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Das Honigmädchen

Roman

Die alleinerziehende Camilla kämpft an allen Fronten: Täglich muss sie sich im väterlichen Delikatessenhandel beweisen, während ihre fünfzehnjährige Tochter Marie gegen sie rebelliert. Und dann wird sie auch noch nach Südfrankreich geschickt, um mit einer Honigmanufaktur zu verhandeln – im Gepäck das tobende Mädchen und ihren nervtötenden Nachbarn, der sich ihnen spontan angeschlossen hat. Kein Wunder, dass sich das pittoreske Bergdorf Loursacq zunächst als wenig heilsam für die angespannten Gemüter erweist. Doch Camilla krempelt die Ärmel hoch – und lernt zwischen Tomatenstauden, Rebstöcken und Olivenbäumen, dass die guten Dinge im Leben erst dann auf zarten Flügeln herbeifliegen, wenn man bereit für sie ist …

Portrait
Winter, Claudia
Claudia Winter, geboren 1973, ist Sozialpädagogin und schreibt schon seit ihrer Kindheit Gedichte und Kurzgeschichten. Als Tochter gehörloser Eltern lernte sie bereits mit vier Jahren Lesen und Schreiben, gefördert von ihrem Vater. Neben ihren bisher im Goldmann Verlag erschienenen Büchern hat sie weitere Romane sowie diverse Kurzgeschichten in Anthologien veröffentlicht. Die Autorin lebt mit ihrem Ehemann und dem Labrador Luka in einem kleinen Dorf nahe Limburg an der Lahn.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Klappenbroschur
Seitenzahl 448
Erscheinungsdatum 18.03.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-48574-1
Verlag Goldmann
Maße (L/B/H) 19,1/12,7/3,6 cm
Gewicht 382 g
Verkaufsrang 462
Buch (Klappenbroschur)
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Buchhändler-Empfehlungen

Sylvia Donath, Thalia-Buchhandlung Ettlingen

Entspannung pur bietet diese Familiengeschichte mit vielen Facetten von Claudia Winter. Ein schöner Frühjahrsschmöker. Entspannung pur bietet diese Familiengeschichte mit vielen Facetten von Claudia Winter. Ein schöner Frühjahrsschmöker.

„Für mich ihr bisher bestes Buch!“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Claudia Winter habe ich vor zwei Jahren per Zufall auf einer Lesung kennenlernen dürfen. Und wäre dies nicht der Fall gewesen, hätte ich ihre Bücher wahrscheinlich gar nicht für mich und für Sie entdeckt, denn irgendwie hatten sie mich nicht wirklich angesprochen. Aber die Autorin hat so toll gelesen, dass ich mir sofort nach der Lesung das zu dem Zeitpunkt aktuelle Buch gekauft und gelesen habe. Seitdem habe ich drei ihrer bisher vier bei Goldmann erschienenen Bücher gelesen („Glückssterne“, „Die Wolkenfischerin“ und „Das Honigmädchen“). Ihr erstes Buch („Aprikosenküsse“) fehlt mir noch in meiner Sammlung. Aber das wird sicherlich irgendwann einmal nachgeholt!

Der Klappentext gibt den Inhalt schon in weiten Teilen richtig wieder. Camilla lebt mit ihrer fünfzehnjährigen Tochter in München. Ihr Ex-Ehemann, ein begnadeter Koch, hat sich mit einer neuen Frau nach Sylt davon gemacht und Camilla mit den Scherben ihres bisherigen Lebens zurückgelassen. Ihre Tochter Marie steckt mitten in der Pubertät. Mutter und Tochter finden überhaupt nicht mehr zueinander. Dazu kommt noch, dass Marie in der Schule durch häufiges Schulschwänzen und andere Dinge negativ aufgefallen ist. Camilla selbst versucht in dem Delikatessenhandel ihres Vaters Fuß zu fassen. Um sich zu profilieren regt sie u.a. an, einem Honiglieferanten aus Frankreich zu kündigen, da er zu unzuverlässig liefert und zu teuer ist. Doch ihr Vater lässt sich darauf nicht ein, sondern schickt Tochter und Enkelin genau zu diesem Lieferanten, um dort Zeit füreinander und Entspannung zu finden. Und zu guter Letzt gibt es noch den ausgesprochen nervigen Nachbarn Tobias Leitner, der sehr häufig laute Partys feiert und eine Vorliebe für blutjunge Frauen hat. Ausgerechnet dieser Nachbar schließt sich Camilla und Marie, an als sie nach Frankreich aufbrechen. Warum das so ist und was diese drei in Frankreich erwartet, müssen Sie schon selbst lesen.

