Der Outsider

MP3 Format, Lesung. Ungekürzte Ausgabe

Stephen King

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Beschreibung

Im Stadtpark von Flint City wird die geschändete Leiche eines elfjährigen Jungen gefunden. Augenzeugenberichte und Tatortspuren deuten unmissverständlich auf einen unbescholtenen Bürger: Terry Maitland, ein allseits beliebter Englischlehrer, zudem Coach der Jugendbaseballmannschaft, verheiratet, zwei kleine Töchter. Detective Ralph Anderson, dessen Sohn von Maitland trainiert wurde, ordnet eine sofortige Festnahme an, die in aller Öffentlichkeit stattfindet. Der Verdächtige kann zwar ein Alibi vorweisen, aber Anderson und der Staatsanwalt verfügen nach der Obduktion über eindeutige DNA-Beweise für das Verbrechen - ein wasserdichter Fall also?

Bei den andauernden Ermittlungen kommen weitere schreckliche Einzelheiten zutage, aber auch immer mehr Ungereimtheiten. Hat der nette Maitland wirklich zwei Gesichter und ist zu solch unmenschlichen Schandtaten fähig? Wie erklärt es sich, dass er an zwei Orten zugleich war? Mit der wahren, schrecklichen Antwort rechnet schließlich niemand.

Mit David Nathan haben Kings Horror-Meisterwerke ihren kongenialen Interpreten gefunden.

(3 mp3-CDs, Laufzeit: ca. 19h 9)

»Ein tolles Buch, sensationell gelesen von David Nathan, ein Typ, der das Telefonbuch spannend vertonen würde.«

Produktdetails

Verkaufsrang 1366
Medium MP3-CD
Sprecher David Nathan
Spieldauer 1149 Minuten
Erscheinungsdatum 27.08.2018
Verlag Random House Audio
Fassung ungekürzt
Hörtyp Lesung
Originaltitel Outsider (Scribner)
Übersetzer Bernhard Kleinschmidt
Sprache Deutsch
EAN 9783837142846

Kundenbewertungen

Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
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Koinzidenz
von Wortschätzchen aus Kreis Heidelberg am 04.09.2020

Als die Leiche eines kleinen Jungen gefunden wird, fällt der Verdacht sehr schnell auf den Coach der Jugendbaseballmannschaft, Terry Maitland. Das ist für die Bewohner von Flint City doppelt erschreckend, denn Maitland ist ein beliebter Bürger, ist verheiratet, hat zwei Töchter und niemand hätte je etwas Schlechtes von ihm erwar... Als die Leiche eines kleinen Jungen gefunden wird, fällt der Verdacht sehr schnell auf den Coach der Jugendbaseballmannschaft, Terry Maitland. Das ist für die Bewohner von Flint City doppelt erschreckend, denn Maitland ist ein beliebter Bürger, ist verheiratet, hat zwei Töchter und niemand hätte je etwas Schlechtes von ihm erwartet. Kann er wirklich ein so grausames Doppelleben führen? Und wie ist es möglich, dass er beweisbar an zwei Orten zur selben Zeit war? Welche Beweise sind Beweise, wo liegt der Fehler, was ist Lüge, was Wahrheit? Der Alptraum scheint kein Ende zu nehmen … Wie immer schafft King Figuren, die so real wirken, dass man glaubt, sie leben in der Nachbarschaft. Da trifft es hart, wenn eine dieser Figuren in eine Sache gerät, die sich wie Treibsand verhält und Rettung kaum möglich scheint. Man bleibt dran, lässt alles stehen und liegen, weil man unbedingt wissen muss, wie es weitergeht. So geht fesselndes Schreiben! Ob nun Terry Maitland, Detective Ralph Anderson oder Holly Gibbins – sie alle schleichen sich aus der Story heraus in das Leben des Hörers oder Lesers. Die Ermittlungsarbeit ist ein wichtiger Teil der Story. Was logisch erscheint, kann dennoch nicht stimmen. Das führt natürlich zu Situationen, die erschreckend sind. Als Außenstehender Beobachter möchte man so oft eingreifen, weil man mehr weiß und unbedingt helfen möchte, einen Unschuldigen und seine Angehörigen zu beschützen, zu retten. Das Leid, das die Angehörigen erfahren, schildert King sehr gut. Das ist einer der Punkte, warum ich seine Bücher so sehr mag – es steckt immer enorm viel Herz, Gefühl darin. Vermutlich zieht er einem gerade deshalb so heftig den Boden unter den Füßen weg. King schildert eindringlich, wie schnell ein Mob sich zusammenrottet, wie das außer Kontrolle geraten und sich verselbständigen kann und wie leicht Menschen komplett übers Ziel hinausschießen können. Der Ruf nach der Todesstrafe, ganz ohne vorherige Verhandlung, ganz ohne irgendwas – das hat mich extrem schockiert. Es ist der wahre Horror – ganz ohne Monster. Fast die Hälfte über denkt man, es muss eine normale Erklärung geben, bis King dann dem Monster doch noch die Tür öffnet. Es ist atemberaubend! Wie kein zweiter schafft es King, dass die von ihm geschaffenen Monster logisch aufgebaut und damit extrem gut vorstellbar sind. So sehr sich der Kopf dagegen wehren mag, so sehr glaubt das Herz daran. Mit Holly Gibney, die offen für jede für den gesunden Menschenverstand undenkbare Möglichkeit ist, schafft er quasi ein Medium, das die reale Welt mit der vermeintlich unerklärlichen Existenz verbindet und damit dem Buch den eigentlichen Thrill verleiht. Ohne sie würde das Buch nicht funktionieren, finde ich. Ja, sie ist eindeutig meine Lieblingsfigur! King gelingt auch hier wieder ein fulminanter Show-Down, der an die Nerven und unter die Haut geht. Besonders gut gefällt mir jedoch das „Danach“, also das eigentliche Ende. Er lässt die Geschichte wunderbar „ausrollen“ und lässt keine losen Fäden übrig, was jedoch nicht bedeutet, dass man ohne Alpträume schlafen kann! David Nathan hört man einfach gerne zu. Seine Stimme hat einen leicht melancholischen Unterton, der die düstere Grundstimmung sehr gut transportiert. So vergehen die mehr als neunzehn Stunden nicht nur aufgrund des Könnens des Meisters des Horrors, sondern auch des Könnens dieses wunderbaren Sprechers nahezu wie im Flug. Ganz klar: fünf Sterne!

