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Mauerpost


30 Jahre Mauerfall

Berlin, 1988: Julia ist fünfzehn Jahre alt und lebt im Osten der Stadt, direkt an der Mauer. Ihre Nachbarin „Oma Ursel“ vermittelt ihr eine Brieffreundschaft mit der dreizehnjährigen Ines aus Westberlin, Ursels Enkelin. Doch die Brieffreundschaft muss streng geheim bleiben: Julias Vater duldet keine Westkontakte und Ines‘ Mutter will nichts mehr zu tun haben mit dem Staat, aus dem sie einst floh. Brief für Brief kommen Ines und Julia einem großen Familiengeheimnis auf die Spur …

Portrait
Maike Dugaro (geboren 1977) ist Journalistin, Dozentin und Biographin. Sie war lange als Redakteurin bei GEO.de beschäftigt und schreibt heute freiberuflich Reisetexte und Biographien. Sie unterrichtet Journalismus an der Akademie für Publizistik in Hamburg.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 336
Altersempfehlung 13 - 99
Erscheinungsdatum 11.02.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-570-31253-7
Verlag Cbt
Maße (L/B/H) 18,8/12,2/3,2 cm
Gewicht 320 g
Abbildungen schwarzweisse Abbildungen
Verkaufsrang 37667
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

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Übersicht
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Eine fast unmögliche Geschichte einer unentdeckten Brieffreundschaft zwischen Ost und West
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankfurt am Main am 26.10.2019

Die Geschichte ist für größere Kinder schön geschrieben. Etwas Hintergrundwissen sollten die haben, denn sonst ist es nur eine Geschichte ohne echten Lebensbezug. Die Schrifstellerinnen haben versucht alle möglichen Themen im Buch aufzunehmen, was an mancher Stelle etwas viel war. Grundsätzlich ist es kurzweilig zu lesen u... Die Geschichte ist für größere Kinder schön geschrieben. Etwas Hintergrundwissen sollten die haben, denn sonst ist es nur eine Geschichte ohne echten Lebensbezug. Die Schrifstellerinnen haben versucht alle möglichen Themen im Buch aufzunehmen, was an mancher Stelle etwas viel war. Grundsätzlich ist es kurzweilig zu lesen und kann zu Gesprächen mit Jugendlichen zum Thema deutsch deutsche Geschichte dienen .

