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Wendemanöver

Ein Sohn im Drogensumpf. Eine Mutter setzt Segel.

»Ich weiß nicht, wie unser Bootstrip ausgehen wird. Alles ist offen. Aber jetzt und hier klaut Jonas nicht und nimmt auch keine Drogen. Da kann er hundertmal am falschen Ende der Leine ziehen.« Die alleinerziehende Mutter Franziska Krafft ist nicht mehr aufzuhalten: Sie will ihren drogenabhängigen 16-jährigen Sohn
Jonas, der in die Kriminalität abgerutscht ist, von der Entzugsklinik auf ihr Segelboot holen. Himmel und Hölle setzt sie in Bewegung für diese Idee, redet sich
beim Jugendamt den Mund fusselig, bis es endlich heißt: Jonas darf mit ihr und seinen Brüdern den Sommer auf dem Boot verbringen. Doch wie gestaltet sich der Alltag an Bord, wenn Mutter und Sohn drei Jahre lang kaum Kontakt hatten? Wird Jonas ohne Drogen durchhalten? Und kommt die Teenie-Crew auf der stürmischen Nordsee klar? Ein mitreißendes Buch, das zeigt, welche Kräfte eine Mutter mobilisiert, wenn es um das Leben ihres Kindes geht.
Rezension
"Respekt! Franziska Krafft ist eine tolle Frau!" NDR Talkshow 20181116
Portrait
Krafft, Franziska
Franziska Krafft lernt für ihr Leben gern. Sie liebt das Reisen und nimmt jede sportliche Herausforderung an. Die passionierte Hobbyseglerin lebt mit ihren drei Söhnen in einem Dorf in den Bergen.

Gerhardt, Katharina
Katharina Gerhardt hat in den Verlagslektoraten von S. Fischer und Oetinger gearbeitet. Sie lebt als freie Lektorin, Co-Autorin und Uni-Dozentin in Hamburg.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 07.09.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95910-179-0
Verlag Eden Books
Maße (L/B/H) 21,1/13,7/2,2 cm
Gewicht 277 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 30.360
Buch (Paperback)
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14,95
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Übersicht
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Eine Mutter kämpft
von Streiflicht am 30.09.2018

Bei Franziska Krafft ist der Name Programm. Sie hat Kraft. Und Mut. Und ist engagiert und tut alles für ihre Kinder. Als ihr Sohn Jonas immer weiter abrutscht und in einer Abwärtsspirale gefangen ist, setzt sie Himmel und Hölle in Bewegung, um ihm helfen zu können. Sie möchte ihn... Bei Franziska Krafft ist der Name Programm. Sie hat Kraft. Und Mut. Und ist engagiert und tut alles für ihre Kinder. Als ihr Sohn Jonas immer weiter abrutscht und in einer Abwärtsspirale gefangen ist, setzt sie Himmel und Hölle in Bewegung, um ihm helfen zu können. Sie möchte ihn im Sommer mit auf ihr Segelboot nehmen und Familienzeit verbringen ? fernab der Gefahren und Versuchungen der Großstadt, der Drogen und falscher Freunde. Der Weg dorthin ist steinig, auch weil sich weder das Jugendamt, noch ihr Mann wirklich um den Jungen kümmern. Umso mehr bemüht sich die Mutter und am Ende klappt es dann in letzter Minute doch noch. Das Buch hat mir gut gefallen, weil es so geschrieben ist, also würde einfach jemand seinen Freunden oder Bekannten von den Geschehnissen erzählen. Man merkt, wie sehr sich Franziska für ihre Kinder reinhängt und wie wichtig ihr diese sind. Sie hat ihren eigenen Kopf und macht das, was sie für richtig und für ihre Kinder für wichtig und gut hält. Besonders gut gefallen hat mir, dass Franziska nie aufgibt. Sie zieht aus allem etwas Positives und schöpft Kraft aus Kleinigkeiten. Wirklich beeindruckend und faszinierend. Ein wirkliches Vorbild. Schön fand ich auch den Wechsel in der Erzählung zwischen der Gegenwart auf dem Schiff und der Vergangenheit bis zur Reise. Das war sehr gelungen und hat das Lesen immer in einem guten Fluss gehalten. Ich wünsche Franziska und ihren Jungs alles Gute und hoffe, dass sie auf Kurs bleiben!

