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Die Katze und der General

Roman

(20)
Alexander Orlow, ein milliardenschwerer russischer Oligarch und von allen nur "Der General" genannt, hat ein neues Leben in Berlin begonnen. Doch seine Vergangenheit holt ihn ein und die Bilder von seinem Einsatz im Ersten Tschetschenienkrieg dringen mit aller Wucht zu ihm vor. Das dunkelste zeigt die grausamste aller Nächte, nach der von der jungen Tschetschenin Nura nichts blieb als eine große ungesühnte Schuld. Der Zeitpunkt der Abrechnung ist gekommen. Der General fasst einen tollkühnen Plan, der von Moskau über Marrakesch bis in jene tschetschenische Schlucht führt, wo alles seinen Anfang nahm. Doch sein Plan kann nur mit der "Katze" gelingen, eine eigenwillige georgisch-stämmige Schauspielerin, deren Gesicht einen alten Schmerz in ihm entfacht.
Portrait
Nino Haratischwili, geboren 1983 in Tbilissi, ist preisgekrönte Theaterautorin, -regisseurin und Autorin des Familienepos »Das achte Leben (Für Brilka)« (FVA 2014), das in zahlreiche Sprachen übersetzt und u. a. mit dem Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft, dem Anna Seghers-Literaturpreis, dem Lessing-Preis-Stipendium und zuletzt mit dem Bertolt-Brecht-Preis 2018 ausgezeichnet wurde.

»Die Autorin ist ein Genie.« Volker Weidermann, WDR

»Die beste Geschichtenerzählerin unserer Generation.« Maria-Christina Piwowarski, Buchhandlung ocelot Berlin
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 750
Erscheinungsdatum 31.08.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-627-00254-1
Verlag Frankfurter Verlags-Anstalt
Maße (L/B/H) 21,2/13,4/5,2 cm
Gewicht 803 g
Auflage 2
Verkaufsrang 2.107
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

Annette W. , Thalia-Buchhandlung Berlin

Eine Geschichte über Schuld und Sühne, über Vergebung und Rache. Sehr gut durchdacht und mit einem würdigen Ende versehen. Ein starkes Plädoyer gegen Krieg und Gewalt! Eine Geschichte über Schuld und Sühne, über Vergebung und Rache. Sehr gut durchdacht und mit einem würdigen Ende versehen. Ein starkes Plädoyer gegen Krieg und Gewalt!

„Noch so ein wundervoller Roman von Nino Haratischwili!“

Hendrikje Adriani, Thalia-Buchhandlung Berlin

Der neue Roman von Nino Haratischwili spielt in Tschetschenien während des Krieges und in Deutschland und Russland in der Gegenwart.
Die beteiligten Personen müssen sich der Frage stellen, was sie während des Tschetschenien-Krieges erlebt und getan haben und wie - bzw. ob - man bestimmte Dinge verarbeiten oder wieder gut machen kann. Wer ist hier Opfer und wer Täter? Kann man schlimme Erlebnisse "abspalten" und ein neues Leben beginnen, oder verfolgen einen die Gespenster von früher immer weiter? Wen kann man nach Jahrzehnten noch zur Rechenschaft ziehen - sich selbst eventuell?
Der neue Roman von Nino Haratischwili spielt in Tschetschenien während des Krieges und in Deutschland und Russland in der Gegenwart.
Die beteiligten Personen müssen sich der Frage stellen, was sie während des Tschetschenien-Krieges erlebt und getan haben und wie - bzw. ob - man bestimmte Dinge verarbeiten oder wieder gut machen kann. Wer ist hier Opfer und wer Täter? Kann man schlimme Erlebnisse "abspalten" und ein neues Leben beginnen, oder verfolgen einen die Gespenster von früher immer weiter? Wen kann man nach Jahrzehnten noch zur Rechenschaft ziehen - sich selbst eventuell?

Laura Schwartz, Thalia-Buchhandlung Landau

Wie in ihrem ersten Roman nimmt uns Haratschwili auch hier mit in eine andere Welt. Poetisch, literarisch auf höchstem Niveau und sehr fesselnd. Toll! Wie in ihrem ersten Roman nimmt uns Haratschwili auch hier mit in eine andere Welt. Poetisch, literarisch auf höchstem Niveau und sehr fesselnd. Toll!

