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Mein wunderbares Bücherboot

Ein Memoir

Ein Buch ist gewiss nicht Die Lösung für alles – aber für vieles
Die Engländerin Sarah Henshaw liebt Bücher – und träumt davon, einen kleinen, feinen Buchladen zu eröffnen. Als sie dem altehrwürdigen Kanalboot Joseph begegnet, setzt sie ihren Plan kurzerhand in die Tat um und eröffnet »The Book Barge«, ein schwimmendes Bücherparadies. Doch sie ahnt nicht, welchen Schwierigkeiten sie begegnen wird: Die zahlreichen Schleusen auf Englands Kanälen sind da noch das kleinste Problem. Viel schwerer wiegt, dass die Kundschaft zwar kommt, aber meist nur eine Tasse Tee mit der sympathischen Buchhändlerin trinkt, anstatt tatsächlich ein Buch zu kaufen. Ihre Lieblingsbücher helfen der entschlossenen jungen Frau dabei, den Mut nicht zu verlieren – und um ihren großen Traum zu kämpfen.

»Das ist womöglich der allercoolste Buchladen überhaupt!« The Guardian
»Es gibt wohl kaum eine andere Branche, in der es deutlicher zu spüren ist, dass die Leute, die hier arbeiten, lieben, was sie tun.« Torsten Woywod
Rezension
"Ihre Liebe zu Büchern trieb Sarah Henshaw mit ihrer BOOK BARGE durch Höhen, Tiefen und unzählige Kanäle." emotion slow 20180915
Portrait
Henshaw, Sarah
Sarah Henshaw war als Journalistin für große Tageszeitungen tätig, bevor sie 2009 mit der Book Barge ihren Traum verwirklichte. Mit ihrer schwimmenden Buchhandlung schipperte sie durch Großbritannien und erlebte allerlei Abenteuer. Inzwischen lebt sie mit Partner und Baby in Frankreich, wo die Book Barge 2019 neu eröffnet wird.

Woywod, Torsten
Torsten Woywod (35) ist gelernter Buchhändler. 2011 wechselte er in die Verwaltung der Mayerschen Buchhandlung und verantwortete dort das Online-Marketing sowie die Buchcommunity wasliestdu.de. 2015 startete er das Projekt »Around the World in 100 Bookshops« und bereiste zunächst die schönsten Buchhandlungen Europas. Der zweite Teil seiner Reise über alle Kontinente fand dann im Sommer 2016 statt. Für sein Engagement für die Buchwelt erhielt Torsten Woywod 2015 den Young Excellence Award des Börsenblatts und 2017 erhielt er einen BuchMarkt-Award in der Kategorie Online-Marketing.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 03.08.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95910-181-3
Verlag Eden Books
Maße (L/B/H) 21,6/14,2/2,5 cm
Gewicht 400 g
Originaltitel The bookshop that floated away
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Janine Malz
Buch (gebundene Ausgabe)
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19,95
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Mit dem Bücherboot quer durch England
von orfe1975 am 16.08.2018

