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Die Todesfee der Grindlay Street

Ein Fall für Frey und McGray. Deutsche Erstausgabe

London 1889. Nach der Aufführung von »Macbeth« wird eine mit Blut geschriebene Botschaft aufgefunden: In Edinburgh, der nächsten Station der berühmten Theatertruppe, soll jemand grausam zu Tode kommen. Der Fall ruft die Inspectors Ian Frey und Adolphus McGray auf den Plan. Während der vernünftige Engländer Frey die düstere Ankündigung für reine Publicity hält, ist McGray von einem übernatürlichen Phänomen überzeugt, da Besucher eine »Todesfee« vor dem Theater gesehen haben wollen. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, denn was auch immer dahintersteckt – in der Premierennacht in der Grindlay Street soll der Tod die Hauptrolle spielen ...

Portrait
Muriel, Oscar de
Oscar de Muriel wurde in Mexico City geboren und zog nach England, um seinen Doktor zu machen. Er ist Chemiker, Übersetzer und Violinist und lebt heute in Cheshire. Mit seiner viktorianischen Krimireihe um das brillante Ermittlerduo Frey und McGray feiert er in seiner neuen Heimat große Erfolge.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 576
Erscheinungsdatum 17.12.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-48864-3
Verlag Goldmann
Maße (L/B/H) 18,5/11,6/4,8 cm
Gewicht 447 g
Originaltitel A Mask of Shadows
Abbildungen schwarzweisse Abbildungen
Übersetzer Peter Beyer
Verkaufsrang 2.661
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

„Das unnennbare, das "schottische Stück" wird in Edinburgh aufgeführt und das gesamte Ensemble ist in Gefahr!“

Andrea Roza, Thalia-Buchhandlung Velbert

Dieser Krimi mit Bezügen auf historische Begebenheiten und Ereignisse scheint extra für mich geschrieben worden zu sein. Edinburgh, Shakespears Macbeth und Bram Stoker als möglicherweise Verdächtigen - HERRLICH!
Wem das nicht als Leseempfehlung genügt, dem sei versichert, auch mit dem dritten Band um das eigenwillige Ermittlerteam McGray und Frey überzeugt der Autor auf ganzer Linie mit einem spannenden Kriminalfall, voll überraschender Wendungen und mit gewohnt schlagfertigen Dialogen.

Dieser Krimi mit Bezügen auf historische Begebenheiten und Ereignisse scheint extra für mich geschrieben worden zu sein. Edinburgh, Shakespears Macbeth und Bram Stoker als möglicherweise Verdächtigen - HERRLICH!
Wem das nicht als Leseempfehlung genügt, dem sei versichert, auch mit dem dritten Band um das eigenwillige Ermittlerteam McGray und Frey überzeugt der Autor auf ganzer Linie mit einem spannenden Kriminalfall, voll überraschender Wendungen und mit gewohnt schlagfertigen Dialogen.

Philip Szykulla, Thalia-Buchhandlung Lünen

Lastet ein Fluch auf dem schottischen Stück? Schaurig schöne Krimi-Kost voller Wendungen, falscher Fährten, in Blut geschriebener Prophezeiungen und historischer Details. Lastet ein Fluch auf dem schottischen Stück? Schaurig schöne Krimi-Kost voller Wendungen, falscher Fährten, in Blut geschriebener Prophezeiungen und historischer Details.

