Warenkorb
 

Du wolltest es doch


Emma ist hübsch und beliebt, die Jungs reißen sich um sie. Und sie genießt es, versucht, immer im Mittelpunkt zu stehen: Das Mädchen, das jeden herumkriegt. Bis sie nach einer Party zerschlagen und mit zerrissenem Kleid vor ihrem Haus aufwacht. Klar, sie ist mit Paul ins Schlafzimmer gegangen. Hat Pillen eingeworfen. Die anderen Jungs kamen hinterher. Aber dann? Sie erinnert sich nicht, aber die gesamte Schule weiß es. Sie haben die Fotos gesehen. Ist Emma wirklich selber schuld? Was hat sie erwartet – Emma, die Schlampe in dem ultrakurzen Kleid?  

Ein aufwühlendes, vielfach preisgekröntes Buch.

Rezension
"Seid tapfer. O'Neills Roman ist erschreckend, aber auch packend und unverzichtbar wichtig.", New York Times
Portrait
O'Neill, Louise
Die Autorin Louise O'Neill hat Themen wie Feminismus, Body Shaming und Selbstbestimmung zu ihren Herzensanliegen erklärt und mit ihren Büchern international zahlreiche Preise gewonnen. Sie lebt und arbeitet in West Cork, Irland, hat eine wöchentliche Kolumne im Irish Examiner und ist ein häufiger Gast in Fernseh- und Radiosendungen.
… weiterlesen
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 368
Altersempfehlung 14 - 99
Erscheinungsdatum 25.07.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-551-58386-4
Verlag Carlsen
Maße (L/B/H) 22,1/15,3/3,5 cm
Gewicht 591 g
Originaltitel Asking For It
Übersetzer Katarina Ganslandt
Verkaufsrang 29.533
Buch (gebundene Ausgabe)
Buch (gebundene Ausgabe)
18,00
18,00
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar, Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
PAYBACK Punkte
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Buchhändler-Empfehlungen

Manuela Schütt, Thalia-Buchhandlung Cottbus

Ein Thema was selten zur Sprache kommt. Doch was wenn es passiert und dir niemand glaubt.
Furchteinflößend und realitätsnah.
Ein Thema was selten zur Sprache kommt. Doch was wenn es passiert und dir niemand glaubt.
Furchteinflößend und realitätsnah.

„Schonungslos und hochbrisant!“

J. Öfele, Thalia-Buchhandlung Heidenheim

Louise O'Neill veranschaulicht die Oberflächlichkeit unserer heutigen Gesellschaft, die Folgen unüberlegter Handlungen, die Zerstörungsgewalt sozialer Netzwerke und den übersteigerten Wunsch eines Mädchens nach Beliebtheit und Bewunderung. Dieses Buch geht unter die Haut! Louise O'Neill veranschaulicht die Oberflächlichkeit unserer heutigen Gesellschaft, die Folgen unüberlegter Handlungen, die Zerstörungsgewalt sozialer Netzwerke und den übersteigerten Wunsch eines Mädchens nach Beliebtheit und Bewunderung. Dieses Buch geht unter die Haut!

Natascha Radtke, Thalia-Buchhandlung Langenfeld

Ein absolut wichtiges Buch rund um das Thema "Rape Culture" und der Umgang mit Vergewaltigungen in der heutigen Gesellschaft. Nichts für schwache Nerven. Ein absolut wichtiges Buch rund um das Thema "Rape Culture" und der Umgang mit Vergewaltigungen in der heutigen Gesellschaft. Nichts für schwache Nerven.

Nancy Jarisch, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

Eine krasse, schockierende Geschichte für Leser von "Tote Mädchen lügen nicht", die zeigt wie eine dumme Entscheidung, ein Leben zerstören kann... Erschreckend realistisch! Eine krasse, schockierende Geschichte für Leser von "Tote Mädchen lügen nicht", die zeigt wie eine dumme Entscheidung, ein Leben zerstören kann... Erschreckend realistisch!

