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Norra Latin - Die Schule der Träume

Roman

(5)
Tamar und Clea haben die Aufnahmeprüfung der renommierten Stockholmer Schauspielschule Norra Latin bestanden. Die beiden sind grundverschieden, doch sie verbindet der Traum von einer Schauspielkarriere. Aber dass der Schulalltag so aufregend wird, hätten sie nie gedacht. Denn es gibt Gerüchte über eine Tragödie, die sich dort vor Jahrzehnten ereignet hat. Was ist damals bei einer Shakespeare-Aufführung passiert? Und wer ist der mysteriöse »Schatten« von Norra Latin? Je tiefer Tamar und Clea in die Vergangenheit eintauchen, desto größer wird das Rätsel – und die Gefahr.
Portrait
Sara B. Elfgren, geboren 1980 in Stockholm, absolvierte ein Filmstudium undschrieb gemeinsam mit Mats Strandberg die von der Kritik gefeierte ›Engelfors-Trilogie‹. Bd. 1 ›Der Zirkel‹ wurde in 25 Sprachen übersetzt und verfilmt. ›Norra Latin‹ ist ihr erster eigener Roman.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 608
Altersempfehlung 14 - 17
Erscheinungsdatum 31.08.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-03880-017-0
Verlag Arctis Verlag
Maße (L/B/H) 22,1/15,2/4,8 cm
Gewicht 877 g
Übersetzer Katrin Frey
Buch (gebundene Ausgabe)
18,00
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„böses Theater...“

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Dieses Jugendbuch mag zwar für den Literaturpreis des nordischen Rates nominiert worden sein, aber ich bin damit leider nicht ganz warm geworden.
Der Handlungsort, das Gymnasium "Norra Latin" in Stockholm, ein reales Gebäude, bildet das "setting", auf dem zwei 16jährige Mädchen zum Spielball unterschiedlicher Interessen werden.In Ich-Form geschrieben, verfolgen wir Clea, Tochter einer bekannten Schauspielerin und IT-Girl und Tamar Lominadze ,theaterverrücktes Provinzmädel, das glaubt, in Clea verliebt zu sein und unbedingt die Aufnahmeprüfung von Norra Latin bestehen will.
Auf über 600 Seiten verfolgen wir dann, wie sich der Alltag am renommierten Theaterzweig der Schule für die beiden auswirkt.Dabei ist Tamar ist für mich eindeutig die stärker wirkende Person in diesem Jugendroman.
Generell ist Elfgren tatsächlich am besten, wenn sie uns Leserinnen teilhaben läßt an den schwankenden Gefühlslagen und Gedanken der Jugendlichen, die sich privat in völlig unterschiedlichen Kreisen bewegen.Da die Autorin aber auch noch eine Mystery/Gruselgeschichte als Hintergrund für ihre manchmal ausufernde Nicht-Handlung mit eingebaut hat, kann ich nur sagen: sie hat sehr lange nur Andeutungen gemacht und die letztliche Auflösung erfolgt ein wenig zu sehr wie das Kaninchen aus dem Zylinder.
Clea, der strahlende Stern auf Twitter&Co. ist in Wirklichkeit ein blasses Persönchen, das fast alles mit sich machen läßt, s.Freund Tim und Tamars angebliche Verliebtheit in die Klassenkameradin wird immer nur beschworen,aber nicht gelebt.
Mein Fazit: eine gute Idee, nette Nebenfiguren und Hauptpersonen, in deren Leben gefühlte Ewigkeiten nicht wirklich etwas passiert sowie ein interessanter Schauplatz - da hätte man mehr draus machen können...
Vielleicht schauen Sie mal in die Leseprobe ?
Dieses Jugendbuch mag zwar für den Literaturpreis des nordischen Rates nominiert worden sein, aber ich bin damit leider nicht ganz warm geworden.
Der Handlungsort, das Gymnasium "Norra Latin" in Stockholm, ein reales Gebäude, bildet das "setting", auf dem zwei 16jährige Mädchen zum Spielball unterschiedlicher Interessen werden.In Ich-Form geschrieben, verfolgen wir Clea, Tochter einer bekannten Schauspielerin und IT-Girl und Tamar Lominadze ,theaterverrücktes Provinzmädel, das glaubt, in Clea verliebt zu sein und unbedingt die Aufnahmeprüfung von Norra Latin bestehen will.
Auf über 600 Seiten verfolgen wir dann, wie sich der Alltag am renommierten Theaterzweig der Schule für die beiden auswirkt.Dabei ist Tamar ist für mich eindeutig die stärker wirkende Person in diesem Jugendroman.
Generell ist Elfgren tatsächlich am besten, wenn sie uns Leserinnen teilhaben läßt an den schwankenden Gefühlslagen und Gedanken der Jugendlichen, die sich privat in völlig unterschiedlichen Kreisen bewegen.Da die Autorin aber auch noch eine Mystery/Gruselgeschichte als Hintergrund für ihre manchmal ausufernde Nicht-Handlung mit eingebaut hat, kann ich nur sagen: sie hat sehr lange nur Andeutungen gemacht und die letztliche Auflösung erfolgt ein wenig zu sehr wie das Kaninchen aus dem Zylinder.
Clea, der strahlende Stern auf Twitter&Co. ist in Wirklichkeit ein blasses Persönchen, das fast alles mit sich machen läßt, s.Freund Tim und Tamars angebliche Verliebtheit in die Klassenkameradin wird immer nur beschworen,aber nicht gelebt.
Mein Fazit: eine gute Idee, nette Nebenfiguren und Hauptpersonen, in deren Leben gefühlte Ewigkeiten nicht wirklich etwas passiert sowie ein interessanter Schauplatz - da hätte man mehr draus machen können...
Vielleicht schauen Sie mal in die Leseprobe ?

