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Eiswelt

Roman

In einer Welt, die der unseren gar nicht so unähnlich ist, hat die Eiszeit nie aufgehört. Jedes Jahr versinkt während der Wintermonate alles in Eis, Schnee und Dunkelheit. Selbst die Menschen ziehen sich zurück und halten Winterschlaf – außer die Winterkonsuln. Sie wachen über den Schlaf der Menschen, denn draußen in der Dunkelheit treiben heulende Bestien ihr Unwesen. Hier tritt der junge Charlie seine erste Arbeitsstelle an, und sie entwickelt sich schon bald zu einem Albtraum. Denn wenn Charlie diesen Winter überleben will, muss er wach bleiben. Um jeden Preis …

Portrait
Jasper Fforde, Jahrgang 1961, ist gebürtiger Londoner und war viele Jahre in der Filmindustrie tätig, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Sein erster Roman »Der Fall Jane Eyre« um die Zeitdetektivin Thursday Next war weltweit ein großer Erfolg. Mit »Eiswelt« schlägt Fforde nun ein neues Kapitel in seinem Schreiben auf. Der Autor lebt in seiner Wahlheimat Wales.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Paperback
Seitenzahl 656
Erscheinungsdatum 12.11.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-31969-1
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 20,5/13,4/5,3 cm
Gewicht 719 g
Originaltitel Early Riser
Abbildungen 1 schwarzweisse Abbildungen
Übersetzer Kirsten Borchardt
Verkaufsrang 48914
Buch (Paperback)
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14,99
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Buchhändler-Empfehlungen

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Zwickau

Eine Zukunftsvision der anderen Art. Die Figuren sind skurril, die Dialoge witzig und die Handlung originell und immer spannend. Als Einstieg in Ffordes Werke bestens geeignet!

V. Harings, Thalia-Buchhandlung

Die Eiszeit hat nie aufgehört und zwingt die Menschen zu schlafen, nur Charlie und die Kosuln müssen wach bleiben um jeden Preis. Eine skurrile, lustige und spannende Sci-Fi.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
19 Bewertungen
Übersicht
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herrlich absurde Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden am 12.05.2019

Man sollte sich vom Cover nicht täuschen lassen: hinter diesem Einband, der mehr nach reißerischem Psychothriller aussieht, steckt eine genial verrückte Geschichte aus einem alternativen Universum.

Fantasy-Science-Fiction.
von kvel am 02.02.2019

Inhalt (gemäß Umschlaginnenseite): Die Eiswelt ist unserer zum Verwechseln ähnlich – nur dass hier die Eiszeit niemals aufgehört hat. Deshalb hat die Menschheit die Fähigkeit entwickelt, Winterschlaf zu halten, um jedes Jahr die schlimmsten drei Monate zu überstehen. Temperaturen von minus vierzig, minus fünfzig Grad, schneiden... Inhalt (gemäß Umschlaginnenseite): Die Eiswelt ist unserer zum Verwechseln ähnlich – nur dass hier die Eiszeit niemals aufgehört hat. Deshalb hat die Menschheit die Fähigkeit entwickelt, Winterschlaf zu halten, um jedes Jahr die schlimmsten drei Monate zu überstehen. Temperaturen von minus vierzig, minus fünfzig Grad, schneidender Wind und Tiere, die in der Dunkelheit Jagd machen auf alles, was sich bewegt – das sind nur einige der Gefahren, die im Winter draußen lauern. Um zu überleben, ziehen sich die Menschen in große Dormitorien genannte Schlaftürme zurück. Einzig die Winterkonsuln bleiben wach und beschützen die Schlafenden. Der junge Charlie Worthing ist einer dieser Winterkonsuln. Er hat dieses harte Los zwar gewählt, aber auf das, was er gleich in seinem ersten Winter erlebt, hat ihn niemand und nichts vorbereitet. Denn seltsame Träume gehen um, Träume, die schlafende Menschen in seelenlose Untote verwandeln. Und es ist bei allen derselbe Traum. Zunächst hält Charlie das für eine der typischen Wintergeschichten – bis er selbst anfängt, diesen Traum zu träumen. Doch Charlie ist aus härterem Holz geschnitzt, als er ahnt ... Meine Meinung: Der Autor hat hier eine komplexe und fantasy-realistische Eiswelt erschaffen; und detailliert beschreibt er sie. Ich fand es gut, dass die Erzählung nicht so schockend und gruselig ist, wie es vielleicht aufgrund der Inhaltsbeschreibung mit „seelenlosen Untoten“ und „Tieren, die in der Dunkelheit Jagd auf alles machen, was sich bewegt“ den Eindruck erwecken mag. Die Ausdrucksweise des Autors hat mich beim Lesen ehrlich erfreut. „Er saß mit einem Buch am Kamin, in dem allerdings kein Feuer brannte. Papier, Anmachholz und große Scheite waren zwar vorhanden, waren aber offenbar nicht bereit gewesen, sich von selbst zu etwas Sinnvollem zusammenzusetzen.“ (s. 488) Mein einziger Kritikpunkt wäre, dass es bis fast drei-viertel des Romans dauert, bis sich die wirklich interessanten Geschehnisse ereignen. Dem könnte man positiv entgegensetzten, dass man so als Leser quasi mehr Spannung und Lesegenuß für sein Geld bekommt ;) Fazit: Mir hat's gefallen.

