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Endstation Tokio

Roman

Der junge Londoner Alex Malloy flüchtet vor seiner Vergangenheit ins sechstausend Meilen entfernte Tokio. Es scheint der perfekte Ort zu sein, um ein neues Leben anzufangen und ein anderer Mensch zu werden. Die grellen Lichter und dunklen Ecken der fremden Stadt berauschen ihn, und das betörende Land schlägt ihn in seinen Bann. Als er die rätselhafte Naoko kennenlernt, scheint es die große Liebe zu sein. Aber auch Naoko hat ihre Geschichte, und mit ihrer Beziehung gehen die beiden eine unheilvolle Verbindung ein: Alex wird in einen Strudel von Ereignissen hineingezogen, der völlig außer Kontrolle gerät - und ihn schließlich ganz zu vernichten droht.
Portrait
James Buckler wuchs in England auf und lebte in Amerika und in Japan, wo er Englisch unterrichtete. Er studierte Film und arbeitete für MTV und BBC Films. Derzeit lebt er in London. »Endstation Tokio« ist sein Debüt als Romanautor.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 352 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 23.07.2018
Sprache Deutsch, Englisch
EAN 9783641215903
Verlag Random House ebook
Originaltitel Last Stop Tokyo
Dateigröße 2263 KB
Übersetzer Rainer F. Schmidt
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Buchhändler-Empfehlungen

Ich bin begeistert!

Lukas Limberg, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

ENDSTATION TOKIO lässt sich lange nicht in die Karten schauen. Selbst nach einigen Kapiteln ist es kaum zu sagen, wohin die Handlung des Buches eigentlich will und fast ist man geneigt es als "ziellos" beiseite zu legen. Doch man bleibt am Ball, was einerseits an der Neugier auf die weitere Entfaltung der Geschichte liegt, andererseits an der wirklich großartigen Stimmung, die James Buckler erzeugt. Das Buch saugt den Leser geradezu ein und transportiert ihn an Orte Tokios, die düster, gefährlich und zugleich hypnotisch und faszinierend sind. Und allein das ist eine wunderbare Belohnung für alle Leser, die weiter lesen, als nur ein paar Kapitel. Doch hier endet die Faszination nicht. Auch die Einblicke in die japanische Kultur und Denkweise sind spannend, authentisch und im höchsten Maße interessant. Als ob das nicht schon Grund genug wäre, ENDSTATION TOKIO zu lesen, wird die bereits angesprochene Handlung von Kapitel zu Kapitel immer besser und fesselnder. Das Buch ist eine wahre Abwärtsspirale und hat mich letztendlich so umgehauen, dass ich nach der letzten Seite sofort mit meiner Freundin darüber sprechen musste, um das eben gelesene vollends zu verarbeiten. Mehr möchte ich allerdings nicht verraten. Lassen Sie mich Ihnen einfach versichern, das ENDSTATION TOKIO ein wahres Highlight ist und für mich zu den besten Büchern zählt, die ich in letzter Zeit lesen durfte!

Nichts ist so wie es scheint

Lea Denkel, Thalia-Buchhandlung Koblenz

Eine wunderbar düstere, spannungsgeladene Geschichte in einem großartigen, japanischen Setting. Fesselnd und atemberaubend bis zum Schluss; Ein großartiges Debüt des Autors James Buckler und ein definitives Lesemuss.

Kundenbewertungen

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Dieser Krimi ist eigenartig - in einem guten Sinne
von Sonja Birgmann aus Linz, Lentia am 14.09.2018

Ich bin ein großer Fan der japanischen Kultur, der Sprache und des Essens. Darum habe ich mir, nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, "Endstation Tokio" besorgt. Es ist ein eigenartiges Buch - aber im guten Sinne. Der Schreibstil ist bestimmt nicht jedermanns Sache, doch mich hat er überzeugt. Dieses Buch gibt durch die Ges... Ich bin ein großer Fan der japanischen Kultur, der Sprache und des Essens. Darum habe ich mir, nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, "Endstation Tokio" besorgt. Es ist ein eigenartiges Buch - aber im guten Sinne. Der Schreibstil ist bestimmt nicht jedermanns Sache, doch mich hat er überzeugt. Dieses Buch gibt durch die Geschichtenerzählung und durch das Aufdecken der Vergangenheiten der Charaktere einen intimen Anblick in das Leben von Japanern und deren Umgang mit Ausländern. Ich fand das Buch spannend und würde es weiterempfehlen.