Kundenbewertungen

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Legende oder Wahrheit?
von elafisch aus Rimbach am 01.10.2018

Meinung: Mal wieder ein Buch zu dem mir die Rezension nicht leicht fällt. Da mich einige Bereiche des Buches wirklich begeister konnten, ich aber leider auch viele Kritikpunkte habe. Die Idee der Geschichte hat mir sehr gefallen, eine Wanderlegende von der lange nicht klar ist wie viel Wahres dran ist. Dazu... Meinung: Mal wieder ein Buch zu dem mir die Rezension nicht leicht fällt. Da mich einige Bereiche des Buches wirklich begeister konnten, ich aber leider auch viele Kritikpunkte habe. Die Idee der Geschichte hat mir sehr gefallen, eine Wanderlegende von der lange nicht klar ist wie viel Wahres dran ist. Dazu die eher düstere Grundstimmung, welche die Autorin gekonnt entstehen lässt. Insgesamt hat mir der Schreibstil der Autorin eigentlich ganz gut gefallen, er lässt sich gut und flüssig lesen, trotz einiger Längen in der Geschichte, er ist schön bildhaft und erzeugt, wie schon gesagt, eine tolle Stimmung für das Buch. Zu Beginn war das Buch für mich allerdings eher ein Soziogramm der Theaterklasse, als ein Jugend-Fantasybuch. Die Handlung kommt lange Zeit überhaupt nicht voran, dafür darf der leser die Schüler bei ihren Party- Und Drogenexzessen begleiten. Was das angeht hatte ich auch eher das Gefühl es mit Mittzwanzigern zu tun zu haben anstatt mit Teenagern. Das erschien mir trotz des Theaterumfelds nicht angemessen. Zusätzlich wird viel zu oft auf immer den gleichen Themen herum geritten, das bremst die Handlung zusätzlich aus. Für mich hätte das Buch mit 200-300 Seiten weniger ein richtig gutes Buch werden können, denn dann wäre die Handlung besser voran geschritten und es wäre eher Spannung aufgekommen. Das Ende und auch die Auflösung haben mir dann gut gefallen, auch wenn plötzlich alles ganz schnell ging und das Happy End vielleicht etwas allumfassend war. Fazit: Interessante Idee, tolle Stimmung, aber viel zu langgezogen und dadurch sehr anstrengend zu lesen. Von mir gibt es diesmal nur eine eingeschränkte Leseempfehlung.

