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Winter

Eine Liebeserklärung

Frühling, Sommer und Herbst ähneln einander. Nur der Winter steht für sich. Die Welt gerät in einen anderen Aggregatzustand: Wasser gefriert. Die Landschaft wird erst kahl, dann weiß. Was macht das mit den Menschen?
Barbara Schaefer lebte vier Wintermonate in Grönland, an der rauen, isolierten Ostküste. Sie war überwältigt von der grimmigen Landschaft und den harten Lebensbedingungen. Sie wanderte über den gefrorenen Baikalsee, suchte den Schnee am Kilimandscharo, überquerte auf Schneeschuhen eine Hochebene in Schweden, reiste nach Norwegen, in die Arktis und in die Alpen und versuchte dabei zu ergründen, was das ist: Winter. Und warum der so viel Freude bringen kann. Sie hörte Winterlieder, las Winterbücher, sah Winterfilme. Sie hat draußen manchmal jämmerlich gefroren – und wollte dennoch in diesen Momenten nirgends anders hin. Denn anstatt am Strand zu liegen, trifft sie lieber Menschen im Winter. In den Bergen, am Meer, in der Stadt.

Rezension
"So ansteckend, dass man gleich aufbrechen möchte Richtung Norden." FAS 20181216
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 05.10.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8419-0573-4
Verlag Edel Books - Ein Verlag der Edel Germany GmbH
Maße (L/B/H) 19,6/14,4/2,5 cm
Gewicht 361 g
Abbildungen mit 10 Abbildungen
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 91159
Buch (gebundene Ausgabe)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Liebeserklärung an den Winter
von einer Kundin/einem Kunden aus Glauchau am 05.03.2019

„...Frühling, Sommer und Herbst ähneln einander. Nur der Winter steht für sich. Die Welt gerät in einen anderen Aggregatzustand: Wasser gefriert. Die Landschaft wird erst kahl, dann weiß. Was macht das mit den Menschen? Und warum lieben manche gerade dies?...“ Das Buch ist eine Liebeserklärung der Autorin an den Winter. In fü... „...Frühling, Sommer und Herbst ähneln einander. Nur der Winter steht für sich. Die Welt gerät in einen anderen Aggregatzustand: Wasser gefriert. Die Landschaft wird erst kahl, dann weiß. Was macht das mit den Menschen? Und warum lieben manche gerade dies?...“ Das Buch ist eine Liebeserklärung der Autorin an den Winter. In fünf Kapiteln hat sie die verschiedenen Aspekte dieser Jahreszeit beleuchtet. Zu Beginn tastet sie sich an die Fragen heran, was Eis und Schnee eigentlich ist und wie Schnee entsteht. Sie greift dabei auf die Erkenntnisse von Kepler und Faraday zurück und verfolgt die Forschungen bis in die Gegenart. Ein Besuch im Eispalast auf dem Jochfrauenjoch und Informationen zum Eisklettern runden das Kapitel ab. Im zweiten Abschnitt darf ich die Autorin auf ihren Winterreisen begleiten. Es geht von Oslo aus nordwärts bis Tromso. Dabei lerne ich viel über Land und Leute, aber auch historische Persönlichkeiten, seien es der Maler Munch oder der Polarforscher Nansen. „...Es war klirrend kalt und somit klar. Dann ging es los. Zarte grüne Lichter stiegen am Horizont auf, wurden kräftiger, sie wehten, als würde jemand pusten. Das Licht wurde immer intensiver, schließlich mischten sich violette Töne hinein...“ Die Beschreibung der Polarlichter zeigt den anschaulichen Schriftstil und die Verwendung treffender Metapher. Mit der Transsibirischen Eisenbahn geht es dann gen Irkutsk. Eine Fahrt über den Baikalsee ist dabei eingeschlossen. Anschaulich wird mir die Vielfalt der weißen Landschaft nahegebracht. Die dritte Reise führt zum Nordkap und auf Grönland. Eingebettet im die Reisebeschreibung ist die Geschichte der Gegend. Im nächsten Kapitel wendet sich die Autorin der Literatur und Malerei über den Winter zu. Winterlieder und Wintergedichte, Wintererzählungen von Adalbert Stifter bis in die Neuzeit werden zitiert, analysiert und kurz zusammengefasst. Über die Bilder des 17. Jahrhunderts schreibt sie: „...Die Menschen waren gewöhnt an kalte Winter, sie bewegten sich mit großer Selbstverständlichkeit auf zugefrorenen Flächen. Und: Sie schienen Spaß dabei zu haben...“ Winter in den Bergen kommt selbstverständlich am Thema Skisport nicht vorbei. Die Entstehung der ersten Skier und die Veränderungen im Sport im Laufe der Zeit werden anschaulich und nachvollziehbar beschrieben. Gesellschaftliche Entwicklungen werden deutlich. „...Als die Frauen doch begannen, Hosen zu tragen, beschwerten sich die Männer, diese entblößten ihre Körperformen. Lange Röcke, Kopftücher, lange Ärmel – das war die europäische Burka des vorigen Jahrhunderts...“ Sehr interessant fand ich die biologischen Ausführungen, wie sich die Tiere an den Winter anpassen. Hier habe ich einiges Neues gelernt. Natürlich darf das Thema Lawinengefahr nicht fehlen. Wenige Seiten nur widmet die Autorin dem Ende des Winters. Humorvoll endet das Buch: „...Der Winter, der alte Schlaumeier, hat für jeden etwas im Sack: Die einen rücken drinnen näher zusammen, die anderen zieht es nach draußen...“ Jedes Kapitel beginnt mit einer Winterzeichnung. Eine umfangreiche Bibliografie ergänzt die Ausführungen. In beiden Umschlagseiten befinden sich Karten. Die das schlichte Cover auf Leineneinband und das Lesebändchen wirken edel. Das Buch hat mir wegen seiner Vielseitigkeit und dem ausgefeilten Schriftstil ausgezeichnet gefallen.