„Schuld und Sühne “

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Limburg

Mit grosser literarischer Eindringlichkeit erzählt Haratischwili über die Brutalität des Krieges und den Spuren die er in den Menschen hinterlässt, den Zerfall des Sowjetreiches und die damit verbundenen Entwurzelung und Verunsicherung der Menschen.
Ein mit großer Erzählkunst geschriebener in sich verschachtelter Roman, der dem Leser viel abverlangt.
Mit grosser literarischer Eindringlichkeit erzählt Haratischwili über die Brutalität des Krieges und den Spuren die er in den Menschen hinterlässt, den Zerfall des Sowjetreiches und die damit verbundenen Entwurzelung und Verunsicherung der Menschen.
Ein mit großer Erzählkunst geschriebener in sich verschachtelter Roman, der dem Leser viel abverlangt.

Daniel Thiele, Thalia-Buchhandlung Hamm

Nicht immer leichte Kost, sowohl technisch als auch inhaltlich. Nichtsdestotrotz eindringlich und bemerkenswert, taucht man doch im eher unbekannte geschichtliche Gefilde ab. Nicht immer leichte Kost, sowohl technisch als auch inhaltlich. Nichtsdestotrotz eindringlich und bemerkenswert, taucht man doch im eher unbekannte geschichtliche Gefilde ab.

Laura Stephan, Thalia-Buchhandlung Göttingen

Ein guter Roman über ein spannendes Thema. Durch die Vielzahl der Charaktere & unterschiedlichen Handlungsstränge kommt man leicht durcheinander. Also nichts zum entspannten lesen. Ein guter Roman über ein spannendes Thema. Durch die Vielzahl der Charaktere & unterschiedlichen Handlungsstränge kommt man leicht durcheinander. Also nichts zum entspannten lesen.

Kristina Urban, Thalia-Buchhandlung Berlin

Es ist ein sehr trauriges, bitteres Buch um ein düsteres Kapitel in der russisch-tschetschenischen Geschichte. Gleichzeitig ist es ein Buch, dass man nicht mehr aus der Hand legt. Es ist ein sehr trauriges, bitteres Buch um ein düsteres Kapitel in der russisch-tschetschenischen Geschichte. Gleichzeitig ist es ein Buch, dass man nicht mehr aus der Hand legt.

Frauke Geiger, Thalia-Buchhandlung Oldenburg

Dieser Roman hat mich mit seiner Sprache und seiner Komplexität total eingenommen. Die Figuren sind toll herausgearbeitet und bestechen durch ihre Einzigartigkeit. Großartig!!! Dieser Roman hat mich mit seiner Sprache und seiner Komplexität total eingenommen. Die Figuren sind toll herausgearbeitet und bestechen durch ihre Einzigartigkeit. Großartig!!!

„Vergeltung“

Claudia Tross, Thalia-Buchhandlung Offenbach

Haratischwili ist eine ausgezeichnete Erzählerin die einen wortmächtigen Roman über Schuld und Sühne geschrieben hat. Sie schildert die Perversität des Krieges in Tschetschenien - den wir bestenfalls noch als Schlagzeile erinnern - und die Auswirkungen, die er auch 20 Jahre danach noch hat.
Die grausamen Details dieses Krieges, die einen realen Hintergrund haben, machen sehr betroffen und man liest fiebrig auf den Showdown hin, der mich dann ziemlich sprachlos zurück gelassen hat. Ein besonderer Roman für anspruchsvolle Leser.
Haratischwili ist eine ausgezeichnete Erzählerin die einen wortmächtigen Roman über Schuld und Sühne geschrieben hat. Sie schildert die Perversität des Krieges in Tschetschenien - den wir bestenfalls noch als Schlagzeile erinnern - und die Auswirkungen, die er auch 20 Jahre danach noch hat.
Die grausamen Details dieses Krieges, die einen realen Hintergrund haben, machen sehr betroffen und man liest fiebrig auf den Showdown hin, der mich dann ziemlich sprachlos zurück gelassen hat. Ein besonderer Roman für anspruchsvolle Leser.