Die Schule der (Alb)träume
von einer Kundin/einem Kunden aus Essen am 27.09.2018

Vorab sei gesagt, ich fand die ?Zirkel?-Trilogie der Autorin grandios und sie hat bereits seit mehreren Jahren einen Ehrenplatz in meinem Bücherregal. Der Schreibstil war fesselnd und flüssig zu lesen und die Handlung war an Spannung im Bereich Jugendbuch kaum zu übertreffen. Deshalb bin ich von Frau Elfgrens neuestem... Vorab sei gesagt, ich fand die ?Zirkel?-Trilogie der Autorin grandios und sie hat bereits seit mehreren Jahren einen Ehrenplatz in meinem Bücherregal. Der Schreibstil war fesselnd und flüssig zu lesen und die Handlung war an Spannung im Bereich Jugendbuch kaum zu übertreffen. Deshalb bin ich von Frau Elfgrens neuestem Werk ?Norra Latin? umso enttäuschter. Schon auf den ersten hundert Seiten habe ich gemerkt, dass sich der Verlauf der Geschichte vermutlich sehr zäh gestalten wird. Bis die beiden Protagonistinnen Clea und Tamar sich richtig auf der titelgebenden Schauspielschule einfinden und man das Gefühl hat, dass der Plot dann endlich startet, gehen schon einige ausschweifende Umgebungsbeschreibungen und so manches Teenie-Drama ins Land. Es gab wirklich gute Ansätze, wie eine unheimliche Legende über die Schule und einen Geist, der angeblich durch die alten Gemäuer spukt und Schüler in den Wahnsinn treibt. Auch Themen wie LGBT werden abgesprochen, was ich am Anfang noch erfrischend fand, da hier Homosexualität endlich mal nicht als etwas besonderes oder andersartiges herausgestellt, sondern als normal angesehen wird. Leider wurde diese Thematik dann so oft aufgegriffen und breitgetreten, dass es für mich schon wieder zu viel des Guten war und die eigentliche Botschaft dahinter genauso dahinschwand, wie meine Motivation, das Buch zu beenden. Was die Darstellung von Jugendlichen angeht, fand ich den Drogen- und Alkoholkonsum, die zahlreichen Partys und den Umgang mit dem Thema Sex, für das Alter, welches die meisten Schülerinnen und Schüler in diesem Buch haben sollten, einfach überspitzt und zu viel des Guten. Bei Clea und ihrer Clique ging es fast um nichts anderes, als die nächste Feier und wer mit wem, wann und wo. Ich hatte eher das Gefühl eine Geschichte über Mittzwanziger zu lesen, als über größtenteils minderjährige Teenies. Diese ganzen Dramen und Rumzickereien nahmen einen viel zu großen Raum in der Handlung ein und so zog das Buch sich für mich noch schlimmer als Kaugummi. Ich sage auch ganz ehrlich, ich habe das Buch nach knapp 400 Seiten abgebrochen, weil mir so vieles an dieser Geschichte auf die Nerven ging. Clea war in meinen Augen eine ganz furchtbare Protagonistin. Ihre Kapitel zu lesen war irgendwann nur noch anstrengend und ab der Hälfte des Buches sträubte sich alles in mir, auch nur eine weitere Szene aus ihrer eintönigen Sicht zu lesen. Alles in ihrem Leben dreht sich um ihren Freund. Liebt er mir? Bin ich gut genug? Warum beachtet er mich nicht? Ständig die ewig gleichen Fragen und das, obwohl er sie behandelt wie einen billigen Fußabtreter, den man nur behält, weil man zu faul ist, sich einen neuen anzuschaffen. Das Buch hatte so viel Potenzial. Der Anfang hat mir sogar noch ganz gut gefallen und ich wusste ja von der ?Zirkel?-Trilogie, das die Autorin richtig tolle Bücher schreiben kann. Deswegen finde ich es sehr schade, dass ?Norra Latin? mir überhaupt nicht zugesagt hat. Es las sich relativ flüssig und die Grundidee war spitze, aber leider waren das für mich nur zwei Sterne. FAZIT Ich hatte mir für diese Geschichte so viel mehr erhofft. Mehr Tempo, mehr Action, mehr Emotionen? generell einfach mehr von allem, außer vielleicht mehr Seiten. Ein großes Problem war die viel zu aufgeblähte Handlung und das der Fokus auf Nebensächlichkeiten lag, die mich wenig bis gar nicht interessierten und einer Protagonistin, der ich überhaupt nichts abgewinnen konnte. Als dann auch noch lesen musste, dass Tamar pinkeln ging und sich die Hände wusch, war für mich der Punkt erreicht, wo ich dem Buch so gar nichts mehr abgewinnen konnte. Der Lesespaß ist mir dermaßen vergangen, dass mich nicht einmal die Auflösung der Legende dazu bringen konnte, die letzten 200 Seiten zu lesen und ich gehöre zu den Lesern, die selten ein Buch einfach abbrechen.