„Wie eine falsche Entscheidung, dein ganzes Leben ruinieren kann...“

Meike Hüneke, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Emma sieht gut aus und dem ist sie sich durchaus bewusst. Als absoluter Schwarm der Männerwelt bekommt sie jeden rum. Als sie nach einer Party völlig zerschrammt und ohne Gedächtnis zuhause aufwacht, überkommt sie das Gefühl, das etwas schlimmes passiert ist. Und ihr Gefühl täuscht sie leider nicht...

Ein Buch bei dem einem einfach vor Schock der Mund offen stehen bleibt. Man erlebt ein totales Wechselbad der Gefühle, denn eigentlich ist Emma, die Protagonistin, keine wirklich nette Person. Trotzdem lässt es einen einfach nicht kalt, was ihr widerfahren ist. Gerade weil diese Themen im Moment leider allgegenwärtig sind, sei es der Umgang mit sozialen Medien, der Alkoholkonsum oder der sexuelle Missbrauch, ist dieses Buch ein Muss! Es zeigt ganz nüchtern auf was passieren kann und was sich daraus entwickelt. Auch wenn es nicht leicht fällt, sollte man dieses Buch gelesen haben.
Emma sieht gut aus und dem ist sie sich durchaus bewusst. Als absoluter Schwarm der Männerwelt bekommt sie jeden rum. Als sie nach einer Party völlig zerschrammt und ohne Gedächtnis zuhause aufwacht, überkommt sie das Gefühl, das etwas schlimmes passiert ist. Und ihr Gefühl täuscht sie leider nicht...

Ein Buch bei dem einem einfach vor Schock der Mund offen stehen bleibt. Man erlebt ein totales Wechselbad der Gefühle, denn eigentlich ist Emma, die Protagonistin, keine wirklich nette Person. Trotzdem lässt es einen einfach nicht kalt, was ihr widerfahren ist. Gerade weil diese Themen im Moment leider allgegenwärtig sind, sei es der Umgang mit sozialen Medien, der Alkoholkonsum oder der sexuelle Missbrauch, ist dieses Buch ein Muss! Es zeigt ganz nüchtern auf was passieren kann und was sich daraus entwickelt. Auch wenn es nicht leicht fällt, sollte man dieses Buch gelesen haben.

Simone Mkirech, Thalia-Buchhandlung Magdeburg

Von Schadenfreude über Hasstiraden reicht das Spektrum der sozialen Netzwerke nach einem Partyabend,der die einst beliebte Emma in den Abgrund stürzt.Erschreckend und bewegend. Von Schadenfreude über Hasstiraden reicht das Spektrum der sozialen Netzwerke nach einem Partyabend,der die einst beliebte Emma in den Abgrund stürzt.Erschreckend und bewegend.

Eindeutig keine leichte Kost. Weder die Thematik, noch der Schreibstil, aber ein sehr lesenswertes Buch! Eindeutig keine leichte Kost. Weder die Thematik, noch der Schreibstil, aber ein sehr lesenswertes Buch!

„Provokant, wichtig, erschreckend.“

Vanessa Blaumeiser, Thalia-Buchhandlung Bonn

Dieses Buch hat mich umgehauen.

Emma ist das schönste Mädchen in Ballinatoom.
Und das ist auch schon das einzige positive was man über sie sagen kann. Denn Emma ist arrogant, nervtötend, missgünstig, eine schlechte Freundin und Tochter - es gibt an sich über sie gar nichts nettes zu sagen.
Und genau das macht dieses Buch um so besser.

Denn man muss Emma nicht sympathisch finden um zu verstehen welche unglaubliche Ungerechtigkeit ihr widerfährt. Man muss Emma nicht mögen um zu verstehen dass das was ihr passiert jeden Tag unzähligen Mädchen und Frauen genauso passiert.
Dieses Buch ist so unglaublich realistisch das Ich es mehrmals zur Seite legen und schlucken musste.
Vor Wut, vor Trauer, vor Drang endlich etwas gegen diese Ungerechtigkeit zu unternehmen.

Das Ende, so falsch es sich auch beim Lesen angefühlt hat, zieht dieses Buch perfekt zusammen.
Denn obwohl man sich immer wünscht das man kämpft und das es Gerechtigkeit gibt: Meistens gibt man einfach auf, so wie Emma.

