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Die vergessene Freundin

Roman

Frankfurt. Elisabeth Kramer, einst eine berühmte Schauspielerin, ist entsetzt als sie von den Plänen ihrer Nichte erfährt. Diese möchte eine Festschrift zum 90. Jubiläum des Lichtspieltheaters Odeon schreiben lassen. Elisabeths Vater gründete das Odeon einst, und die alte Frau fürchtet, dass mit den Recherchen ihre Vergangenheit aufgerührt wird. Eine Vergangenheit, die sie seit Jahrzehnten verdrängt hat - und damit eine lang zurückliegende Schuld … Die Geschichte nahm ihren Anfang im Jahr 1923 als die forsche und doch verletzliche Tonja in Elisabeths Klasse kam. Eine tiefe Freundschaft begann – und sie endete in einer Katastrophe.

Portrait
Rebecca Martin studierte Englisch und Deutsch in Frankfurt am Main und in Dublin, Irland. Ihre Leidenschaft gehört dem Reisen und dem Schreiben. Ihr Roman "Die verlorene Geschichte" gelangte sofort nach Erscheinen auf die SPIEGEL-Bestsellerliste, gefolgt von "Der entschwundene Sommer", "Die geheimen Worte" und "Das goldene Haus". Die Autorin lebt mit ihrer Familie in einem kleinen Dorf im Nahetal.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 496 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 14.01.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783641180232
Verlag Diana Verlag
Dateigröße 1312 KB
Verkaufsrang 1.128
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Ein Roman über Freundschaft und Verrat
von Rebecca K. am 20.01.2019
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

Elisabeth Kramer war mal eine bekannte Schauspielerin und ist gar nicht begeistert als ihre Nichte Alea beschließt eine Festschrift zum Jubiläum des Lichtspieltheaters Odeon in Auftrag zu geben. Das Kino wurde damals von Ellys Vater gegründet, nur jetzt hat Elly Angst es könnte auch etwas von der Vergangenheit ans Tageslicht... Elisabeth Kramer war mal eine bekannte Schauspielerin und ist gar nicht begeistert als ihre Nichte Alea beschließt eine Festschrift zum Jubiläum des Lichtspieltheaters Odeon in Auftrag zu geben. Das Kino wurde damals von Ellys Vater gegründet, nur jetzt hat Elly Angst es könnte auch etwas von der Vergangenheit ans Tageslicht kommen was besser in der Vergessenheit bleibt. Als aber Carina mit der Durchsicht der Unterlagen beginnt kommt doch ganz langsam alles ans Tageslicht. Schon seit einigen Jahren schleiche ich immer wieder um die Romane von Rebecca Martin rum und nun endlich habe ich das erste Buch (für mich) gelesen. Familiengeschichten bzw. Romane die auf zwei Zeitebenen spielen finde ich immer wieder spannend und auch dieser hier hat mich von Anfang an gefesselt gehabt. Mir ist der Einstieg in den Roman sehr leicht gefallen und die Kapitel die in der Vergangenheit spielten habe ich auch immer recht zügig gelesen gehabt, bei der Gegenwart habe ich mich dagegen etwas schwerer getan bis ich Carina besser kennengelernt habe und dann kam ich auch recht zügig voran. Wie schon geschrieben war der Roman auf zwei Zeitstränge aufgebaut und dann noch in je zwei oder mehr Erzählstränge, wobei aber die von Elly und Carina überwogen haben. Der Hauptteil des Romans nimmt die Geschichte von Elly ein deren Leben man verfolgt und ja erlebt wie schwer oder leicht sie es in ihrem Leben hatte und wie wurde wer sie nun ist. Carina dagegen ist Historikerin und versucht sich an dieser Festschrift und auch ihr Leben ist nicht immer glatt verlaufen. Dies alles zusammen ergibt dann für den Leser eine vollkommen runde Geschichte bei der alle Fragen beantwortet waren am Ende. Dem Handlungsverlauf konnte man immer sehr gut folgen und auch wenn man vielleicht nicht der selben Meinung war wie eine der Figuren konnte man die Entscheidungen sehr gut nachvollziehen und verstehen. Gut gefallen hat mir, dass der Spannungsbogen bis zum Schluss erhalten war und ich mir nie Sicher war wie wohl Ellys Geschichte ausgehen würde. Die verschiedenen Handlungsorte in und um Frankfurt konnte man sich alle anhand der Beschreibungen sehr gut vor dem inneren Auge entstehen lassen. Auch die vielen Figuren des Romans egal ob in der Vergangenheit oder der Gegenwart waren alle mit viel Liebe zum Detail beschrieben, so dass man sich diese während des Lesens sehr gut vorstellen konnte. Alles in allem ein sehr lesenswerter Roman bei dem mich nur die Schriftgröße die der Verlag gewählt hat etwas im Lesefluss behindert hat und deshalb vergebe ich sehr gerne alle fünf Sterne für das Buch.

