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Eiswelt

Roman

Jasper Fforde

(21)
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Beschreibung

In einer Welt, die der unseren gar nicht so unähnlich ist, hat die Eiszeit nie aufgehört. Jedes Jahr versinkt während der Wintermonate alles in Eis, Schnee und Dunkelheit. Selbst die Menschen ziehen sich zurück und halten Winterschlaf – außer die Winterkonsuln. Sie wachen über den Schlaf der Menschen, denn draußen in der Dunkelheit treiben heulende Bestien ihr Unwesen. Hier tritt der junge Charlie seine erste Arbeitsstelle an, und sie entwickelt sich schon bald zu einem Albtraum. Denn wenn Charlie diesen Winter überleben will, muss er wach bleiben. Um jeden Preis …

»Jasper Fforde gelingt die Balance zwischen Satire und Unterhaltung mühelos. ‚Eiswelt‘ ist bissigste Gesellschaftskritik, nur halt mit Zombies.«

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 656
Erscheinungsdatum 12.11.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-31969-1
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 20,5/13,4/5,3 cm
Gewicht 714 g
Originaltitel Early Riser
Abbildungen schwarz-weiss Illustrationen
Übersetzer Kirsten Borchardt
Verkaufsrang 51048

Buchhändler-Empfehlungen

Willkommen in einer neuen, verrückten Welt von Jasper Fforde!

I. D., Thalia-Buchhandlung Mayersche Buchhandlung Essen

Durch „Thursday Next“ und die „Drachentöterin“-Reihe ist mir Fforde mit seinen durchgeknallten Charakteren im Fantasy-Parallelwelt-Setting schon bestens vertraut. Mit „Eiswelt“ habe ich mich auf ein neues Abenteuer gefreut, denn bei diesem Autor lernt man noch skurrilere Charaktere kennen als bei Walter Moers, was immer ein Garant für Unterhaltung ist. In „Eiswelt“ herrschen lange und kalte Winter, in denen die Menschen sich in den Winterschlaf zurückziehen und erst im Frühling wieder aufwachen. Charlie Worthing bekommt die Gelegenheit als Winterkonsul zu arbeiten – dieses Jahr also keine Hibernation für ihn. An der Seite seines Mentors soll er einen simplen Auftrag erledigen, den der unerfahrene Charlie vermasselt, was ihm das zweifelhafte Vergnügen einbringt in Sektor 12 – dem Arsch der Welt – auszuharren. Hier wird er bei Minusgraden in allerhand Verstrickungen zwischen Winternomaden, Schlafverweigerern, mysteriösen Kreaturen und der hiesigen Bürokratie involviert und muss sich ohne Kompass nur mit seiner eigenen Gewitztheit aus widrigen Situationen manövrieren ohne zu wissen wer ihm wohlgesonnen ist und auf wessen Seite er eigentlich stehen will. Detektivisch mit reichlich Komik und Elementen der Mythen und Mären entspinnt (oder erspinnt?) sich die Geschichte und offenbart nicht erst am Ende all ihre Geheimnisse. „Eiswelt“ war mir ehrlich gesagt ein bisschen zu langatmig. Ein paar weniger Seiten hätten der Story keinen Abbruch getan. Nichts desto trotz liebe ich die phantastischen Szenarien, die in den Grundfesten immer Bezug zu unserer realen Welt haben und den bizarren Ideenreichtum von Jasper Fforde zu sehr, um mich von einer empfundenen Überlänge abhalten zu lassen. Ich bin froh, dass der Autor seine Schreibblockade überwunden hat und hoffentlich auch weiterhin reichlich gute Geschichten produziert!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Zwickau

Eine Zukunftsvision der anderen Art. Die Figuren sind skurril, die Dialoge witzig und die Handlung originell und immer spannend. Als Einstieg in Ffordes Werke bestens geeignet!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
21 Bewertungen
Übersicht
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humorige Wintergesellschaft mit vielen innovativen Ideen
von fromme Helene am 10.08.2020