Ich möchte dieses Buch, egal wie weh es auch tut, jedem ans Herz legen der genug hat von der Ohnmacht die man fühlt, wenn man über sexuelle Übergriffe und Vergewaltigungen hört, jedem der wütend und traurig ist, und auch jedem der zweifelt das Mädchen und Frauen jeden Tag darunter leiden.

Für mich ein Highlight des Jahres!
Wichtiges Thema provokant und toll umgesetzt!


Dieses Buch hat mich umgehauen.

Emma ist das schönste Mädchen in Ballinatoom.
Und das ist auch schon das einzige positive was man über sie sagen kann. Denn Emma ist arrogant, nervtötend, missgünstig, eine schlechte Freundin und Tochter - es gibt an sich über sie gar nichts nettes zu sagen.
Und genau das macht dieses Buch um so besser.

Denn man muss Emma nicht sympathisch finden um zu verstehen welche unglaubliche Ungerechtigkeit ihr widerfährt. Man muss Emma nicht mögen um zu verstehen dass das was ihr passiert jeden Tag unzähligen Mädchen und Frauen genauso passiert.
Dieses Buch ist so unglaublich realistisch das Ich es mehrmals zur Seite legen und schlucken musste.
Vor Wut, vor Trauer, vor Drang endlich etwas gegen diese Ungerechtigkeit zu unternehmen.

Das Ende, so falsch es sich auch beim Lesen angefühlt hat, zieht dieses Buch perfekt zusammen.
Denn obwohl man sich immer wünscht das man kämpft und das es Gerechtigkeit gibt: Meistens gibt man einfach auf, so wie Emma.

Ich möchte dieses Buch, egal wie weh es auch tut, jedem ans Herz legen der genug hat von der Ohnmacht die man fühlt, wenn man über sexuelle Übergriffe und Vergewaltigungen hört, jedem der wütend und traurig ist, und auch jedem der zweifelt das Mädchen und Frauen jeden Tag darunter leiden.

Für mich ein Highlight des Jahres!
Wichtiges Thema provokant und toll umgesetzt!


Britta Christan, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Vom Thema interessant, vom Stil her leider gar nichts für mich. Ich kam gar nicht in die Geschichte rein und verstand auch die Art der Erzählerin nicht. Schade! Vom Thema interessant, vom Stil her leider gar nichts für mich. Ich kam gar nicht in die Geschichte rein und verstand auch die Art der Erzählerin nicht. Schade!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

Aufwühlend und einfühlsam. Seid tapfer. O'Neills Roman ist erschreckend, aber auch packend und unverzichtbar wichtig. Ein mutiges und kluges Buch! Aufwühlend und einfühlsam. Seid tapfer. O'Neills Roman ist erschreckend, aber auch packend und unverzichtbar wichtig. Ein mutiges und kluges Buch!

Annika Riedel, Thalia-Buchhandlung Zwickau

Schwieriger Stil, aber wichtiges Thema! Schwieriger Stil, aber wichtiges Thema!