Das Buch beginnt allerdings mit einem Prolog, der 1956 in Südfrankreich spielt. Henri, ein junger Mann, kommt von der Schule nach Hause und bekommt seinen ersten eigenen Bienenschwarm. Etwas, was sein Leben für die Zukunft ändern wird.

Natürlich ist Henri der Imker, zu dem Camilla, Marie und Tobias aufbrechen. Doch was hat dieser Prolog mit der restlichen Geschichte zu tun? Und warum besteht Camillas Vater auf weiteren Geschäftsbeziehungen mit dem alten Mann?

Für mich ist dieser Roman Claudia Winters ihr bisher bester! Ich finde, dass sie eine gewaltige Entwicklung durchgemacht hat. „Glückssterne“ war ein ausgesprochen witziges Frauenbuch, bei dem ich mich gut unterhalten gefühlt habe. Aber ich habe nichts weiter aus dem Buch mitgenommen. „Die Wolkenfischerin“ war dann ein Übergang zu dem neuen Buch, denn es war sowohl witzig, als auch durchaus schon mit Themen besetzt, die zum Nachdenken anregten. Mir persönlich hatte allerdings diese Mischung nicht so gut gefallen. Das neue Buch „Das Honigmädchen“ hat auch durchaus humorvolle Stellen, aber es ist nicht der Hauptzweck des Buches, sondern er passt sich einfach wundervoll in die warmherzige Geschichte ein. Die Autorin hat in dieser Geschichte einige wichtige Themen aufgenommen:

- Die Verletzungen, die Menschen durch eine gescheiterte Ehe davontragen können. Diese Verletzungen können in unterschiedliche Richtungen ausschlagen.
- Die Schwierigkeit einer Eltern-Kind-Beziehung, bei der außenstehende Personen durch einen anderen Blickwinkel manchmal besser helfen können.
- Das deutsch-französische Verhältnis der Kriegs- und Nachkriegsgeneration.
- Und die Heilkraft der Bienen, die ich gerade auch in einem anderen Buch entdecke, was ich Ihnen demnächst vorstellen werde.
Mir hat besonders gut gefallen, wie Claudia Winter ihre Protagonisten beschreibt. Man kommt ihnen langsam immer näher und erkennt, wo ihre Verwundungen sind. Hier kommt mit Sicherheit auch zum Tragen, dass die Autorin Sozialpädagogin ist, und dass die Autorin durch ihre gehörlosen Eltern schon sehr früh gelernt hat genau hinzusehen.

Manchmal sind es auch einfach an sich unbedeutende Kleinigkeiten, die mir positiv auffallen. So trägt Camilla z.B. eine Brille. Etwas, was ganz viele Menschen ebenfalls tun, aber Hauptpersonen in Romanen sind meistens so perfekt, dass sie solche kleinen Makel gar nicht haben.

Natürlich ist es ein Unterhaltungsroman. Und manches war mir von vorne herein klar, wie es enden wird. Aber das, was dazwischen lagt, ist einfach nur schön erzählt und gut beobachtet. Das Buch macht Lust auf die Provence und auf guten Honig. Und damit man sich darauf schon einmal einstellen kann, liefert die Autorin auch gleich vier Rezepte mit, die sich ausgesprochen köstlich anhören. Übrigens hat mich das Ende insgesamt trotzdem noch überraschen können!

Wer Glück hat, dass Claudia Winter in der Nähe liest, sollte sich das nicht entgehen lassen. Sie liest einfach Klasse. Und es soll wohl auch kleine Naschereien geben!
Claudia Winter habe ich vor zwei Jahren per Zufall auf einer Lesung kennenlernen dürfen. Und wäre dies nicht der Fall gewesen, hätte ich ihre Bücher wahrscheinlich gar nicht für mich und für Sie entdeckt, denn irgendwie hatten sie mich nicht wirklich angesprochen. Aber die Autorin hat so toll gelesen, dass ich mir sofort nach der Lesung das zu dem Zeitpunkt aktuelle Buch gekauft und gelesen habe. Seitdem habe ich drei ihrer bisher vier bei Goldmann erschienenen Bücher gelesen („Glückssterne“, „Die Wolkenfischerin“ und „Das Honigmädchen“). Ihr erstes Buch („Aprikosenküsse“) fehlt mir noch in meiner Sammlung. Aber das wird sicherlich irgendwann einmal nachgeholt!