Cover: --------------- Das Titelbild wirkt wie ein Buch aus den 50er Jahren auf mich. Bei diesem Stil wird einem warm ums Herz, es wirkt liebevoll und harmonisch. Die Gestaltung lässt jedoch eher einen Roman als einen Reisebericht vermuten und führt so anfangs den Leser in die Irre. Ein großer Pluspunkt ist... Cover: --------------- Das Titelbild wirkt wie ein Buch aus den 50er Jahren auf mich. Bei diesem Stil wird einem warm ums Herz, es wirkt liebevoll und harmonisch. Die Gestaltung lässt jedoch eher einen Roman als einen Reisebericht vermuten und führt so anfangs den Leser in die Irre. Ein großer Pluspunkt ist das Lesebändchen, das das Hardcover perfekt ergänzt. Im Buchladen hätte ich sofort zugegriffen. Inhalt: --------------- Die große Leidenschaft der Engländerin Sarah Henshaw sind Bücher und ihr Traum eine eigene Buchhandlung. Kurzerhand erfüllt sie sich ihren Traum, indem sie ein altes Boot kauft, mit Hilfe ihres Freundes zur Buchhandlung umbaut und nach Trennung desselben Freundes auf Selbstfindungstrip mit ihrem "wunderbaren Bücherboot" geht. Ihr Weg führt sie durch halb England, durch viele Schleusen und an skurrilen sowie interessanten Menschen vorbei. Dabei versucht sie, dem Untergang der konventionellen Buchhandlungen mit kreativen Ideen entgegenzuwirken. Mein Eindruck: --------------- "Diese Geschichte handelt von einer Reise, auf der ich Bücher gegen Essen, gegen Badbenutzung oder gegen ein Bett tausche. Insofern handelt es sich um eine Reihe äußerst kurzer, ziemlich intensiver zwischenmenschlicher Beziehungen mit Leuten, die ich danach nie wiedersehe.Quasi eine Art überlanges Taylor-Swift-Album." (S. 37) Der Einstieg gefiel mir sehr gut. Die Kapitel sind so kurz gehalten, dass man immer weiter lesen möchte. Die Autorin ist sehr belesen und streut ihre Literaturkenntnisse in ihren Erzählungen mal auf humorvolle, mal auf nachdenkliche Weise ein. Sie selbst agiert oft noch kindlich naiv, manchmal auch trotzig und selbst mitleidig. Man merkt an vielen Stellen, dass sie mit sich selbst nicht ganz im Reinen ist. Anfangs war sie mir sehr sympathisch, ihr Humor gefiel mir und vor allem nahm sie sich selbst nicht so ganz ernst, im späteren Verlauf der Handlung nervten mich einige wiederkehrende Verhaltensweisen von ihr. "Als ich Joseph erstmals erblickte, hatte ich das Gefühl, dass er einen Traum in sich trug. Räuberhöhlen funktionieren nach demselben Prinzip. Sie sind im engeren Sinne keine Behausungen - sind nicht funktional, sauber und stabil -, sondern Orte, die wir wegen dem bewohnen, wozu sie imstande sind. Sie transportieren uns in eine andere Welt. Sie sind Orte, die uns davontragen." (S. 137)" Das Buch wirkt wie eine Aneinanderreihung vieler kleiner Anekdoten, ähnlich wie Tagebucheinträge. In diesen erfährt man viel über ihr erstes Date mit ihrem Boot Joseph, skurrile Buchhandelskunden, Hintergrundwissen zu Literatur sowie Erinnerungen aus ihrer Kindheit und ihrem Leben mit ihrem (Ex)Partner. Leider springt sie zuweilen gedanklich oft hin und her, so dass man ihr nicht immer folgen kann bzw. Erzählungslücken zeitweise auftreten. Die Erzählung ihrer Reise ist zwar die Stationen betreffend chronologisch aufgebaut, jedoch fehlen Zeitangaben, so dass man schwer einordnen kann, wie lange sich Sarah an einigen Orten aufgehalten hat. Oft habe ich mich gut amüsiert und Neues entdeckt, teilweise habe ich mich aber auch gefragt, warum sie bestimmte Dinge so detailgetreu erzählt bzw. was ich mit dieser Geschichte überhaupt anfangen soll. So wechselten sich gute mit weniger guten Passagen ab. Gegen Ende hatte ich das Gefühl, dass die Autorin das Buch schnell beenden wollte, so dass viele Fragezeichen zurückblieben und die Leselust gegen Ende stark nachließ. Zudem hatte ich leider nicht das Gefühl, dass Sarah Konsequenzen aus ihrer Reise gezogen hat und eine persönliche Entwicklung hatte offenbar kaum bei ihr stattgefunden. Entgegen vieler anderen Reiseberichte gibt es hier keine Fotos, die ich jedoch aufgrund der Erzählweise auch gar nicht vermisst habe, denn es ist eher eine Geschichte als ein Reisebericht. Fazit: --------------- Mal humorvoll, mal nachdenklich, mal nichtssagend - Trotzdem eine gut zu lesende Hommage an den klassischen Buchhandel!

Der schwimmende bookstore.....
von einer Kundin/einem Kunden aus Saarbrücken am 14.08.2018

