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Blutiger Januar

Kriminalroman

Harry McCoy Band 1

Alan Parks

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Beschreibung

Januar 1973: Mitten in Glasgow erschießt am helllichten Tag ein Jugendlicher auf offener Straße eine junge Frau, bevor er sich selbst eine Kugel in den Kopf jagt. Detective Harry McCoy, dem der Mord am Tag zuvor im Gefängnis von einem psychotischen Gefangenen angekündigt wurde, steht vor einem Rätsel. Zumal der Gefangene selbst um die Ecke gebracht wird. McCoy nutzt seine alten Verbindungen zu Glasgows Unterwelt, um in den Ermittlungen voranzukommen, legt sich dabei aber schnell mit den Dunlops an, der mächtigsten Familie der Stadt. Und auch sein Boss pfeift ihn zurück. Aber McCoy lässt sich nicht beirren.



"Auf den Punkt geschrieben, packend und knallhart, düster und zutiefst befriedigend. Ein echter Pageturner!" Bret Easton Ellis

Alan Parks studierte an der Universität von Glasgow Philosophie. Nach dem Studium arbeitete er als Creative Director bei London Records und später bei Warner Music, wo er für Acts wie All Saints, New Order, The Streets oder Gnarls Barcley zuständig war. Heute lebt er in Glasgow und London. Nach »Blutiger Januar« und »Tod im Februar« ist »Eoin tädlicher Schuss« der dritte Roman um Detective McCoy..
Conny Lösch hat in Frankfurt am Main Anglistik und Philosophie studiert, lebt seit vielen Jahren in Berlin und hat unter anderem Bücher von Don Winslow, Tracey Thorn und Jon Savage aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 400
Erscheinungsdatum 03.09.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-27188-3
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 20,5/14,2/3,8 cm
Gewicht 510 g
Originaltitel Bloody January
Übersetzer Conny Lösch
Verkaufsrang 94056

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"It's a dark as a dungeon way down in the mine..."

Matthias Kesper, Thalia-Buchhandlung Paderborn

O.K., das obige Zitat stammt aus einem Song von Merle Travis, der darin die unerträglichen Arbeitsbedingungen in den Kohleminen von Kentucky anprangert - aber es erschien mir passend, weil Alan Parks "Blutiger Januar" eines der düstersten und härtesten Bücher ist, das ich seit langer Zeit gelesen habe, halt "Dark as a Dungeon". Und das meine ich nicht negativ, es ist einfach "Crime Noir" at its best! An zwölf Tage im Januar 1973, vom Neujahrstag an, überschlagen sich die Ereignisse in Glasgow: Eine junge Frau wird auf einem belebten Platz vor unzähligen Zeugen erschossen, danach richtet sich, mit einem Lächeln auf den Lippen, der Täter selbst. Harry McCoy, Anfang dreißig, bekommt den Fall übertragen, weil er von einem im Gefängnis einsitzenden Schwerkriminellen vorab von der Tat informiert wurde. Außerdem wird er dazu verdonnert, einen jungen und unerfahrenen Kollegen, genannt "Wattis", in die Feinheiten einer Morduntersuchung einzuführen. Obwohl: Was gibt es denn zu ermitteln? Opfer und Täter sind bekannt, das "Warum?" ist eigentlich ja nicht mehr Sache der Polizei. Wäre da nicht zeitgleich eine junge Frau verschwunden, die in den gleichen Kreisen verkehrte wie das Mordopfer, Kreise, die die dunkelsten Teile der Stadt ebenso streifen, wie die der sog. Upper-Class. Ein Sumpf aus Gewalt, Drogen, hartem Sex, korrupten Cops und mindestens genauso korrupten Politikern. Selbst McCoy, der ähnlich wie Nesbos Harry Hole, weder Alkohol noch dem gepflegten Abschuss mittels bewusstseinserweiternder Substanzen abgeneigt gegenübersteht, stößt bei diesem Fall erst einmal an seine Grenzen, aber dann.... Alan Parks hat einen Cop-Krimi der Extraklasse verfasst, hart, realistisch und authentisch, die Reise durch die Zeit in die 70er Jahre ist beeindruckend gelungen, sein raffinierter Erzählstil wurde von Conny Lösch souverän ins Deutsche übertragen!

V. Huttner, Thalia-Buchhandlung Augsburg

"Blutiger Januar" ist ein beeindruckendes Thrillerdebüt. Düster und gewalttätig werden die 70er Jahre in Glasgow beschrieben. Auch die Polizei leidet unter Korruption und Erpressung. Und es können nicht immer die Guten siegen....

