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Weihnachten in der wundervollen Buchhandlung

»Und am vierundzwanzigsten Dezember sind wir tot …

… oder beinahe tot«, denkt sich die Wiener Buchhändlerin Petra Hartlieb, wenn irgendwann im November der Weihnachtswahnsinn beginnt. Jeder Tisch, jedes Regal, jede noch so kleine Lücke in ihrem Laden ist gefüllt mit den Büchern fürs Weihnachtsgeschäft. Die Kunden kommen in Scharen – und oft genug in Panik. Sie stellen obskure Fragen, spielen lustiges Titelraten mit den Buchhändlerinnen, sind gehetzt, verzweifelt und manchmal auch einfach nur dankbar.
Viele Stammkunden sind mittlerweile zu guten Freunden geworden und bringen dringend benötigte Nahrung, Hilfe in jeder Form sowie gute Laune vorbei. Und so hat die schrecklichste Zeit des Jahres auch schöne Momente. Der allerschönste Tag ist für Petra Hartlieb aber immer noch der eine: der vierundzwanzigste Dezember – denn da gehen spätestens um 13 Uhr die Lichter in der Buchhandlung aus, und alles ist endlich vorbei. Für ein Jahr.
Rezension
»Hartlieb erzählt vom Weihnachtswahnsinn in ihrer Wiener Buchhandlung. Besonders erheiternd ist die Erzählung über die sozialen Folgen des Weihnachtsgeschäfts.«
DLF Kultur Lesart

»Hartlieb [beschreibt die Weihnachtszeit] schonungslos, aber mit Humor und Leichtigkeit.«
Antonia Lange, DPA

»Ein ebenso amüsantes wie charmantes Büchlein.«
Günter Kaindlstorfer, DEUTSCHLANDFUNK

»Wenn sie etwas neben dem Warenhandel kann, dann schreiben. Die Geschichten weiterhin schlüssig, bannziehend.«
Jan C Behmann, FREITAG

»Man wird beim Lesen ruhiger, gelassener, weihnachtlich, fröhlich gestimmt.«
Mirjam Dauber, TIROLER FAMILIENJOURNAL

»Lesen Sie dieses Buch, es entspannt und informiert und oft genug werden Sie schmunzeln und lächeln – und glauben Sie mir: Sie werden nie wieder ein Buch bei Amazon bestellen.«
Astrid von Nahl, ALLITERATUS.COM
Portrait
Petra Hartlieb wurde 1967 in München geboren und ist in Oberösterreich aufgewachsen. Sie studierte Psychologie und Geschichte und arbeitete danach als Pressereferentin und Literaturkritikerin in Wien und Hamburg. 2004 übernahm sie mit ihrem Mann eine Wiener Traditionsbuchhandlung im Stadtteil Währing, heute »Hartliebs Bücher«. Davon erzählt ihr Bestseller ›Meine wundervolle Buchhandlung‹ (2014). Zuletzt erschienen von ihr ›Wenn es Frühling wird in Wien‹ (2017) und ›Weihnachten in der wundervollen Buchhandlung‹ (2018).
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 160
Erscheinungsdatum 19.12.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8321-9887-9
Verlag DUMONT Buchverlag
Maße (L/B/H) 19/12,2/2 cm
Gewicht 230 g
Auflage 3. Auflage
Verkaufsrang 110459
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

Stefanie Sült, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Petra Hartlieb hat wieder ein wundervolles Buch verfasst mit Anekdoten aus ihrer Wiener Buchhandlung. Dieses Mal erleben wir die 'besinnliche' Vorweihnachtszeit, begleiten Kundengespräche und abenteuerliche Verkaufstage. Rundum unterhaltsam, lesenswert für Buchhändler und Leser!

