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Heimliche Versuchung

Commissario Brunettis siebenundzwanzigster Fall (ungekürzte Lesung)

(11)
Als eine Bekannte von Paola in der Questura vorspricht, glaubt Brunetti zunächst, sie mache sich unnötig Sorgen um ihre Familie. Da wird ihr Mann im Koma ins Krankenhaus eingeliefert. Ein Überfall und Verbindungen ins Drogenmilieu liegen nah. Konkrete Anhaltspunkte fehlen. Und doch stößt der Commissario aller­orten auf Betrügereien, ja sogar auf ein Leck in der Ques­tura. Fakten bekommt er keine zu fassen, geschweige denn einen Täter. Aber sein Gerechtigkeitssinn lässt ihm keine Ruhe.
Portrait
In Montclair, New Jersey wurde sie am 28.September 1942 geboren. Die Kriminalromanautorin Donna Leon studierte in ihrer Heimat Englisch und Englische Literatur, bevor sie 1965 im Alter von 23 Jahren das Land auf Dauer verließ. Sie setzte ihr Studium in Siena und Perugia fort und arbeitete später erst als Reisebegleiterin in Rom, dann als Werbetexterin in London und schließlich unterrichtete sie an amerikanischen Schulen in der Schweiz, im Iran, in China und Saudi-Arabien. Zurzeit lehrt Donna Leon Englische Literatur in Vicenza, an einer Außenstelle der Universität Maryland in einem US-Luftwaffenstützpunkt in der Nähe von Venedig. Seit 1981 ist Venedig auch zu ihrem Hauptwohnsitz geworden.
Für ihren Debütroman "Venezianisches Finale" (1992) ließ sie sich inspirieren durch das venezianische Opernhaus "La Fenice". Als sie mit einem Freund bei einer Probe anwesend war entstand die Idee, den Dirigenten in einem Roman umbringen zu lassen. Sofort kundschafteten sie das Haus aus, um Fluchtwege und genauere Details zum Ablauf zu bekommen. Das war der Ursprung und die Geburt der Reihe des Commissario Guido Brunetti. Seitdem brachte Donna Leon bisher jedes Jahr ein neues Abenteuer ihres erfolgreichen Commissario Brunetti. Die deutschen Bestsellerlisten hat Donna Leon erobert und gehört zum festen Bestandteil mit ihren jeweiligen neuen Kriminalromanen. Für ihren ersten Roman bereits erhielt sie Japans renommierten Suntory-Preis. Jedoch weigert sich die Autorin gegen die Veröffentlichung ihrer Romane in Italien, da Venedig zu ihrer Wahlheimat wurde und dort auch der Schauplatz ihrer Romane ist. Außerdem kritisiert Donna Leon oft die politischen Verhältnisse des Landes und möchte als nicht gebürtige Italienerin keine Unruhe stiften. Trotz alledem genießt sie den Erfolg den sie als Schriftstellerin hat. Der Großteil ihrer Krimireihe wurde bereits verfilmt oder ist als Hörspiel zu erwerben. Wenn Donna Leon mal nicht gerade an einem neuen Härtefall für ihren Commissario tüftelt, besucht sie leidenschaftlich gern die Oper.

Meinung der Redaktion
Donna Leon ist eine exakte Beobachterin. Sie beschreibt nicht nur Taten, sie seziert die Menschen, die Gesellschaft. Und ihr Brunetti - für viele Krimiliebhaber kultisch wie ein Maigret - ist kein eiskalter, korrupter Verbrechensaufklärer. Den mag Mann - und Frau.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3
Sprecher Joachim Schönfeld
Erscheinungsdatum 23.05.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783257693102
Verlag Diogenes Verlag
Spieldauer 532 Minuten
Format & Qualität MP3, 532 Minuten, 401.53 MB
Übersetzer Werner Schmitz
Verkaufsrang 4.113
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Sebastian Schuy, Thalia-Buchhandlung Mülheim

Commissario Brunetti erfährt die Abgründe menschlicher Natur und hadert mit Ethik und Gewissen. Ein neuer, spannender Fall vor der Kulisse Venedigs. Wie immer ein Genuss! Commissario Brunetti erfährt die Abgründe menschlicher Natur und hadert mit Ethik und Gewissen. Ein neuer, spannender Fall vor der Kulisse Venedigs. Wie immer ein Genuss!