Der Blick zurück tut weh - Bilder einer Freundschaftm, die einem alles abverlangt
von katikatharinenhof am 18.01.2019

Carina ist momentan nicht gerade vom Glück geküsst, als sie den Auftrag erhält, eine Festschrift zum 90jährigen Jubiläum des Frankfurter Lichtspieltheaters Odeon erhält. Sie erhofft sich durch die Recherche endlich den Sprung ins Berufsleben geschafft zu haben. Doch ihre Aufgabe gestaltet sich nicht ganz so einfach, denn Elisabeth Kramer, Tochter... Carina ist momentan nicht gerade vom Glück geküsst, als sie den Auftrag erhält, eine Festschrift zum 90jährigen Jubiläum des Frankfurter Lichtspieltheaters Odeon erhält. Sie erhofft sich durch die Recherche endlich den Sprung ins Berufsleben geschafft zu haben. Doch ihre Aufgabe gestaltet sich nicht ganz so einfach, denn Elisabeth Kramer, Tochter des einstigen Besitzers, ist mittlerweile eine betagte Dame und einst war sie ein gefeierter Star. Elisabeth möchte erst verhindern, dass Carina einen Blick in ihre Vergangenheit wirft. Doch dann stellt sie sich ihren Dämonen und erzählt von einer Mädchenfreundschaft, die einst wundervoll begann und in einer Katastrophe endete... "Die vergessene Freundin" lässt mich schon von den ersten Seiten an in Nostalgie schwelgen, entführt mich in das alte Frankfurt und nimmt mich mit auf eine Reise durch die Jahrzehnte unserer deutschen Geschichte. Die Figuren von Tonja und Elly sind auf der einen Seite sehr agil und kraftvoll ausgearbeitet, aber auf der anderen Seite bleiben mir beide Mädchen mitunter etwas fremd und so kann ich nicht mit Haut und Haaren in ihre Rollen schlüpfen. Ich bleibe ein bisschen aussen vor und betrachte manche Szenen wie durch Nebel. Doch je mehr Seiten gelesen sind, desto mehr fasziniert mich, wie beide sich in eine gegenseige Abhängigkeit stürzen und so sich Halt geben und doch mit unterschwelligen Vorwürfen nicht sparen. Ihre Freundschaft wird mehrmals hart auf die Probe gestellt - Elly gelingt der Durchbruch als Schauspielerin, Tonja liebt Ellys Kinderfreund Corbin und das treibt schon einen Keil zwischen die beiden. Doch über die Jahrzehnte hinweg gelingt es ihnen, eine Basis zu finden, auf der ihre Freundschaft halbwegs auf Augenhöhe bestehen kann. Die Autorin webt immer wieder kleine geschichtliche Ereignisse mit in ihr Grundgerüst ein, strickt so den Roman geschickt drumherum und lässt zum Schluss eine Bombe platzen, mit der ich so nicht gerechnet habe. Eine Freundschaft, die mir als Leser manchmal recht verstörerische Bilder aufzeigt und mir alles abverlangt - genau wie den Protagonisten. Ein toller Roman, der trotz nostalgischem Flair nicht angestaubt wirkt, sondern frisch und sehr flüssig erzählt ist und somit für kurzweilige Lesestunden sorgt.