„Aufwühlend. Schonungslos. Erschreckend.“

Lisa Leiteritz, Thalia-Buchhandlung Marburg

Schon lange hat mich ein Buch nicht mehr so mitgenommen. Ich musste beim Lesen immer wieder absetzen, weil es mich so entsetzt und emotional mitgenommen hat. Die Intensität dieser Geschichte ist absolut überwältigend!
Emma ist jung und wunderschön. Beliebt und… mega arrogant. Eigentlich war sie mir von Anfang an sehr unsympathisch. Wie sie sich ihren Freunden gegenüber verhält, sich selbst auf ihr Äußeres reduziert und selbst überschätzt. Aber dann passiert, was niemals und niemanden – egal wie sympathisch oder nicht – passieren sollte: Emma wird vergewaltigt. Es ist eine widerliche Szene, die mich erschüttert hat. Doch das, was mich entsetzt hat, war das, was danach geschah.
Die Themen Vergewaltigung und sexuelle Belästigung sind durch die „Me Too“-Bewegung wieder ins Licht der Öffentlichkeit gerückt. Ich bin froh, dass sich Louise O’Neill getraut hat, diesen Roman zu schreiben und der Verlag, ihn zu veröffentlichen. Er trifft den Zahn der Zeit und regt zum Nachdenken und Diskutieren an: Ist ein kurzer Rock eine Aufforderung? Kann und sollte man bei einer Vergewaltigung die „Schuldfrage“ stellen? Was ist sexuelle Belästigung? Wie setzt man sich zur Wehr? Wer hilft?
Dieser Roman stößt einen Diskurs an, der schon längst überfällig ist. Junge Mädchen und Frauen sollten diesen Roman lesen – und unbedingt darüber sprechen! Er zeigt auf, was im schlimmsten Fall passieren kann und schildert äußerst realitätsnah die juristischen, sozialen und persönlichen Folgen. Zudem spiegelt er eine Gesellschaft, die sich über Äußerlichkeiten definiert und verhöhnt eindrucksvoll das Wörtchen „sozial“ im geflügelten Wort der „sozialen Medien“.
Schon lange hat mich ein Buch nicht mehr so mitgenommen. Ich musste beim Lesen immer wieder absetzen, weil es mich so entsetzt und emotional mitgenommen hat. Die Intensität dieser Geschichte ist absolut überwältigend!
Emma ist jung und wunderschön. Beliebt und… mega arrogant. Eigentlich war sie mir von Anfang an sehr unsympathisch. Wie sie sich ihren Freunden gegenüber verhält, sich selbst auf ihr Äußeres reduziert und selbst überschätzt. Aber dann passiert, was niemals und niemanden – egal wie sympathisch oder nicht – passieren sollte: Emma wird vergewaltigt. Es ist eine widerliche Szene, die mich erschüttert hat. Doch das, was mich entsetzt hat, war das, was danach geschah.
Die Themen Vergewaltigung und sexuelle Belästigung sind durch die „Me Too“-Bewegung wieder ins Licht der Öffentlichkeit gerückt. Ich bin froh, dass sich Louise O’Neill getraut hat, diesen Roman zu schreiben und der Verlag, ihn zu veröffentlichen. Er trifft den Zahn der Zeit und regt zum Nachdenken und Diskutieren an: Ist ein kurzer Rock eine Aufforderung? Kann und sollte man bei einer Vergewaltigung die „Schuldfrage“ stellen? Was ist sexuelle Belästigung? Wie setzt man sich zur Wehr? Wer hilft?
Dieser Roman stößt einen Diskurs an, der schon längst überfällig ist. Junge Mädchen und Frauen sollten diesen Roman lesen – und unbedingt darüber sprechen! Er zeigt auf, was im schlimmsten Fall passieren kann und schildert äußerst realitätsnah die juristischen, sozialen und persönlichen Folgen. Zudem spiegelt er eine Gesellschaft, die sich über Äußerlichkeiten definiert und verhöhnt eindrucksvoll das Wörtchen „sozial“ im geflügelten Wort der „sozialen Medien“.

Stefanie Dovermann, Thalia-Buchhandlung Wuppertal

Fassungslos liest man Seite um Seite und sucht nach Antworten und Gerechtigkeit. Fassungslos liest man Seite um Seite und sucht nach Antworten und Gerechtigkeit.

