heraus.
Ein fesselndes Buch, das zeigt, wie wichtig Bienen für unser Überleben sind. Spannend und sehr aktuell!

„Schöner Leseschmöker“

Colette Stamer, Thalia-Buchhandlung Bonn

Ein Jugendbuch, das es in sich hat - auch für Erwachsene noch schön zu lesen.

Mel hat besondere Talente- sie ist eine leidenschaftliche Köchin und hat eine außergewöhnliche Gabe im Umgang mit Bienen.

Sie initiiert eine WG im Sinne einer Community. Im Garten des Hauses ist ein Bienenschwarm eingezogen.

Auch in diesem Buch sind, wie in echt, die Bienen vom Aussterben bedroht. Und dazu stellt sich eine neue Gefahr für sie ein...

Ein schöner Schmöker!
Ein Jugendbuch, das es in sich hat - auch für Erwachsene noch schön zu lesen.

Mel hat besondere Talente- sie ist eine leidenschaftliche Köchin und hat eine außergewöhnliche Gabe im Umgang mit Bienen.

Sie initiiert eine WG im Sinne einer Community. Im Garten des Hauses ist ein Bienenschwarm eingezogen.

Auch in diesem Buch sind, wie in echt, die Bienen vom Aussterben bedroht. Und dazu stellt sich eine neue Gefahr für sie ein...

Ein schöner Schmöker!

Sonja Köln, Thalia-Buchhandlung Vechta

Spannend von Anfang an! Ein Thriller über ein hochaktuelles Thema: Das Bienensterben und deren Folgen! Zwar ein Jugendroman, aber auch für alle junggebliebenen Erwachsenen! Top!!! Spannend von Anfang an! Ein Thriller über ein hochaktuelles Thema: Das Bienensterben und deren Folgen! Zwar ein Jugendroman, aber auch für alle junggebliebenen Erwachsenen! Top!!!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
21 Bewertungen
Übersicht
10
6
4
1
0