Hatte mir mehr davon versprochen
von Bücherwelten am 26.01.2019

Die ganze Aufmachung des Buches gefällt mir sehr gut. Das "zersprungene" Cover und die eisigen Farben passen super zusammen. Im Buch selbst hat jeder Kapitelanfang oben in der Ecke einen Abbildung, die wie zerbrochenes Eis aussieht. Direkt vorne im Buch befindet sich eine Zeichnung eines Dormitoriums, ein Gebäude, das in der ... Die ganze Aufmachung des Buches gefällt mir sehr gut. Das "zersprungene" Cover und die eisigen Farben passen super zusammen. Im Buch selbst hat jeder Kapitelanfang oben in der Ecke einen Abbildung, die wie zerbrochenes Eis aussieht. Direkt vorne im Buch befindet sich eine Zeichnung eines Dormitoriums, ein Gebäude, das in der Geschichte eine große Rolle spielt und ich fand es gut, dass es so ausführlich beschrieben wird. Das Buch wird aus der Sicht von Hauptcharakter Charlie in der 1. Person erzählt, der durch Zufall an einem Bewerbungsgespräch als Winterkonsuln teilnimmt und genommen wird. Von diesem Zeitpunkt an ändert sich Charlies Leben komplett. Aus Charlies Erzählungen erfährt man von der bizarren Winterwelt, in der die Menschheit lebt. Es gibt ein Mindestalter für Schwangerschaften, Frauen sind dazu verpflichtet Kinder zu bekommen, Kinder werden quasi produziert. Im Winter fallen die Menschen in einen Winterschlaf. Vor dem Winterschlaf ist es wichtig, sich genug Fett anzufressen. Manche wachen zu früh aus dem Schlaf auf und sterben, andere sterben während des Schlafens, nicht jeder kann den Winterschlaf überleben. Im Sommer ist das Wetter angenehm warm, aber im Winter können bis zu -68 Grad erreicht werden. Die Bewohner bekommen im Winter einen starken Fellwuchs, eine Art Winterfell, das sie während dem Winterschlaf vorm Erfrieren schützt. Träumen ist verpönt, denn es ist eine Verschwendung von Energie, von Hirntätigkeit und von Lebensfett. Puh, was soll ich sagen. Ich habe mich mit diesem dicken Wälzer wirklich schwer getan. Einerseits fand ich die Erschaffung einer solchen Fantasiewelt großartig, andererseits war es mir schon fast zu abgefahren. Es ist die Rede von Nachtwandlern, Gronk, Träumern, dem Wintervolk und noch von vielen anderen Sachen, von Menschen und von Drogen, die ich mir nicht so recht merken konnte. Mir viel es sehr schwer dem allen zu folgen. Vor allem der Anfang lässt sich sehr schwer lesen, ich finde es plätschert alles so dahin, bis endlich mal was passiert. Charlies Charakter ist auf jeden Fall ein Lichtblick in der Geschichte, er hat mir sehr gut gefallen und auch seine Entwicklung fand ich gut. Er selbst hat eine eher mittelmäßige Meinung von sich, dabei steckt sehr viel mehr in ihm, als er selbst ahnt. Spannung kam bei mir während des gesamten Buches leider überhaupt nicht auf. Den Aufbau des Buches fand ich allerdings gut gelungen, die Kapitel sind nicht zu lange, sind mit einer Überschrift versehen und beginnen alle mit einer kleinen Erklärung, das hat einem das Verständnis schon etwas erleichtert. Den Schreibstil des Autors fand ich in Ordnung, was mich beim Lesen aber massiv gestört hat und mich immer wieder stocken lies waren die vielen Fußnoten. Neue Begriffe wurden vor allem Anfang unten auf den Seiten erklärt, dass beeinträchtigte meinen Lesefluss sehr. Später im Buch kommen die Fußnoten dann aber nicht mehr so oft vor. Fazit Ich lese wirklich sehr gerne Fantasy-Geschichten, aber mit diesem Buch wurde ich leider nicht so richtig warm. Es viel mir schwer, die vielen neuen Begriffe zu behalten und es zog sich teilweise sehr beim Lesen. Auch kam ich durch die Fußnoten und die vielen Erklärungen gar nicht so richtig dazu, die Geschichte und das Lesen zu genießen. Man muss sich schon komplett auf diese 656 Seiten einlassen und in Ruhe lesen. Alles in allem war es einfach nicht so mein Geschmack. Zu viele neue Begriffe, zu wenig Spannung, komplizierte Charaktere (bis auf den Hauptcharakter) und manchmal etwas zu wirre Handlungen.