Warenkorb
 

Bestellen Sie bis zum 20.12.2018 und erhalten Sie Ihre Sendung pünktlich zu Heiligabend.**

Justizpalast

Roman. Ausgezeichnet mit dem Wilhelm Raabe-Literaturpreis 2017

(2)

Der große Gesellschaftsroman über Recht und Gerechtigkeit

Thirza Zorniger stammt aus einer desaströsen Schauspielerehe und will nichts anderes, als für Gerechtigkeit sorgen. Unter der Obhut des Großvaters und zweier ältlicher Tanten wird aus dem kleinen Mädchen eine fleißige Studentin und zuletzt Richterin im Münchner Justizpalast. Doch auch hier ist die Wirklichkeit anders als die Theorie: Eine hochdifferenzierte Gerechtigkeitsmaschine muss das ganze Spektrum des Lebens verarbeiten, wobei sie sich gelegentlich verschluckt. Und auch unter Richtern geht es manchmal zu wie in einer chaotischen Familie ...

Portrait
Petra Morsbach, geboren 1956, studierte in München und St. Petersburg. Sie lebt als freie Schriftstellerin in der Nähe von München. Ihre Romane werden von Kritikern hochgelobt, ihr Werk wurde mit zahlreichen Stipendien und Preisen ausgezeichnet. 2017 erhielt sie für »Justizpalast«, für den sie über neun Jahre lang recherchierte, den Wilhelm-Raabe-Preis.
… weiterlesen
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 480
Erscheinungsdatum 08.10.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-328-10379-0
Verlag Penguin TB Verlag
Maße (L/B/H) 18,8/11,7/3,6 cm
Gewicht 387 g
Verkaufsrang 12.596
Buch (Taschenbuch)
12,00
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
PAYBACK Punkte
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Buchhändler-Empfehlungen

„Justizalltag aus der Perspektive einer Richterin“

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Gehören Sie auch zu den Menschen, die die Juristerei für eine dröge Angelegenheit halten? Dann wird es Petra Morsbach sicher gelingen , diesen Irrtum aus der Welt zu schaffen. Eine tolle Idee für einen Gesellschaftsroman: Aus der Perspektive einer Richterin wird der Justiz-Alltag in all seinen Facetten geschildert. 'Justizpalast' widmet sich der Geschichte der Richterin Thirza Zorniger, ihrer Kindheit und ihren späteren Berufsjahren. Petra Morsbach skizziert ein authentisches, lebendiges Bild des aktuellen Rechtsstaats, wobei sie nichts auslässt. Gekonnt schildert sie anhand des Lebens von Thirza wie spannend der Alltag der Juristen sein kann, aber auch, wie leider oft keine Zeit für die akribische Bearbeitung der Rechtsfälle bleibt und dennoch Recht gesprochen werden muss.
Fast 10 Jahre hat die Autorin sich im juristischen Milieu bewegt und Gespräche mit über 50 Juristen, davon 30 Richtern, geführt. Diese akribische Rechereche ist deutlich spürbar. Denn die Autorin idealisiert die Juristerei nicht und verurteilt nicht. Vielmehr schärft sie mit ihrem sensiblen Gespür für Gerechtigkeit den Blick ihrer LeserInnen, die Justiz einmal aus der Sicht der Richter und nicht der Rechtsuchenden zu betrachten. Dabei kommt das persönliche Schicksal von Thirza nicht zu kurz. Die sprachliche Eloquenz macht den Roman zu einem ganz unterhaltsamen Lesevergnügen – alles andere als dröge! - nicht nur für (angehende) Juristinnen und Juristen. Interesse am aktuellen Rechtswesen und die Bereitschaft sich auf etwas Neues einzulassen, reichen völlig aus. Mir persönlich hat er sehr gut gefallen und daher: absolute Leseempfehlung!
Gehören Sie auch zu den Menschen, die die Juristerei für eine dröge Angelegenheit halten? Dann wird es Petra Morsbach sicher gelingen , diesen Irrtum aus der Welt zu schaffen. Eine tolle Idee für einen Gesellschaftsroman: Aus der Perspektive einer Richterin wird der Justiz-Alltag in all seinen Facetten geschildert. 'Justizpalast' widmet sich der Geschichte der Richterin Thirza Zorniger, ihrer Kindheit und ihren späteren Berufsjahren. Petra Morsbach skizziert ein authentisches, lebendiges Bild des aktuellen Rechtsstaats, wobei sie nichts auslässt. Gekonnt schildert sie anhand des Lebens von Thirza wie spannend der Alltag der Juristen sein kann, aber auch, wie leider oft keine Zeit für die akribische Bearbeitung der Rechtsfälle bleibt und dennoch Recht gesprochen werden muss.
Fast 10 Jahre hat die Autorin sich im juristischen Milieu bewegt und Gespräche mit über 50 Juristen, davon 30 Richtern, geführt. Diese akribische Rechereche ist deutlich spürbar. Denn die Autorin idealisiert die Juristerei nicht und verurteilt nicht. Vielmehr schärft sie mit ihrem sensiblen Gespür für Gerechtigkeit den Blick ihrer LeserInnen, die Justiz einmal aus der Sicht der Richter und nicht der Rechtsuchenden zu betrachten. Dabei kommt das persönliche Schicksal von Thirza nicht zu kurz. Die sprachliche Eloquenz macht den Roman zu einem ganz unterhaltsamen Lesevergnügen – alles andere als dröge! - nicht nur für (angehende) Juristinnen und Juristen. Interesse am aktuellen Rechtswesen und die Bereitschaft sich auf etwas Neues einzulassen, reichen völlig aus. Mir persönlich hat er sehr gut gefallen und daher: absolute Leseempfehlung!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
2 Bewertungen
Übersicht
1
1
0
0
0