„Wie gegenwärtig human ist dieses einzigartige Charisma denn“

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Guido Brunetti, Superdetektiv, muss sich um Phantomleaks und Drogendealer kümmern, moniert mangelndes Vertrauen und fühlt sich als Aussätziger. Glauben: Gesetze, erlassen von Leuten, die an der Macht sind, dienen diesen dazu, an der Macht zu bleiben. Einsicht: Denen da oben ist egal, was wir wollen, die interessieren sich nicht mehr dafür, was aus uns wird. Politikverdrossenheit allerorten. Guido Brunetti, Superdetektiv, muss sich um Phantomleaks und Drogendealer kümmern, moniert mangelndes Vertrauen und fühlt sich als Aussätziger. Glauben: Gesetze, erlassen von Leuten, die an der Macht sind, dienen diesen dazu, an der Macht zu bleiben. Einsicht: Denen da oben ist egal, was wir wollen, die interessieren sich nicht mehr dafür, was aus uns wird. Politikverdrossenheit allerorten.

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Dem kafkaesken Wahnsinn des italienischen Gesundheitssystems ist Brunetti in seinem neuen Fall auf der Spur: gewohnt spannend und gesellschaftskritisch. Krimikost auf hohem Niveau. Dem kafkaesken Wahnsinn des italienischen Gesundheitssystems ist Brunetti in seinem neuen Fall auf der Spur: gewohnt spannend und gesellschaftskritisch. Krimikost auf hohem Niveau.

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Ich liebe einfach die Krimis von Donna Leon einfach, es ist wie ein nach Hause kommen zu Freunden. Immer wieder schön!! Ich liebe einfach die Krimis von Donna Leon einfach, es ist wie ein nach Hause kommen zu Freunden. Immer wieder schön!!

„Drogen in der Lagunenstadt“

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Ein etwas anderer Brunetti, recht unaufgeregt, dennoch interessant und mit den traditionell gewohnten Zutaten, die die Fans mögen. Wie so oft geht es mehr um Gerechtigkeit als um Recht und Gesetz.
Donna Leon lässt den umsichtigen Commissario Guido Brunetti in seinem 27. Fall im Drogenmilieu ermitteln. Das Opfer Tullio Gasparini, bewusstlos geprügelt am Ponte del Forner aufgefunden, liegt im Koma und wird keine Hinweise auf die Tat mehr geben. Brunetti tappt ganz lange im Dunkeln. Erst ein Zufall wird den entscheidenen Hinweis bringen. Im weitern Verlauf steht die sympathische Signorina Elettra, die mit ihren Hacker-Künsten und gut vernetzten Beziehungen nicht nur Brunetti verblüfft, im Fokus unschöner Ermittlungen. Brunetti Fans kommen auf ihre Kosten. Hochspannung erwarten sie eh nicht.
Ein etwas anderer Brunetti, recht unaufgeregt, dennoch interessant und mit den traditionell gewohnten Zutaten, die die Fans mögen. Wie so oft geht es mehr um Gerechtigkeit als um Recht und Gesetz.
Donna Leon lässt den umsichtigen Commissario Guido Brunetti in seinem 27. Fall im Drogenmilieu ermitteln. Das Opfer Tullio Gasparini, bewusstlos geprügelt am Ponte del Forner aufgefunden, liegt im Koma und wird keine Hinweise auf die Tat mehr geben. Brunetti tappt ganz lange im Dunkeln. Erst ein Zufall wird den entscheidenen Hinweis bringen. Im weitern Verlauf steht die sympathische Signorina Elettra, die mit ihren Hacker-Künsten und gut vernetzten Beziehungen nicht nur Brunetti verblüfft, im Fokus unschöner Ermittlungen. Brunetti Fans kommen auf ihre Kosten. Hochspannung erwarten sie eh nicht.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
11 Bewertungen
Übersicht
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typisch Brunetti
von einer Kundin/einem Kunden aus Mainz am 21.11.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ich mag die Reihe um Commissario Brunetti von Donna Leon und habe bisher alle erschienenen Bände gelesen. Allerdings muss ich sagen, dass die Entwicklung der letzten Teile mir nicht mehr gefallen hatte, da sie immer und immer wieder auf das Thema Massentourismus und Umweltverschmutzung zu sprechen kam und äußerst... Ich mag die Reihe um Commissario Brunetti von Donna Leon und habe bisher alle erschienenen Bände gelesen. Allerdings muss ich sagen, dass die Entwicklung der letzten Teile mir nicht mehr gefallen hatte, da sie immer und immer wieder auf das Thema Massentourismus und Umweltverschmutzung zu sprechen kam und äußerst kritisch dem gegenüber stand. Ich kann ihren Unmut zwar verstehen, aber wenn ich ein Buch lese, möchte ich unterhalten werden und nicht wiederholt belehrend darauf hingewiesen werden, dass sie ihr altes Venedig zurückhaben möchte. Umso gespannter war ich auf diesen Fall. Ich muss sagen, dieses Mal hat sie die o.g. Aspekte zwar auch kritisch beurteilt, aber nicht in einem belehrenden Stil, das gefiel mir viel, viel besser. Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen. Allerdings könnte sie die Essens- und Bücherszenen gerne kürzen. Mag sein, dass es zum italienischen Flair dazu gehört, mir kommt es stellenweise eher so vor, als würde sie uns zeigen wollen, wie belesen sie doch ist. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und authentisch. Besonders mag ich die Dialoge zwischen Brunetti und seinem Chef Patta. Diesen Schlagabtausch genieße ich besonders. Insgesamt ein spannendes Buch, das mir eine schöne Lesezeit bereitet hat. Von mir gibt es vier Sterne.