„Frey und McGray werden immer besser...“

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Nachdem mir im 2.Teil der historischen Krimi-Reihe Frey`s Gejammer ein wenig auf die Nerven ging, muss ich nun sagen: hier wuchsen mir die beiden ungleichen Ermittler immer mehr ans Herz !
"Die Todesfee" ist komplexer und umfangreicher als ihre Vorgänger und de Muriel hat sich mit realen, historischen Persönlichkeiten wie Bram Stoker, dem berühmten Schauspieler Henry Irving und auch Dame Ellen Terry, seiner Kollegin, Protagonisten gesucht, deren Leben selber wie ein Roman klingt und diese historischen Gegebenheiten wunderbar mit seiner fiktiven Mordstory vermengt.
Zusätzlich bekommen wir diverses über die Theater des viktorianischen Zeitalters, gefährliche "special effects" ebenso wie die Aufführung des historischen "Macbeth" geboten und die Stadt Edinburgh 1889 nimmt als zusätzliche Wirkungsstätte teil :-).
Der junge Inspector Frey, rational, etwas dandyhaft und sich immer noch in der Verbannung fühlend, wird langsam, aber sicher mit seinem abergläubischen, impulsiven Raubein von Kollegen McGray "heimisch".
Und auch wenn ihre Ermittlungsansätze gerne in einen Wettstreit ausarten, ziehen sie, wenn es hart auf hart kommt, zuverlässig an einem Strang - so auch in diesem verzwickten Fall, der ihnen gehörigen Stress, wenig Schlaf und buchstäblich Feuer unterm Hintern beschert ! Ich freue mich schon auf ihre nächste Ermittlung...


Nachdem mir im 2.Teil der historischen Krimi-Reihe Frey`s Gejammer ein wenig auf die Nerven ging, muss ich nun sagen: hier wuchsen mir die beiden ungleichen Ermittler immer mehr ans Herz !
"Die Todesfee" ist komplexer und umfangreicher als ihre Vorgänger und de Muriel hat sich mit realen, historischen Persönlichkeiten wie Bram Stoker, dem berühmten Schauspieler Henry Irving und auch Dame Ellen Terry, seiner Kollegin, Protagonisten gesucht, deren Leben selber wie ein Roman klingt und diese historischen Gegebenheiten wunderbar mit seiner fiktiven Mordstory vermengt.
Zusätzlich bekommen wir diverses über die Theater des viktorianischen Zeitalters, gefährliche "special effects" ebenso wie die Aufführung des historischen "Macbeth" geboten und die Stadt Edinburgh 1889 nimmt als zusätzliche Wirkungsstätte teil :-).
Der junge Inspector Frey, rational, etwas dandyhaft und sich immer noch in der Verbannung fühlend, wird langsam, aber sicher mit seinem abergläubischen, impulsiven Raubein von Kollegen McGray "heimisch".
Und auch wenn ihre Ermittlungsansätze gerne in einen Wettstreit ausarten, ziehen sie, wenn es hart auf hart kommt, zuverlässig an einem Strang - so auch in diesem verzwickten Fall, der ihnen gehörigen Stress, wenig Schlaf und buchstäblich Feuer unterm Hintern beschert ! Ich freue mich schon auf ihre nächste Ermittlung...


Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

Unvergessliche Charaktere sorgen für ein köstliches Lesevergnügen! Eine unglaublich unterhaltsame viktorianische Krimiserie: Atmosphärisch, intelligent, gruselig. Unvergessliche Charaktere sorgen für ein köstliches Lesevergnügen! Eine unglaublich unterhaltsame viktorianische Krimiserie: Atmosphärisch, intelligent, gruselig.

Andrea Rauh, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Diese Krimiserie um „das Mädchen“ Inspector Ian Frey und seinen Chef, den ungehobelten Schotten Adolphus McGray ist ein echter Lesegenuß und hat mir richtig gut gefallen. Diese Krimiserie um „das Mädchen“ Inspector Ian Frey und seinen Chef, den ungehobelten Schotten Adolphus McGray ist ein echter Lesegenuß und hat mir richtig gut gefallen.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Es tat mir richtig weh am Ende des Buches aus der Geschichte aufzutauchen und Frey und McGrey zurückzulassen. Für mich das beste Buch der Reihe, packend und atmosphärisch. Es tat mir richtig weh am Ende des Buches aus der Geschichte aufzutauchen und Frey und McGrey zurückzulassen. Für mich das beste Buch der Reihe, packend und atmosphärisch.