Der Klappentext gibt den Inhalt schon in weiten Teilen richtig wieder. Camilla lebt mit ihrer fünfzehnjährigen Tochter in München. Ihr Ex-Ehemann, ein begnadeter Koch, hat sich mit einer neuen Frau nach Sylt davon gemacht und Camilla mit den Scherben ihres bisherigen Lebens zurückgelassen. Ihre Tochter Marie steckt mitten in der Pubertät. Mutter und Tochter finden überhaupt nicht mehr zueinander. Dazu kommt noch, dass Marie in der Schule durch häufiges Schulschwänzen und andere Dinge negativ aufgefallen ist. Camilla selbst versucht in dem Delikatessenhandel ihres Vaters Fuß zu fassen. Um sich zu profilieren regt sie u.a. an, einem Honiglieferanten aus Frankreich zu kündigen, da er zu unzuverlässig liefert und zu teuer ist. Doch ihr Vater lässt sich darauf nicht ein, sondern schickt Tochter und Enkelin genau zu diesem Lieferanten, um dort Zeit füreinander und Entspannung zu finden. Und zu guter Letzt gibt es noch den ausgesprochen nervigen Nachbarn Tobias Leitner, der sehr häufig laute Partys feiert und eine Vorliebe für blutjunge Frauen hat. Ausgerechnet dieser Nachbar schließt sich Camilla und Marie, an als sie nach Frankreich aufbrechen. Warum das so ist und was diese drei in Frankreich erwartet, müssen Sie schon selbst lesen.

Das Buch beginnt allerdings mit einem Prolog, der 1956 in Südfrankreich spielt. Henri, ein junger Mann, kommt von der Schule nach Hause und bekommt seinen ersten eigenen Bienenschwarm. Etwas, was sein Leben für die Zukunft ändern wird.

Natürlich ist Henri der Imker, zu dem Camilla, Marie und Tobias aufbrechen. Doch was hat dieser Prolog mit der restlichen Geschichte zu tun? Und warum besteht Camillas Vater auf weiteren Geschäftsbeziehungen mit dem alten Mann?

Für mich ist dieser Roman Claudia Winters ihr bisher bester! Ich finde, dass sie eine gewaltige Entwicklung durchgemacht hat. „Glückssterne“ war ein ausgesprochen witziges Frauenbuch, bei dem ich mich gut unterhalten gefühlt habe. Aber ich habe nichts weiter aus dem Buch mitgenommen. „Die Wolkenfischerin“ war dann ein Übergang zu dem neuen Buch, denn es war sowohl witzig, als auch durchaus schon mit Themen besetzt, die zum Nachdenken anregten. Mir persönlich hatte allerdings diese Mischung nicht so gut gefallen. Das neue Buch „Das Honigmädchen“ hat auch durchaus humorvolle Stellen, aber es ist nicht der Hauptzweck des Buches, sondern er passt sich einfach wundervoll in die warmherzige Geschichte ein. Die Autorin hat in dieser Geschichte einige wichtige Themen aufgenommen:

- Die Verletzungen, die Menschen durch eine gescheiterte Ehe davontragen können. Diese Verletzungen können in unterschiedliche Richtungen ausschlagen.
- Die Schwierigkeit einer Eltern-Kind-Beziehung, bei der außenstehende Personen durch einen anderen Blickwinkel manchmal besser helfen können.
- Das deutsch-französische Verhältnis der Kriegs- und Nachkriegsgeneration.
- Und die Heilkraft der Bienen, die ich gerade auch in einem anderen Buch entdecke, was ich Ihnen demnächst vorstellen werde.
Mir hat besonders gut gefallen, wie Claudia Winter ihre Protagonisten beschreibt. Man kommt ihnen langsam immer näher und erkennt, wo ihre Verwundungen sind. Hier kommt mit Sicherheit auch zum Tragen, dass die Autorin Sozialpädagogin ist, und dass die Autorin durch ihre gehörlosen Eltern schon sehr früh gelernt hat genau hinzusehen.

