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Der Tod so nah

Thriller

Belinda Bauer

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Beschreibung

Eve Singer braucht den Tod. Als Reporterin für eine »True Crime«-Sendung kann sie gar nicht schnell und nah genug an Mordopfer herankommen. Ihr Publikum lechzt nach immer neuen, immer blutigeren Reportagen. Aber die Konkurrenz schläft nicht, und Eve muss aufpassen, dass andere ihr nicht am Tatort zuvorkommen. Als ein Serienkiller sie kontaktiert und einlädt, die erste am Schauplatz seiner nächsten Taten zu sein, kann sie nicht widerstehen. Doch sie lässt sich auf ein gefährliches und unmoralisches Spiel ein, dessen Regeln nur der Mörder bestimmt ...

Belinda Bauer wuchs in England und Südafrika auf. Sie arbeitete als Journalistin und Drehbuchautorin und wurde mit dem renommierten Bafta Award for Young British Screenwriters ausgezeichnet. Ihr Romandebüt legte sie mit dem von Kritikern wie Lesern gefeierten Werk »Das Grab im Moor« vor, das als bester Spannungsroman des Jahres mit dem Gold Dagger ausgezeichnet wurde. Auch mit ihren weiteren Romanen wurde Belinda Bauer ihrem Ruf als Ausnahmetalent immer wieder aufs Neue gerecht. Die Autorin lebt in Wales.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 448 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 15.10.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783641220914
Verlag Random House ebook
Originaltitel The Beautiful Dead
Dateigröße 1986 KB
Übersetzer Marie-Luise Bezzenberger

Buchhändler-Empfehlungen

C. Buck, Thalia-Buchhandlung

Meiner Meinung nach leider recht vorhersehbar und ohne wirklichen Spannungsbogen. Schade.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
3 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden aus Gotha am 24.01.2020
Bewertet: anderes Format

Ich habe einige Bücher der Autorin gelesen die ich mochte, diese gehört leider nicht dazu. Die Story hat mich leider gar nicht gefangen.

Guter Thriller mit ernstem Hintergrund-Thema
von NiWa am 07.12.2018

Die Reporterin Eve Singer muss für ihren True-Crime-Sender immer die Erste am Tatort sein. Denn ihr Publikum lechzt nach blutigen Details. Fernsehjournalismus ist ein hartes Geschäft und die Konkurrenz fährt ebenso die Ellbogen aus. Als ein Serienmörder Eve live zu einem Mord einlädt, kann sie daher nicht widerstehen ... Für ... Die Reporterin Eve Singer muss für ihren True-Crime-Sender immer die Erste am Tatort sein. Denn ihr Publikum lechzt nach blutigen Details. Fernsehjournalismus ist ein hartes Geschäft und die Konkurrenz fährt ebenso die Ellbogen aus. Als ein Serienmörder Eve live zu einem Mord einlädt, kann sie daher nicht widerstehen ... Für dieses Buch habe ich mich entschieden, weil meiner Erfahrung nach die Autorin Belinda Bauer für exzellente, fesselnde und außergewöhnliche Thriller steht. Zwar treffen diese Eigenschaften nicht komplett auf "Der Tod so nah" zu, dennoch ist es ein beispielhafter Spannungsroman, den man gut lesen kann. Die Handlung an sich ist nicht neu und beschäftigt sich mit dem typischen Serienkiller- und Gegenpart-Spiel. Im Mittelpunkt steht die Reporterin Eve Singer, die den Tod für ihr berufliches Überleben braucht. Sie berichtet schon mal live von Tatorten, setzt sich über Absperrungen hinweg oder steckt den Konkurrenten den Mittelfinger ins Gesicht. Obwohl sie absolut taff und selbstsicher wirkt, zeigt sich schnell, dass sie privat eine schwere Last zu tragen hat, und aus diesem Grund für ihren Job (fast) alles macht. Eve Singer habe ich als glaubhafte, authentische Figur empfunden, die weit weg vom typischen Ermittler ist. Zwar hat sie privat mit äußerst widrigen Umständen zu kämpfen, aber diese liegen fern vom Genre-Einheitsbrei. Dadurch ergibt sich ein thematisch tiefsinniger Spannungsroman, der sich mit der Krankheit Demenz beziehungsweise Alzheimer auseinandersetzt. Denn Eves Vater ist ein Pflegefall, weil er meistens gar nicht mehr weiß, wer sie oder er überhaupt ist. Sie sorgt sich um ihn, pflegt ihn und hat mit einer emotionalen Berg- und Talfahrt zu kämpfen, die sich auf den Zustand ihres Vaters bezieht. Den Aspekt der Demenz-Erkrankung hat Belinda Bauer exzellent in die Thrillerhandlung eingebaut. Sie zeigt die Belastung von Angehörigen Demenzerkrankter auf, den Zwiespalt, in dem sie sich befinden, ihre zerstörten Hoffnungen, die Tiefpunkte und die schönen, liebevollen Momente, an die man sich trotz des Vergessens klammern kann. Dazu kommt die Perspektive des Serienkillers, der Eve in sein perfides Spielchen zieht. Hier lässt sich die Autorin voll und ganz auf das übliche Thriller-Schema ein, und schildert solide den Wahn, der einen Menschen zu solchen Taten führen kann. Von Beginn an konnte mich Belinda Bauer mit ihrem lebendigen, dichten Schreibstil begeistern. Sie hat ein Auge für's Detail und setzt eine beispielhafte 'Kameraführung' in ihren Romanen ein. Sie zoomt heran, geht in die Vogelperspektive über oder beleuchtet einen Ausschnitt, indem sie alles andere völlig ausblendet. Daraus ergibt sich ein fesselndes Leseerlebnis, das man kaum unterbrechen will. Insgesamt ist „Der Tod so nah“ ein guter Thriller mit ernstem Hintergrundthema, der aber Belinda Bauers Originalität vermissen lässt. Für Leser, die sich vor laufender Kamera auf ein Spiel mit dem Tod einlassen wollen, ist dieser Spannungsroman trotzdem absolut empfehlenswert.


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