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Bekenntnisse einer Maske

Roman

Yukio Mishima

(4)
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Beschreibung

Kochan wächst, abgeschirmt von Jungen seines Alters, im imperialistischen Japan auf. Doch er merkt, dass er nicht das ist, was man von ihm erwartet: Nicht nur ist er körperlich schwächer als andere, er entwickelt auch eine Faszination für Tod, Gewalt, Sex und den männlichen Körper. Unter den strengen Blicken der japanischen Gesellschaft beginnt er, sich eine Maske zu formen, die sein wahres Selbst verbergen soll. Mehr noch: Er will sie sich als neue Identität aufzwingen. Das Mädchen Sonoko und die Heirat mit ihr soll alle, einschließlich ihn selbst, hinters Licht führen.

Yukio Mishimas autobiografischer Roman thematisiert offen, was es bedeutet, nicht dazuzugehören und sich Zwängen zu unterwerfen, die einen zerreißen.

YUKIO MISHIMA wurde 1925 in Tokio geboren und war Autor zahlreicher Romane, Dramen, Kurzgeschichten, Essays und Gedichte. Nobelpreisträger Yasunari Kawabata war sein Mentor. Sein Werk überschreitet bis heute inhaltliche und stilistische Grenzen und macht ihn zu einem der wichtigsten japanischen Autoren des 20. Jahrhunderts. Als politisch umstrittene Persönlichkeit beging Mishima 1970, nach einem gescheiterten Aufruf zur Wiedereinsetzung des japanischen Kaisers, rituellen Selbstmord..
YUKIO MISHIMA wurde 1925 in Tokio geboren und war Autor zahlreicher Romane, Dramen, Kurzgeschichten, Essays und Gedichte. Nobelpreisträger Yasunari Kawabata war sein Mentor. Sein Werk überschreitet bis heute inhaltliche und stilistische Grenzen und macht ihn zu einem der wichtigsten japanischen Autoren des 20. Jahrhunderts. Als politisch umstrittene Persönlichkeit beging Mishima 1970, nach einem gescheiterten Aufruf zur Wiedereinsetzung des japanischen Kaisers, rituellen Selbstmord.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 13.11.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-0369-5784-5
Verlag Kein & Aber
Maße (L/B/H) 19/12,1/2 cm
Gewicht 255 g
Originaltitel Kamen no Kokuhaku
Auflage 2. Auflage, neue Ausgabe
Übersetzer Nora Bierich
Verkaufsrang 28332

Buchhändler-Empfehlungen

Sei, wer Du nicht bist...

Lorena Lahrem, Thalia-Buchhandlung Berlin

Japan in Zeiten des 2. Weltkriegs, der junge Kochan merkt schon bald, dass er anders ist, als die Gleichaltrigen um ihn herum... Ein sehr autobiografisch angelehnter Roman, über eine Gesellschaft, die ihre Menschen klein hält, indem diese sich nicht trauen zu sein, wer sie wirklich sind. Ein Roman, der noch heute seine Anklage an alle stellt, die Homosexualität verurteilen. Was passiert mit einem Menschen, der seine Liebe und seine Wahrheit der Welt nicht in angemessenen Zügen ausleben kann - was passiert, wenn man versucht, jemand zu sein, der man nicht ist? Dem Verlag Kein&Aber aus der Schweiz ist eine gelungene Neuübersetzung des Klassikers gelungen, der einem mit sprachlicher und stilistischer Eigenheit sehr z Herzen geht.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Schlechte Zustellung
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 05.12.2020

Bewertung kann nicht erfolgen, da das Buch noch nicht geliefert wurde :(

Kontinuierliche Reflexion über ein Leben mit einer Maske
von einer Kundin/einem Kunden am 27.09.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Dem Kein & Aber Verlag ist es zu verdanken, dass der Roman „Bekenntnisse der Maske“ das erste Mal direkt aus dem Japanischen übersetzt worden ist. Es ist zwar nicht das erste, aber wohl das wichtigste Werk von Yukio Mishima, der autobiografisch über einen Jungen handelt, der seine Homosexualität entdeckt, versucht sie zu verstec... Dem Kein & Aber Verlag ist es zu verdanken, dass der Roman „Bekenntnisse der Maske“ das erste Mal direkt aus dem Japanischen übersetzt worden ist. Es ist zwar nicht das erste, aber wohl das wichtigste Werk von Yukio Mishima, der autobiografisch über einen Jungen handelt, der seine Homosexualität entdeckt, versucht sie zu verstecken und eben eine Maske zu tragen. 1949 das erste Mal veröffentlicht, sollte man den Roman in diesem Kontext und mit einer gewissen Aufmerksamkeit gelesen werden. Offensichtlich handelt dieser Roman nicht explizit von der Homosexualität des Hauptcharakters, sondern eben von der Maske, die der Hauptprotagonist trägt und seiner Andersartigkeit gegenüber der Gesellschaft, in der er sich befindet. Es liest sich wie eine kontinuierliche Reflexion, wird dadurch aber auch ein wenig zäh, über sein Leben. Dennoch ist diese Erzählung etwas Besonderes. Wer sich für japanische Literatur interessiert, dem kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen.

Eine ungewöhnliche Geschichte ein ungewöhnlicher Autor
von einer Kundin/einem Kunden aus Mainz am 25.02.2019

Ein Roman, der von den ersten Seiten an mich herausfordert und gleichzeitig fasziniert. Der Autor erzählt in der Ich-Form sein Leben. Es gibt immer wieder Zeitsprünge aber im Groben ist es chronologisch. Schon seine Kindheit ist außergewöhnlich. Von Geburt an gilt schwächlich und seine Gesundheit als schnell angreifbar. Auch a... Ein Roman, der von den ersten Seiten an mich herausfordert und gleichzeitig fasziniert. Der Autor erzählt in der Ich-Form sein Leben. Es gibt immer wieder Zeitsprünge aber im Groben ist es chronologisch. Schon seine Kindheit ist außergewöhnlich. Von Geburt an gilt schwächlich und seine Gesundheit als schnell angreifbar. Auch aus diesem Grund wächst er zum großen Teil bei seiner Großmutter auf. Sie verbot ihm mit anderen Jungen zu spielen oder Sport zu machen. Sehr reflektiert beschreibt Mishima seine Kindheit. Seine Andersartigkeit wird ihm früh bewusst oder im Rückblick auf seine Kindheit. Ganz genau wurde mir das nicht klar. Früh zeigen sich seine homoerotischen Neigungen und auch Gewaltphantasien. Diese beschreibt er sehr ehrlich. Er weiß früh was ihm gefällt, gleichzeitig weiß er, dass er sich dafür verstecken muss und bildet langsam seine Maske. Nur selten zeigt er sein wahres ich. Die Angst ist zu groß. Mishima ist ein wirklich interessanter Mensch, auch wenn er mir trotz seiner Ehrlichkeit fremd blieb. Dafür bewegt er sich in einer mir völlig fremden Gesellschaft. Die mir das Buch leider auch nicht wirklich näher brachte. Gerne hätte ich mehr über die japanische Gesellschaft erfahren, in der er aufwächst. Aber er gibt eben nur das wieder, was er auch als Kind mitbekommen hat und keine weitreichenden Informationen zur Gesellschaft. Das passt natürlich zum Roman. Lässt mich aber trotzdem etwas unbefriedigt zurück. Ich kannte den Autor, bevor ich das Buch gelesen habe. Es hat mich aber neugierig gemacht, mehr über diese zerrissene, aber auch geniale Person zu erfahren.


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