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Die Bedrohung

Thriller

Unsere Welt, einige Jahre weiter. In den westlichen Gesellschaften hat es eine Rückbesinnung auf das Analoge gegeben, alles Digitale wird als Bedrohung empfunden. Green Valley, eine in sich geschlossene Kleinstadt und gleichzeitig Versuchsfeld der IT-Firma Zeroth, ist eine Ausnahme. Die Bewohner leben in einer perfektionierten virtuellen Realität. Doch dahinter verbirgt sich ein schreckliches Geheimnis ...
Portrait
Louis Greenberg, geboren in Johannesburg, studierte Englisch und Geschichte. Seine Abschlussarbeit schrieb er über Sex und Familie im modernen Vampirroman und begann eine Karriere als Autor. Neben Short Stories und Gedichten verfasste er mehrere Romane. Als Teil des Bestseller-Autorenduos S. L. Grey setzt er seine Vorliebe für zeitgemäße Horrorstoffe um. Greenberg lebt in England.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 384 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 12.11.2018
Sprache Deutsch, Englisch
EAN 9783641224066
Verlag Random House ebook
Originaltitel Green Valley
Dateigröße 1724 KB
Übersetzer Frank Dabrock
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Buchhändler-Empfehlungen

Marlene Schurt, Thalia-Buchhandlung Chemnitz-Röhrsdorf

Die Welt ist offline. Nach der Wende wurde die komplette Welt vom Netz genommen, die Menschen haben die IT-Firmen aus den Städten gejagt. Nur Zeroth, letzte IT-Firma, lebt mit allen Anhängern in einer illusionierten Traumwelt. Sind sie wirklich so friedfertig wie sie vorgeben?

Digital oder Real? Interessantes Gedankenspiel rund um die Digitalisierung des Menschen

Alina Borzenkova, Thalia-Buchhandlung Trier

Was würdest du wählen? Eine perfekte Welt im geschlossenen Kreis oder das Gegenteil - reale fühlen, sehen, wahrnehmen? In diesem Roman kann man sich auf genau so eine Überlegung und ihre Folgen einlassen und miterleben. Die Handlung zieht sich zwar ein wenig, ist aber durchdacht und für Fans der Thematik, sowie des Films "Surrogates - mein zweites Ich" bestens geeignet.

Kundenbewertungen

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Ein interessanter Blick in eine mögliche Zukunft
von Silke Schröder aus Hannover am 24.01.2019
Bewertet: Einband: Paperback

Mit angezogener Handbremse beginnt Louis Greenberg seinen Zukunftsthriller “Die Bedrohung” – erst ganz behutsam nimmt seine Vision einer neo-analogen Welt Formen an. Doch einmal in Fahrt gekommen, entwickelt sich “Die Bedrohung” zu einem fesselnden Thriller, der immer wieder zu überraschen weiß und uns eine ziemlich makabre Zuku... Mit angezogener Handbremse beginnt Louis Greenberg seinen Zukunftsthriller “Die Bedrohung” – erst ganz behutsam nimmt seine Vision einer neo-analogen Welt Formen an. Doch einmal in Fahrt gekommen, entwickelt sich “Die Bedrohung” zu einem fesselnden Thriller, der immer wieder zu überraschen weiß und uns eine ziemlich makabre Zukunft vor Augen führt. Im Mittelpunkt steht Lucy Sterling, die bei der analogen Polizei spezielle Aufgaben übernimmt. Mit ihr erfahren wir Stück für Stück, was sich im vermeintlichen IT-Paradies Green Valley wirklich abspielt. So ist “Die Bedrohung” ein spannender und interessanter Blick in eine mögliche Zukunft, die so hoffentlich niemals kommen wird...

Leider hat mir etwas die Spannung gefehlt
von Bücherwelten am 18.01.2019
Bewertet: Einband: Paperback

