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Das brennende Mädchen

Roman

*NEW YORK TIMES Bestseller*
*VOGUE 10 best books of 2017*
*FINANCIAL TIMES best fiction 2017*
*LOS ANGELES TIMES best books of 2017*

Julia kann sich an keine Zeit erinnern, in der sie Cassie nicht gekannt hat. Sie sind schon so lange befreundet, dass es Julia schwerfällt zu begreifen, wie sie sich verloren haben. Kein einschneidendes Ereignis, das ihr helfen würde zu verstehen, und so spürt sie den vielen kleinen Dingen nach, die passiert sind seit jenem "Zwillingssommer" vor zwei Jahren, "in dem es uns nicht im Traum eingefallen wäre, dass wir nicht für immer und ewig Freundinnen bleiben würden." Claire Messud erzählt von der ersten großen Freundschaft und davon, warum ihr Verlust uns prägt, und stellt zugleich die großen Fragen: Wie gut können wir einander jemals kennen? Wie wahr sind die Geschichten, mit denen wir uns unser Leben und unsere Beziehungen zu erklären versuchen?
Rezension
»Mit psychologischem Feingefühl deutet Claire Messud genug an, um die Spannung zu halten, und bleibt vage genug, Spielraum zu lassen.«
Portrait
Messud, Claire
Claire Messud, geboren 1966, stammt aus einer kanadisch-französischen Familie und wuchs in den Vereinigten Staaten, Kanada und Australien auf. Sie studierte an der Yale University sowie an der Cambridge University. Ihr Großstadtroman Des Kaisers Kinder war ein weltweiter Erfolg. 2018 erschien ihr Roman Das brennende Mädchen. Sie unterrichtet Kreatives Schreiben an verschiedenen Colleges und ist mit dem britischen Literaturkritiker James Wood verheiratet; das Paar hat zwei Kinder und lebt in Washington, D.C. und in Somerville, Massachusetts.

Baark, Monika
Monika Baark, geboren 1968 in Tel Aviv, wuchs in Toronto, New York, Moskau, Bonn und Antwerpen auf. Sie studierte Anglistik und Kunstgeschichte in Heidelberg und lebt seit 1998 als freie Übersetzerin in Berlin. Zu den von ihr übersetzten Autorinnen gehören u. a. Jeanette Winterson, Margaret Atwood und Claire Messud.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 14.08.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-455-00392-5
Verlag Hoffmann und Campe
Maße (L/B/H) 21,1/13,1/2,7 cm
Gewicht 385 g
Originaltitel The Burning Girl
Übersetzer Monika Baark
Verkaufsrang 21.348
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

Jana Pohlscheid, Thalia-Buchhandlung Münster

Feinfühlig erzählt Claire Messud die Geschichte zweier Mädchen, deren Freundschaft langsam versiegt. Dieser Roman hat mich sehr berührt. Feinfühlig erzählt Claire Messud die Geschichte zweier Mädchen, deren Freundschaft langsam versiegt. Dieser Roman hat mich sehr berührt.

„Dein ist mein halbes Herz“

Gabi Küsgen, Thalia-Buchhandlung Köln

Julia und Cassie sind seit frühester Kindheit unzertrennlich und die besten Freundinnen. Ihre Unterschiede in Temperament und sozialer Herkunft fallen in den ersten 12 Jahre nicht auf. In der Pubertät jedoch entwickeln sich die Mädchen so unterschiedlich, dass es nur noch Trennendes und keinerlei Gemeinsamkeit gibt. Erzählt wird diese traurige Entwicklung aus der Sicht von Julia, die im Leben eher auf der sonnigen Seite steht und nicht versteht, woher die Abgründe kommen. Cassie dagegen hat mehrere Gründe sich in einer Sackgasse (Pubertäts-Psychose?) zu verlaufen und am Ende für keinen mehr greifbar zu sein. Der Roman ist inhaltlich sehr ergreifend - wer hat so etwas nicht erlebt im entsprechenden Alter?- und auch sprachlich ein Gewinn. Toll zu lesen für junge Erwachsene ! Julia und Cassie sind seit frühester Kindheit unzertrennlich und die besten Freundinnen. Ihre Unterschiede in Temperament und sozialer Herkunft fallen in den ersten 12 Jahre nicht auf. In der Pubertät jedoch entwickeln sich die Mädchen so unterschiedlich, dass es nur noch Trennendes und keinerlei Gemeinsamkeit gibt. Erzählt wird diese traurige Entwicklung aus der Sicht von Julia, die im Leben eher auf der sonnigen Seite steht und nicht versteht, woher die Abgründe kommen. Cassie dagegen hat mehrere Gründe sich in einer Sackgasse (Pubertäts-Psychose?) zu verlaufen und am Ende für keinen mehr greifbar zu sein. Der Roman ist inhaltlich sehr ergreifend - wer hat so etwas nicht erlebt im entsprechenden Alter?- und auch sprachlich ein Gewinn. Toll zu lesen für junge Erwachsene !