Manchmal sind es auch einfach an sich unbedeutende Kleinigkeiten, die mir positiv auffallen. So trägt Camilla z.B. eine Brille. Etwas, was ganz viele Menschen ebenfalls tun, aber Hauptpersonen in Romanen sind meistens so perfekt, dass sie solche kleinen Makel gar nicht haben.

Natürlich ist es ein Unterhaltungsroman. Und manches war mir von vorne herein klar, wie es enden wird. Aber das, was dazwischen lagt, ist einfach nur schön erzählt und gut beobachtet. Das Buch macht Lust auf die Provence und auf guten Honig. Und damit man sich darauf schon einmal einstellen kann, liefert die Autorin auch gleich vier Rezepte mit, die sich ausgesprochen köstlich anhören. Übrigens hat mich das Ende insgesamt trotzdem noch überraschen können!

Wer Glück hat, dass Claudia Winter in der Nähe liest, sollte sich das nicht entgehen lassen. Sie liest einfach Klasse. Und es soll wohl auch kleine Naschereien geben!

Dieser beschauliche Sommerromam führt uns in ein idyllisches Bergdorf und wir folgen Camilla und Marie in eine schöne Lebens- und Liebesgeschichte voller Geheimnisse und Mut. Dieser beschauliche Sommerromam führt uns in ein idyllisches Bergdorf und wir folgen Camilla und Marie in eine schöne Lebens- und Liebesgeschichte voller Geheimnisse und Mut.

Susanne Degenhardt, Thalia-Buchhandlung Limburg

Dieser Roman hat mein Herz berührt, mich mitfühlen, -lachen und dahinschmelzen lassen. Romantisch, turbulent, aber auch mit nachdenklichen und leisen Tönen. Jede Seite ein Genuss! Dieser Roman hat mein Herz berührt, mich mitfühlen, -lachen und dahinschmelzen lassen. Romantisch, turbulent, aber auch mit nachdenklichen und leisen Tönen. Jede Seite ein Genuss!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
24 Bewertungen
Übersicht
17
6
1
0
0