Ein wunderschönes Buch, indem der Winter einmal im Mittelpunkt steht
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 02.02.2019

Während viele Menschen sich im Winter lieber verkriechen und auf den Frühling warten, freut sich Barbara Schaefer auf die kalte Jahreszeit und bereist Länder am liebsten, wenn dort die Seen zufrieren und der Schnee gefallen ist. In diesem Buch erzählt sie von ihren vielen Reisen und erklärt viele Phänomene, wie die Entstehung d... Während viele Menschen sich im Winter lieber verkriechen und auf den Frühling warten, freut sich Barbara Schaefer auf die kalte Jahreszeit und bereist Länder am liebsten, wenn dort die Seen zufrieren und der Schnee gefallen ist. In diesem Buch erzählt sie von ihren vielen Reisen und erklärt viele Phänomene, wie die Entstehung des Polarlichts und was es mit der sogenannten Winterdepression auf sich hat. ,,Winter: Eine Liebeserklärung" ist ein wunderschön gestaltetes und zum Teil biographisch angehauchtes Buch, indem Barbara Schaefer einmal die die kalte Jahreszeit in den Mittelpunkt stellt. Ihr ist es nach wenigen Seiten gelungen, mich mit ihrer Liebe zum Winter anzustecken. Es ist einfach einerseits richtig spannend, was sie beispielsweise in einem Zug auf der Strecke der Transsibirischen Eisenbahn und am Baikalsee erlebt, aber es ist auch unheimlich interessant, wie sie bestimmte Dinge rund um Kälte und Schnee erläutert. Man hat beim lesen gar nicht das Gefühl, ein Sachbuch in der Hand zu halten und ich fühlte mich die ganze Zeit über gut unterhalten. Das Schöne ist hier auch, dass man alle Kapitel unabhängig voneinander lesen und so einfach nach Lust und Laune im Buch stöbern und sich einen Abschnitt herausgreifen kann. Aus meiner Sicht gelingt es der Autorin sehr gut, den Winter in den Mittelpunkt zu stellen und damit auch deutlich zu machen, wie wichtig es ist, gegen den Klimawandel vorzugehen und diese ganz besondere Jahreszeit zu erhalten. Insgesamt ist ,,Winter: Eine Liebeserklärung" ein sehr schönes und angenehm lesbares Buch, welches mir sehr gut gefallen hat. Auch als Geschenk eignet es sich sicher gut. Gerne empfehle ich es hier weiter.

Winter- Eine Liebeserklärung
von Buecherberge am 13.12.2018

Winter- Eine Liebeserklärung Besser, als mit dem durch die Autorin gewählten Untertitel, lässt sich das 214 Seiten lange Buch nicht zusammenfassen. Barbara Schaefer betrachtet die so besondere Jahreszeit aus ganz unterschiedlichen Perspektiven. So erhalten wir als Leser sehr umfassende Informationen über wissenschaftliche,... Winter- Eine Liebeserklärung Besser, als mit dem durch die Autorin gewählten Untertitel, lässt sich das 214 Seiten lange Buch nicht zusammenfassen. Barbara Schaefer betrachtet die so besondere Jahreszeit aus ganz unterschiedlichen Perspektiven. So erhalten wir als Leser sehr umfassende Informationen über wissenschaftliche, kunstgeschichtliche und historische Zusammenhänge. Besonders spannend fand ich die Auswirkungen des (verschwindenden) Winters auf die Sprache. Im weiteren Verlauf werden zudem die Anpassungsfähigkeit von Flora und Fauna an extreme Bedingungen, die Auswirkungen des Klimawandels und das Milliardengeschäft Wintersport betrachtet. Dabei greift die Autorin auf einen großen eigenen Erfahrungsschatz durch unzählige Reisen, Gespräche mit Experten und eine lange Literaturliste zurück. In jedem Kapitel ist die Leidenschaft für die kalte Jahreszeit, den Schnee und die polaren Regionen der Erde zu spüren. Die Begeisterung hat sich beim Lesen auch auf mich übertragen. Das reduzierte, stille Cover visualisiert hervorragend den Inhalt. Abgerundet durch ruhige Zeichnungen von Gloria Rech, Leineneinband und Lesebändchen, hat mich „Winter“ auch optisch überzeugt. Zu Beginn der Lektüre habe ich mir die Frage gestellt, wie man als Mensch unter extremsten Bedingungen (über-)leben kann. Die Antwort darauf ist simpel, aber einleuchtend: Es ist, wie so oft im Leben, hauptsächlich eine Frage der inneren Einstellung. Mit dieser Erkenntnis und vielen Denkanstößen und Literaturhinweisen aus dem Buch habe ich mir zur Vertiefung eine längere Wunschleseliste zusammengestellt. Ja, auch mich hat das „Winterfieber“ gepackt. Ich vergebe gerne 5 Sterne!