Mit Potenzial und einigen Schwachstellen
von Lales Bücherwelt am 21.09.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Inhalt: Gemeinsam mit ihren vier Mitbewohnern wohnt Mel in einer Community in einem alten Haus. Das was sie an diesem Ort am meisten mag, sind die Bienen - zu denen sie eine besondere Gabe hat. Doch eines Tages entdeckt sie inmitten ihres Schwarms eine kleine tödliche Miniatur-Drohne. Diese seltsame Gerät... Inhalt: Gemeinsam mit ihren vier Mitbewohnern wohnt Mel in einer Community in einem alten Haus. Das was sie an diesem Ort am meisten mag, sind die Bienen - zu denen sie eine besondere Gabe hat. Doch eines Tages entdeckt sie inmitten ihres Schwarms eine kleine tödliche Miniatur-Drohne. Diese seltsame Gerät lässt das Mädchen nicht mehr los, sodass sie beginnt nachzuforschen. Dabei gerät sie in eine geheimnisvolle Verschwörung... Meine Meinung: Eine Geschichte mit Potenzial, deren Umsetzung mich nicht komplett überzeugen konnte. Mel lebt gemeinsam mit vier anderen jungen Erwachsenen in einer Community in einer alten Villa. Während die anderen sich auf ihr Studium konzentrieren und arbeiten, hat Mel ein Jahr lang herauszufinden, was sie wirklich will. Vorübergehend kocht sie für die Bewohner des Hauses und kümmert sich im Garten um die Bienen, zu denen sie eine Affinität hat. Dich als sie eines Tages eine seltsame Entdeckung - eine Drohne befand sich mitten unter den Bienen. Darauffolgenden kommt es zu einigen ungewöhnlichen Ereignissen und Mel setzt alles daran, Licht ins Dunkle zu bringen. Doch dabei wie es gefährlich als zunächst vermutet... ?Die Bienenkönigin? erzählt eine Geschichte aus dem Bereich Jugendthriller, aber meiner Meinung nach hat diese Geschichte wenig Thriller-haftiges an sich, bis auf die Entwicklung kurz vor Schluss. Doch ausgenommen dessen, ist es für mich eher eine Art Krimi oder auch Unterhaltungsliteratur, wobei ich aber auch ganz gleich zugebe, dass ich mich mit den Kriterien, wann ein Krimi zum Thriller wird und wo die Grenze zwischen Jugendthiller und Thriller ist, nicht wirklich auskenne. Die Protagonistin Mel ist an sich erstmal eine sympathische und für den Leser gut nachvollziehbare Person, die das Dilemma zwischen arbeiten gehen wollen und der Unsicherheit, was sie machen möchte, verkörpert. Vorerst bekocht die die Community und kümmert sich um die Bienen. Ihre Charaktergestaltung fand ich als Leser sehr spannend, da sie einerseits sehr zurückhaltend ist und eher weniger aus sicher herauskommt, andererseits aber auch sehr temperamentvoll und ordentlich auf den Tisch hauen kann. Manchmal konnte man Leser gut in sie hinein schauen und ihr Innenleben betrachten und dann gab es wieder Seiten, in denen eine Art Mauer zwischen Mel und dem Leser aufgebaut war, sodass man nur erahnen konnte, was in ihr vorging. Eine ähnliche Diskrepanz habe ich auch bei den anderen Figuren erleben können, manchmal drang etwas über die ans Licht und man konnte sie kennen lernen, dann wiederum waren auch die Situationen, wo sie sich widersprüchlich zu vorherigen Beschreibungen verhielten und es dadurch auch zu einer Art Distanz des Lesers von den Figuren kam. Deshalb konnte ich viele Entwicklungen nur mäßig gut nachvollziehen, insbesondere die Beziehung zwischen Mel und Oliver passierte ziemlich schnell und war teilweise nicht ganz nachvollziehbar für mich. Gut fand ich, dass nicht alles reibungslos abgelaufen ist, sondern das es Auf und Ab?s - wie in der Realität auch - gab. Es gab Höhe- und Tiefpunkte, Wendepunkte sowie Situationen des Verrats, aber auch der innigen Gefühle. Die Idee an sich finde ich gut, auch den Aspekt des Lebens in einer Community empfinde ich als sehr einfallsreich. Ebenso gefällt mir, dass Mel noch nicht genau wusste, was sie machen wollte - da auch das ein häufiges Phänomen heutzutage ist. Im Verlauf der Handlung war eine deutliche Entwicklung der Hauptpersonen zu bemerken, wobei aber nicht alles thematisiert wurde - also viel Raum zum selber fantasieren blieb. Fazit: Der Geschichte liegt einer guten Grundidee vor, die an einigen Stellen aber noch etwas an Spannung, Tiefe und Überzeugung bedarf. An den Figuren wurde bereits gut angesetzt. Die Geschichte hat Potenzial, passt für mich allerdings nicht in das Genre Jugendthriller. Demzufolge empfehle ich dieses Buch Jugendlichen, die für dieses Thema ein gewisses Interesse und Geduld mitbringen.