Atmosphärisch ...
von Unsere Bücherwelt am 21.04.2019

Camillas Leben ist aus den Fugen geraten, ihre Ehe ist gescheitert, sie hat keinerlei Einfluss mehr auf ihre Teenager-Tochter Marie und sie versinkt in der ihr selbst auferlegten Arbeit in der Firma ihres Vaters. Ob es dann also eine gute Idee ist, eine Reise in das Bergdörfchen Loursaq nach... Camillas Leben ist aus den Fugen geraten, ihre Ehe ist gescheitert, sie hat keinerlei Einfluss mehr auf ihre Teenager-Tochter Marie und sie versinkt in der ihr selbst auferlegten Arbeit in der Firma ihres Vaters. Ob es dann also eine gute Idee ist, eine Reise in das Bergdörfchen Loursaq nach Südfrankreich zu unternehmen, wenn Camilla ihre Tochter sogar mehr oder weniger dazu zwingen muss, in das Auto zu steigen? Ihr ahnt es sicher schon, es wird nicht einfach für die beiden Großstädterinnen, aber sie bekommen in Frankreich beide neue Impulse, die alles für sie ändern werden. Sie wachsen über sich hinaus, reflektieren sich selber und ihre Interessen verschieben sich. Klar findet ihr in „Das Honigmädchen“ auch die eine oder andere Liebesgeschichte nebenher laufen, aber hier steht ganz klar die Mutterliebe und generell die Beziehung zwischen Mutter und Kind im Vordergrund. Da ich selber einen Sohn im gleichen Alter wie Marie habe, konnte ich mich absolut in Camilla rein empfinden. Es hat sich alles so echt angefühlt. Später habe ich erfahren, dass die Autorin selber gar keine eigenen Kinder hat. Diese Tatsache hat mich mehr als erstaunt, denn die Geschichte von Mutter und Tochter hat sich wahnsinnig authentisch lesen lassen. Ein großes Kompliment also an dieser Stelle von meiner Seite an die Autorin. Der Einstieg in das Buch ist klasse, man ist gleich mitten drin in der großstädtischen Alltagsatmosphäre mit den Familienproblemen, die dem einen oder anderen sicher bekannt vor kommen werden. Ich denke, jeder kann sich hier an irgendeiner Stelle im Buch wieder finden und identifizieren, was dieses Buch automatisch zu einem echten Gefühlsbuch macht, welches man nicht einfach so zuschlägt, wenn man es beendet hat, sondern es noch eine Weile nachwirken lassen muss. Leider hatte der Mittelteil so ein paar Längen für mich, es gab Zeitsprünge, die mir zu schnell gingen, so dass mir das Gefühl zur Story stellenweise etwas abhanden gekommen ist, jedoch hat das letzte Buchdrittel alles wieder raus gehauen und wett gemacht. Die letzten 150 Seiten waren so emotional, dass mir zwischendurch genauso schwindelig wurde wie Camilla, als sie so gewisse Momente des Erkennens oder Zweifel hatte. Unerwartete Familiengeheimnisse werden an so einigen Stellen von vielen Seiten ans Licht gebracht und es wurde mir vor Augen geführt, wie wichtig und unabkömmlich das eigene Vertrauen in sich selbst ist. Die Geschichte hat mir gezeigt, dass man als Einzelkämpfer nicht weit kommt und genereller Zusammenhalt einfach sehr wichtig ist und das Leben zusätzlich nur bereichern kann. „Etwas weniger Stolz und etwas mehr Hartnäckigkeit“ sind übrigens gute Wegbegleiter, eine Botschaft, die ich auch aus der Geschichte mitgenommen habe. Vielleicht haben mir das die Bienen gesagt, die hier in der Geschichte natürlich einen ganz besonderen Stellenwert bekommen, vielleicht haben mir das aber auch die Bewohner von Loursaq vermittelt. Das malerische Örtchen, welches ganz automatisch zum Innehalten einlädt und dem Leben durch das Naturverbundene ganz automatisch einen ganz anderen Stellenwert gibt, hat sein übriges getan. Gerade, wenn man aus der Großstadt kommt, wie Camilla und Marie, ist man sicher erst mal geblendet von den vielen überwältigten Eindrücken des Landlebens und der generell anderen Lebensphilosophie. Aber Loursaq sollte ja eigentlich nur stellvertretend für alle Orte dieser Welt sein. Man muss mit sich im Reinen sein, man muss ein offenes Herz haben, sich und anderen Vertrauen schenken können und man muss verzeihen können. Dann kann man sicher auch zufrieden auf einem winzigen Balkon in einer versmogten Großstadt, mit hupenden Autos im Hintergrund sitzen und muss nicht zwingend auf einer einsamen, duftenden Wildwiese, dem Summen der Bienen lauschend, liegen und in den blauen Himmel schauen, um glücklich zu sein. Ihr merkt, „Das Honigmädchen“ hält so einiges an Botschaften bereit. Die Autorin hat der Geschichte von Camilla und Marie eine ganz tolle Kulisse und Atmosphäre geschenkt. Das soll übrigens nicht heißen, dass es in Loursaq keine Probleme gibt, im Gegenteil! Die Bewohner dort haben ihre ganz eigenen und speziellen Katastrophen zu bewältigen, darauf dürft ihr mehr als gespannt sein. Mein Lieblingscharakter ist übrigens der im Klappentext erwähnte Nachbar. Er ist für mich der philosophische Vermittler der Geschichte und glaubt mir: er ist auch noch so viel mehr. Fazit „Das Honigmädchen“ ist für mich ein absolutes Atmosphäre- und Gefühlsbuch, welches dazu anhält, die Alltagsprobleme mal ruhen zu lassen und einfach mal eine Reise zu seinem Inneren Selbst zu unternehmen. Sich selber zu reflektieren, einen anderen Blickwinkel einzunehmen, kann so einiges bewirken. Das malerische Örtchen Loursaq in Südfrankreich, mit seinen herzerwärmenden und teilweise auch verbohrten Bewohnern ist ein super geeigneter Ort dafür. Taucht ab in die Natur, lasst die Bienen zu euch sprechen und seht selbst, was es in euch bewirkt.