Stephanie Potthoff, Thalia-Buchhandlung Andernach

Die Krimis um Frey und McGray sind einfach spitze! Gut geschrieben und spannend bis zum Schluss.
Dieses ungleiche Duo überzeugt mich jedes mal aufs neue und ist nicht zu stoppen.
Die Krimis um Frey und McGray sind einfach spitze! Gut geschrieben und spannend bis zum Schluss.
Dieses ungleiche Duo überzeugt mich jedes mal aufs neue und ist nicht zu stoppen.

Alexandra Gerhard, Thalia-Buchhandlung Köln

Dritter Teil aus der "Frey und Mc Grey"-Serie. Habe mich wieder bestens amüsiert, spannend, schräg und sehr lustig, mit vielen bekannten Zeitgenossen wie Stocker oder Oscar Wild! Dritter Teil aus der "Frey und Mc Grey"-Serie. Habe mich wieder bestens amüsiert, spannend, schräg und sehr lustig, mit vielen bekannten Zeitgenossen wie Stocker oder Oscar Wild!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
13 Bewertungen
Übersicht
10
2
1
0
0

Wenn die Todesfee ruft...
von MimisLandbuecherei am 21.03.2019

Inhalt/Klappentext: London 1889. Nach der Aufführung von »Macbeth« wird eine mit Blut geschriebene Botschaft aufgefunden: In Edinburgh, der nächsten Station der berühmten Theatertruppe, soll jemand grausam zu Tode kommen. Der Fall ruft die Inspectors Ian Frey und Adolphus McGray auf den Plan. Während der vernünftige Engländer Frey die düstere Ankündigung... Inhalt/Klappentext: London 1889. Nach der Aufführung von »Macbeth« wird eine mit Blut geschriebene Botschaft aufgefunden: In Edinburgh, der nächsten Station der berühmten Theatertruppe, soll jemand grausam zu Tode kommen. Der Fall ruft die Inspectors Ian Frey und Adolphus McGray auf den Plan. Während der vernünftige Engländer Frey die düstere Ankündigung für reine Publicity hält, ist McGray von einem übernatürlichen Phänomen überzeugt, da Besucher eine »Todesfee« vor dem Theater gesehen haben wollen. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, denn was auch immer dahintersteckt – in der Premierennacht in der Grindlay Street soll der Tod die Hauptrolle spielen ... Quelle: Goldmann Verlag Meine Meinung zum Buch: Cover: Das Cover ist wie auch die Vorgängerbände in schwarz-weiß gehalten. Es scheint an den Ecken rußig zu sein. Über dem Titel und dem in dunkelrot gehaltenen Autorennamen sind die Silhouetten zweier Theatermasken (die Lachende und die Weinende) abgebildet. Unter dem Titel und dem ebenfalls in dunkelrot gehaltenen Untertitel ist die Silhouette einer Kutsche zu sehen. Das Cover gesellt sich optisch wunderbar in die Reihe ein und gefällt mir sehr gut. Zum Inhalt: Ian Frey und Nine Nails McGray müssen wieder einen verwirrenden Fall lösen. Eine Todesfee treibt in Edinburgh ihr Unwesen. Die hochgelobte Theatertruppe von Mr. Henry Irvin führt das verfluchte Stück um Macbeth auf. Nach London ist der nächste Spielort Edinburgh. Bei der letzten Aufführung in London, wurde eine unheilvolle Nachricht hinterlassen. Es soll jemand der Truppe zu Tode kommen. Erschreckend ist vor allem die Tatsache, dass die Nachricht mit Blut geschrieben wurde und gleichzeitig der fürchterliche Schrei einer Todesfee zu hören war. Bram Stoker, der die Theaterleute und vor allem den berühmten Henry Irvin betreut, sucht Hilfe bei Ian Frey und Nine Nails McGray. McGray ist natürlich sofort von einem übernatürlichen Täter überzeugt, während Frey wie immer den Gegenpart darstellt. Die beiden ermitteln Hand in Hand und machen es sich zur Aufgabe, den Fall aufzuklären und alle Beteiligten zu schützen. Schreibstil: Der Schreibstil ist wie bei den Vorgängerbänden flüssig und die Geschichte lässt sich zügig lesen. Die Story wird erneut aus der Sicht von Ian Frey erzählt. Leider hat mir das Zusammenspiel zwischen Ian Frey und Nine Nails McGray in diesem Fall nicht so gut gefallen, wie im zweiten Teil. Die Geschichte zog sich künstlich in die Länge und ich hatte das Gefühl, dass die beiden Ermittler durch die vielen "berühmten" Randpersonen eher gelitten haben. Zeitweise hatte ich das Gefühl, es muss alles in die Geschichte, was zur damaligen Zeit Rang und Namen hatte und so ist von Bram Stoker, Oscar Wilde bis Lewis Carroll uvm. einiges an Prominenz vertreten. Um allen eine Daseinsberechtigung zu geben, empfand ich die Geschichte teilweise zu inszeniert. Nine Nails war bei weitem nicht so bissig und Ian Frey mutierte zeitweise zum Rüpel, was mir nicht wirklich gefallen hat. Die zwischen den Kapiteln eingefügten Schnipsel der verbrannten Briefe, hätte es für mich nicht gebraucht. Es hat meines Erachtens, das Ganze nicht wirklich weitergebracht. Fazit: Ich bleibe Fan von Frey und Nine Nails McGray und hoffe auf einen weiteren Band, der mich wieder mehr begeistern kann. Die Geschichte bekommt von mir leider nur 3 Sterne