Das Buch hat ein tolles Cover, wodurch ich überhaupt erst darauf aufmerksam geworden bin. Durch das grüne Auge besteht auch ein Zusammenhang mit dem Inhalt des Buches. Die Geschichte beginnt mit einem Telefonat zwischen der Hauptprotagonistin Lucie und ihrem Ex-Freund David. Lucie lebt in der westlichen Welt, während David in... Das Buch hat ein tolles Cover, wodurch ich überhaupt erst darauf aufmerksam geworden bin. Durch das grüne Auge besteht auch ein Zusammenhang mit dem Inhalt des Buches. Die Geschichte beginnt mit einem Telefonat zwischen der Hauptprotagonistin Lucie und ihrem Ex-Freund David. Lucie lebt in der westlichen Welt, während David in Green Valley wohnt. Gemeinsam haben sie eine 9-Jährige Tochter namens Kira, was Lucie aber jedem verheimlicht hat, denn sie haben sich bei ihrer Trennung darauf geeinigt, dass er alleine für Kira sorgt. Nun ist Kira verschwunden und David bittet Lucie um Hilfe um ihre gemeinsame Tochter zu finden. Lucie arbeitet als Analytikerin bei der Polizei und hat somit Verbindungen, die ihr bei der Suche nach dem verschwundenen Mädchen zu Gute kommen. Sie geht für einen Tag als Besucherin nach Green Valley um Informationen zu sammeln. Dort muss sie feststellen, wie sehr David sich verändert hat. Er ist völlig abhängig von der virtuellen Welt in Green Valley. Green Valley ist eine Stadt, die komplett für digitale Überwachung steht, sie ist durch eine Mauer vom Rest der Welt abgeschottet. Hier gibt es Missbrauch von Persönlichkeitsrechten, kriminelle Machenschaften und Verschwörung. Dieser Ort ist der totale Überwachungsstaat in dem die Menschen all ihre virtuellen Fantasien ausleben können, ihnen aber trotzdem jede Art von Persönlichkeit und Freiheit genommen wird, was die meisten nicht einmal zu merken scheinen, da sie vollkommen kontrolliert werden. Selbst ihre Gefühle und Hormone werden durch einen transplantierten Chip, "das I", kontrolliert. Der Klappentext des Buches hat mich direkt sehr angesprochen, weswegen ich mich entschieden habe es zu lesen. Das es erst mal nur hauptsächlich darum geht, den Fall des verschwundenen Mädchens aufzuklären, war daraus nicht ersichtlich, was ich aber in Ordnung fand. Am Anfang des Buches muss man erst mal sehr viele Informationen verarbeiten, was einerseits den Lesefluss etwas beeinträchtigt, andererseits aber auch sehr interessant und wichtig für den restlichen Verlauf des Buches ist. Die Idee des absoluten Kontrollstaates, der seinen Einwohnern durch moderne Technik die heile Welt vorspielt und sie bis aufs Letzte kontrolliert finde ich sehr interessant und wurde hier auch gut umgesetzt. Die Einwohner können kaum noch zwischen Realität und Fiktion unterscheiden, denn sie geben sich ganz der virtuellen Welt hin während sie immer mehr verblöden.  Den Schreibstil des Autors fand ich gut, er hat es geschafft, eine virtuelle Fantasiewelt in einfachen Worten und mir vielen Details so zu erklären, dass man sich alles gut vorstellen konnte. Das Buch ist in übersichtliche Kapitel gegliedert, wobei das meiste in der ersten Person aus Sicht von Lucie erzählt wird, wenige andere Kapitel werden von jemandem erzählt, der alles über die Kinder aus Green Valley weiß.  Fazit Für mich hat sich das Buch in drei Teile aufgeteilt. Am Anfang gab es sehr viele Informationen aus der virtuellen, neuen Wirklichkeit, die man erst mal abspeichern und verstehen musste. Dann kam eine Zeit, in der es ein bisschen langweilig wurde und es sich etwas zog, aber danach wurde es dann noch mal richtig gut. Ich fand es nicht wirklich spannend, aber sehr gut geschrieben und vor allem sehr fantasievoll. Wer weiß, irgendwann ist so etwas ähnliches wie Green Valley (vielleicht nicht ganz so extrem) tatsächlich mal vorstellbar. Von mir gibt's eine Leseempfehlung für alle, die gerne futuristische Thriller und Krimis lesen und die bei einem Buch Geduld haben können, denn die braucht man zwischendurch leider.

Interessanter Stoff, nichts rausgeholt
von einer Kundin/einem Kunden aus Maria Enzersdorf am 11.01.2019
Bewertet: Einband: Paperback

Anfangs wirkt das Szenario von dem hier ausgegangen wird, ganz interessant. Was daraus gemacht wurde ist NICHTS. Keinerlei Rafinesse im Aufbau, Struktur und Art der Erzählung. Langweilig und platt.