Pia Buchhorn, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Ich habe, Das achte Leben für Brillka, geliebt und war nun sehr skeptisch,ob die Autorin es wieder schafft,mich zu begeistern. Und wie, eine tolle opulente Familiengeschichte! Ich habe, Das achte Leben für Brillka, geliebt und war nun sehr skeptisch,ob die Autorin es wieder schafft,mich zu begeistern. Und wie, eine tolle opulente Familiengeschichte!

„Anspruchsvoll und Lesetipp für alle.“

Petra Kurbach, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Auf verschlungenen Wegen führt uns die Autorin in ihre Geschichte mit vielen Schauplätzen und Zeiten. Es entstehen ganze eigene Bilder im Kopf. Hintergrund der Geschichte ist der Tschetschenien Krieg in den 90er Jahren und die Zeit vor und nach der Wende und was sie mit den Menschen gemacht hat. Ein paar Worte von Nino Haratischwili und schon bekommt man eine tiefe Vorstellung von schlicht Unvorstellbarem. Auf verschlungenen Wegen führt uns die Autorin in ihre Geschichte mit vielen Schauplätzen und Zeiten. Es entstehen ganze eigene Bilder im Kopf. Hintergrund der Geschichte ist der Tschetschenien Krieg in den 90er Jahren und die Zeit vor und nach der Wende und was sie mit den Menschen gemacht hat. Ein paar Worte von Nino Haratischwili und schon bekommt man eine tiefe Vorstellung von schlicht Unvorstellbarem.

„Von Moskau über Tschetschenien nach Berlin“

Ines Böcker, Thalia-Buchhandlung Essen

Führt dieses Meisterwerk und zieht seine Leser in den unheilvollen Strudel, in dem seine Protagonisten unterzugehen drohen.
Ein russischer Oligarch, Veteran des ersten Tschetschenienkrieges, sieht die Zeit gekommen, Rache für das grausame Schicksal einer jungen Frau zu nehmen. Wie auf einem Schachbrett bringt der General seine Figuren in Stellung, unter anderem die Katze, eine eigenwillige georgischstämmige Schauspielerin...
Die große Erzählkunst von Nino Haratischwili besteht darin, ihre Figuren und Szenen nicht bis ins Detail zu beschreiben und trotzdem Bilder von unheimlicher Klarheit vor dem inneren Auge des Lesers heraufzubeschwören. Diese Sprachgewalt in Kombination mit einem ungeheuren psychologischen Einfühlungsvermögen in komplexe Seelenzustände macht dieses Buch so fesselnd und großartig.
Für mich der Roman 2018.
Führt dieses Meisterwerk und zieht seine Leser in den unheilvollen Strudel, in dem seine Protagonisten unterzugehen drohen.
Ein russischer Oligarch, Veteran des ersten Tschetschenienkrieges, sieht die Zeit gekommen, Rache für das grausame Schicksal einer jungen Frau zu nehmen. Wie auf einem Schachbrett bringt der General seine Figuren in Stellung, unter anderem die Katze, eine eigenwillige georgischstämmige Schauspielerin...
Die große Erzählkunst von Nino Haratischwili besteht darin, ihre Figuren und Szenen nicht bis ins Detail zu beschreiben und trotzdem Bilder von unheimlicher Klarheit vor dem inneren Auge des Lesers heraufzubeschwören. Diese Sprachgewalt in Kombination mit einem ungeheuren psychologischen Einfühlungsvermögen in komplexe Seelenzustände macht dieses Buch so fesselnd und großartig.
Für mich der Roman 2018.