Schade, war leider nichts für mich
von CorniHolmes am 16.09.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Cover und Klappentext konnten meine Neugier sofort wecken. Jugendthriller lese ich immer wahnsinnig gerne, daher war ich schon richtig gespannt, was mich in ?Bienenkönigin? wohl erwarten wird. Mel besitzt eine besondere Verbindung zu Bienen. Sie liebt diese samtigen kleinen Tierchen über alles und kann sogar über einen besonderen Gesang... Cover und Klappentext konnten meine Neugier sofort wecken. Jugendthriller lese ich immer wahnsinnig gerne, daher war ich schon richtig gespannt, was mich in ?Bienenkönigin? wohl erwarten wird. Mel besitzt eine besondere Verbindung zu Bienen. Sie liebt diese samtigen kleinen Tierchen über alles und kann sogar über einen besonderen Gesang mit ihnen kommunizieren. Ihre WG-Freunde haben Mel daher auch den Spitznamen Bienenkönigin verpasst. Jeden Tag stattet Mel ihrem geliebten Bienenstock im Garten der WG ihren Besuch ab. Als sie dort eines Tages eine schwarze kleine Miniatur-Drohne entdeckt, ist die junge Frau entsetzt. Was hat es mit der Drohne auf sich? Verfolgt tatsächlich jemand um San Francisco den Plan, die lebenden Bienenvölker auszurotten und sie durch Roboter-Bienen zu ersetzen? Mel und ihre WG-Freunde beginnen nachzuforschen und begeben sich durch ihre Ermittlungen in große Gefahr... Hm, ja, anscheinend waren meine Erwartungen an das Buch zu hoch. Ich kann mich ja meistens auf meinen guten Riecher bei meiner Bücherauswahl verlassen, hier aber hat er mich leider im Stich gelassen. Mir hat ?Bienenkönigin? nicht so wirklich gut gefallen. Als einen Thriller würde ich das Buch auch nicht bezeichnen, für mich hielt sich die Spannung doch sehr grenzen. Mir plätscherte bereits der Anfang der Handlung zu gemächlich dahin. Aber gut, dachte ich, manche Bücher brauchen eben manchmal ein bisschen, ehe sie so richtig Fahrt aufnehmen und Spannung aufbauen. Ich hegte daher die große Hoffnung, dass das Buch noch spannender werden würde. Schließlich soll es sich bei diesem ja um einen Jugendthriller handeln. Leider blieb das Buch für mich durchweg ziemlich langweilig. Es ist natürlich immer Geschmackssache, andere werden die Geschichte vielleicht als aufregender empfinden ? mich jedenfalls konnte sie nur mäßig begeistern. Zu Ende gelesen habe ich das Buch aber dennoch. Mich muss ein Buch schon wirklich sehr enttäuschen, ehe ich es abbreche. So schlimm war es hier dann zum Glück doch nicht. Kommen wir mal zu den Punkten, die mir gut gefallen haben. Als erstes muss ich den Schreibstil der Autorin loben. Claudia Praxmayer zeigt mit diesem Buch, dass sie das Zeug zum Schreiben hat. Ihr Schreibstil ist sehr flüssig und locker-leicht. Er liest sich richtig angenehm, was dann auch dazu geführt hat, dass ich das Buch doch recht schnell beenden konnte. Ebenfalls sehr gut gefallen hat mir die Protagonistin Mel. Diese wurde in meinen Augen sehr gut ausgearbeitet. Sie ist ein richtiger Sympathieträger, sodass man sie als Leser sofort ins Herz schließen muss. Die Nebencharaktere dagegen konnten mich nicht überzeugen. Sie sind sehr blass und austauschbar. Ein Charakter, der noch ein bisschen facettenreicher ist, ist Coco, eine Mitbewohnerin der WG. Coco ist sehr temperamentvoll und aufbrausend, sie hat mir von allen Nebenfiguren noch mit am besten gefallen. Aber sonst? Ich weiß jetzt schon, dass mir die meisten Charaktere nicht sehr lange im Gedächtnis bleiben werden. Mel dagegen ist eine starke Persönlichkeit. Man spürt sofort, was für eine besondere Beziehung sie zu den Bienen hat und wie wichtig ihr diese sind. Über die Bienen erfährt man hier eine Menge und da ich mich mit diesen kaum auskenne, habe ich sehr viel neues Wissen über diese besonderen Insekten mitnehmen können. Mir war es stellenweise aber schon fast zu viel an Informationen, sodass mich einige Szenen im Buch etwas gelangweilt haben. Ebenfalls etwas ermüdend fand ich die vielen Beschreibungen über das Kochen. Mel ist eine begeisterte Köchin, ihr Job in der WG ist es auch, für das Essen zu sorgen. Wer gerne kocht, der wird hier ganz auf seine Kosten kommen, da sehr viele Gerichte plus deren Zubereitungen beschrieben werden. Ich interessiere mich leider so gut wie gar nicht fürs Kochen ? ich lasse mich lieber bekochen. ;) Das Thema des Buches, das Bienensterben, halte ich für sehr wichtig, man spürt beim Lesen auch deutlich, wie sehr der Autorin dieses Thema am Herzen liegt. Es wird einem klar vor Augen geführt, wie bedeutsam die Bienen für uns sind und das ihre Arbeit nicht von der Technik übernommen werden kann. Die Umsetzung dieses Aspektes hat mir recht gut gefallen, nur kamen auch da wieder Punkte hinzu, die mich gestört haben. Die Mischung aus Realität und Fantasy hat für mich hier einfach nicht gepasst. Zumindest habe ich Mels Gabe als ziemlich unrealistisch empfunden. Sie kann mit den Bienen reden, in einer Art Singsang. Auf mich hat dieses Singen schon wie Superkräfte gewirkt. Wie gesagt, mit Bienen kenne ich mich kaum aus, vielleicht gibt es ja tatsächlich Menschen, die so eine besondere Bindung zu diesen Insekten haben. Da habe ich bisher noch nicht recherchiert. Vorstellen, dass so etwas wirklich möglich ist, kann ich es mir aber irgendwie nicht. Was für mich ebenfalls nicht so stimmig war, ist die Liebesgeschichte, die hier mit eingebaut wurde. Die hat für mich in die Handlung nicht so wirklich reingepasst und wurde in meinen Augen auch eher mäßig gut ausgearbeitet. Fazit: Meinen Geschmack konnte das Buch letztendlich nicht treffen. Mit am meisten gestört haben mich die fehlenden Thriller-Elemente. Spannung habe ich hier wirklich vergebens gesucht. Auch passieren tut hier eigentlich recht wenig. Ich war nach Beenden des Buches fast schon erstaunt, dass das Buch wirklich über 300 Seiten umfasst. Echt schade, für mich war ?Bienenkönigin? leider eine ziemliche Enttäuschung. Positiv anzumerken sind der Schreibstil, dieser ist wirklich toll. Auch das Setting, Kalifornien/USA, konnte mich begeistern. Aber sonst? Da konnte auch die sympathische Protagonistin nicht mehr das Steuer herumreißen. Andere wird das Buch hoffentlich mehr begeistern können als mich - bei mir reicht es leider nur für 2 von 5 Sternen.