„Denkanstoß für ALLE!“

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

Das Buch, welches zunächst an Gossip Girl erinnert, ist nichts für schwache Gemüter. Haargenau beschreibt die Autorin die Vergewaltigung und die Wochen danach. Durch die bildliche Darstellung steigen einem die Tränen in die Augen. Die nahezu unvorstellbaren Dinge, die Emma widerfahren, machen einem bewusst wie verkehrt unsere Gesellschaft sich verhält. Zunächst ist man schnell genervt von Emma, und regt sich genau wie ihr Umfeld über ihre hochnäsige Art auf. Doch ihr Schicksal hat kein Mädchen der Welt verdient, mag sie noch so hochnäsig sein. Es ist erschreckend wie das Umfeld von Emma auf die Nachricht reagiert.
Die Hölle ist nach der Nacht nicht vorbei; Emma wird immer wieder mit ihren Peinigern konfrontiert und muss sich immer wieder rechtfertigen. Sie muss eine Schlacht kämpfen, die von Anfang an verloren erscheint. Als wäre das Geschehene nicht schlimm genug. Wir leben in einer Gesellschaft in der wir unseren Töchtern und Frauen erzählen wie sie sich zu kleiden und zu verhalten haben um nicht vergewaltigt zu werden. Möge das Kleid noch so kurz sein, der Alkoholpegel noch so hoch sein und die Person weiß Gott wie viele Sexpartner gehabt haben, nichts davon ist eine Entschuldigung oder gar Einladung für eine Vergewaltigung! (Unbedingt auch das Nachwort lesen)
Das Buch, welches zunächst an Gossip Girl erinnert, ist nichts für schwache Gemüter. Haargenau beschreibt die Autorin die Vergewaltigung und die Wochen danach. Durch die bildliche Darstellung steigen einem die Tränen in die Augen. Die nahezu unvorstellbaren Dinge, die Emma widerfahren, machen einem bewusst wie verkehrt unsere Gesellschaft sich verhält. Zunächst ist man schnell genervt von Emma, und regt sich genau wie ihr Umfeld über ihre hochnäsige Art auf. Doch ihr Schicksal hat kein Mädchen der Welt verdient, mag sie noch so hochnäsig sein. Es ist erschreckend wie das Umfeld von Emma auf die Nachricht reagiert.
Die Hölle ist nach der Nacht nicht vorbei; Emma wird immer wieder mit ihren Peinigern konfrontiert und muss sich immer wieder rechtfertigen. Sie muss eine Schlacht kämpfen, die von Anfang an verloren erscheint. Als wäre das Geschehene nicht schlimm genug. Wir leben in einer Gesellschaft in der wir unseren Töchtern und Frauen erzählen wie sie sich zu kleiden und zu verhalten haben um nicht vergewaltigt zu werden. Möge das Kleid noch so kurz sein, der Alkoholpegel noch so hoch sein und die Person weiß Gott wie viele Sexpartner gehabt haben, nichts davon ist eine Entschuldigung oder gar Einladung für eine Vergewaltigung! (Unbedingt auch das Nachwort lesen)

„Wichtig und verstörend!“

Annika Xanten, Thalia-Buchhandlung Dorsten

Dieses Buch macht nicht gerade Mut, hat keine besonders schöne Geschichte und ist extrem hart...genau wie das Thema um das es geht. Trotzdem finde ich dieses Buch genau so richtig wie es ist!
Ein wertvolles Buch mit einer Botschaft, es lohnt sich es zu lesen!
Dieses Buch macht nicht gerade Mut, hat keine besonders schöne Geschichte und ist extrem hart...genau wie das Thema um das es geht. Trotzdem finde ich dieses Buch genau so richtig wie es ist!
Ein wertvolles Buch mit einer Botschaft, es lohnt sich es zu lesen!

„Du wolltes es doch “

Sarah-Marie Wöhe, Thalia-Buchhandlung Magdeburg

Ist ein Mädchen selbst an einer Vergewaltigung schuld, wenn sie Alkohol oder sogar Drogen konsumiert?
Ist ein Mädchen selbst schuld, wenn sie gerne kurze Röcke trägt und scheinbar nie etwas anbrennen lässt?
Wie geht das Umfeld des Missbrauchsopfers damit um ?
Und vor allem wie geht es dem Missbrauchsopfer selbst?
All diese Fragen versucht Autorin Louise O‘ Nell in ihrem Buch ,,Du wolltest es doch‘‘ zu beantworten.

Ein schockierend ehrliches und emotionales Buch, weches in der aktuellen Metoo-Debatte jeden Leser zum Nachdenken anregt und nicht spurlos an einem vorbei geht.
Ist ein Mädchen selbst an einer Vergewaltigung schuld, wenn sie Alkohol oder sogar Drogen konsumiert?
Ist ein Mädchen selbst schuld, wenn sie gerne kurze Röcke trägt und scheinbar nie etwas anbrennen lässt?
Wie geht das Umfeld des Missbrauchsopfers damit um ?
Und vor allem wie geht es dem Missbrauchsopfer selbst?
All diese Fragen versucht Autorin Louise O‘ Nell in ihrem Buch ,,Du wolltest es doch‘‘ zu beantworten.

Ein schockierend ehrliches und emotionales Buch, weches in der aktuellen Metoo-Debatte jeden Leser zum Nachdenken anregt und nicht spurlos an einem vorbei geht.

