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Die Schokoladenvilla

Roman


Das Schicksal zweier Frauen. Das Erbe einer Familie. Die Geschichte einer Leidenschaft.

Stuttgart, 1903: Als Tochter eines Schokoladenfabrikanten führt Judith Rothmann ein privilegiertes Leben im Degerlocher Villenviertel. Doch die perfekte Fassade täuscht. Judiths Leidenschaft gehört der Herstellung von Schokolade, jede freie Minute verbringt sie in der Fabrik und entwickelt Ideen für neue Leckereien. Unbedingt möchte sie einmal das Unternehmen leiten. Doch ihr Vater hat andere Pläne und fädelt eine vorteilhafte Heirat für sie ein – noch dazu mit einem Mann, den sie niemals lieben könnte. Da kreuzt ihr Weg den des charismatischen Victor Rheinberger, der sich in Stuttgart eine neue Existenz aufbauen will ...

Die neue große Familiensaga in hochwertiger, liebevoller Romance-Ausstattung. »Die Schokoladenvilla: Goldene Jahre«, der zweite Teil der Trilogie, erscheint am 14.10.2019.

Rezension
"Unheimlich gut recherchiert. Man bekommt sehr viele Informationen darüber, wie in Stuttgart zu dieser Zeit gelebt wurde. Auch was fürs Herz, ein richtig schöner Sofaschmöker." SWR Kafee oder Tee?
Portrait
Nikolai, Maria
Maria Nikolai ist die Autorin mehrerer Sachbücher und eines historischen Romans. Mit »Die Schokoladenvilla« verwebt sie nun ihre Leidenschaft für historische Stoffe, zarte Liebesgeschichten und Schokolade zu einer opulenten Familiensaga und erfüllt sich damit einen lang gehegten Traum. Das Buch ist der Auftakt einer Trilogie rund um die Stuttgarter Fabrikantenfamilie Rothmann.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Klappenbroschur
Seitenzahl 656
Erscheinungsdatum 08.10.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-328-10322-6
Verlag Penguin TB Verlag
Maße (L/B/H) 18,5/12,4/5 cm
Gewicht 565 g
Verkaufsrang 5232
Buch (Klappenbroschur)
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Buchhändler-Empfehlungen

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Ein toller Schmöker, der Autorinnen wie Micaela Jary oder Helene Sommerfeld in nichts nachsteht. Die Geschichte zweier starker Frauen (Mutter und Tochter), denen das Korsett ihrer Zeit so gar nicht passen will und die kämpferisch ihren Weg suchen.

Schokotastisch!

Helene Ewald, Thalia-Buchhandlung Dallgow

Für alle Schokoladen-Fans ist dieses Buch ein must read und auch für Leser der "Tuchvilla" ist es sicher nicht uninteressant. Maria Nikolai entführt uns ins 20. Jahrhundert und mit ihrem einfachen Schreibstil holt sie den Leser sofort ab. Ein tolles Buch zum faul auf dem Sofa liegen und natürlich zum Schokolade naschen nebenher! ;)

Kundenbewertungen

Durchschnitt
21 Bewertungen
Übersicht
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4
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Die Schwimmerin
von einer Kundin/einem Kunden aus Ratingen am 15.10.2019

Eine sehr interessante Geschichte zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Eine Zirkus -Familie im 18Jahrundert, die versucht mit all ihren Facetten Berühmt zu werden. Und in der heutigen Gegenwart eine Geschichte über einen gescheiterten jungen Bibilohtikar , der mehr über seine Familien - Herkunft heraus findet, als er sich jemal... Eine sehr interessante Geschichte zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Eine Zirkus -Familie im 18Jahrundert, die versucht mit all ihren Facetten Berühmt zu werden. Und in der heutigen Gegenwart eine Geschichte über einen gescheiterten jungen Bibilohtikar , der mehr über seine Familien - Herkunft heraus findet, als er sich jemals vorgestellt hat. Ich habe den Roman sehr spannend gefunden

Spannender Beginn einer Familiensaga
von einer Kundin/einem Kunden aus Winnenden am 12.05.2019