Wundervoller Weihnachtswahnsinn

Michael Schenkl, Thalia-Buchhandlung Regensburg

Wer immer schon mal wissen wollte, wie es in der Vorweihnachtszeit hinter den Kulissen einer Buchhandlung zugeht, dem sei Petra Hartliebs Büchlein dringend ans Herz gelegt! Sie berichtet aus allererster Hand und auf höchst amüsant-unterhaltsame Weise aus dem Weihnachtsgeschäft ihrer Buchhandlung in Wien. Von heillos überfüllten Geschäftsräumen ist ebenso die Rede wie von extravaganten Kundenwünschen, investigativer Buchrecherche ("Letztens wurde so ein Buch im Fernsehen besprochen. Es war grün..."), unvorhergesehenen Stromausfällen zur Hauptgeschäftszeit (mit anschließendem Candle-Light-Shopping) und geschlechtsspezifischem Geschenkpapier... Ein herrliches Lesevergnügen auch für BuchhändlerInnen selbst, denn solche Szenen spielen sich auch in jeder anderen Buchhandlung zumindest so ähnlich ab. Trotzdem: Bei allem Stress und Trubel im Weihnachtsgeschäft überwiegt immer die Freude der BuchhändlerInnen, der Kundschaft zum genau richtigen Geschenk zu verhelfen. Und seien wir mal ehrlich: Womit kann man mehr Freude verschenken als mit mit einem guten Buch?

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Nur etwas Schlaf
von Hortensia13 am 17.12.2019

Die Adventszeit hat zwei Seiten. Die der Kunden und die der Verkäufer. Von letzteren berichtet die Wiener Buchhändlerin Petra Hartlieb. Wenn in November der Weihnachtswahnsinn losbricht, ist nichts mehr, was es war. Die Kunden kommen in Scharen, haben ganz indivuelle Ansprüche und die Buchverkäufer verkaufen Bücher wie auf dem L... Die Adventszeit hat zwei Seiten. Die der Kunden und die der Verkäufer. Von letzteren berichtet die Wiener Buchhändlerin Petra Hartlieb. Wenn in November der Weihnachtswahnsinn losbricht, ist nichts mehr, was es war. Die Kunden kommen in Scharen, haben ganz indivuelle Ansprüche und die Buchverkäufer verkaufen Bücher wie auf dem Laufband. Kein Schlaf, viel Arbeit und trotzdem freundlich zugewandt bleiben. Diesen Spagat versucht die Autorin mit ihrem Team zu meistern. Bis am 24. Dezember Abend die Türen geschlossen werden und alle können endlich verschnaufen. Die Anekdoten aus dem Buchhandelalltag fand ich lustig. Oft vergisst man, was die Menschen am anderen Ende der Theke für einen Stress durchleben. Mir fehlte leider etwas der rote Faden zwischen den einzelnen Geschichten und ich hätte mir etwas mehr Erzählungen einzelne Situationen mit Kunden gewünscht. Aber trotzdem war es eine kurzweilige Lektüre, die zum Schmunzeln verleitet. Süss fand ich am Ende die sechs angehängten Rezepte und die kleine Buchempfehlungsliste für kurzentschlossene Weihnachtsgeschenksuchende. 4 Sterne.