Wichtiges Buch - Empfehlung als Schullektüre!
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 03.09.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Was passiert in ?Bienenkönigin?? Melissa, genannt Mel, lebt in einer Villa, den sie und ihre Mitbewohner liebevoll den Behive, also den Bienenstock, nennen. Sie weiß nicht, was sie mit ihrem Leben anfangen soll und hat mit ihrem Vater vereinbart, dass sie sich ein Jahr Auszeit nimmt, in dem sie sich... Was passiert in ?Bienenkönigin?? Melissa, genannt Mel, lebt in einer Villa, den sie und ihre Mitbewohner liebevoll den Behive, also den Bienenstock, nennen. Sie weiß nicht, was sie mit ihrem Leben anfangen soll und hat mit ihrem Vater vereinbart, dass sie sich ein Jahr Auszeit nimmt, in dem sie sich darüber klar werden soll, wie es weitergeht. Mel ist keine gewöhnliche junge Frau. In ihrem Nacken befindet sich ein kleines Fellchen ? und sie kann mit Bienen singen. Eines Tages bemerkt sie dabei, dass ihre Bienen sich anders verhalten als sonst. Sie zeigen sogar ein Verhalten, das für Bienen dieses Kontinents außergewöhnlich ist. Als sie schließlich davonfliegen, entdeckt Mel eine schwarze Drohne ? und damit nimmt die Geschichte erst Fahrt auf. Meine Erwartungen an ?Bienenkönigin? waren ein Buch, in dem ein ernstes und aktuelles Umweltthema verständlich und kurzweilig aufbereitet ist. Diese Erwartungen wurden erfüllt. Natürlich wirken die Infos an der einen oder anderen Stelle belehrend, aber hier passt es, weil die Protagonistin einfach für ihre Sache brennt und wenn man in einem solchen Modus ist, haut man die Infos raus. Also: an dieser Stelle in Ordnung. Besonders schön fand ich immer die Stellen, wenn es um Mels verstorbene Oma, liebevoll ?Nana? genannt, ging. Das hat der Geschichte so etwas wundervoll Geheimnisvolles gegeben. Auch Ozzy (auch ein Bewohner des Behives) und wie sich sein Verhältnis zu Mel entwickelt, hat das Buch noch einmal eine tolle Würze verliehen. Die Idee des Buchs ist super: Durch Mel und ihre besondere Beziehung zu den Bienen kann Claudia Praxmayer nicht nur auf das Bienensterben hinweisen, sondern auch die ernsten Konsequenzen aufzeigen und welches falsche Verhalten des Menschen diesen Schaden verursacht. Ein Buch, das unterhält und zum Nachdenken anregt ? eigentlich ideal, um es in der Schule zu lesen. Übrigens macht das Buch auch ohne den Schutzumschlag etwas her ? den nehme ich nämlich beim Lesen immer ab, damit er in der Straßenbahn oder so nicht knickt. Das eigentliche Buch ist komplett schwarz und auf dem Buchrücken stehen Titel und Autorin in Goldprägung ? wunderschön! Fazit: ?Bienenkönigin? ist ein aktuelles und wichtiges Buch, das nachdenklich macht. Ich habe mich hinterher öfters bei dem Gedanken ertappt, was ich selbst dazu beitragen könnte, um dem Bienensterben entgegen zu wirken. Leseempfehlung!