Fesselnd, krank und spannend!
von Nina Wirths aus Wuppertal am 18.12.2018

Zugegeben, dies ist mein erstes (Hör)Buch von King und es hat mich total begeistert. In Flint City wird ein elfjähriger Junge grausam zugerichtet im Stadtpark entdeckt. Der Mörder ist rasch gefunden, weil es sich Augenzeugen und Spurensicherung zufolge um Terry Maitland handelt. Terry Maitland hat aber ein Alibi, das niemand in ... Zugegeben, dies ist mein erstes (Hör)Buch von King und es hat mich total begeistert. In Flint City wird ein elfjähriger Junge grausam zugerichtet im Stadtpark entdeckt. Der Mörder ist rasch gefunden, weil es sich Augenzeugen und Spurensicherung zufolge um Terry Maitland handelt. Terry Maitland hat aber ein Alibi, das niemand in Abrede stellen kann. Wer hat diesen Mord begangen und warum gab es so einen ähnlichen Mord in einem anderen Bundesstaat? Ein absolut spannendes Meisterwerk welches mit sofort in den Bann gezogen hat. Die Protagonisten sind sehr individuell und perfekt charakterisiert, die Handlungsstränge sind super erklärt ohne zu verwirren und alles so beschrieben, dass man sich die Story bildlich vorstellen kann. King nimmt bei diversen Erklärungen kein Blatt vor den Mund und teilweise sind die Sätze echt brutal und krank (im positiven Sinne). Auch das Ende ist nicht langweilig sondern die Spannung bleibt bis zur letzten Seite. Ich habe definitiv Lust auf mehr „King“ bekommen. 4,5 von 5 Sternen