Ein Must-Have für Fans
von einer Kundin/einem Kunden aus Duisburg am 10.03.2019

Die Todesfee der Grindlay Street -Ein Fall für Frey &McGray von Oscar de Muriel Cover: Wieder sehr ansprechend und passend zu den anderen Covern dieser Reihe. Sehr schlicht gehalten, aber auf jeden Fall mit Wiedererkennungswert. Inhalt: London 1889. Nach der Aufführung von »Macbeth« wird eine mit Blut geschriebene Botschaft aufgefunden: In Edinburgh, der... Die Todesfee der Grindlay Street -Ein Fall für Frey &McGray von Oscar de Muriel Cover: Wieder sehr ansprechend und passend zu den anderen Covern dieser Reihe. Sehr schlicht gehalten, aber auf jeden Fall mit Wiedererkennungswert. Inhalt: London 1889. Nach der Aufführung von »Macbeth« wird eine mit Blut geschriebene Botschaft aufgefunden: In Edinburgh, der nächsten Station der berühmten Theatertruppe, soll jemand grausam zu Tode kommen. Der Fall ruft die Inspectors Ian Frey und Adolphus McGray auf den Plan. Während der vernünftige Engländer Frey die düstere Ankündigung für reine Publicity hält, ist McGray von einem übernatürlichen Phänomen überzeugt, da Besucher eine »Todesfee« vor dem Theater gesehen haben wollen. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, denn was auch immer dahintersteckt – in der Premierennacht in der Grindlay Street soll der Tod die Hauptrolle spielen … Meinung: Ich bin ein Fan von Historischen Krimis und vor allem von der Frey & McGrey-Reihe und deren Atmospäre, in die ich immer wieder gerne abtauche. Da in den Büchern auch noch zwei sehr skurrile Inspectors ( der eine ist ein sehr lauter und sehr unverschämter Schotte. Der andere ein gezierter, überheblicher Engländer) sich ständig in die Haare bekommen und dadurch die witzigsten Dialoge zutage kommen, war es keine Frage, ob ich diese Reihe mögen würde. Nachdem mir auch der 2. Teil sehr gut gefallen hatte, wartete ich mit Spannung und mit einiger Ungeduld auf den 3. Teil und hoffte, dass die Reihe nicht abflachen würde. Aber meine Sorge war unbegründet, denn dieses Mal hat Oscar de Muriel sogar noch einen drauf gepackt. Der Fall ansich hat mir schon riesigen Spaß bereitet. Allein die darin vorkommenden Charaktere wie Bram Stoker, Oscar Wilde, Henry Irving waren eine echte Lese-Delikatesse. Oscar de Muriel hat es geschafft historische Ereignisse, um die historischen Persönlichkeiten geschickt in ein sich stimmigen Krimi zu verweben. Ich hatte zwar so meine Verdachtsmomente, die aber jedes Mal wieder von mir revidiert wurden, weil sich ein neuer Hinweis ergab, der in eine andere Richtung deutete. Die Auflösung hat mir sehr gefallen, vor allem der allerletzte Satz mit des letzten Rätsels Lösung. Außerdem gefiel mir, dass der dritte Teil auch die privaten Angelegenheiten der beiden unterschiedliche Inspectors weitergeführt wurden, allerdings rücken sie nie in den Vordergrund und lenken nie vom aktuellen Fall und seinen Geschehnissen ab. Der Schreibstil war wie gewohnt sehr flüssig und sehr gut zu lesen. Die Gespräche zwischen Frey & McGray waren wie gewohnt witzig und ich musste mehrfach lachen. Der Erzählstil war packend, an keiner Stelle langatmig und sehr spannend. Die Atmosphäre hatte mich gleich zu Anfang gepackt und gleich in seinen Bann gezogen. Ich bin gerne in Edin...blöd..burgh um 1890 Fazit: Ein historischer Krimi, mit viel Atmosphäre, Witz , Spannung, tollen Charakteren und einem tollen Fall, von dem ich wieder schwer begeistert bin. Empfehlung: Auf jeden Fall! Ein echter Lese-Genuss, für Fans von Krimis/ historischen Krimis. Von mir gibt's: 5 von 5 Sternen

