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Blind Sight

Thriller

Ein blinder Junge und eine Nonne verschwinden. Einfach so, am helllichten Tag. Dann ein Leichenfund im Garten des New Yorker Oberbürgermeisters. Vier Tote mit herausgeschnittenen Herzen - und auch die Nonne ist dabei. Doch wo ist der Junge? Die Polizei, die Politik, die Medien, es wird viel geredet in der Stadt, die niemals schläft, und noch mehr wird verschwiegen. Nur Detective Mallory ahnt, dass irgendwo da draußen ein blindes Kind ist, allein mit seinem Mörder. Und dass nicht mehr viel Zeit bleibt, das Schlimmste abzuwenden.

Portrait
Carol O'Connell, geboren 1947, lebt in New York. Sie ist die Autorin mehrerer Bestseller und schuf mit Kathleen Mallory eine der originellsten und bestechendsten Detektivfiguren in der Kriminalliteratur. Nach ihrem Kunststudium stellte Carol O'Connell jahrelang surrealistische Gemälde in Cafés aus und finanzierte ihren Unterhalt mit Gelegenheitsjobs, bevor sie sich 1995 mit ihrem Debütroman "Ein Ort zum Sterben" in die Spitzenriege der Krimiautorinnen schrieb.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 512
Erscheinungsdatum 08.10.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-71642-5
Verlag btb
Maße (L/B/H) 18,7/12,1/3,8 cm
Gewicht 412 g
Abbildungen 1 schwarzweisse Abbildungen
Übersetzer Judith Schwaab
Verkaufsrang 88009
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

R. Braun, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Ich muss gestehen das dies das erste Buch der Autorin ist, welches ich gelesen habe. Mir fehlte die Spannung und als „Thriller“ viel zu langatmig geschrieben.

mal wieder eine Mallory...

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Fans dieser Serie werden nicht umhin kommen, hier zu zuschlagen, allen anderen Lesern sei gesagt, dass die Romane über diese besondere Ermittlerin bereits seit 1994 erscheinen und eine treue Fangemeinde haben, aber besser chronologisch konsumiert werden sollten, (bedauerlicherweise aber teilweise nicht mehr lieferbar sind!) Obwohl Carol O`Connell in diesem Roman durchaus Rückblicke einflicht, ist daher die Handlung und auch die Schreibweise der US-Autorin eventuell nicht jedermanns Ding.Trotzdem ist O`Connell`s superpenible und computertechnisch versierte Kriminalistin des NYPD für mich eine der interessantesten Figuren auf dem US-Krimimarkt.Eine fast soziopathisch angehauchte junge Frau mit traumatischer Vergangenheit, über deren Wurzeln und tatsächliche Empathiefähigkeit man nicht viel erfährt, aber als Leser mehr weiß als ihre Kollegen... "Blind sight" zeigt wieder, wie schnell Mallory es schafft, Andeutungen, verschwiegene Tatsachen,Falschaussagen,"Maulwürfe" und anderes aus Polizei-,Kirchen und Staatsanwaltskreisen für sich und ihre unkonventionellen Nachforschungen zu nutzen, denn sie will ein entführtes Kind retten. Dass der Bürgermeister in dieser Story sein eigenes Süppchen kocht, macht ihr die Sache nicht leichter... Übrigens: Wer den Prolog nicht versteht, sollte ihn einfach abhaken - er klärt sich später :-) Die besten Bände der Mallory-Reihe sind für mich : "Tödliche Kritiken","Der steinerne Engel","Fauler Zauber" und "Kreidemädchen" - und ganz ehrlich, einen Tick surreal sind sie immer, gelesen hab ich sie trotzdem mehrmals!

