Tödliche Sonate

Ein Fall für Commissario Di Bernardo - Kriminalroman

Rom Krimi Band 1

Natasha Korsakova

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Beschreibung


Wer tötete die Grande Dame der klassischen Musik?

Ein skandalöser Fall erschüttert Rom: Die mächtige und in den Kreisen der klassischen Musik gefürchtete Musikagentin Cornelia Giordano wurde brutal ermordet. Commissario Di Bernardo, erst kürzlich aus Calabrien nach Rom versetzt, muss sich in die Welt der Musikagenten, Opernhäuser und musikalischen Wunderkinder begeben und ermitteln. Es scheint, als sei die Giordano alles andere als beliebt gewesen. Und was hat die „Messias“, Antonio Stradivaris legendäre Violine, mit dem Fall zu tun?

»Ein Krimi, der Lust auf Klassik macht – und auf einen zweiten Fall«

Natasha Korsakova, russisch-griechischer Abstammung, ist eine international konzertierende Violinsolistin. Sie war „Künstlerin des Jahres“ in Chile und Italien. Natasha Korsakova kam mit 19 Jahren nach Deutschland und hat sich sofort in die deutsche Sprache verliebt, die sie heute fließend beherrscht. Natasha Korsakova lebt im Süden der Schweiz. Immer wieder ist sie auch in Rom, dem Schauplatz ihrer Kriminalromane.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 448
Erscheinungsdatum 08.10.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-42267-4
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 20,5/13,7/4,5 cm
Gewicht 572 g

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Rom heute - eine tote Musikagentin und ein Haufen verdächtiger Musiker - Cremona 1716 - Stradivari ist auf dem Höhepunkt seiner Geigenbaukunst - Gekonnt verknüpft die Autorin Musikgeschichte mit einem brisanten Mordfall in der klassischen Musikszene. Und eines ist sicher: für das "richtige" Instrument, gehen die Künstler über Leichen. Ein spannender RomKrimi, nicht nur für Musik- und Italienfans.

Kundenbewertungen

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Kriminalroman mit ganz viel italienischem Flair
von MoMe am 09.07.2021

„Tödliche Sonate“ ist der Start einer Reihe um den Commissario Di Bernardo und besonders das Cover stach mir ins Auge. Ich mochte die Farbgestaltung, aber auch, dass im Hintergrund die Stadt Rom erkennbar war und dass das Kernelement des Krimis, die Violine, mit abgebildet wurde. So war die Komposition des Titelbildes stimmig zu... „Tödliche Sonate“ ist der Start einer Reihe um den Commissario Di Bernardo und besonders das Cover stach mir ins Auge. Ich mochte die Farbgestaltung, aber auch, dass im Hintergrund die Stadt Rom erkennbar war und dass das Kernelement des Krimis, die Violine, mit abgebildet wurde. So war die Komposition des Titelbildes stimmig zum Buch. Dieser Kriminalroman beherbergte zwei Zeitebenen und zwei Erzählperspektiven. So gab es zwei Handlungsstränge, die kontinuierlich im Jahr 2017 spielten und einen Handlungsstrang, der mehrere Jahrhunderte umspann. Diese Kombination betrachtete ich sehr interessiert, wobei mir lange nicht klar wurde, weshalb ich in der Vergangenheit mehreren historischen Persönlichkeiten folgen durfte. Erst später wurde mir klar, dass es eher weniger die Menschen ging, denen ich folgte, sondern sich mehr dahinter verbarg. Spannend gewählt empfand ich die Erzählperspektiven. Während ich dem Commissario Di Bernardo und den Personen aus der Vergangenheit mithilfe des personalen Erzählers folgte, durfte ich die Gedanken- und Gefühlswelt des Mörders aus dessen Sicht in der Ich-Perspektive erleben. Dies schuf noch einmal eine ganz andere Beziehungsebene, weil ich viel dichter am Täter dran war. Richtig genutzt hatte es mir aber auch nichts, denn bei aller Spekulation, wer er oder sie denn sein könnte, entglitt mir die Festlegung auf eine Person immer wieder wie ein nasser Fisch. Der Start ins Buch fiel mir leicht und er hatte auch gleich ein tolles Spannungsniveau. Allerdings fiel es dann ab, was für mein Empfinden wohl mit den Nebenschauplätzen zusammenhing. Der Hauptstrang in der Gegenwart war der Mord an der Musikagentin Cornelia Giordano, aber ich begleitete nicht ausschließlich die Ermittlungsarbeiten. Stattdessen nahm ich an Di Bernardos privaten Leben teil. Das mochte ich am Anfang nicht so besonders, weil es mich zu sehr vom Mordfall ablenkte. Später muss ich jedoch sagen, gefiel mir das ganz gut, weil es den Commissario menschlicher wirken ließ. Besonders angenehm empfand ich, dass er nicht zu jenen Ermittlern gehörte, die vor den Scherben ihres Lebens stehen, sich davon runterziehen lassen und den Alkohol lieben. Di Bernardos Leidenschaft war das Essen und dies begleitete uns ständig. Viele leckere italienische Gerichte fanden ihren Einzug in die Geschichte, welche der Commissario mit großer Begeisterung aß. Genau wie die Speisen fand auch der grauenhafte römische Verkehr rege Erwähnung in der Geschichte. Zudem sorgte auch eine große, am Beginn vorgestellte Vielzahl an Figuren dafür, dass die Spannung wieder abflachte. Es war schon ein bisschen verwirrend, dazu kamen die ganzen Gebäude- und Straßennamen, die mich ein bisschen ratlos durch die Geschichte taumeln ließen. Hier hätte vielleicht eine Karte von Rom geholfen, damit ich die Bewegungsmuster des Commissarios besser hätte nachvollziehen können. Erst im Verlauf der Handlungen ergaben all diese Schilderungen ein tolles Ambiente und ich konnte Rom als Stadt erleben. Im starken Kontrast stand dazu die Einführung in die Musikszene mit all ihren Licht- und Schattenseiten. Hier ging die Autorin sehr behutsam vor, sodass ich auch als Laie gut mitkam. Erleichtert wurde mir das auch von Di Bernardo, der genauso viel Verständnis von der Materie hatte wie ich. Die Geschichte von Antonio Stradivari und seinen Violinen gefiel mir sehr gut. Lange kam ich nicht dahinter, wie das Ganze mit dem Mord zusammenhängen könnte. Aber völlig unabhängig davon faszinierten mich die Einzelheiten, auch wenn manches ins Reich der Fiktion gehörte. Die Jagd nach dem Mörder war ein stetiges Auf- und ab. Die Ermittlungen drehten sich öfter mal im Kreis, hier hätte ich gern mehr Details zur Ermittlungsarbeit gehabt. Oft schickte der Commissario irgendeinen aus seinem Team zur Befragung los, das Ergebnis wurde mir dann aber nur sehr knapp oder gar nicht erst berichtet. Das fand ich ein bisschen schade. Während mir Di Bernardo trotz der Einblicke in sein privates Leben anfänglich zu wenig greifbar war, schloss ich seinen Sohn Alberto dafür sofort ins Herz. Dieser hatte als Nebenfigur gar nichts mit dem Mordfall zu tun, brachte aber durch seinen wachen Geist Dynamik in die Geschichte und sorgte wiederum dafür, dass ich seinem Vater näherkam. Im letzten Drittel von „Tödliche Sonate“ begannen sich die Ereignisse zu überschlagen und die Spannung zog richtig an. Ich war völlig gespannt, wer nun der wahre Mörder sei und wie alles miteinander zusammenhängen würde. Die Auflösung war zwar an sich genial, aber auch banal. Der Wow-Effekt fehlte mir hier und so manches Verhalten einiger Figuren zum Schluss waren mir nicht stimmig genug. Es blieben leider noch ein paar Fragen offen. Sie hatten allerdings größtenteils nichts mit dem Fall zu tun, sodass ich auf die Auflösung im nächsten Buch hoffe. Fazit: Ein Krimi mit Unterhaltungswert, verpackt mit reichlich italienischem Flair, dazu eine spannende Reise mit Antonio Stradivaris Geigen von ihrer Entstehung bis in die Neuzeit hinein.