Nathalie Bierstedt, Thalia-Buchhandlung Magdeburg

Eine Geschichte über den tragischen Verlauf einer Freundschaft in Jugendtagen und das Zurückdenken an die alte Zeit. Sehr nette Lektüre für Zwischendurch, sprachlich gut erzählt. Eine Geschichte über den tragischen Verlauf einer Freundschaft in Jugendtagen und das Zurückdenken an die alte Zeit. Sehr nette Lektüre für Zwischendurch, sprachlich gut erzählt.

„So spielt das Leben“

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Chemnitz

Julia und Cassie sind beste Freundinnen seit sie denken können. Jeden Sommer und jede freie Minute verbringen sie zusammen. Während Julia aus bürgerlichen Verhältnissen kommt, hat Cassie mit den ständig wechselnden Freunden ihrer alleinerziehenden Mutter zu kämpfen- auch der aktuelle Lover ist zwielichtiger als er vorgibt.
"Das brennende Mädchen"-eine Geschichte über das Erwachsen werden, das Leben und das "Auseinander-Leben". Nicht nur inhaltlich unglaublich schön, auch sprachlich traumhaft erzählt.
Julia und Cassie sind beste Freundinnen seit sie denken können. Jeden Sommer und jede freie Minute verbringen sie zusammen. Während Julia aus bürgerlichen Verhältnissen kommt, hat Cassie mit den ständig wechselnden Freunden ihrer alleinerziehenden Mutter zu kämpfen- auch der aktuelle Lover ist zwielichtiger als er vorgibt.
"Das brennende Mädchen"-eine Geschichte über das Erwachsen werden, das Leben und das "Auseinander-Leben". Nicht nur inhaltlich unglaublich schön, auch sprachlich traumhaft erzählt.

„Das Verschwinden der Kindheit“

Karin Harmel, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Die aus Sicht von Julia erzählte Geschichte der Freundschaft zwischen ihr und Cassie und ihres Auseinderdriftens während des Erwachsen Werdens, endet für Cassie tragisch. Die eigentlich kurze und in Summe sprachlich gute Geschichte konnte mich dennoch nicht richtig packen. Zwischen den kurzen Handlungsträngen sinniert Julia endlos über Cassie, ihre Eltern das Ende der Kindheit usw. und usf. Und dann auch noch mit einem steten hätte, wäre, könnte oder vielleicht auch nicht. Beispiel: "Ich habe es nicht getan und dann eben doch."
Schade
Die aus Sicht von Julia erzählte Geschichte der Freundschaft zwischen ihr und Cassie und ihres Auseinderdriftens während des Erwachsen Werdens, endet für Cassie tragisch. Die eigentlich kurze und in Summe sprachlich gute Geschichte konnte mich dennoch nicht richtig packen. Zwischen den kurzen Handlungsträngen sinniert Julia endlos über Cassie, ihre Eltern das Ende der Kindheit usw. und usf. Und dann auch noch mit einem steten hätte, wäre, könnte oder vielleicht auch nicht. Beispiel: "Ich habe es nicht getan und dann eben doch."
Schade

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Freundschaft und Leben und Veränderung
von Kaffeeelse am 18.12.2018

Claire Messud schreibt in diesem Buch über das Thema Freundschaft, genauer gesagt über die Mädchenfreundschaft zwischen Cassie und Julia. In ihrer Kindheit leben sie ganz eng zusammen, empfinden sich wie Schwestern, nichts geht ohneeinander. Eine ganz enge Mädchenfreundschaft eben. Und dann passiert das Leben. Die Mädchen werden älter, die... Claire Messud schreibt in diesem Buch über das Thema Freundschaft, genauer gesagt über die Mädchenfreundschaft zwischen Cassie und Julia. In ihrer Kindheit leben sie ganz eng zusammen, empfinden sich wie Schwestern, nichts geht ohneeinander. Eine ganz enge Mädchenfreundschaft eben. Und dann passiert das Leben. Die Mädchen werden älter, die Interessen verändern sich, die Blickwinkel verändern sich, die Wichtigkeiten verändern sich. Ohne das direkt irgendetwas passiert wandeln sich die Beiden, sie werden reifer und erwachsener und beide sehen auch Dinge, die sie voneinander trennen, darüber entstehen auch latente Aggressionen, schlussendlich verletzen sie einander auch. Und schließlich gehen sie auf Abstand zueinander. Aber dieses Verlassenwerden tut trotzdem weh. Aber sie zeigen der Umgebung nicht ihre wahren Gefühle, werden verschlossener und erwachsener, lernen zu schauspielern. Und ab da verändert sich das Buch noch etwas für mich. Erst plätschert es so vor sich hin. Aber mit dem Thema Wahrnehmung der eigenen Umgebung/des eigenen Umfelds und auch der eigenen Darstellung nach außen, gewinnt es für mich an Fahrt. Claire Messud stellt in ihrem Buch die Frage, wieviel davon real ist, was für von unserer Umgebung/von unseren Mitmenschen wahrnehmen. Was wir wirklich sehen. Selbst wenn wir glauben die Personen sehr genau zu kennen, können uns diese trotzdem erschüttern/erschrecken/schockieren. Wieso geschieht so etwas? Das was wir von Anderen wahrnehmen, ist eine Mischung aus dem, was wir im realen Leben sehen und dem, was wir sehen wollen/wünschen uns zu sehen. Das sind in meinen Augen recht interessante Betrachtungsweisen. Jeder Kriminologe wird dem beipflichten. In einem etwas schrägen Finale greift sie diese Themen auf und erklärt auch die Veränderungen der beiden Protagonistinnen und daraus resultierende Prozesse. Wobei aber auf ein bewusstes Ende verzichtet wird, es wird nur ein eventuelles skizziert, der Leser kann dann selbst entscheiden. Interessantes letztes Drittel. Wäre das ganze Buch so gewesen, wäre es eine Augenweide. Aber der Anfang war für mich schon recht schleppend und zäh. Einen Sog habe ich da kaum wahrgenommen. Erst im letzten Drittel zeigt sich dieser und versöhnt mich wieder mit diesem Buch.