Ein Blick hinter die Kulissen der Gerichtsbarkeit
von vielleser18 aus Hessen am 27.10.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Thirza Zorniger wächst bei ihrem Großvater, einem Richter auf. Schon früh interessiert sie sich für die Welt der Gerichtsbarkeit. So verwundert es auch nicht, dass sie den selben Weg einschlägt, Jura studiert, verschiedene Stufen der Richterlaufbahn erringt, und es bis in den Justizpalast in München in eine führende... Thirza Zorniger wächst bei ihrem Großvater, einem Richter auf. Schon früh interessiert sie sich für die Welt der Gerichtsbarkeit. So verwundert es auch nicht, dass sie den selben Weg einschlägt, Jura studiert, verschiedene Stufen der Richterlaufbahn erringt, und es bis in den Justizpalast in München in eine führende Rolle schafft. Petra Morsbach erzählt das Leben von Thirza, von ihrem Schauspielervater, ihrer unglücklichen Mutter, ihrer Kindheit und Jugend, aber den meisten Raum nimmt ihre berufliche Laufbahn ein. Eingeflochten dabei immer wieder Gerichtsfälle, Gerichtsverhandlungen, Gerichtsurteile, es wird von Kollegen berichtet, von Arbeitsbelastungen, von wenig Freizeit. Der Roman ist nicht linear erzählt, er springt immer mal wieder vor und zurück im Leben von Thirza. Der Erzählstil ist nüchtern, erst gegen Ende kommen auch Emotionen ins Spiel, wird die Figur der Thirza menschlicher, greifbarer. Aber irgendwie passt der Stil auch zu der Protagonistin, die in einer eher als "trocken" geltenden Zunft arbeitet, in der es um Gesetze. Rechtsauslegungen, Aktenstudium und Urteilsbegründungen geht. Aber hinter jedem Fall stehen auch Menschen und das macht die Autorin mit den vielen beschriebenen Fällen auch deutlich. Thirza hingegen ist eine eher zurückgezogene, einsame Figur, die lange braucht um nicht nur ein berufliches Leben, sondern auch privates Glück zu haben, sich zu verlieben und einen Mann fürs Leben zu finden. Der Roman vereint das berufliche und private Leben der Protagonistin Thirza. Obwohl der Beruf der Richterin hier im absoluten Mittelpunkt steht und ihr Privatleben eher als Untermalung dient. Sie bleibt als Figur eher kühl und nur am Ende wird es emotionaler. Die Autorin deutet das Ende am Anfang an, doch erst nach und nach, Schritt für Schritt, schließt sich der Kreis im beruflichen Leben sowie im privaten Umfeld. Wer sich für die Arbeit und die Arbeitsbelastungen an deutschen Gerichten interessiert und dies auch noch verpackt in einem Roman, der viele Fälle aufgreift, dazu durch die Protagonistin Gedanken und Entwicklungen im Rechtssystem debattiert, dem kann ich den Roman empfehlen. Er bietet eine breite Palette an Einblicken hinter die Kulissen der Gerichtsbarkeit. Die Autorin hat neun Jahre recherchiert, mit gut 50 Juristen über ihre Arbeit gesprochen und deren Erfahrungen und Erlebnisse mit in diesen Roman verwoben. Zusammen mit dem Lebensweg der fiktiven Protagonistin ergibt sich ein interessanter Roman, der, wenn auch kühl und nüchtern beschrieben, mich fesseln konnte.