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Neujahr

Roman

Juli Zeh

(73)
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Beschreibung

Ein Familienurlaub auf Lanzarote, der zum Albtraum wird...

Lanzarote, am Neujahrsmorgen: Henning sitzt auf dem Fahrrad und will den Steilaufstieg nach Femés bezwingen. Seine Ausrüstung ist miserabel, das Rad zu schwer, Proviant nicht vorhanden. Während er gegen Wind und Steigung kämpft, lässt er seine Lebenssituation Revue passsieren. Eigentlich ist alles in bester Ordnung. Er hat zwei gesunde Kinder und einen passablen Job. Mit seiner Frau Theresa praktiziert er ein modernes, aufgeklärtes Familienmodell, bei dem sich die Eheleute in gleichem Maße um die Familie kümmern. Aber Henning geht es schlecht. Er lebt in einem Zustand permanenter Überforderung. Familienernährer, Ehemann, Vater - in keiner Rolle findet er sich wieder. Seit Geburt seiner Tochter leidet er unter Angstzuständen und Panikattacken, die ihn regelmäßig heimsuchen wie ein Dämon. Als Henning schließlich völlig erschöpft den Pass erreicht, trifft ihn die Erkenntnis wie ein Schlag: Er war als Kind schon einmal hier in Femés. Damals hatte sich etwas Schreckliches zugetragen - etwas so Schreckliches, dass er es bis heute verdrängt hat, weggesperrt irgendwo in den Tiefen seines Wesens. Jetzt aber stürzen die Erinnerungen auf ihn ein, und er begreift: Was seinerzeit geschah, verfolgt ihn bis heute.

»Mit leichter Feder kombiniert Juli Zeh eine kluge Meditation über moderne Männerrollen mit einem düsteren Buch über ein Kindheitstrauma zum Psychothriller.«

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 192 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 10.09.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783641221232
Verlag Random House ebook
Dateigröße 652 KB
Verkaufsrang 494

Buchhändler-Empfehlungen

Simone Mkirech, Thalia-Buchhandlung Magdeburg

Henning versucht,im Familienalltag allen Ansprüchen zu genügen,doch zunehmende Panikattacken überfordern ihn.Im Lanzarote Urlaub wird er von Erinnerungen heimgesucht.Kann er seinen Wahrnehmungen trauen?Dramatische Reise in die Vergangenheit,die mich ausgerechnet an Neujahr packte

Was für eine Wendung auf der Zielgeraden!

I. D., Thalia-Buchhandlung Mayersche Buchhandlung Essen

Urlaub auf Lanzarote. Nach einer Woche auf der Insel macht Familienvater Henning etwas für sich. An Neujahr steigt er auf das gemietete Fahrrad und erklimt einen nahegelegenen Berg. Während der Fahrt begleiten wir als Leser Henning durch Grübeleien und Erinnerungen durch seinen Kopf. Henning ist auf den ersten Blick ein stinknormaler Familienvater, der mit seiner Familie übers Jahresende in den Urlaub gefahren ist. Er resümiert über die üblichen Probleme mit seiner Frau Theresa, die glaubt, auf ihr laste zu viel Familie, zu viel Haushalt, zu oft die Kinder. Henning hat das Gefühl sich mehr bemühen zu müssen. Für seine Schwester Luna, die dann und wann mal auftaucht und ansonsten ziellos durch die Weltgeschichte kreuzt, muss er sich bei Theresa häufig entschuldigen. Wir erfahren, dass er unter Panikattacken leidet, für die Ärzte bisher keinen Grund gefunden haben. Immer wieder werden wir zusammen mit Henning aus seinen Gedanken gerissen. In seinem untrainierten Zustand fangen seine Beine schnell an zu schmerzen und er stellt fest, dass er leidlich schlecht vorbereitet ist – nicht mal Wasser hat er mitgenommen. Aber er kämpft weiter. Auf der Bergspitze angekommen, trifft er auf ein weißes Haus und bricht vor Erschöpfung zusammen. Dehydriert und sonnenverbrannt wird er von der Besitzerin des Hauses eingelassen, die ihm ein Essen zu kochen und zu trinken zu geben. Während er sich erholt, regt sich ein längst vergessener Teil aus Hennings Erinnerung an die Oberfläche und offenbart ein lange verschüttetes Geheimnis... Ich kann gar nicht mehr zu diesem Buch sagen, ohne dem ganzen die Spannung zu nehmen. Anfangs dachte ich: Okay, jetzt lese ich davon wie ein Typ über 200 Seiten lang Fahrrad fährt und über sein Leben jammert... Aber es ist wirklich so viel mehr! Absolut lesenswert, finde ich!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
73 Bewertungen
Übersicht
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3
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Packend und berührend
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 04.11.2020