„Schockierend, aufwühlend, unfassbar emotional.“

Ulrike Buehnemann, Thalia-Buchhandlung Magdeburg

Die Geschichte von Emma ist so authentisch und realistisch beschrieben, dass man schnell vergisst, dass es eine Geschichte ist. Die Story macht deutlich was eine Vergewaltigung mit seinen Opfer und deren Familie macht, es öffnet einen die Augen und regt zum Nachdenken an. Es hat mich vor Wut schäumen, zu Tränen gerührt und verzweifeln lassen. Ein sehr aufwühlendes und topaktuelles Thema, so rasant geschrieben, dass man sich in einem Strudel der Gefühle wiederfindet. Absolut empfehlenswert. Dieses Buch lässt einen nicht so leicht los. Die Geschichte von Emma ist so authentisch und realistisch beschrieben, dass man schnell vergisst, dass es eine Geschichte ist. Die Story macht deutlich was eine Vergewaltigung mit seinen Opfer und deren Familie macht, es öffnet einen die Augen und regt zum Nachdenken an. Es hat mich vor Wut schäumen, zu Tränen gerührt und verzweifeln lassen. Ein sehr aufwühlendes und topaktuelles Thema, so rasant geschrieben, dass man sich in einem Strudel der Gefühle wiederfindet. Absolut empfehlenswert. Dieses Buch lässt einen nicht so leicht los.

„Schonungsloses Buch mit einer wichtigen Botschaft!“

Luisa Scholz, Thalia-Buchhandlung Berlin

Dieses Buch ist es auf jeden Fall wert gelesen zu werden!

Es sei vorab gesagt, ich fand Emma unsympathisch, arrogant, respektlos und missgünstig, sie belügt und betrügt außerdem ihre eigenen Freundinnen. Deswegen und weil O`Neills Schreibstil am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig ist (sie springt in der Zeit herum, die Dialoge sind anfangs etwas merkwürdig, Figuren werden dem Leser gar nicht erklärt...) fielen mir die ersten 100 Seiten schwer.
ABER es ist gut das Emma kein aller Welt sympathisches Mädchen ist. Denn so wird die Botschaft noch deutlicher und einprägsamer. Egal ob sympathisch oder nicht, ob jemand schon viele Sexualpartner hatte oder nicht - Nein heißt nein! Und dabei ist es völlig egal welche Vorgeschichte jemand hat.
Man konnte gut mit Emma mitfühlen, ihre Verzweiflung und Hilflosigkeit spüren. Ich war entsetzt über das Verhalten der Mitmenschen die man zu kennen geglaubt hatte und noch entsetzter über das Verfahren der Behörden. Dabei wird unserer Gesellschaft der Spiegel vorgehalten, was einem ein bitteres Gefühl hinterlässt.

Ich fand dieses Buch wirklich gut. Es hat mich bewegt und mitgenommen, mich entsetzt und teilweise sprachlos zurück gelassen. Ein wichtiger Beitrag zu diesem Thema und absolut empfehlenswert. Kein spaßiger Unterhaltungtitel, sondern ein fesselndes Buch mit einer ernsten Botschaft.
Dieses Buch ist es auf jeden Fall wert gelesen zu werden!

Es sei vorab gesagt, ich fand Emma unsympathisch, arrogant, respektlos und missgünstig, sie belügt und betrügt außerdem ihre eigenen Freundinnen. Deswegen und weil O`Neills Schreibstil am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig ist (sie springt in der Zeit herum, die Dialoge sind anfangs etwas merkwürdig, Figuren werden dem Leser gar nicht erklärt...) fielen mir die ersten 100 Seiten schwer.
ABER es ist gut das Emma kein aller Welt sympathisches Mädchen ist. Denn so wird die Botschaft noch deutlicher und einprägsamer. Egal ob sympathisch oder nicht, ob jemand schon viele Sexualpartner hatte oder nicht - Nein heißt nein! Und dabei ist es völlig egal welche Vorgeschichte jemand hat.
Man konnte gut mit Emma mitfühlen, ihre Verzweiflung und Hilflosigkeit spüren. Ich war entsetzt über das Verhalten der Mitmenschen die man zu kennen geglaubt hatte und noch entsetzter über das Verfahren der Behörden. Dabei wird unserer Gesellschaft der Spiegel vorgehalten, was einem ein bitteres Gefühl hinterlässt.

