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Hexensaat

Roman

Margaret Atwood

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Beschreibung


Rache ist zeitlos: Booker-Preisträgerin Margaret Atwoods Verneigung vor dem großen Bühnenmagier William Shakespeare.

Felix ist ein begnadeter Theatermacher, ein Star. Seine Inszenierungen sind herausfordernd, aufregend, legendär. Nun will er Shakespeares »Der Sturm« auf die Bühne bringen. Dies soll ihn noch berühmter machen – und ihm helfen, eine private Tragödie zu vergessen. Doch nach einer eiskalten Intrige seiner engsten Mitarbeiter zieht sich Felix zurück, verliert sich in Erinnerungen und sinnt auf Rache. Die perfekte Gelegenheit kommt zwölf Jahre später, als ein Zufall die Verräter in seine Nähe bringt ...

»Man kann den Hut ziehen vor Atwood und diesem gewitzten, eigenwilligen Roman applaudieren.«

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 12.11.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-328-10336-3
Verlag Penguin
Maße (L/B/H) 18,7/11,8/2,5 cm
Gewicht 297 g
Originaltitel Hag-Seed
Übersetzer Brigitte Heinrich
Verkaufsrang 103212

Buchhändler-Empfehlungen

Aus dem Hogarth Projekt

Thomas Coenen, Thalia-Buchhandlung Mülheim an der Ruhr

Mit Hexensaat hat sich Atwood im Hogarth Projekt des "Sturms" angenommen und eine großartige Adaption geschaffen. Im Prinzip ist ihr Werk der Sturm im Sturm im Sturm eine dreifache Ausgabe, die kunstvoll ineinander verwoben ist. Einfach nur großartige Literatur!

Kevin Beckmann, Thalia-Buchhandlung Hilden

Einmal mehr beweist Atwood, dass sie eine der größten Schriftstellerinnen unserer Zeit ist. Mit ihrer Interpretation von "The Tempest" erzählt sie das Stück in einen Stück neu und transportiert den klassischen Stoff meisterhaft in unsere Zeit. Uneingeschränkte Empfehlung!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Shakespeares Rache im 21.Jahrhundert
von einer Kundin/einem Kunden aus Wetzikon ZH am 26.01.2021

Wow, was soll man dazu sagen? Zunächst dachte ich, das sei irgendetwas wie der moderne Graf von Monte Christo. Daher war ich am Anfang etwas enttäuscht, aber dann... Tja, dann packte es mich: Cool, witzig. Aber die Story war bei weitem nicht so dramatisch, sondern clever durchdacht, quasi ein Stück in einem Stück - Theatre at it... Wow, was soll man dazu sagen? Zunächst dachte ich, das sei irgendetwas wie der moderne Graf von Monte Christo. Daher war ich am Anfang etwas enttäuscht, aber dann... Tja, dann packte es mich: Cool, witzig. Aber die Story war bei weitem nicht so dramatisch, sondern clever durchdacht, quasi ein Stück in einem Stück - Theatre at its best! Für Deutschsprachige die Möglichkeit einen englischen Klassiker im zeitgemässen Kleid zu lesen, quasi 2 Fliegen auf einen Schlag: Toll. Mir fiel auf, dass die Autorin das Buch wie ein Stück aufgeteilt hat: 5 Kapitel, 1 Schlusskapitel plus 1 Epilog. Gute Idee, sehr stimmig. Ich hab's verschlungen. Den Höhepunkt - Ministerbesuch Gefängnis - hätte ich zwar anders erwartet (Mord), aber so wie's gelöst wurde, auch ok. Mich störten nur die Namen der schweren Jungs: 8Handz, Teemez usw. Eigentlich sollten ja Namen, wenn auch Pseudonyme, sprechen, aber so brachte ich es nicht auf die Reihe. Ich konnte mir die Typen einfach nciht vorstellen, in der Verkleidung schon, aber nicht so, wie sie dargestellt oder benannt wurden. Schade. Wenn ich es nochmals lese, muss ich mir unbedingt das Kapitel mit den Namenserläuterungen herauskopieren, um den Durchblick zu behalten. Die tote, kleine, unsichtbare Miranda, an der Vater Felix lange festhält, geht irgendwie in Anne-Marie über und doch wieder nicht. Aber eine gelungene Idee. Fazit: sehr zu empfehlen. Vielleicht doch eher in der Originalversion?