ein guter Roman, der es mir aber nicht unbedingt leicht gemacht hat
von Manja Teichner aus Krefeld am 15.09.2018

Meine Meinung Auf den Roman ?Norra Latin ? Die Schule der Träume? von Sara B. Elfgren war ich richtig gespannt. Das Cover hat mich richtig angesprochen und der Klappentext machte mich neugierig. Also habe ich mich auch flott auf die über 600 Seiten gestürzt. Die handelnden Charaktere sind der Autorin durchaus... Meine Meinung Auf den Roman ?Norra Latin ? Die Schule der Träume? von Sara B. Elfgren war ich richtig gespannt. Das Cover hat mich richtig angesprochen und der Klappentext machte mich neugierig. Also habe ich mich auch flott auf die über 600 Seiten gestürzt. Die handelnden Charaktere sind der Autorin durchaus gut gelungen. Man kann sie sich gut vorstellen, sie sind detailliert beschrieben. Clea ist jemand, die immer wieder nachgibt, die sich alles gefallen lässt. Ihr hätte ich doch mehr zugetraut, auch das sie sich im Verlauf mehr entwickelt. Tamar war mich doch sympathisch. Sie ist eher eine Außenseiterin, sie lässt kaum jemanden aus der Schule an sich heran. Wenn man aber bedenkt, sie steht plötzlich alleine da, dann kann man dieses Verhalten doch verstehen. Tim wirkte eher arrogant und von sich selbst überzeugt. Er und Clea sind ein Paar, allerdings ich habe nicht wirklich verstanden was die beiden wirklich verbindet. Die Nebenfiguren, auch wenn es nicht ganz so viele sind, sind soweit gut gezeichnet. Auch hier kann ich sagen, sie sind detailliert und somit vorstellbar dargestellt. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, locker und leicht. Ich habe alles sehr gut verstehen können und es war alles nachvollziehbar für mich. Vom Stil her passt es auch wirklich gut zur angesprochenen Zielgruppe. Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Sichtweisen Tamar und Clea. Für beide hat die Autorin die Ich-Perspektive verwendet, Ich empfand dies als passend, da man so beiden noch näher ist. Die Handlung ist zu Anfang auch wirklich toll. Der Einstieg gelingt gut und leicht, man findet sich auch gut zurecht. Die Grundstimmung ist hier düster und bedrückend. Einerseits drückt das ziemlich auf die eigene Stimmung aber es macht das Buch auch richtig interessant. Mir gefiel es wie Spannung aufgebaut wird, man wird als Leser gefesselt und möchte wissen was weiter passiert. Allerdings, wenn man sich die Dicke des Buches betrachtet und dem gegenüberstellt was eigentlich alles passiert, dann stellt man schnell fest, es passt nicht ganz zusammen. Mir wirkte es immer wieder doch ziemlich langwierig und zäh. Man kommt im Geschehen nicht wirklich voran, was ich echt schade fand. Als Kulisse hat die Autorin hier eine Theaterschule gewählt. Ich empfand diese Umgebung als passend, sie ist anschaulich und vorstellbar beschrieben. Das Ende ist ein wenig konstruiert. Es passt zwar, mir persönlich hat es aber nicht zu hundert Prozent gefallen. Ich hatte ja dann doch etwas anderes erwartet. Fazit Insgesamt gesagt ist ?Norra Latin ? Die Schule der Träume? von Sara B. Elfgren ein Roman, der es mir nicht ganz einfach gemacht hat. Gut ausgearbeitete Charaktere, ein gut zu lesender, flüssiger Stil der Autorin und eine Handlung, die zwar spannend gehalten ist, in der aber dennoch nicht ganz so viel passiert, wodurch doch auch Längen entstehen, haben mir dennoch aber unterhaltsame Lesestunden beschert. Durchaus lesenswert!