Julia und Cassie - die Geschichte einer Freunschaft
von einer Kundin/einem Kunden aus Leer am 15.09.2018

Die eifrige Julia und die etwas wildere Cassie kennen sich seit ihrer frühesten Kindheit und gehen jahrelang durch dick und dünn. Sie verbringen die Kindergartenzeit und auch die ersten sechs Schuljahre jeden Tag gemeinsam und fühlen sich wie Geschwister. Doch das Blatt wendet sich allmählich als sie in der siebten Klasse... Die eifrige Julia und die etwas wildere Cassie kennen sich seit ihrer frühesten Kindheit und gehen jahrelang durch dick und dünn. Sie verbringen die Kindergartenzeit und auch die ersten sechs Schuljahre jeden Tag gemeinsam und fühlen sich wie Geschwister. Doch das Blatt wendet sich allmählich als sie in der siebten Klasse auf eine weiterführende Schule wechseln, Cassie Bekanntschaft mit der extrovertierten Delia (Julia tauft sie "Elendspfuhl") macht und sich ohne Julia mit Jungs verabredet. Auch an Julia's heimliche Liebe Peter macht sich Cassie schliesslich ran; die Liaison hält aber nur für kurze Zeit. Während Julia ihre Laufbahn in der Schule strebsam verfolgt, muss sich Cassie, die bisher bei ihrer alleinerziehenden Mutter aufgewachsen ist, plötzlich zusätzlich mit dem neuen und unerwünschten Freund ihrer Mutter auseinandersetzen. Claire Messud schildert diese Geschichte rein aus den Augen der angepassten Julia, die ihre Freundin aus Kindertagen sehr vermisst. Letztlich gibt sie Cassie nie wirklich die "Schuld" an dem Bruch sondern entschuldigt deren Verhalten an den äußeren Umständen. Messud erzählt in einer sehr schönen Art und Weise wie tragisch das Teenagerleben verlaufen kann und viele von uns finden sich wieder in dieser Art von Zerwürfnissen während der Methamorphose vom Kind zum Erwachsenen. Ein Roman, der sich in einem Rutsch liest, und mehrfach ausgezeichnet wurde.

Wer kennt uns wirklich wie wir sind - was ist einfach nur Sehnsucht ?
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 20.08.2018
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Julia und Cassy sind seit der Kindheit Freundinnen, die wie siamesische Zwillinge ineinander verwoben sind, jede denkt, dass sie die andere kennt, lesen kann und dass ihr gemeinsames Leben auch ins Erwachsenenalter hineingeht. Aber schon die unterschiedliche Leistungsbereitschaft trennt die Mädchen, die soziale Herkunft, das Elternhaus, sehr lebensklug und in... Julia und Cassy sind seit der Kindheit Freundinnen, die wie siamesische Zwillinge ineinander verwoben sind, jede denkt, dass sie die andere kennt, lesen kann und dass ihr gemeinsames Leben auch ins Erwachsenenalter hineingeht. Aber schon die unterschiedliche Leistungsbereitschaft trennt die Mädchen, die soziale Herkunft, das Elternhaus, sehr lebensklug und in wunderbarer Sprache erzählt die Autorin diese Geschichte des Erwachsenwerdends. Die - was wäre wenn - wie wäre es gewesen, die Traumdeutungen und Visionen erzeugen Längen im Handlungsablauf - leider - aber es ist ein sehr kluges Buch von der Verwandlung einer Freundschaft, die im Alter nicht Stand hält.