Henning hat einen Job, eine Frau, zwei Kinder. Und Panikattacken. ES (wie er die Anfälle nennt) überfällt ihn zu jeder Tages- und Nachtzeit, er hat gelernt, damit zu leben. Obwohl er nicht versteht, woher das kommt. Bis zu einem Familienurlaub in Lanzarote. Um dem Frust und ES zu entkommen, unternimmt Henning eine Radtour, die ... Henning hat einen Job, eine Frau, zwei Kinder. Und Panikattacken. ES (wie er die Anfälle nennt) überfällt ihn zu jeder Tages- und Nachtzeit, er hat gelernt, damit zu leben. Obwohl er nicht versteht, woher das kommt. Bis zu einem Familienurlaub in Lanzarote. Um dem Frust und ES zu entkommen, unternimmt Henning eine Radtour, die ihn zu einem abgelegenen Haus führt, das ihm irgendwie bekannt vorkommt. Was dann kommt, ist eine völlig unerwartete Wendung. Eine Geschichte in der Geschichte, die ebenso tragisch wie packend ist und den Ursprung der Panikattacken mehr als erklärt. Ich konnte nicht aufhören zu lesen, obwohl ich ständig Gänsehaut hatte. Lange hat mich ein Buch nicht mehr so gefesselt.

Die Geister der Vergangenheit...
von pagesofmarie am 13.04.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Inhalt: Henning fühlt sich seiner Rolle als Familienvater nicht gewachsen. Er kämpft mit Selbstzweifeln und Panikattacken. Ein Urlaub über Silvester soll eine kleine Auszeit schaffen, bis er am Neujahrsmorgen in ein kleines Dorf radelt und feststellt: Hier war er schon mal. Damals, als Kind. Aber es muss etwas so Schreckliches g... Inhalt: Henning fühlt sich seiner Rolle als Familienvater nicht gewachsen. Er kämpft mit Selbstzweifeln und Panikattacken. Ein Urlaub über Silvester soll eine kleine Auszeit schaffen, bis er am Neujahrsmorgen in ein kleines Dorf radelt und feststellt: Hier war er schon mal. Damals, als Kind. Aber es muss etwas so Schreckliches geschehen sein, dass er diese Tage komplett aus seinem Gedächtnis gestrichen hat. Henning fällt in einen Strudel aus Erinnerungen, Traumata und verschütteten Gefühlen und langsam findet er heraus, was damals geschehen hat... "Neujahr" habe ich an nur einem Tag verschlungen. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen, obwohl das Thema an sich eher schwer und drückend war, aber der Schreibstil hat mich nicht losgelassen. Er war so eindringlich, irgendwie nüchtern , aber deshalb nicht gefühllos oder flach. Die Autorin beschreibt behutsam Hennings Reise in seine Kindheit, um sein Trauma zu ergründen. Mich hat das sehr beeindruckt, wie subtil sie Hinweise gestreut hat, die erst später wieder wichtig wurden und wie sich am Ende alles wie bei einem Puzzle zusammenfügt. Spannend, ohne ein Krimi zu sein, literarisch, ohne hochtrabend zu sein, psychologisch, glaubhaft und erschütternd und meiner Meinung nach definitiv nicht genug bekannt! Ein großartiges Buch, das bestimmt nicht mein letztes von Juli Zeh sein wird!

Mitreißend
von einer Kundin/einem Kunden aus Aistersheim am 09.04.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ein lesenswürdiger Roman, mit einem schönen Spannungsbogen von Anfang bis Ende. Mitreißend und fesselnd, und eine berührende Geschichte. Ich für meinen Teil finde nur Erzählungen die Erwachsene schreiben, aber aus (Klein-)Kinderaugen erzählen nicht so ideal, da man doch nie wirklich in Kinderköpfe eintauchen kann. Viel Freude b... Ein lesenswürdiger Roman, mit einem schönen Spannungsbogen von Anfang bis Ende. Mitreißend und fesselnd, und eine berührende Geschichte. Ich für meinen Teil finde nur Erzählungen die Erwachsene schreiben, aber aus (Klein-)Kinderaugen erzählen nicht so ideal, da man doch nie wirklich in Kinderköpfe eintauchen kann. Viel Freude beim Lesen!


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