Judith, Tochter eines Schokoladenfabrikanten in Stuttgart, führt zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein privilegiertes, sorgenfreies und unbeschwertes Leben. Sie genießt viele Freiheiten. Sie besitzt ein sonniges Gemüt, ist kreativ, neugierig und geschäftstüchtig Sie liebt ihre Tätigkeit in der Schokoladenherstellung, sprüht vor Ide... Judith, Tochter eines Schokoladenfabrikanten in Stuttgart, führt zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein privilegiertes, sorgenfreies und unbeschwertes Leben. Sie genießt viele Freiheiten. Sie besitzt ein sonniges Gemüt, ist kreativ, neugierig und geschäftstüchtig Sie liebt ihre Tätigkeit in der Schokoladenherstellung, sprüht vor Ideen und setzt diese mit der Energie und dem Willen junger Menschen, die die Welt verändern möchten, um. Notfalls tut sie dies auch gegen den Willen ihres Vaters, der ein sehr konservatives und traditionelles Erscheinungsbild abgibt, von dem er keinen Deut abzurücken bereit ist. Dies bringt ihn geschäftlich und wirtschaftlich in eine prekäre Schieflage, die er mit großer Energie zu kaschieren versucht. An innovativen Ideen und Vorschlägen für eine Sortimentserweiterung hat er kein Interesse, er tut sie im Gegenteil als nicht Erfolg versprechende Flausen ab. Den Wunsch seiner Tochter, eines Tages die Firma zu übernehmen und zu führen lehnt er rigoros ab. Als glorreiche Rettung seines Unternehmens sieht er die Heirat seiner Tochter mit dem Sohn eines örtlichen Bankiers an. Er arrangiert alles Notwendige und in Bälde wird Judiths Verlobung gefeiert. Judith selbst hat keinerlei Interesse an der Ehe mit dem Bankierssohn und ihrer vorgesehenen Aufgabe als Ehefrau und Mutter. Ihre Passion liegt im Entwickeln neuer Schokoladenrezepturen und Vermarktungsstrategien wie beispielsweise Automaten. Hierbei erhält sie Unterstützung von Victor Rheinberger, der einem für ihn von seinem Vater vorbestimmten Leben entflohen ist. Nach einem Gefängnisaufenthalt sucht er in Stuttgart eine neue Anstellung und ein neues Leben. Die Anstellung findet er bei Judiths Vater. Victor und Judith begegnen sich, als er einen ihrer Zwillingsbrüder nach einem Unfall mit einem gebrochenen Bein nach Hause getragen hat. Sie fühlen sich unweigerlich voneinander angezogen. Ein unsichtbares Band verbindet sie. Sie sind sich charakterlich und in ihrer Lebenseinstellung sehr ähnlich. Und so beginnt langsam eine fruchtbare Zusammenarbeit über vermeintliche Standesgrenzen hinweg. Eine zarte Romanze entwickelt sich. Judith bleibt jedoch dem Bankierssohn versprochen, gegen den sie eine abgrundtiefe Abneigung hegt. Sie ist gefangen im Korsett der Konventionen der damaligen Zeit und behaftet mit dem „Makel“ eine Frau zu sein, die deshalb nicht frei über sich und ihr Leben entscheiden darf. Ihre eigene Mutter Hélène kann ihr keine Stütze sein, auch wenn sie gleich freigeistig denkt wie die Tochter. Musste sie doch Judiths Vater heiraten, da geschäftliche Interessen es geboten. Wirklich glücklich wurde sie nie. Der Erziehung der jüngeren Zwillingsbrüder, denen offensichtlich eine klare Führung fehlt, muss sich unter anderem auch ihre Tochter Judith annehmen. Hélène ist eine sehr emotionale und empathische Frau, der übermäßige Härte nicht liegt. Sie interessiert sich sogar für die Belange ihrer Angestellten und gewährt ihnen beispielsweise einen freien Tag in der Woche. Über die Jahre hinweg kann sie ihrer zugedachten Rolle nie gerecht werden. Sie leidet unter dem Unverständnis ihres Mannes für ihre Situation und ist wie ihre Tochter gefangen in dem festgelegten Rollenbild