Adventszeit aus Sicht einer Buchhändlerin
von RoRezepte am 12.01.2019

„Dann wurde ich Buchhändlerin. Seitdem ist es vorbei mit der besinnlichen Weihnachtszeit. Am Heiligen Abend arbeiten wir beide bis dreizehn Uhr, danach haben auch alle anderen Geschäfte zu. Aber das ist egal, wir hätten ohnehin nicht die Kraft, noch etwas einzukaufen.“ Nachdem Petra Hartlieb mit ihrem ersten Roman Meine wunde... „Dann wurde ich Buchhändlerin. Seitdem ist es vorbei mit der besinnlichen Weihnachtszeit. Am Heiligen Abend arbeiten wir beide bis dreizehn Uhr, danach haben auch alle anderen Geschäfte zu. Aber das ist egal, wir hätten ohnehin nicht die Kraft, noch etwas einzukaufen.“ Nachdem Petra Hartlieb mit ihrem ersten Roman Meine wundervolle Buchhandlung bereits große Erfolge erzielte, folgte mit Weihnachten in der wundervollen Buchhandlung der nächste Teil. Als Leser kennen wir nur die veränderte räumliche Dekoration der Buchhandlung und die weihnachtlichen Dekorations- und Buchauslagen. Aber wie im Hintergrund alles abläuft? Besonders zu der besten Geschäftszeit des Buchhandels? Davon hatte ich keine Ahnung. Petra Hartlieb erzählt mit liebevoll ausgewählten Details von der Adventszeit, dem Weihnachtsgeschäft aus der Sicht einer Buchhändlerin. Es fließen unglaublich viele Erfahrungsberichte, Geschichten und Anekdoten aus den guten und schlechten Zeiten des Adventsgeschäftes ein. Fazit? Im Dezember ist einfach alles anders! Das wichtigste für Buchhändlerinnen? Einfach nur überleben: irgendetwas essen, was greifbar ist; hoffen auf kulinarische Mitbringsel liebgewonnener Stammkunden; treffen mit Freunden zum Essen nur ohne Reden; jede Schlafmöglichkeit ausnutzen und Kraft für die nächsten Kunden sammeln. Petra Hartlaie erzählt von täglichen Situationen mit Kunden, welche z.B. gerne Bücherraten mit ihren Buchhändlerinnen spielen. Dann gibt es wieder Buchbeschreibungen statt mit Titel nur mit den groben Farben eines Covers. Das Ende des Buches war allerdings etwas abrupt, sodass ich mich erst einmal sammeln musste. An dieser Stelle hat mir ein „gemeinsames Loslassen“ gefehlt. Weihnachten in der wundervollen Buchhandlung ist nicht wirklich kulinarisch, aber bietet im Anhang einige Rezepte von liebgewonnen Stammkundinnen und Freunde von Petra Hartlieb. Diese bringen nämlich gerne die verschiedensten Kekslieferungen vorbei. Natürlich musste es dann mit zu RoRezeptes Weihnachtszeit 🙂 Und für alle, die einmal die Adventszeit aus Sicht einer Buchhändlerin sehen möchten, sollten sich dieses kleine Büchlein zu Gemüte ziehen.

Purer Weihnachtswahnsinn mit jeder Menge privater Einsichten ...
von Sharon Baker aus Mönchengladbach am 06.01.2019