Charlie Worthing tritt seine neue Stelle als Novize des Winterkonsul an. Und steht damit vor seinem ersten Winter, den er wach überstehen/überleben will. Zu Beginn scheint er alles falsch zu machen, bis erst einmal klar ist, das Richtig und Falsch gar nicht auf den ersten Blick erkennbar ist. Als Wintergreenhorn hat Charlie se... Charlie Worthing tritt seine neue Stelle als Novize des Winterkonsul an. Und steht damit vor seinem ersten Winter, den er wach überstehen/überleben will. Zu Beginn scheint er alles falsch zu machen, bis erst einmal klar ist, das Richtig und Falsch gar nicht auf den ersten Blick erkennbar ist. Als Wintergreenhorn hat Charlie seine ganz eigene Art die Dinge zu betrachten und zu gewichten und sich durch den Dschungel an gutgemeinten Ratschlägen und Wintermärchen seinen Weg zu bahnen. Es entwickelt sich eine temporeiche Geschiche, die fast an einen Politthriller erinnert, wären da nicht die skurrilen Persönlichkeiten in den Machtpositionen, die unvorsehbaren Herausforderungen und die bizarren winterlichen Lebensformen, die oftmals zu einer brüllende Situationskomik führen. Die Eiswelt ist klasse durchdacht mit wirklich witzigen gesellschaftlichen Regeln - ich sage nur „Fat-Thursday“. Der Autor erschafft mit seinem Humor und seinen innovativen Ideen eine sehr ungewöhnliches Gesellschaft unter eisigen Bedingungen. Der Einstieg ist mir etwas schwer gefallen und auch die vielen Anmerkungen zu Beginn im Text unterbrechen den Lesefluss. Davon hätte ich mir weniger gewünscht oder am Ende ein Glossar, in dem man nachschauen kann. Das ist aber der einzige Kritikpunkt. Als die Geschichte erst einmal Fahrt aufgenommen hatte und ich die Orientierung gefunden hatte, wollte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Fazit: Humor, Spannung und Fantasy verknüpft zu einem ungewöhnlichem Abenteuer

herrlich absurde Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden am 12.05.2019

Man sollte sich vom Cover nicht täuschen lassen: hinter diesem Einband, der mehr nach reißerischem Psychothriller aussieht, steckt eine genial verrückte Geschichte aus einem alternativen Universum.

Fantasy-Science-Fiction.
von kvel am 02.02.2019

Inhalt (gemäß Umschlaginnenseite): Die Eiswelt ist unserer zum Verwechseln ähnlich – nur dass hier die Eiszeit niemals aufgehört hat. Deshalb hat die Menschheit die Fähigkeit entwickelt, Winterschlaf zu halten, um jedes Jahr die schlimmsten drei Monate zu überstehen. Temperaturen von minus vierzig, minus fünfzig Grad, schneiden... Inhalt (gemäß Umschlaginnenseite): Die Eiswelt ist unserer zum Verwechseln ähnlich – nur dass hier die Eiszeit niemals aufgehört hat. Deshalb hat die Menschheit die Fähigkeit entwickelt, Winterschlaf zu halten, um jedes Jahr die schlimmsten drei Monate zu überstehen. Temperaturen von minus vierzig, minus fünfzig Grad, schneidender Wind und Tiere, die in der Dunkelheit Jagd machen auf alles, was sich bewegt – das sind nur einige der Gefahren, die im Winter draußen lauern. Um zu überleben, ziehen sich die Menschen in große Dormitorien genannte Schlaftürme zurück. Einzig die Winterkonsuln bleiben wach und beschützen die Schlafenden. Der junge Charlie Worthing ist einer dieser Winterkonsuln. Er hat dieses harte Los zwar gewählt, aber auf das, was er gleich in seinem ersten Winter erlebt, hat ihn niemand und nichts vorbereitet. Denn seltsame Träume gehen um, Träume, die schlafende Menschen in seelenlose Untote verwandeln. Und es ist bei allen derselbe Traum. Zunächst hält Charlie das für eine der typischen Wintergeschichten – bis er selbst anfängt, diesen Traum zu träumen. Doch Charlie ist aus härterem Holz geschnitzt, als er ahnt ... Meine Meinung: Der Autor hat hier eine komplexe und fantasy-realistische Eiswelt erschaffen; und detailliert beschreibt er sie. Ich fand es gut, dass die Erzählung nicht so schockend und gruselig ist, wie es vielleicht aufgrund der Inhaltsbeschreibung mit „seelenlosen Untoten“ und „Tieren, die in der Dunkelheit Jagd auf alles machen, was sich bewegt“ den Eindruck erwecken mag. Die Ausdrucksweise des Autors hat mich beim Lesen ehrlich erfreut. „Er saß mit einem Buch am Kamin, in dem allerdings kein Feuer brannte. Papier, Anmachholz und große Scheite waren zwar vorhanden, waren aber offenbar nicht bereit gewesen, sich von selbst zu etwas Sinnvollem zusammenzusetzen.“ (s. 488) Mein einziger Kritikpunkt wäre, dass es bis fast drei-viertel des Romans dauert, bis sich die wirklich interessanten Geschehnisse ereignen. Dem könnte man positiv entgegensetzten, dass man so als Leser quasi mehr Spannung und Lesegenuß für sein Geld bekommt ;) Fazit: Mir hat's gefallen.

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