Mein Fazit zu "Endstation Tokio"
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 02.08.2018
Bewertet: Einband: Paperback

Am Anfang des Buches, hatte ich den Gedanken das wir vielleicht Alex begleiten, der vielleicht einen Schicksalsschlag aus seiner Vergangenheit mit der Hilfe seiner großen Liebe aufarbeiten kann. Es war KOMPLETT anders als ich es erwartet habe, was mich sehr, sehr positiv überrascht hat. Der Erzählstil war gerade Wegs einnehmend ... Am Anfang des Buches, hatte ich den Gedanken das wir vielleicht Alex begleiten, der vielleicht einen Schicksalsschlag aus seiner Vergangenheit mit der Hilfe seiner großen Liebe aufarbeiten kann. Es war KOMPLETT anders als ich es erwartet habe, was mich sehr, sehr positiv überrascht hat. Der Erzählstil war gerade Wegs einnehmend und ich wollte das Buch auch nicht mehr aus der Hand legen. Ich habe Japan aus einer komplett anderen Sicht kennengelernt als ich es bisher aus den Medien kannte. Bestimmte Szenarien luden zum Träumen ein, während andere wahre Alpträume hoch beschwören konnten. Das oben beschriebene Ende hat mich leider (vielleicht genau deswegen) sehr enttäuscht. James Buckler hatte im ganzen Buch ein Ass im Ärmel, ließ mich nicht wirklich Luft holen zwischen den Ereignissen und ließ mir dann aber die Luft raus am Ende. Dennoch würde ich wieder zu einem Buch von James Buckler greifen.

Ein starkes Debüt über japanische Widersprüchlichkeit!
von Schurken.blog aus Österreich am 02.08.2018
Bewertet: Einband: Paperback

Ein starkes Debüt legt uns James Buckler vor, der selbst in Japan lebte und uns dieses Land der Widersprüche aus den Augen eines „gaijin“, eines Ausländers, zeigt. An der Seite von Alex Malloy, der als Englischlehrer an der Excelsior School in Shinjuku Dori arbeitet, ziehen wir durch die Straßen Tokios. Eine Stadt des Lärms, ... Ein starkes Debüt legt uns James Buckler vor, der selbst in Japan lebte und uns dieses Land der Widersprüche aus den Augen eines „gaijin“, eines Ausländers, zeigt. An der Seite von Alex Malloy, der als Englischlehrer an der Excelsior School in Shinjuku Dori arbeitet, ziehen wir durch die Straßen Tokios. Eine Stadt des Lärms, des Rauchs, der Lichter, der 4-Liter-Sake-Flaschen und teuren Frauen, die sich ihre Einkäufe nur mithilfe von Boyfriends finanzieren können. Und das obwohl Japaner ständig auf Ruf und Ansehen bedacht sind. Genau diese Widersprüche stellt Buckler in den Vordergrund. Geschäftsmäßiges Treiben wechselt zu ständigen Aberglauben, Ruf und Ansehen sind wichtiger als Gerechtigkeit und Freundschaft. All das zeigt Buckler verpackt in eine Geschichte, die an eine Abwärtsspirale erinnert. Denn für Alex Malloy hätte Tokio eigentlich ein Neuanfang sein müssen, doch dieser Neuanfang erinnert in der Tat an eine Endstation, denn wenn mal die Yakuza hinter einem her, kann man sich nicht mehr viel erhoffen. Zudem ist Alex eine Figur, die eigentlich alles richtig machen will, bei der aber das Schicksal wie eine Kettenreaktion des Bösen zuschlägt und ihn hinabzieht in den Strudel japanischer Doppeldeutigkeit und Tokios Unterwelt. Böse wird das enden, das ahnt der Leser. Und das lässt ihn bis zum Schluss den japanischen Ausflug genießen. Wer Japan kennenlernen möchte, wird dieses Buch lieben. Ich habe jede Seite davon genossen. Uchi-soto. Drinnen und draußen.