Eine Buchhandlung in der Weihnachtszeit zu führen, ist nicht immer ein Spaß. Der Laden muss weihnachtlich geschmückt sein, die Auswahl groß und dann kommen die Kunden in Scharen. Diese wollen natürlich die beste Beratung, stellen die verrücktesten Fragen, suchen Bücher nach Fernsehtips aus, wobei der Titel des Buches verloren gi... Eine Buchhandlung in der Weihnachtszeit zu führen, ist nicht immer ein Spaß. Der Laden muss weihnachtlich geschmückt sein, die Auswahl groß und dann kommen die Kunden in Scharen. Diese wollen natürlich die beste Beratung, stellen die verrücktesten Fragen, suchen Bücher nach Fernsehtips aus, wobei der Titel des Buches verloren ging und das bitte alles superschnell. Diese hektische Zeit schildert hier Petra Hartlieb aus ihrer Buchhandlung in Wien. Lässt uns hinter die Ladentheke gucken, die nächtliche Warenannahme sichten und bei der alltäglichen Wahnsinnsaufgabe zuschauen. Ob sie wohl alles schaffen werden? Können Sie jeden Wunsch erfüllen? Und wie sieht eigentlich die Vorweihnachtszeit eines Vollblut-Buchhändlers aus? Ich sollte vielleicht vorab erwähnen, dass ich „Meine wunderbare Buchhandlung“ nicht gelesen habe, sondern nur ihre Jahreszeitenreihe vom Kindermädchen Marie Haidinger. Außerdem habe ich dieses Buch auch gar nicht auf dem Schirm gehabt, sondern es wurde mir geschenkt. Überraschend, unverhofft, aber mit viel Liebe. Und da Weihnacht war und es das Fest der Liebe ist, habe ich es an dem ersten Weihnachtstag verschlungen. Wie mir der Wahnsinn gefallen hat, erzähle ich euch nun. Petra Hartlieb verschönt in ihren Erzählungen nichts, sie bleibt knallhart bei der Wahrheit und kommt dabei nicht immer sonderlich gut rüber. Deshalb ist dieses Buch auch nicht unbedingt die heitere Lektüre, die sich mancher Leser vielleicht wünscht, sondern sie beschreibt wirklich den absoluten Kraftaufwand eines selbstständigen Buchhändlers. Ich kannte schon ähnliche Anekdoten von meinem Buchhändler und ich beneide keinen, wirklich keinen, zu dieser Zeit. Es ist nämlich nicht unbedingt die netteste Zeit mit Kunden, sie fordern, sie sind schnell ungeduldig, sogar patzig, wissen oft alles besser und können alles nicht schnell genug bekommen. Auch das Beraten kostet einfach mega viel Kraft und fordert Energien, die man irgendwann nicht mehr hat. Selbst ich habe es dieses Jahr gemerkt, das meine Lieblingsbuchhändlerin spontan gar keinen Tipp für mich hatte, da sie einfach leer geredet war. Nur geht nicht jeder Kunde verständnisvoll damit um. Allerdings lieben Buchhändler ihren Beruf und gehen meistens darin total auf, sind herzlich und verzücken einen mit Buchtipps, nur die Weihnachtszeit treibt sie an ihre Belastbarkeitsgrenzen. Genau so beschreibt es Petra Hartlieb, der einfache Wahnsinn der Weihnachtszeit und sie bleibt da nicht bei netten Geschichten, sondern holt da sehr aus. Allein die Vorbereitung ist schon Stress, denn so ein Laden muss von null Komma nix, dass ganze Spektrum an Weihnachtssachen hergeben. Allein das Geschenkpapier auszusuchen ist ein absoluter Akt. Dann die Logistik in einem Buchladen, die neuen Bücher kommen, die Bestellungen und wie viel Bücher in der Zeit von Hand zu Hand gehen ist schirr undenkbar. Außerdem lässt die Autorin nicht nur den Laden in Vordergrund stehen, sondern berichtet auch von den nicht vorhandenen Privatleben. Mit der Familie eine schöne Vorweihnachtszeit zu haben, ist einfach unmöglich und bleibt total auf der Strecke. Nach Ladenschluss, bzw. wenn man mit allem Vorbereitungen für den nächsten Tag fertig ist, möchte man nur eins, etwas essen und nicht reden. Weihnachten ist toll, aber eine Buchhandlung zur Weihnachtszeit ein Krieg. Für mich waren die kleinen Anekdoten herrlich ironisch geschrieben und bringen einen sehr zum Schmunzeln und man ist sehr solidarisch dabei. Allerdings nimmt die Schattenseite in diesem Weihnachtsgeschäft hier sehr zu, mit jeder weiteren privaten Geschichte fing das Jammern an. Ich kann es leider nicht anders beschreiben, ja es kostet Kraft und ja, man kann irgendwann nicht mehr, aber man fühlt, sich nach dem Lesen einfach schlecht zur Weihnachtszeit in eine Buchhandlung zu gehen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das die Absicht war, aber es schleicht sich einfach ein, dass das Leid einfach immer größer zu sein scheint. Und das ist für mich auch ein bisschen der Knackpunkt des Buches, ehrliche Worte sind völlig in Ordnung, aber wie viel Elend darf man als Leser ertragen. So weiß ich ganz ehrlich nicht, wie man dieses Buch bewerten soll. Will man wirklich ehrlichen und privaten Weihnachtswahnsinn von selbstständigen Buchhändlern lesen? Reicht es nicht aus vom Kundenwahnsinn zu erzählen? Ich bin nicht sicher, ob viele das wirklich verstehen, oder es total als Jammerei abtun. Eine schwierige Gratwanderung. Weihnachten in der wundervollen Buchhandlung ist kein Zuckerschlecken und bestimmt nicht jedermanns Geschmack. Ich fand es mutig, sehr ehrlich, aber auch einem dicken Ticken zu viel privates Familiendrama.