Kundenbewertungen

Durchschnitt
16 Bewertungen
Übersicht
8
7
0
1
0

von einer Kundin/einem Kunden am 12.02.2019
Bewertet: anderes Format

Denn keiner ist ohne Schuld.Der Mord an einer jungen Frau und der Selbstmord des Täters werden Glasgow´s Unterwelt gehörig durcheinander bringen. NOIR!! Nichts für schwache Nerven.

von einer Kundin/einem Kunden am 29.10.2018
Bewertet: anderes Format

Düsterer Krimi in der Unterschicht Glasgows der 70er Jahre. Sowohl die Ermittler als auch ihre Gegenspieler sind vom Leid geprüfte Figuren. Solider Stil und guter Plot.

BLOODY JANUARY - Düster-authentischer Noir-Krimi vor der Kulisse Glasgows in den 1970-er Jahren
von j.h. aus Berlin am 06.10.2018

Januar 1973 in der schottischen Hafenstadt Glasgow. Steigende Arbeitslosigkeit und Deindustrialisierung haben zu einem Klima von Depression und Gesetzlosigkeit geführt. Legale und illegale Drogen scheinen der einzige Weg, der bedrückenden Realität zu entfliehen. Zwischen Polizei und Gangstern besteht ein fragiles Gleichgewicht, ... Januar 1973 in der schottischen Hafenstadt Glasgow. Steigende Arbeitslosigkeit und Deindustrialisierung haben zu einem Klima von Depression und Gesetzlosigkeit geführt. Legale und illegale Drogen scheinen der einzige Weg, der bedrückenden Realität zu entfliehen. Zwischen Polizei und Gangstern besteht ein fragiles Gleichgewicht, das die Unterschiede zu marginalisieren scheint. Polizei-Detective Harry McCoy, gerade 30, hat nach einer schweren Jugend bei einem alkoholabhängigen Vater und in Kinderheimen im Polizeidienst einen bemerkenswerten Aufstieg geschafft. Dennoch betäubt er sich täglich mit Alkohol und Drogen. Sein bester Freund aus der Jugend steht als schlagwütiger psychopathischer Gangster auf der anderen Seite. Auch Harry hätte wohl auf jener Seite landen können. Ein wegen Mordes verurteilter Häftling bittet Harry um einen Besuch im Gefängnis. Er hat eine scheinbar ungeheuerliche Ankündigung: Am nächsten Tag werde eine als Kellnerin arbeitende junge Frau namens Lorna ermordet. Harry will das angekündigte Verbrechen verhindern und kommt zu spät. Ein 18jähriger erschießt Lorna auf offener Straße und richtet sich im Anschluss selbst. Mit seinem neuen unerfahrenen Partner Watson (genannt Wattie) beginnt Harry seine Ermittlungen, die einen Sumpf von Korruption ebenso sichtbar machen wie die enge Vernetzung der besseren Gesellschaft in Gestalt der Familie Dunlop mit der Unterwelt … Alan Parks, der in Schottland geboren wurde und in Glasgow Philosophie studierte, legte mit BLOODY JANUARY 2017 ein beeindruckendes Roman-Debüt vor. Der Neo-Noir-Thriller entwirft ein nahezu filmisches Bild von der 1973 nahezu hoffnungslos darniederliegenden schottischen Hafenstadt Glasgow. Die treffende Milieuschilderung und die marginalen Unterschiede zwischen Polizei und Unterwelt (sowie deren immer offensichtlichere Symbiose) erinnern an die Werke des amerikanischen Autors James Ellroy. Im Laufe der bis zur letzten Seite spannenden Handlung wird immer deutlicher, dass der gebrochene Held Harry McCoy (aus dessen Perspektive erzählt wird) nur schwer den Dämonen seiner Vergangenheit entrinnen kann und mit der mächtigen Familie Dunlop auch noch eine offene Rechnung hat. Die Handlung von BLOOODY JANUARY spielt an 20 Tagen. Doch Harry McCoy kommt zurück: FEBRUARY'S SON über blutige Rivalitäten in der Glasgower Unterwelt um die Vorherrschaft im Drogengeschäft ist im englischen Original für Februar 2019 angekündigt. Das in der HARDCORE-Reihe bei HEYNE in hervorragender Übersetzung von Conny Lösch erschienene Buch ist Fans des klassischen harten Kriminalromans vorbehaltlos zu empfehlen - verbunden mit der Hoffnung, dass der erwähnte neue Roman zeitnah auch in Deutschland folgt.


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