Tödliche Klänge und blutige Morde
von einer Kundin/einem Kunden am 06.05.2021

Für jeden der Geige spielt oder sich für Musik interessiert kann ich dieses Buch absolut empfehlen! Immer wieder baut die Autorin Rückblicke in die Vergangenheit ein und zeigt somit die Entstehung und Entwicklung der berühmten Stradivari-Geigen. Dadurch, dass dies alles in eine Geschichte eingebettet ist, bleibt es trotzdem su... Für jeden der Geige spielt oder sich für Musik interessiert kann ich dieses Buch absolut empfehlen! Immer wieder baut die Autorin Rückblicke in die Vergangenheit ein und zeigt somit die Entstehung und Entwicklung der berühmten Stradivari-Geigen. Dadurch, dass dies alles in eine Geschichte eingebettet ist, bleibt es trotzdem super leserlich und auch spannend. Aber auch für total unmusikalische Menschen ist dies ein schöner Krimi. Es ist eine gute Geschichte für zwischendurch, welche einen zwar nicht absolut von den Socken haut, aber trotzdem spannend und unterhaltsam ist. Auch die Charaktere fand ich gut gewählt. Man ist teilweise selbst im Zwiespalt, ob man diese mag oder nicht, was aber auch sehr in die Geschichte passt, da auch der Commisario nicht weiß, wem er trauen kann. Ich empfehle dieses Buch allen Musikliebhabern und allen Krimi-Fans, die nach einer guten Unterhaltung suchen.

Musik, Mord und ein sympathischer Commissario
von Nela | read.eat.live. am 28.11.2020

"Tödliche Sonate" ist wahrlich ein gelungenes Debüt, ein grossartiger Reihenauftakt und ein richtiger Geheimtipp. Di Bernardo ist ein toller Commissario mit einer sympathischen Persönlichkeit. Er ist kein Einzelkämpfer, sondern lässt Raum für seine Teamkollegen, was mir richtig gut gefallen hat. Auch der Fall an und für sich i... "Tödliche Sonate" ist wahrlich ein gelungenes Debüt, ein grossartiger Reihenauftakt und ein richtiger Geheimtipp. Di Bernardo ist ein toller Commissario mit einer sympathischen Persönlichkeit. Er ist kein Einzelkämpfer, sondern lässt Raum für seine Teamkollegen, was mir richtig gut gefallen hat. Auch der Fall an und für sich ist geschickt konstruiert und spielt auf verschiedenen Zeitebenen und unterschiedlichen Perspektiven. Als Leser*in weiss man manchmal mehr als das Ermittlungsteam, was das ganze Buch spannend und unterhaltsam macht. Wobei es für mich gerne noch ein bisschen mehr hätte sein dürfen. Vor allem das Grande Finale war mir zu leise. Allerdings ist dies Meckern auf hohem Niveau und so gibt es von mir ganz klar eine Leseempfehlung für Commissario Di Bernardo’s ersten Fall. Das macht Lust auf mehr.


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