Sarah Henshaw, Ihres Zeichens Journalistin, hat tagebuchartig ihre Erlebnisse und Eindrücke auf ihrem 2009 gekauften Narrowboat", einem ehemaligen Schleppkahn, dem sie den Namen Joseph gibt, in Buchform bei Eden-Books, im Verlag der Edel Books Germany, (gebunden, 2018) veröffentlicht. Eine große Abenteuerlust und das Vorhaben, mal "auszusteigen", ist der Autorin zu... Sarah Henshaw, Ihres Zeichens Journalistin, hat tagebuchartig ihre Erlebnisse und Eindrücke auf ihrem 2009 gekauften Narrowboat", einem ehemaligen Schleppkahn, dem sie den Namen Joseph gibt, in Buchform bei Eden-Books, im Verlag der Edel Books Germany, (gebunden, 2018) veröffentlicht. Eine große Abenteuerlust und das Vorhaben, mal "auszusteigen", ist der Autorin zu eigen. Sie steht zu ihrem - im weiteren Verlauf auch mal durchaus selbstkritischen - Book Barge-Projekt, wenn auch einiges etwas naiv und unausgereift, nicht sehr überlegt, auf mich wirkt: Auf jeden Fall ist ihre Euphorie, ihr Durchhaltevermögen und viel Neugier sehr beachtenswert! Die Motive dieser Kanalfahrt durch Englands Flüsse und Kanäle, die der Autorin in Sachen Schleusen einiges abverlangen, sind eigene und auch, das Bewusstsein für die ungewisse Zukunft des lokalen Buchhandels zu schärfen. Anfangs läuft es (mit Unterstützung des Exfreundes Stu und der ihrer Eltern) sehr gut; doch bald häufen sich auch Probleme, die teils technischer, teils finanzieller Natur sind.... Man lernt kleine Städte und Dörfer am jeweiligen Fahrabschnitt kennen und zuweilen einige sehr nette Zeitgenossen, die Sarahs Existenzbedürfnisse gegen Bücher erfüllen: So wird sie zu Drinks, zu Essen und auch mal zu einer Übernachtung auf ihrer 6monatigen Flussreise (Mai bis Oktober 2011) eingeladen. Schöne Sätze über Buchhändler und Anekdoten über bekannte Bücher von R.L. Stevenson, Charles Dickens oder Kenneth Graham's berühmtes "Der Wind in den Weiden" sind in den Roman eingeflochten; allerdings entsprach die Reise literarisch nicht meinen Erwartungen: Sehr durchbrochen war der Text, in Diary-Form viele Begebenheiten und stilistisch sprach mich das Buch nicht an: Episodenhaft reihen sich viele Ereignisse, die teils nichts mit der Reise zu tun haben und mit denen ich teils überhaupt nichts anzufangen wusste. Einiges wirkte auf mich arg überdreht, was meinen Lesegenuss etwas schmälerte. Auch die Tatsache, dass Sarah Henshaw sich auf dieses etwas waghalsige Abenteuer einließ ohne die geringsten Kenntnisse über Betriebswirtschaft oder den Einzelhandel, ließen mich staunen. Auch den Ausbau sanitärer Anlagen - der dann später revidiert wurde - konnte ich nicht nachvollziehen. Dennoch bleibt festzuhalten, dass die Autorin hehre Ziele hatte, den lokalen Buchhandel zu stärken und es bleibt zu hoffen, dass sie für die neue Fahrt - die geplant 2019 in Frankreich stattfinden soll - ihre Erkenntnisse und mehr know how in die Reise einbringen kann. Besonders sympathisch waren mir Stu und auch Joseph; die Bootsführerin selbst konnte mich leider nicht erreichen. Fazit: Eine Art "Logbuch" einer abenteuerlichen und etwas waghalsigen Fahrt mit einem Bücherboot durch Mittelengland, in der es nicht nur um Bücher geht, sondern für Sarah Henshaw auch um eine Reise zu sich selbst bedeutete. Mich konnte das Logbuch leider weniger überzeugen, dennoch wünsche ich der Autorin gutes Gelingen und allzeit gute Fahrt auf der 2. Reise auf Frankreichs Kanälen - mit hoffentlich guter Vorbereitung! Joseph wünsche ich ebenfalls noch ein langes Leben (und an den Schleusen besser 4 Hände ;)

