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Flâneuse

Frauen erobern die Stadt - in Paris, New York, Tokyo, Venedig und London

Lauren Elkin

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Beschreibung

Die Flâneuse - Virginia Woolf in London ist eine von ihnen, Jean Rhys in Paris, Holly Golightly in New York. Sie alle erobern sich selbstbewusst Städte, Menschen und Gedanken. Sie sind neugierig, klug und unabhängig, reisen, wohin sie wollen und genießen die Freiheit der Großstadt. Die Autorin und Essayistin Lauren Elkin folgt den Spuren außergewöhnlicher flanierender Frauen, indem sie selbst durch das heutige Paris, New York, London, Venedig und Tokyo spaziert. Sie lässt sich treiben durch Städte, Literatur, Kunst und Geschichte und zeigt in ihrer Geschichte des weiblichen Flânierens wie berauschend es sein kann, sich eine Stadt zu erobern, was lange nur Männern vorbehalten war.

»Lauren Elkin hat mit 'Flâneuse' nicht nur eine Geschichte kluger Rebellinnen geschrieben, sondern eine Geschichte des weiblichen Blicks. Wer sie liest, sieht danach mehr von London, Paris, New York. Und sich selbst ganz neu beim Sehen zu.«

Lauren Elkin, geboren in New York, ist Autorin, Essayistin und Übersetzerin. Sie schreibt unter anderem für die New York Times Book Review, den Guardian und die Times Literary Supplement. Nachdem sie die USA verlassen und die Straßen von London, Venedig, Tokyo und Hong Kong, wie Hemingway immer ausgestattet mit Stift und Papier, erobert hat, lebt sie heute in Paris, wo sie vor allem durch die Straßen des Künstlerviertels Belleville flaniert.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 400
Erscheinungsdatum 12.11.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-75773-2
Verlag btb
Maße (L/B/H) 22,1/14,2/4,2 cm
Gewicht 643 g
Originaltitel Flaneuse - Women Walk the City in Paris, New York, Tokyo, Venice and London
Abbildungen 7 schwarz-weiße Abbildungen
Übersetzer Cornelia Röser

Buchhändler-Empfehlungen

Monica Bödecker-Mertin, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Selbst beim Schreibstil bleibt Autorin Lauren Elkin fest im Thema : Hier verweilt sie ein bisschen länger, dort biegt sie unvermittelt ab. Mir war es ein wenig zu sprunghaft.

Inspirierender Streifzug durch die Metropolen dieser Welt

Maria Surholt, Thalia-Buchhandlung Paderborn

Lauren Elkin ist Autorin, Essayistin und Übersetzerin und hat nach eigenen Angaben immer in großen Städten gelebt, sei es der Liebe wegen oder durch Jobs bestimmt. Durch Genderstudien und weitere Recherchen wird Elkin immer klarer, dass sich Frauen erst recht spät den öffentlichen Raum erobert haben. Das Stadtbild der Metropolen war jahrhundertelang von Männern geprägt. Als Literaturwissenschaftlerin bedient sie sich der Literatur um ihre eigenen Spaziergänge durch die Städte intensiver zu gestalten. Patti Smith begleitet sie durch New York, Virginia Woolfe durch London und Jean Rhys durch Paris. Elkin streift darüber hinaus auch noch durch Tokyo und Venedig. In Begleitung all derer, die das vor ihr getan haben und mit dem wachen Blick einer im guten Sinne neugierigen Autorin. Für sie manifestiert sich das Leben in seiner ganzen Fülle in den Städten mit all ihren Ablenkungen, Möglichkeiten und Oasen. Es ist spannend und im guten Sinne lehrreich sich der Autorin gedanklich anzuschließen und die ein oder andere Reise in diese spannenden Städte mit der gleichen Offenheit und kribbeligen Erwartung anzutreten.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Irgendwo Reiseroman, Soziologische Betrachtung und Geschichtsstunde
von einer Kundin/einem Kunden am 09.07.2020

Lauren Elkin hat wiederum ein wunderbar leichtes und dennoch informatives Werk geschaffen, das sich spielerisch zwischen Reiseroman, Soziologischer Betrachtung und Geschichtsstunde bewegt. Mit viel selbstironischer Beobachtungsgabe lehren & unterhalten diese Stadtgeschichten den Leser immer wieder auf's Neue.

Frauen erobern die Stadt
von einer Kundin/einem Kunden aus Bietigheim-Bissingen am 30.06.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Flanieren ist viel mehr als reines Spazierengehen. Man schaut sich dabei um, hat nicht unbedingt ein Ziel, nimmt sich Zeit, macht u.U. Notizen. Uns allen ist der Begriff des Flaneurs bekannt, eine Flaneuse dagegen gibt es in unserem Sprachgebrauch nicht. Aber über genau diese Frauen handelt Lauren Elkins Buch. Der Begriff Flaneu... Flanieren ist viel mehr als reines Spazierengehen. Man schaut sich dabei um, hat nicht unbedingt ein Ziel, nimmt sich Zeit, macht u.U. Notizen. Uns allen ist der Begriff des Flaneurs bekannt, eine Flaneuse dagegen gibt es in unserem Sprachgebrauch nicht. Aber über genau diese Frauen handelt Lauren Elkins Buch. Der Begriff Flaneuse ist übrigens nicht ihre Erfindung. Es gibt ihn schon seit dem 19. Jahrhundert. Er wird für mutige Frauen verwendet, die auf gesellschaftliche Zwänge pfeiffen, wie z.B. Virginia Woolf, Jeanne Rhys und andere, die in Paris, New York, Tokio, Venedig und London flanieren. Dabei reicht es nicht nur, die Biografien dieser Frauen zu betrachten, sondern auch die Orte des Geschehens und die Geschichte dieser Städte. Etwas irritierend ist, dass eine fußgängerfeindliche Stadt wie Tokio recht viel Aufmerksamkeit bekommt, nicht aber Berlin, wo doch dort um die Jahrhundertwende das Flanieren zum Lebensgefühl der Boheme gehörte. Lauren Elkin flaniert also selbst in den o.a. Städten, in denen sie einige Jahre gelebt hat und verwebt ihre eigene Geschichte als Flaneuse mit denen der berühmten Frauen, die vor ihr durch diese Städte spazierten. Häufig fragte ich mich beim Lesen, ob es sich um eine auobiografische Erzählung oder um ein Sachbuch über flanierende Frauen handelt? Außerdem geht es bei Elkin, im Gegensatz zu Tom Hodgkinsons Buch „Anleitung zum Müßiggang“, um die politische Erschließung des öffentlichen Raums als emanzipatorischen Akt gemischt mit privaten Betrachtungen. Dabei schweift sie vom eigenen Kernthema ab, wird anstrengend und manchmal gar langweilig. Mir erschließt es sich nicht, was Lauren Elkin mit ihrem Buch "Flaneuse" bezwecken will. Trotz allem hat die Autorin in mir wieder die Lust erweckt, selbst durch div. Städte zu flanieren. Für mich persönlich wird es Ljubjana sein, durch das ich im September lustwandeln werde. Dieses Mal vielleicht sogar mit einem Notizbuch im Gepäck...


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