„Eine Frage der Schuld“

Esther Kolbe, Thalia-Buchhandlung Berlin

Tschetschenien 1995, im Mittelpunkt ein grausames Kriegsverbrechen, das ungesühnt bleibt. Auf brutalste Weise wird eine junge Frau aus dem Leben gerissen und die Beteiligten, die Monster, die ihr das angetan haben, leben weiter. Deutschland 2016, ein flüchtiger Blick und die Vergangenheit hält unausweichlich Einzug in die Gegenwart. „Die Katze und der General“ übt einen beispiellosen Sog aus. Man wird vereinnahmt von diesem einzigartigen Roman, der scheinbar so klare Verhältnisse schaffen könnte. Haratischwili versteht sich darauf Geschichte und Fiktion in überaus geschickter, berührender und klarer Art zu verbinden, so dass jede Seite zwanghaft gelesen werden muss. Beinahe wie in einem Krimi wollen die Ereignisse erkundet werden, jede noch so kleine Erkenntnis wird mit Begeisterung aufgenommen, um schon nach kürzester Zeit hinterfragt zu werden. Beklemmend ist zuweilen die eigene Sensationsgier, die mit jedem Kapitel, jeder weiteren Perspektive, angeheizt wird. Lesen Sie dieses Buch, es wird Sie nicht enttäuschen! Tschetschenien 1995, im Mittelpunkt ein grausames Kriegsverbrechen, das ungesühnt bleibt. Auf brutalste Weise wird eine junge Frau aus dem Leben gerissen und die Beteiligten, die Monster, die ihr das angetan haben, leben weiter. Deutschland 2016, ein flüchtiger Blick und die Vergangenheit hält unausweichlich Einzug in die Gegenwart. „Die Katze und der General“ übt einen beispiellosen Sog aus. Man wird vereinnahmt von diesem einzigartigen Roman, der scheinbar so klare Verhältnisse schaffen könnte. Haratischwili versteht sich darauf Geschichte und Fiktion in überaus geschickter, berührender und klarer Art zu verbinden, so dass jede Seite zwanghaft gelesen werden muss. Beinahe wie in einem Krimi wollen die Ereignisse erkundet werden, jede noch so kleine Erkenntnis wird mit Begeisterung aufgenommen, um schon nach kürzester Zeit hinterfragt zu werden. Beklemmend ist zuweilen die eigene Sensationsgier, die mit jedem Kapitel, jeder weiteren Perspektive, angeheizt wird. Lesen Sie dieses Buch, es wird Sie nicht enttäuschen!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Eine starke und sehr pointierte Sprache, die ruhig und unaufgeregt grauenvollstes aus dem Krieg erzählt und so eine aufgeladene Distanz schafft, die mich sehr beeindruckt hat. Eine starke und sehr pointierte Sprache, die ruhig und unaufgeregt grauenvollstes aus dem Krieg erzählt und so eine aufgeladene Distanz schafft, die mich sehr beeindruckt hat.

„Ein moderner "Schuld und Sühne"-Roman“

Evgenia Bolshakova, Thalia-Buchhandlung Halle

Sprach- und bildgewaltig, dramatisch wie eine antike Tragödie erschüttert dieses Buch über Krieg in der Welt und in den Köpfen der Menschen seinen Leser und geht unter die Haut. Es ist eine anspruchsvolle Lektüre, die viele moralische Fragen aufwirft, die Beantwortung dieser jedoch dem Leser selbst überlässt, indem vieles Offen gelassen wird. In diesem Leseherbst kommt man an dem Buch nicht vorbei. Sprach- und bildgewaltig, dramatisch wie eine antike Tragödie erschüttert dieses Buch über Krieg in der Welt und in den Köpfen der Menschen seinen Leser und geht unter die Haut. Es ist eine anspruchsvolle Lektüre, die viele moralische Fragen aufwirft, die Beantwortung dieser jedoch dem Leser selbst überlässt, indem vieles Offen gelassen wird. In diesem Leseherbst kommt man an dem Buch nicht vorbei.

Julia Weßbecher, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Wieder eine sehr spannenden Familiengeschichte der Autorin. Wem das achte Leben gefallen hat wird auch diese Buch wieder verschlingen.
Wieder eine sehr spannenden Familiengeschichte der Autorin. Wem das achte Leben gefallen hat wird auch diese Buch wieder verschlingen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
20 Bewertungen
Übersicht
17
2
1
0
0

Buchpreiswürdig!
von einer Kundin/einem Kunden am 05.09.2018

Nach der Lektüre dieses famosen Romans muss ich sagen: Mein bisheriger, persönlicher Buchpreis-Anwärter! Ein epochales Werk, meisterhaft erzählt, das ich jedem ans Herz legen möchte.