Dafür bin ich dankbar...
von _serafina_ aus Frankreich am 07.08.2018

Rezension: Mein wunderbares Bücherboot (Sarah Henshaw) Cover: Das Cover ist einfach traumhaft. Ich liebe gezeichnete Cover. Es wirkt, wie der Umschlag einer Märchengeschichte und nimmt sich nicht zu ernst. 5 Sterne Inhalt: Sarah hat vor ein paar Jahren mit der finanziellen Unterstützung ihrer Eltern und ihres Freundes Stu einen schwimmenden Buchladen auf dem Narrowboat... Rezension: Mein wunderbares Bücherboot (Sarah Henshaw) Cover: Das Cover ist einfach traumhaft. Ich liebe gezeichnete Cover. Es wirkt, wie der Umschlag einer Märchengeschichte und nimmt sich nicht zu ernst. 5 Sterne Inhalt: Sarah hat vor ein paar Jahren mit der finanziellen Unterstützung ihrer Eltern und ihres Freundes Stu einen schwimmenden Buchladen auf dem Narrowboat Joseph eröffnet. Doch wie es mit vielen Buchhandlungen heutzutage läuft, scheitert auch Sarah daran ein gutes Geschäft zu machen. Die finanzielle Unsicherheit nagt nicht nur an ihr, sondern auch an ihrer Beziehung zu Stu. Bis sie schließlich ihre Sachen packt und sich mit Joseph in ein neues Abenteuer auf den englischen Kanälen stürzt. Dort tauscht sie Bücher gegen Essen, Dusche und Unterkunft und lernt viele Leute kennen. Nur was bedeutet ihre Reise letztendlich für sich selbst und für ihre Buchhandlung? 5 Sterne Erzählstil und Handlung: Sarah Henshaw nimmt uns mit auf eine bruchstückhafte Reise der Erinnerung an ihre Zeit auf dem Kanal. Somit handelt es sich um eine romantisierte Autobiographie über das Leben einer jungen, schwimmenden Buchhändlerin. Ich finde gerade die bruchstückhafte Darstellung der Ereignisse, mit vielen Einwürfen zu gelesenen Büchern und deren Bedeutung in Sarahs Leben sowie eingestreuten Erinnerungen und deren Auswirkungen auf die Sarah von heute, sehr ansprechend. Man kann sich gut vorstellen, wie Sarah so stundenlang die Kanäle hinaufschippert und mit sich selbst alleine ist. Daher ist diese Geschichte für mich weniger ein gefühlvolles Plädoyer für den Einzelhandel (was es natürlich trotzdem ist), sondern die Erzählung einer Selbstfindung. Sarahs Generation (die heutigen Leute um die 30) hat meines Erachtens viel mit den hohen Erwartungen zu kämpfen, die sie sich selber für ihr Leben gesteckt haben, und auch dem hohen Leistungsdruck der heutigen Gesellschaft. Es scheint schwierig, seinen großen Traum zu verwirklichen, wenn er nichts mit erfolgreichem Banking zu tun hat. 5 Sterne Charaktere: Die Protagonistin ist die Autorin selbst. Manchmal versteht mein ihre kindliche Art nicht so ganz und würde ihr gerne sagen: ?Reiß dich doch mal zusammen, Mädel!?, doch genau das macht den Charakter authentisch. Gleichzeitig ermöglicht dieser kindliche Blickwickel auch, dass sich Sarah über kleine Dinge freuen und staunen kann. Über das Buch hinweg merkt der Leser, wie sie reift und selbst bemerkt, dass ihre Reise viel mehr ist, als die missionarische Mission, die sie sich selbst gesetzt hat. Sie betrachtet die Beziehungen zu ihren Eltern, Freunden und zu Stu immer wieder neu. Sie wächst auch von einer jammernden, teils unfähigen jungen Frau zu einer ambitionierten, einfallsreichen Geschäftsfrau, ohne ihre Liebe für die Fantasie zu verlieren. Stu ist der stete Begleiter, anwesend oder abwesend, dieser Geschichte. Nach ihrer Trennung zu Beginn des Buches vor der Reise, steht er Sarah trotzdem mit Geld und Tat zur Seite, nimmt mit ihr an einem Wettrennen teil und überwindet mit ihr eine schwierige Passage bei Gewitter und Sturm, die man gleichsam als Metapher für ihre gescheiterte Beziehung sehen kann. In jedem Augenblick, da er erscheint, weiß der Leser um seine Liebe zu Sarah, die ihren Weg im Leben noch nicht so richtig gefunden hat (in der Gewitterpassage hält sie etwa die Karte falsch herum). Sarahs Eltern erscheinen immer wieder kurz, man erfährt nicht viel über sie, außer dass sie ihre Tochter stets unterstützen. Gleichzeitig ist es gut, dass man sie selten sieht. Sarah wird schließlich erwachsen in dieser Geschichte. 5 Sterne Fazit: Dieses Buch ist für ich das Highlight meines Sommers. Sarahs reflektierte Art, auf die Zusammenhänge zwischen ihrer Kindheit, ihren geliebten Büchern und dem Hier und Jetzt zurückzublicken und daran zu wachsen, sollten uns allen ein Beispiel sein. Ich denke, es schadet nicht, wenn sich jeder einmal eine solche Auszeit nimmt und über sein Leben nachdenkt: ob man da ist, wo man sein wollte; ob einen seine Arbeit und Beziehung erfüllt; und wie uns unsere Vergangenheit geprägt hat. Sarah wächst in diesem Buch und bleibt doch sie selbst. Besonders ihr Verhältnis zu Stu, das eigentlich über allem steht, hat mich sehr berührt.