Kundenbewertungen

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New York ist Schauplatz des Thrillers im NYPD
von Detlef Knut am 22.11.2019

Einen psychologischen Thriller und Polizeiroman zugleich können die Leser erwarten. New York ist der Schauplatz, in welchem Kathy Mallory zusammen mit ihrem Partner Riker ermittelt. Im Haus des Bürgermeisters werden mehrere Leichen gefunden. Dies soll jedoch vertuscht werden. Die Polizei und die CSU brkommt keinen Zugriff für... Einen psychologischen Thriller und Polizeiroman zugleich können die Leser erwarten. New York ist der Schauplatz, in welchem Kathy Mallory zusammen mit ihrem Partner Riker ermittelt. Im Haus des Bürgermeisters werden mehrere Leichen gefunden. Dies soll jedoch vertuscht werden. Die Polizei und die CSU brkommt keinen Zugriff für Ermittlungen. Parallel dazu erfährt der Leser die Sichtweise eines kleinen, blinden Jungen, der gefangen gehalten wird. Er ist entführt worden und beginnt gerade ein Verhältnis zu seinem Bewacher aufzubauen. Der Leser erfährt nicht, ob der Bewacher auch der Entführer ist. Aber Mallory erfährt von dem Verschwinden einer Nonne und ihres kleinen Neffen. Da sich die Vermisstenabteilung offenbar nicht der Sache annimmt, wird sie gebeten, die beiden zu suchen. Doch die Nonne findet sie schnell bei den Leichen, ebenfalls tot. Diese Tote passt aber nicht in das Schema der anderen Toten. Mallory hat einen handfesten Zusammenhang bei der Fälle. Der Schreibstil der Autorin ist eine Besonderheit in diesem Genre. Die Geschichte wird meistens als Erzählung dargeboten, denn in Dialogen präsentiert. Selbst innerhalb von wörtlicher Rede werden Rückblenden und Szenen wieder als Erzählung dargestellt. Ein Wortgefecht mit spritzigen oder gar humorigen Dialogen wird der Leser nicht erwarten können . Das liegt aber auch – und damit komme ich zum zweiten großen Pluspunkt – an der Figur der Protagonistin Mallory. Sie ist eine ganz besondere Figur und Ermittlerin. Sie ist introvertiert, rechthaberisch und kaum steuerbar von ihren Vorgesetzten. Lediglich Riker hat sich mit ihr arrangiert. Er ist derjenige im Roman, durch den wir Mallory kennenlernen. Seine Gedanken und sein Verhalten gegenüber seiner Partnerin lassen den Leser erkennen, was Mallory für ein Mensch ist. Das zeigt sich in Sätzen wie: „Er sagte nichts. Er war daran gewöhnt, dass seine Partnerin Puzzlestücke manchmal gewaltsam einfügte, weil ihr das Bild, das dabei herauskam, in den Kram passte.“ Weil er Mallory den Dienstwagen fahren lässt, für die die Straße nur eine Rennstrecke ist und er sich grundsätzlich am Amaturenbrett abstützen muss, wird er von den Kollegen gefragt, warum er in ihrem Selbstmord-Dienstwagen-Kommando nicht das Lenkrad in die Hand nimmt. Er antwortet lediglich mit einem Schulterzucken. Mallory hat eine besondere Gabe, Wahrheit und Lüge bei ihren Gesprächspartnern zu unterscheiden. Sie selbst sieht sich als die beste Lügnerin und setzt diese Methode ganz bewusst ein, um Ihre Gesprächspartner in eine Falle zu locken. Sie wird nie akzeptieren, dass ein verdächtiger Gesprächspartner besser lügt als sie. Sie ist davon überzeugt, dass das unmöglich ist. Und Mallory ist paranoid. Natürlich spielt ihre Herkunft eine besondere Rolle dabei. Als sie sich den Rat eines psychologischen Beraters holt, um ihren Verdächtigen analysieren zu lassen, kommt sie zu dem Schluss, dass sich ihr Berater mit dem Verdächtigen gemeinsam gegen sie verschworen hat. Dabei wollte der Berater ihr nur klarmachen, wie der Verdächtige tickt. Die in New York lebende Autorin hat mit Kathy Mallory eine der originellsten Ermittlerfiguren geschaffen, die das Genre bieten kann. Bereits 1995 hat sie sich mit ihrem Debütroman zum Sterben in die Bestsellerautorenriege hinein katapultiert. Ein Kritikpunkt habe ich allerdings bezüglich der Übersetzung. Gendersprache hin oder her, aber das Vermengen weiblicher Pronomen mit englischen Begriffen ist ein Unding. Warum wird statt „die Detective“ nicht „die Ermittlerin“ gesagt?