Polizeiermittlungen & unvorstellbares Grauen
von NiWa am 04.11.2018

In Flint City wird ein elfjähriger Junge grausam zugerichtet im Stadtpark entdeckt. Der Mörder ist rasch gefunden, weil es sich Augenzeugen und Spurensicherung zufolge um Terry Maitland handelt. Terry Maitland hat aber ein Alibi, das niemand in Abrede stellen kann. Wer hat es tatsächlich getan? Mit „Der Outsider“ hat Stephen ... In Flint City wird ein elfjähriger Junge grausam zugerichtet im Stadtpark entdeckt. Der Mörder ist rasch gefunden, weil es sich Augenzeugen und Spurensicherung zufolge um Terry Maitland handelt. Terry Maitland hat aber ein Alibi, das niemand in Abrede stellen kann. Wer hat es tatsächlich getan? Mit „Der Outsider“ hat Stephen King einen Roman geschrieben, der meiner Meinung nach die Stärken des ‚neuen‘ King mit seinem gewohnt unschlagbaren Horror vereint. Zwar mag der Meister nicht in Bestform sein, dennoch habe ich diesen Roman gerne gelesen, weil es ein verdammt gutes Schmankerl ist. Als Leser ist man in Flint City zu Gast und wird sofort mit dem Mord an dem elfjährigen Jungen überrollt. Für die Polizei steht der Täter fest: Terry Maitland hat es getan, weil ihn dutzende Augenzeugen gesehen haben, und sämtliche Spuren am Tatort eindeutig auf den allseits beliebten Englischlehrer verweisen. Daher wird der verheiratete Mann in aller Öffentlichkeit bei einem Baseballspiel verhaftet. Die ganze Stadt ist sozusagen live dabei. Allerdings kommen bei den Ermittlungen rasch Zweifel auf, weil es ein wasserdichtes Alibi gibt, gegen das selbst die Funde am Tatort nicht ausreichend sind. Es besteht also ein Zwiespalt, den es nicht geben dürfte. Terry Maitland hat es getan, obwohl er es nicht getan haben kann. Hier beginnt sich eine geistige Spirale zu drehen, die nicht nur den Ermittlern zu schaffen macht. Es werden DNA-Beweise gesichtet, Fingerabdrücke genommen, Zeugen vernommen - dabei kommt man immer auf das gleiche Ergebnis: Terry Maitland ist ein Mörder, obwohl er unschuldig ist. Klingt das verquer? Ist es auch! Denn King hat diesmal sein neuentdecktes kriminalistisches Talent gekonnt mit dem gewohnten Horror vereint. Polizeirealität trifft auf mysteriöses Grauen, wobei man sich beim Lesen schon in der Gedankenspirale verfängt. Meinem Eindruck nach ist dieser Roman dementsprechend in zwei Teile gegliedert. Zuerst ist man mitten in den trockenen polizeilichen Ermittlungen, lässt mit Rechtsberatern und Polizei die Fakten Revue passieren, und versucht, Ungereimtheiten möglichst logisch aus dem Weg zu räumen. Danach landet man in der kingschen Welt des unvorstellbaren Grauens, die einem schon manchen Schauer über den Rücken jagt. Dabei stellt King den gesamten Polizeiapparat und die Rechtssprechung in Frage. Er thematisiert, wie Fehleinschätzungen Leben vernichten kann. Rasch wird aus dem potentiellen Täter das nächste Opfer, indem es durch unzutreffende Interpretationen zu falschen Entscheidungen kommt. Die Geschichte an sich ist exzellent und höchst fesselnd eingefädelt. Gerade die kriminalistische Sicht auf die Entwicklungen hat mir außerordentlich gut gefallen, weil ich auf diese Weise mal wieder eingelullt wurde. Stephen King schafft es, wie kein anderer, mich ganz langsam in seine Welt zu ziehen, bis ich von einem Moment auf den anderen mitten im Geschehen bin. Ich finde es unheimlich packend, wenn er detailliert die Ausgangssituation vor mir ausbreitet. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass das auf manche Leser ermüdend wirkt. Im zweiten Teil der Erzählung ist nicht nur das unaussprechliche Grauen, sondern auch Holly Gibney aus der Mr-Mercedes-Trilogie zu Gast. Wie immer greifen Kings Werke ineinander, es gibt viele Verweise, dennoch ist der Bezug zu dieser Trilogie sehr ausgeprägt. Das geht so weit, dass man sich spoilert, sollte man sie noch nicht gelesen haben. Wer also unvoreingenommen die Schandtaten von Mr Mercedes kennenlernen will, sollte sich „Der Outsider“ für die Zeit danach aufsparen. Alles in allem hat mich King erneut überzeugt und mir einen weiteren Aspekt seines schriftstellerischen und fantasiebegabten Könnens gezeigt. Es mag zwar nicht sein bester Roman sein, ist aber auf die ruhige und gleichzeitig schaurige Stephen-King-Art ein gutes Buch, das in seinen Bann zu ziehen weiß.


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