Viktorianischer Krimi mit Charme und Humor und grandioser Besetzung
von Hilou aus Bielefeld am 15.02.2019

Meine Leseerfahrung: Oscar de Muriel taucht mit uns ab ins Schottland der viktorianischen Zeit und erzählt die Geschichte der beiden Protagonisten so authentisch, als wäre er in eigener Person dabei gewesen. Dabei bedient er sich einer unverschnörkelten Sprache und eines herrlich trockenen Humors, die den Roman nicht eine Sekunde langweilig... Meine Leseerfahrung: Oscar de Muriel taucht mit uns ab ins Schottland der viktorianischen Zeit und erzählt die Geschichte der beiden Protagonisten so authentisch, als wäre er in eigener Person dabei gewesen. Dabei bedient er sich einer unverschnörkelten Sprache und eines herrlich trockenen Humors, die den Roman nicht eine Sekunde langweilig werden lassen. Der Einstieg ist bereits überaus spannend. Und diese Spannung hält in einem konstanten Tempo bis zum Finale an.  Das Ermittlerduo ist gut aufeinander abgestimmt, auch wenn sie charakterlich nicht verschiedener sein könnten. Frey als Vernunftsmensch und Gentleman versucht, seine Schlüsse auf rationaler Ebene zu ziehen; sein ungehobelter Kollege McGray hingegen ist der Urschotte schlechthin, der sich blendend in der Welt der übernatürlichen Phänomene und mystischen Figuren auskennt. Sie ergänzen sich jedoch prima und kommen gemeinsam Schritt für Schritt der Wahrheit nah. Äußerst amüsant ist es für den Leser, ihre ironiegetränkten und humorvollen Dialoge zu verfolgen. Ein zusätzlicher Genuss für Bibliophile ist der Einsatz bekannter historischer Persönlichkeiten als Nebenfiguren.  Abgerundet wird der Roman mit einer überaus umfassenden Erklärung des Autors am Ende zu den tatsächlichen Begebenheiten, was ich mit mindestens genauso viel Interesse und Aufmerksamkeit gelesen habe wie den Roman selbst.  Dieses dritte Band der Frey/McGray-Reihe war für mich persönlich der erste Roman von de Muriel. Daher kann ich ihn nicht mit den vorherigen Bänden vergleichen. Sicher ist aber, dass ich mir auch diese bald zulegen werde.  Fazit: Ein sehr unterhaltsamer Kriminalroman, der ganz gewiss bereits zu Beginn des Jahres zu meinem persönlichen Lesehighlight 2019 geworden ist.