ihrer Zeit. Ihr Bewusstsein über die Ausweglosigkeit ihrer Lage äußert sich in ihrem immer schlechter werdenden Gesundheitszustand bis sie schließlich in Schwermut verfällt. Heute würde man von Depressionen sprechen. Mehrere medizinische Behandlungen haben nicht zum erwünschten Erfolg geführt. Als letzter Ausweg bietet sich ein Kuraufenthalt am Gardasee. Diesen setzt sie durch du begibt sich dort hin. Am Gardasee schafft sie es jeden Tag ein Stückchen mehr und mit viel Mut und Unterstützung einer neu gewonnenen Freundin, sich von Zwängen zu befreien und ein eigenständiges und selbstbestimmtes freies Leben zu beginnen. Sie kehrt ihrem Gatten und ihrem bisherigen Leben den Rücken und lebt fortan frei und ungebunden ohne Rücksicht auf viele Abstriche wie die von ihrem Gatten nicht weiter gewährte Apanage. Jetzt endlich erlebt sie, dass Glück und Selbstbestimmung miteinander einhergehen. Ein Wermutstropfen bleibt, da sie ihre Kinder vermisst, und sich durchaus um das Wohlergehen der Tochter Sorgen macht. Das Buch schildert den Beginn eines Zeitalters des Aufbruchs. Die vermeintliche Allmacht des Unternehmertums beginnt zu bröckeln, die Positionen verschieben sich, die Arbeitnehmer solidarisieren sich und stehen für ihre Rechte ein. Dieser gesellschaftliche Wandel ist in der Schokoladenvilla hervorragend auf unterschiedlichen sozialen Ebenen mitzuerleben. Unterschiedliche Positionen vom Gesinde bis zur Oberschicht werden historisch fundiert beleuchtet. Gleichzeitig kann man detailgetreu und blendend recherchiert den Wandel, den die heutige Landeshauptstadt Stuttgart zu dieser Zeit erfahren hat, kennenlernen und in die Geschichte der damaligen Stadtteile eintauchen. Für mich war dies besonders schön und plastisch zu erleben, da ich doch in dieser Stadt aufgewachsen bin und viele der Schauplätze damit direkt vor Augen habe. Die Protagonisten sind vielschichtig angelegt. Man kann sich als LeserIn ein genaues Bild von ihnen machen und vollkommen in die Geschichte abtauchen und mit ihnen mitfiebern. Maria Nikolai schafft es, dass man am liebsten sofort zum Folgeband greifen möchte, um seine Neugier auf die kommenden Episoden zu stillen. Die Geschichte von Judith und Victor ist spannend erzählt, man folgt gebannt den unterschiedlichen Handlungssträngen, die doch alle ineinandergreifen und durchlebt alle Irrungen, Wirrungen und Intrigen gespannt und für die Protagonisten manchmal hoffend, manchmal bangend mit. Gen Ende des Buches erfährt die Geschichte eine kleine Schwäche, da wird sie ein wenig zu sehr vorhersehbar. Das ist aber auch die einzige wirklich nur kline Schwäche des Buches. Besonders gut gefallen hat mir an diesem Buch die Figur der Mutter Hélène, die meiner Meinung nach die größte Wandlung vollzogen und deren Geschichte mich am meisten beeindruckt hat. Auch heut noch erlebe ich viele Frauen, die im alten Rollenklischee gefangen sind. Und Depressionen sind leider immer noch ein nicht zu unterschätzendes Thema. Ich hoffe, dass Hélène auch im zweiten Band noch eine Rolle spielen wird. Falls nicht, wäre sie sicherlich einen eigenen Roman wert. Von Maria Nikolai habe ich bereits mehrere Bücher unter anderem Pseudonym gelesen. Sowohl Sachbücher aus dem Silberburg-Verlag als auch historische Romane. Ihr Schreibstil hat mich von Anfang an sehr abgesprochen. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung des Romans und hoffentlich noch viele weitere Werke. Das Buch Die Schokoladenvilla bekommt meine uneingeschränkte Empfehlung. Ein Buch mit historischer Genauigkeit geschrieben und garantiert spannender Geschichte.