Ich fand dieses Buch wirklich gut. Es hat mich bewegt und mitgenommen, mich entsetzt und teilweise sprachlos zurück gelassen. Ein wichtiger Beitrag zu diesem Thema und absolut empfehlenswert. Kein spaßiger Unterhaltungtitel, sondern ein fesselndes Buch mit einer ernsten Botschaft.

„Nein heißt Nein“

Jacqueline Elfner, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Ein polarisierendes und vor allem wichtiges Buch. Vor allem das Nachwort der Autorin hat mich echt beschäftigt und nimmt dem ganzen Thema auch die ganze Stigmatisierung. Ein polarisierendes und vor allem wichtiges Buch. Vor allem das Nachwort der Autorin hat mich echt beschäftigt und nimmt dem ganzen Thema auch die ganze Stigmatisierung.

Stefanie Schmidt, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

Richtig harte Kost. Emmas glücklicherweise fiktive Geschichte ist so verstörend wie realistisch. Dadurch leistet O'Neill's Tour de Force einen wichtigen Beitrag zur #metooBewegung. Richtig harte Kost. Emmas glücklicherweise fiktive Geschichte ist so verstörend wie realistisch. Dadurch leistet O'Neill's Tour de Force einen wichtigen Beitrag zur #metooBewegung.

Cornelia Dygatz, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Ein sehr aufwühlender, emotionaler Roman, der unter die Haut geht. Plötzlich soll das Opfer selber schuld sein - sehr erschreckend sind die Reaktionen der Mitschüler... Ein sehr aufwühlender, emotionaler Roman, der unter die Haut geht. Plötzlich soll das Opfer selber schuld sein - sehr erschreckend sind die Reaktionen der Mitschüler...