Honigsüß..... Wichtige Themen
von einer Kundin/einem Kunden aus Kassel am 14.04.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Wie Claudia Winter schon über ihren Roman schreibt, es ist eine Liebeserklärung an die kleinen, guten Momente im Leben. Und so habe ich auch beim lesen dieses Buches empfunden. Schon mit dem Prolog hat mit die Autorin mitgenommen. Es werden einige wichtige Themen angesprochen. Umwelt, Freundschaft, Familie, Fremdenhass, Liebe.... Wie Claudia Winter schon über ihren Roman schreibt, es ist eine Liebeserklärung an die kleinen, guten Momente im Leben. Und so habe ich auch beim lesen dieses Buches empfunden. Schon mit dem Prolog hat mit die Autorin mitgenommen. Es werden einige wichtige Themen angesprochen. Umwelt, Freundschaft, Familie, Fremdenhass, Liebe. Der Autorin ist es gelungen alles harmonisch in einem Roman unterzubringen. Außerdem habe ich mir die Sätze rausgeschrieben, die auf mich und mein Umfeld passen und ich mir zu Herzen genommen hab und versuche umzusetzen. "Vergiss den Job einfach mal, Camilla. Lerne staunen." "Die Grundregeln lauten: zuhören, ausreden lassen, nicken. Viel nicken, das ist wichtig." "Es schadet nicht, wenn du damit anfängst, dich selbst mehr zu mögen." "Kneifen ist keine Option." "Die Dinge reparieren, statt sie kaputtzumachen." Und viele andere wichtige Dinge lernt der Leser aus dem Buch. Die Kulinarik spielt im Buch eine große Rolle, klar Honig, aber auch Wein, Käse usw. Von mir bekommt das Buch 5 von 5 möglichen Sternen. Und noch ein "+" für die schöne Urlaubsreise in die französische Provence. Auf jeden Fall lesen!

Ein Roman zum Schmunzeln, zum Weinen und auch zum Nachdenken
von einer Kundin/einem Kunden aus Weilrod am 11.04.2019

Gleich der Anfang des Romanes ließ mich zu einem Schmunzeln hinreißen, obwohl es bei dem Verhalten von Marie, der Tochter von Camilla, um keine einfache schulische Angelegenheit ging. Doch weckte es in mir sofort Verständnis. Um auf den Inhalt des Buches zurückzukommen, den ich noch nicht erwähnt hatte. Eine... Gleich der Anfang des Romanes ließ mich zu einem Schmunzeln hinreißen, obwohl es bei dem Verhalten von Marie, der Tochter von Camilla, um keine einfache schulische Angelegenheit ging. Doch weckte es in mir sofort Verständnis. Um auf den Inhalt des Buches zurückzukommen, den ich noch nicht erwähnt hatte. Eine allein erziehende Mutter verliert den Bezug, den inneren Bezug zu ihrer pubertierenden Tochter, die wie es scheint, von mal zu mal schwieriger wird. Ich fragte mich jedoch, wer von den beiden, Mutter oder Tochter, hier den bis jetzt schwierigsten Part seines Lebens bestreitet. Meinem Empfinden nach zu Urteilen, ist es Camilla. Sie kommt einfach nicht damit zurecht, dass nicht ihre Träume sondern ihre Vorstellungen von einem "geordneten" Leben zerstört wurden. Und genau diesen emotionalen und katastrophalen Zustand überträgt sie auf ihre Tochter Marie. Eine Situation, die häufiger vorkommt, als wir uns das eingestehen. Und genau um die Auflösung dieses verklebten Verhältnisses beschäftigt sich der wundervolle, herzberührende Roman. Wie dann die Autorin so nach und nach noch andere Protagonisten mit ins Boot holt, deren Geschichten genauso wertvoll und interessant werden, wie die der beiden Hauptdarstellerinnen, Camilla und Marie, das belebt das Buch mit einer unglaublich sanften Spannung. Besonders beeindruckte mich auch die beschriebene Sensibilität der Bienen. Ein Thema, was auch so wichtig ist in unserer Zeit. Alleine , wie die Autorin das liebevolle Verhältnis zwischen Marie, dem Honigmädchen, und den Bienen, wie auch Henri, beschreibt, ist jede geschriebene Zeile wert. Das Buch ist eine Herzensangelegenheit, das auch die eine oder andere Träne fließen . Claudia Winter, das Buch ist ein wundervoller Schatz aus Deiner Feder (Tastatur) Ich kann es nur weiter empfehlen. Und die Situationen zwischen Mutter und Tochter hast Du so beschrieben, als hättest Du solche täglich. Ich kann das Honigmädchen nur empfehlen