Beeindruckend
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 10.09.2018

Das Buch Wendemanöver zeigt den Kampf einer alleinerziehenden Mutter dreier Söhne, ihren ältesten Sohn aus dem Drogenmilieu und der Kriminalität herauszuholen. Jonas ist 16 Jahre alt, als er zu seinem Vater nach Frankfurt zieht und dort in die Kriminalität und Drogensucht abrutscht. Da seine Mutter kaum Kontakt zu ihm... Das Buch Wendemanöver zeigt den Kampf einer alleinerziehenden Mutter dreier Söhne, ihren ältesten Sohn aus dem Drogenmilieu und der Kriminalität herauszuholen. Jonas ist 16 Jahre alt, als er zu seinem Vater nach Frankfurt zieht und dort in die Kriminalität und Drogensucht abrutscht. Da seine Mutter kaum Kontakt zu ihm hat, bekommt sie das erst sehr spät mit. Ein Plan muss her, wie Jonas resozialisiert werden kann. Spotan kauft Franziska ein Segelboot, um mit ihren Sohn den Sommer über auf dem Boot zu verbringen. Das Cover des Buches hat mir sehr gut gefallen. Es ist ein sehr schönes Bild, welches eine Mutter mit ihrem Sohn auf einem Boot zeigt, die gen Sonnenuntergang schippern. Es passt perfekt zur Geschichte und prophezeit meiner Meinung nach ein gutes Ende. Das Buch an sich fand ich ebenfalls gut. Zwar hatte ich zu Beginn Probleme mich reinzufinden, aber mit der Zeit wurde es immer besser. Es hat sich schnell herauskristallisiert, dass Franziska eine sehr starke Frau und Mutter ist. Sie hat immer wieder neue Ideen und packt Probleme von der Wurzel her an, ohne viel herunzureden oder darüber groß nachzudenken. Ich fand es gut, wie sachlich sie die Probleme immer angegangen ist. Ich denke der Segeltrip war für alle Beteiligten das Beste, was hätte passieren können und Franziska kann sehr stolz auf sich sein, dass sie es so gut gemeistert hat, trotz einiger auftretenden Turbulenzen. Ich fand das Buch gut geschrieben. Der Schreibstil war flüssig und leicht zu lesen. Auch der Erzählstil war nach anfänglichem Durcheinander, durchgehend gut. Für mich war es zu viel Fachwissen und zu viele Fachwörter, denn ich verstehe nichts von Booten und vom Segeln und deswegen fand ich einige Kapitel auch sehr langwierig, aber alles in allem dennoch ein gutes Buch mit einer sehr spannenden Geschichte.

Wendemanöver
von Gelinde am 30.08.2018

Wendemanöver, von Franziska Krafft Cover und Titel: Passen ganz ausgezeichnet zum Buch. Inhalt: Als der 13jährige Jonas, der zu seinem Vater nach Frankfurt gezogen ist, in die Drogenszene und Kriminalität abrutscht, und sogar eine Haftstrafe auf ihn wartet, zieht seine Mutter die in einem Bergdorf lebt, alle Register, um die Genehmigung für einen... Wendemanöver, von Franziska Krafft Cover und Titel: Passen ganz ausgezeichnet zum Buch. Inhalt: Als der 13jährige Jonas, der zu seinem Vater nach Frankfurt gezogen ist, in die Drogenszene und Kriminalität abrutscht, und sogar eine Haftstrafe auf ihn wartet, zieht seine Mutter die in einem Bergdorf lebt, alle Register, um die Genehmigung für einen Sommer mit ihm auf einem Segelboot, zu bekommen. Nach den ersten Hürden, steht diesem Abenteuer nichts mehr im Weg. Wird Jonas diese Zeit ohne Drogen, so kurz nach dem Entzug, schaffen? Wie wird das Zusammenleben mit seiner Mutter (und den wechselnden Crewmitgliedern) sein, nachdem er drei Jahre fast nur auf sich selber gestellt war? Dieses Buch beruht lose auf wahren Begebenheiten. Meine Meinung: Dieses Buch ist für mich schwer zu bewerten. Ich kann nur sagen ich bin immer wieder hin und weg, wie die Mutter, Franziska, diese harte und schwere Zeit, mit all ihren Horror-Stress-Situationen meistert und dabei trotzdem immer die Ruhe behält. Ich würde mir da gerne was abschauen, aber ich weiß genau, ich könnte in solchen Situationen nicht ruhig bleiben. Es ist die Geschichte einer Familie, die sich getrennt hat, und der (etwas schwierige) Sohn dann zum Vater ins weit entfernte Frankfurt (das ja so viel attraktiver scheint) zieht. Dann stockt die Kommunikation und eine Panne reiht sich an die andere. Als dann das ?Kind in den Brunnen? gefallen ist, zieht die Mutter die Reißleine und kämpft für ihren Sohn. Ihr Credo dabei ist: ?ich BIN Mama und ich BIN da und ich HAB ihn lieb. Punkt!? Der Segeltörn wird dann ausführlich beschrieben, für mich als ?Nichtsegler? mit sehr vielen fremden Worten und nicht unbedingt immer spannend. Aber wir erleben wunderschön entspannte Tage und auch gefährliche Sturmmomente. Meist wird uns auch nur ein Blick aufs Ganze gezeigt, es gibt wenig Details über Gespräche und Gefühle. Wir sehen das Ganze auch ?nur? aus der Sicht von Franziska, der Vater, der für mich einen überwiegenden Teil dazu beigetragen hat, dass es so weit gekommen ist, wird weitgehend ausgeklammert. Allgemein finde ich, um sich ein Urteil bilden zu können, erfahren wir zu weinig. Autorin: Franziska Krafft stellt sich mutig jeder neuen Aufgabe, die das Leben mit sich bringt. Die passionierte Hobbyseglerin lebt mit ihren drei Söhnen in einem Dorf in den Bergen. Mein Fazit: Ein tief bewegendes Buch. Es kann drogengefährdeten Jugendlichen und ihren Familien Mut machen und Hinweise und wichtige Aspekte zeigen. Ein Ende voller Hoffnung.