Rache
von Kaffeeelse am 29.12.2020

Dieses Buch ist das erste Buch aus dem Hogarth Shakespeare Projekt, welches mir vor die Augen kommt. Im Hogarth Shakespeare Projekt erzählen bekannte Autoren Werke von Shakespeare in einem neuen Gewand nach. Und in "Hexensaat" erzählt Margaret Atwood "Der Sturm" nach. Ich habe "Hexensaat" sehr gern gelesen, habe aber leider auch... Dieses Buch ist das erste Buch aus dem Hogarth Shakespeare Projekt, welches mir vor die Augen kommt. Im Hogarth Shakespeare Projekt erzählen bekannte Autoren Werke von Shakespeare in einem neuen Gewand nach. Und in "Hexensaat" erzählt Margaret Atwood "Der Sturm" nach. Ich habe "Hexensaat" sehr gern gelesen, habe aber leider auch etwas die Schärfe der Margaret Atwood vermisst, die in anderen Büchern dieser wunderbaren Autorin besser zum Vorschein kommt und auch diese Geschichte noch etwas mehr gewürzt hätte. Denn eine Prise Chili fehlt hier. Dennoch ist diese Geschichte über Rache ein wirklich gelungenes Buch. Vielleicht ist es auch schwer ein Bühnenstück in eine literarische Form zu bringen, gewisse Vorgaben sind ja einzuhalten. Ich habe ja noch einige Bücher aus diesem Projekt vor mir. Mal sehen, wie diese so vor meinen Augen abschneiden werden. Felix Philips ist ein hervorragender Mensch des Theaters, er lebt für seinen Beruf, hat auch schon durch seinen Anspruch an seinen Beruf Schläge einstecken müssen. Dennoch brennt er für seine Arbeit. Seine Inszenierungen sind legendär, opulent und einzigartig. Doch eine fiese Intrige engster Mitarbeiter lässt ihn seinen Beruf/seine Stellung verlieren, gerade als er kurz vor der Premiere von "Der Sturm" stand. Er zieht sich Wunden leckend zurück und sinnt auf Rache. Auf seine Chance auf Rache. Er wartet. Und diese Chance wird ihm Jahre später geboten. In einer weiteren Inszenierung von "Der Sturm", auf einer anderen Bühne, an einem anderen Ort. Die Geschichte ist gut erzählt, kommt aber vor meinen Augen leider nicht an "Der Report der Magd" oder an "Der blinde Mörder" heran. Aber vielleicht liegt das auch an mir und meiner Interpretation beider Bücher. :-)

Hogarth Shakespeare Project 4
von einer Kundin/einem Kunden am 02.06.2020

Adaptiert wird Shakespeares „Der Sturm“ Felix (Prospero), der exzentrische Theaterdirektor, wird von seinem Assistenten Tony (Antonio) durch eine Intrige ersetzt, gerade in dem Jahr als Felix Shakespeares „Der Sturm“ auf die Bühne bringen will. Gebeutelt vom Verlust seiner Familie und tief gekränkt von diesem Verrat, zieht si... Adaptiert wird Shakespeares „Der Sturm“ Felix (Prospero), der exzentrische Theaterdirektor, wird von seinem Assistenten Tony (Antonio) durch eine Intrige ersetzt, gerade in dem Jahr als Felix Shakespeares „Der Sturm“ auf die Bühne bringen will. Gebeutelt vom Verlust seiner Familie und tief gekränkt von diesem Verrat, zieht sich Felix aufs Land, in ein kleines Haus ohne Fließend Wasser und mit nur begrenzt Strom, zurück. Felix ist getrieben von Rachegefühlen, weiß aber nicht so ganz, wie er das anfangen könnte. Um nicht gänzlich den Verstand zu verlieren, übernimmt er ein jährliches Theaterprojekt in einem staatlichen Gefängnis. Ein glücklicher Zufall bringt Felix Intriganten in seine Nähe und er beschließt in diesem Jahr eine einmalige Fassung von „Der Sturm“ extra für Sie zu inszenieren. Ich musste mich erst ein bisschen durch die benötigte Vorgeschichte kämpfen bis ich erfassen konnte, in welche Richtung Margaret Atwood gehen wollte. Aber nachdem ich das geschafft hatte, nahm der Roman Fahrt auf und belohnte mich spitzfindigen Pointen und einer tiefsinnigen Geschichte. Mit satirischen Anspielungen auf die Literatur- und Theaterwelt hat mir Atwood hier und da einen Lacher entlockt. Wer die Hogarth Shakespeare Project Reihe gelesen hat wird erstaunt feststellen das M. Atwood bisher die einzige ist, die das adaptierte Shakespeare’sche Werk während ihrer Adaption erklärt. Mit diesem Kunstgriff, des Stücks im Stück, bringt sie mit innovativen, frischen Ideen eine Variante des „Sturms“ hervor, die vielleicht so manchen neugierig auf das Original werden lässt.


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