Erschütternd!
von Wuschel aus Nußloch am 13.05.2019

Beschreibung: Die 15 Jahre alte Julia lebt 1988 im Osten von Berlin, direkt an der Mauer. Durch ihre Nachbarin „Oma Ursel“ entwickelt sie eine innige Brieffreundschaft mit deren 13 jährigen Enkelin Ines, welche im Westen von Berlin lebt. Weder Julias Vater, noch Ines Mutter dulden diese Freundschaft, weshalb beide alles dafür... Beschreibung: Die 15 Jahre alte Julia lebt 1988 im Osten von Berlin, direkt an der Mauer. Durch ihre Nachbarin „Oma Ursel“ entwickelt sie eine innige Brieffreundschaft mit deren 13 jährigen Enkelin Ines, welche im Westen von Berlin lebt. Weder Julias Vater, noch Ines Mutter dulden diese Freundschaft, weshalb beide alles dafür tun, dass diese geheim bleibt, denn neben den üblichen Alltagsproblemen von Jugendlichen, kommen die beiden Mädchen einem Geheimnis auf die Spur. Dem Grund, weshalb Ines Mutter nichts mehr mit dem Staat zu tun haben möchte, aus dem sie einst floh – und noch viel mehr. Meinung: Das Buch ist komplett in Briefform verfasst. Einerseits käme dies vermutlich glaubwürdiger rüber, wenn man mehr auf die direkte Rede verzichtet hätte – denn wer kann sich schon etliche Dialoge im Detail merken?! Auf der anderen Seite, durfte ich bei Jugendbüchern in Tagebuch- oder Briefform feststellen, dass dies häufiger vor kommt. Schließlich ist so das Lesen und Aufnehmen des Geschehenen für den jugendlichen Leser einfacher, weswegen ich gar nicht meckern möchte – es jedoch auch nicht unerwähnt lassen möchte. Die Briefe zwischen den beiden Mädchen fand ich meist recht unterhaltsam, doch aufgrund der Hintergründe machte sich gelegentlich auch ein beklemmendes Gefühl breit. Wer all dies nicht mit erlebt hat, kann es nur schwer nachvollziehen wie es damals war, aber mir geht es trotz allem immer wieder unter die Haut. Heute finde ich es schon extrem schwer, wenn man seine Meinung – egal wie diese ausfällt – laut auszusprechen, denn es gibt immer einen, der einen falsch oder gar nicht versteht. Dennoch sind die Konsequenzen dafür weniger weit reichend wie damals. In dieser Zeit musste man stets damit rechnen, dass man womöglich noch im Gefängnis landete. Da interessierte es keinen ob es ein Missverständnis war oder nicht. Da der Vater von Julia zu allem Übel auch noch Polizist in der DDR war, macht es die Sache nicht wirklich einfacher. Ihr merkt, ich konnte mich recht gut in die Geschichte und die Charaktere versetzen - auch ohne eigene Erfahrungswerte. Habe des öfteren mit gebangt und Fingernägel gekaut. Dieses Buch zeigt sehr gut auf, was damals alles schief lief. Sehr informativ ist außerdem das beigefügte Glossar sowie die Geschichte Berlins. Vieles weiß man vielleicht noch aus dem Geschichtsunterricht und bei anderen Anekdoten denk man sich einfach nur: Wer hätte das gedacht. Der Schreibstil war im allgemeinen einfach und jugendlich – authentisch zur damaligen Zeit. Entsprechend schnell rauschte ich auch über die Seiten. Zudem wird es irgendwann sogar so spannend, dass man gar nicht mehr aufhören will zu lesen. Man entwickelt seine ganz eigene Theorie zu dem großen – im Klappentext angepriesenen – Familiengeheimnis und möchte entsprechend dran bleiben um es zu lüften. Entsprechend gut gefiel mir auch das Buch, da ich alles geboten bekam. Geschichte, Unterhaltung und Spannung. Zwar fehlte die Schoki und der Tee, aber die hat ja der typische Bücherwurm sowieso irgendwo gebunkert. Das Highlight war für mich dann das Ende, da man buchstäblich von Glücksgefühlen überschüttet wird. Vielleicht könnte man sagen: Ende gut, alles gut. Doch das fände ich dann schon extrem weit her geholt, denn aus meiner Sicht wiegt dieses Geheimnis so schwer, dass man es nicht einfach auf die leichte Schulter nehmen kann. Hier sind der Fantasie des Lesers keine Grenzen gesetzt was im verlauf der Zukunft noch passieren könnte, da die Geschichte dies nicht mehr preis gibt. Dennoch konnte ich das Buch, mehr oder weniger, beruhigt zuschlagen, wenn auch – wie so oft – erschüttert von den damaligen Zuständen. Fazit: Ein schönes Jugendbuch, das einem die prekäre Situation von Ost- und Westdeutschland vor Augen führt, aber dennoch unterhaltsam und spannend geschrieben sowie gestaltet ist.

Super spannende Geschichte!
von Michaela am 28.04.2019

Mich hat das Buch anhand des Titels und des Covers neugierig gemacht, daher wollte ich es sehr gerne lesen. Ich finde, dass das Cover sehr gut zu dem Thema des Buches passt. Dort sieht man Julia und Ines auf getrennten Bildern, die eine mitten in der Berliner Stadt und die andere auf dem Sofa sitzend einen Brief schreiben. Die ... Mich hat das Buch anhand des Titels und des Covers neugierig gemacht, daher wollte ich es sehr gerne lesen. Ich finde, dass das Cover sehr gut zu dem Thema des Buches passt. Dort sieht man Julia und Ines auf getrennten Bildern, die eine mitten in der Berliner Stadt und die andere auf dem Sofa sitzend einen Brief schreiben. Die Bilder werden getrennt durch die Berliner Mauer. Die Hauptcharakter, Julia und Ines waren mir sehr symphatisch. Ich fand es sehr schön, dass sie sich von anfang an so gut verstanden haben und auch etwa auf einer Wellenlänge waren, obwohl sie sich ja überhaupt nicht kannten. Der Schreibstil hat mir zwar relativ gut gefallen, jedoch hat es mich ein bisschen gestört, dass in den Briefen wörtliche Rede vorkam. Ich habe Briefe nie mit wörtlicher Rede geschrieben, ich habe die Situation mit meinen Worten einfach nur nacherzählt. Das war aber auch das einzige was mich gestört hat. Die Handlung der Geschichte hat mir wahnsinnig gut gefallen. Man lernt Julia und Ines schnell kennen und man erfährt während der Geschichte soo viel über die DDR-Zeiten und auch wie das mit der Berliner Mauer ablief. Das war wirklich interessant! Die Geschichte hatte auch eine gewisse Spannung, da die beiden ja versuchten etwas herauszufinden, das mit ihren Familien zu tun hatten. Und als sie es letztenendes herausfanden, war ich schon ziemlich schockiert, da ich mit so einem Ende niemals gerechnet habe. Aber mir hat das Ende gut gefallen und ich hoffe Julia und Ines haben sich dann tatsächlich persönlich sehen können.