Toller Auftakt
von Flying Bookworm am 02.02.2019

Mir hat der Klappentext des Buches sehr gefallen. Es klang interessant und nach einer sehr guten Familiengeschichte, mit dem potential zu einer tollen Saga. Als erstes viel mir der ungewöhnliche Schreibstil auf. Die Autorin passte sich dem Sprachgebrauch und Vokabular des 19. Jahrhunderts an, dem Jahrhundert in dem die Ge... Mir hat der Klappentext des Buches sehr gefallen. Es klang interessant und nach einer sehr guten Familiengeschichte, mit dem potential zu einer tollen Saga. Als erstes viel mir der ungewöhnliche Schreibstil auf. Die Autorin passte sich dem Sprachgebrauch und Vokabular des 19. Jahrhunderts an, dem Jahrhundert in dem die Geschichte auch spielt. Dies machte den ganzen Roman sehr authentisch, trotzdem gelingt es ihr die Sätze leicht und verständlich zu schreiben, sodass man einfach lesen kann und nicht über irgendwelche uns heutzutage fremdliche Begriffe zu stolpern. Dies fand ich wirklich schön, da man sich sofort in die Epoche der Geschichte reinfinden konnte. Auch die Charaktere waren toll beschrieben. Jede Figur hatte ihre eigenen Besonderheiten die gut zur Geltung kamen. Da es recht viele Romanfiguren gibt war dies sehr hilfreich da man dadurch kein problem hatte sich zu merken welche Person jetzt wer war. Man hat die Figur sofort klar vor Augen und kann sich schnell ein Bild machen wer einem symphatisch ist und wer nicht. Gerade die Protagonisten sind sehr gut ausgearbeitet. Zum einen die wohlerzogene, aber Charakterstarke Judith, die genau weiß was sie will und keine Mühen scheut ihren Träumen zu folgen. Eine mutige junge Frau mit großer Vorbildfunktion. Zum anderen der stattliche Viktor aus etwas ärmeren Verhältnissen der auch genau weiß was er will und dafür hart zu arbeiten weiß. Es gefiel mir unglaublich gut diese beiden Figuren zu begleiten, ihnen beim Kampf um ihre Träume zuzuschauen und auch mitzubekommen wie sie sich langsam annähern und die große Liebe in sich gegenseitig finden. Auch die Geschichte an sich fand ich toll. Hier mangelt es nicht an Spannung die stetig ausgebaut wird und am Ende ihren Höhepunkt findet. So bekommt man einige Intrigen mit, deckt Geheimnisse auf und verfolgt Träume, Zielen und der Liebe verschiedener Personen. Dabei wird die Geschichte von Anfang bis zum Ende gut aufgebaut und immer weiter entwickelt. Die Spannung wird immer wieder durch die Streiche der chaotischen Zwillingsbrüder Judith's Karl und Anton gebrochen, die man am besten keine Sekunde alleine lassen darf. Das einzige kleine Manko ist eventuell das die Geschichte doch sehr in die Länge gezogen wird und viele Handlungen und nebenstränge eingebaut werden. Das macht es zum Teil doch etwas mühsam zu lesen, auch wenn mir bewusst ist das so Lesestoff für die folgenden Bücher geschaffen wird. Das Buch endet ohne berühmten Cliffhänger, es lässt sich also durchaus als geschlossene Handlung in sich lesen, trotzdem glaube ich das es in den weiteren Büchern nahtlos weiter gehen wird und kein allzu großer Zeitsprung passieren wird. Wer kein Fan von mehrteiligen Romanen ist sollte sich dessen bewusst sein. Toll ist auch das der Roman die Stimmung des Wandels in Stuttgart bezüglich der Arbeitergesellschaft aufnimmt. Somit ist es nicht nur ein Liebes und Familienroman, sondern beinhaltet auch ernste, wahre Begebenheiten die spielerisch in die Handlung eingenommen werden. Das macht das Buch noch spannender und interessanter. FAZIT Mir hat die Geschichte um die Schokoladenvilla sehr gut gefallen und ich freue mich schon sehr auf die folgenden Bücher und ein wiedersehen mit Judith und Viktor.