Leider nicht der beste Brunetti
von Gertie G. aus Wien am 14.07.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

In dem nunmehr 27. Fall für Guido Brunetti bekommt er es zu Beginn mit den diffusen Ängsten einer Mutter zu tun, die glaubt, dass in der teuren Privatschule Albertini ihrer Kinder gedealt wird und der Sohn Drogen nimmt. Allerdings hält sie sich sehr bedeckt und ergeht sich lediglich in... In dem nunmehr 27. Fall für Guido Brunetti bekommt er es zu Beginn mit den diffusen Ängsten einer Mutter zu tun, die glaubt, dass in der teuren Privatschule Albertini ihrer Kinder gedealt wird und der Sohn Drogen nimmt. Allerdings hält sie sich sehr bedeckt und ergeht sich lediglich in Andeutungen. Für Brunetti sind das viel zu wenige Anhaltspunkte und tatsächlich Ermittlungen anzustellen. Überhaupt scheinen sich nun im November die Gangster auf den Winterschlaf vorzubereiten, nichts ist los in Venedig. Nur die Touristenströme scheinen nicht zu versiegen. Sogar Vize-Questore Patta ist milde gestimmt. Erst als Brunetti das vorerst unbekannte Opfer eines möglichen Überfalls als Tullio Gasparini, den Mann ebem jener besorgten Mutter identifiziert, geht er den Gerüchten um den Drogenhandel im Albertini nach. Trotz der tatkräftigen Mithilfe von Signorina Elettra, die wieder virtuos und illegal in allen möglichen fremden Datenbanken herumschnüffelt, kommen Brunetti und sein Team nicht wirklich zügig weiter. Vielmehr enden ihre Verdachtsmomente in einer Sackgasse. Meine Meinung: Als Brunetti-Fan der ersten Stunde beobachte ich die Entwicklung der Figuren seit längerer Zeit mit leichter Sorge. In welche Richtung streben sie? Patta wirkt diesmal milde und Tenente Scarpa intrigant wie immer. Signorina Elettra stattet Pattas Büro mit einer Wanze aus, um auch von dort bestens informiert zu sein. Diese Genese betrachte ich mit Argwohn. Was ist hier Elettras Motiv? Schon eher kann ich die Anleitung zur Selbstjustiz verstehen, in der sie eine Freundin vor Schaden bewahrt. Dennoch, was reitet Elettra, die bisher fast untadelig auf der Seite der Gerechtigkeit (nicht immer des Rechts) stehende Sekretärin Pattas? Vianello tritt zu Gunsten von Claudia Griffone ein wenig in den Hintergrund. Doch gerade seine erfrischenden Dialoge mit Brunetti, wenn es um vegetarisches Essen oder die Umweltzerstörung geht, fehlen mir diesmal ein bisschen. Wie immer streifen wir mit Brunetti durch ?sein? Venedig und beklagen den Verfall der Lagunenstadt und den Einfall der Heerscharen von Touristen. Dass Brunetti ein Fan der (alt)griechischen Mythologie ist, ist bekannt. Diesmal spielen seine philosophischen Betrachtungen eine dominante Rolle und versprühen den Charme einer November-Depression. Auffallend ist, dass es diesmal einige lose Enden gibt. Nicht alle aufgeworfenen Fragen werden im Laufe der Geschichte weiterverfolgt bzw. schlüssig beantwortet. Das eine oder andere wirkt sogar konstruiert oder zumindest doch recht zufällig. Was ist nun z.B. mit Drogenproblemen im Albertini? Grundsätzlich mag ich gemächliche Krimi, die mit Kritik am herrschenden System nicht sparen. Doch diesmal scheint die Luft ein wenig draußen zu sein. Das leichte, spielerische Element scheint Donna Leon abhanden gekommen zu sein. Ob das vielleicht daran liegt, dass wir alle mit Guido Brunetti alt geworden sind? Oder liegt es an den Übersetzungen von Werner Schmitz? Oder ist Brunetti inzwischen eine Art Bürde für die Autorin geworden? Immerhin schreibt sie ja jährlich (manchmal auch zwei) einen neuen Krimi und das seit mehr als 25 Jahren. Fazit: Leider nicht der beste Brunetti. Vom venezianisches Flair und Esprit ist diesmal wenig zu spüren. Ich kann daher nur 3 Sterne vergeben.

Ebook
von einer Kundin/einem Kunden aus Salzburg am 06.07.2018
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Wie immer sehr gut zu lesen, eben donna leon, spannend