„Am Ende bleibt eine wahre Flut an Emotionen!“

Sabrina Schreen, Thalia-Buchhandlung Coesfeld

Emma ist so hübsch, sie könnte eines dieser Hochglanzmagazin-Models sein. Emma ist so beliebt, die Mädchen wollen so sein, wie sie. Emma ist so umwerfend, alle Jungs stehen auf sie. Doch Emma hat auch oft viel zu kurze Kleidung an. Und sie trinkt, häufig auch etwas mehr und Sex ist für sie auch keine große Sache. Da ist es doch vollkommen logisch, dass sie selber Schuld ist an dem, was passiert, wenn sie nicht klar und deutlich "nein" sagt, oder nicht?
"Du wolltest es doch" ist mir sofort ins Auge gesprungen. Das Cover und der Titel sind ausdrucksvoll und prägnant, es bleibt quasi nichts anderes übrig, als sich das Buch genauer anzusehen, obwohl einem die Thematik förmlich entgegengeschrien wird. Ich versuche, nicht zu viel vorwegzunehmen, aber ganz vermeiden lässt es sich nicht:
"Du wolltest es doch" ist kein einfaches Buch. Die Geschichte von Emma ist bewegend und erschütternd, auch wenn sie zunächst ein normales Leben führt. Zu Beginn ist sie kein Charakter, den man ins Herz schließt: Emma ist falsch, lügt und bestiehlt ihre Freunde. Auch vor deren festen Freunden macht sie nicht Halt, nur um sich und anderen zu beweisen, dass sie jeden haben könnte, wenn sie wollte. Bis zu dieser einen, verhängnisvollen Partynacht. An die Geschehnisse des Abends hat Emma keine Erinnerungen, doch es gibt Bilder. Eindeutige Bilder, veröffentlicht auf Facebook. Doch keiner scheint irgendwas zu unternehmen. Emma zerbricht, ist nur noch ein Schatten ihrer selbst.
Alles an diesem Buch ist einfach nur erschütternd: es geht um Scham, Schuld, Angst. Es geht um Vergewaltigungsopfer, wie Angehörige und Freunde mit der Situation umgehen. Knallhart beschreibt die Autorin alles, nimmt kein Blatt vor den Mund. Emma muss mit Beschimpfungen leben, bekommt selber Schuld an der Tat, die eigentlich, durch die Fotos offensichtlich, sie als Opfer zeigen. Während des Lesens war ich wirklich fassungslos, sauer, traurig; bin es noch immer. Mit am erschreckendsten war für mich das Verhalten der Eltern, die mich richtig wütend gemacht haben. Keiner von ihnen war in irgendeiner Art unterstützend für Emma da, sie haben sich in Alkohol und Arbeit verkrochen. Ich habe mir so sehr gewünscht, dass Emma zu einer Art Normalität zurückfindet, dass Ihr etwas Gutes passiert. Einzig ihr Bruder hält zu ihr, der ist allerdings auch nicht immer da.
Trotz der schweren Thematik möchte ich "Du wolltest es doch" jedem ans Herzen legen. Die Autorin schildert alles sehr real, explizit, beschönigt rein gar nichts. Es ist definitiv kein Buch zum "weglesen", man nimmt etwas mit. Die Botschaft der Autorin ist klar und deutlich: Vergewaltigung sollte kein Tabuthema sein. Die Opfer haben nicht nur mit der Tat und den Folgen zu kämpfen, sondern auch mit Schuldgefühlen, Scham und müssen teilweise sogar dafür kämpfen(!), dass ihnen geglaubt wird.
"Du wolltest es doch" hat mich berührt, erschüttert und wütend gemacht, trotzdem ist es ein unfassbar gutes Buch, dass einem einfach unter die Haut geht.
Emma ist so hübsch, sie könnte eines dieser Hochglanzmagazin-Models sein. Emma ist so beliebt, die Mädchen wollen so sein, wie sie. Emma ist so umwerfend, alle Jungs stehen auf sie. Doch Emma hat auch oft viel zu kurze Kleidung an. Und sie trinkt, häufig auch etwas mehr und Sex ist für sie auch keine große Sache. Da ist es doch vollkommen logisch, dass sie selber Schuld ist an dem, was passiert, wenn sie nicht klar und deutlich "nein" sagt, oder nicht?
"Du wolltest es doch" ist mir sofort ins Auge gesprungen. Das Cover und der Titel sind ausdrucksvoll und prägnant, es bleibt quasi nichts anderes übrig, als sich das Buch genauer anzusehen, obwohl einem die Thematik förmlich entgegengeschrien wird. Ich versuche, nicht zu viel vorwegzunehmen, aber ganz vermeiden lässt es sich nicht:
"Du wolltest es doch" ist kein einfaches Buch. Die Geschichte von Emma ist bewegend und erschütternd, auch wenn sie zunächst ein normales Leben führt. Zu Beginn ist sie kein Charakter, den man ins Herz schließt: Emma ist falsch, lügt und bestiehlt ihre Freunde. Auch vor deren festen Freunden macht sie nicht Halt, nur um sich und anderen zu beweisen, dass sie jeden haben könnte, wenn sie wollte. Bis zu dieser einen, verhängnisvollen Partynacht. An die Geschehnisse des Abends hat Emma keine Erinnerungen, doch es gibt Bilder. Eindeutige Bilder, veröffentlicht auf Facebook. Doch keiner scheint irgendwas zu unternehmen. Emma zerbricht, ist nur noch ein Schatten ihrer selbst.
Alles an diesem Buch ist einfach nur erschütternd: es geht um Scham, Schuld, Angst. Es geht um Vergewaltigungsopfer, wie Angehörige und Freunde mit der Situation umgehen. Knallhart beschreibt die Autorin alles, nimmt kein Blatt vor den Mund. Emma muss mit Beschimpfungen leben, bekommt selber Schuld an der Tat, die eigentlich, durch die Fotos offensichtlich, sie als Opfer zeigen. Während des Lesens war ich wirklich fassungslos, sauer, traurig; bin es noch immer. Mit am erschreckendsten war für mich das Verhalten der Eltern, die mich richtig wütend gemacht haben. Keiner von ihnen war in irgendeiner Art unterstützend für Emma da, sie haben sich in Alkohol und Arbeit verkrochen. Ich habe mir so sehr gewünscht, dass Emma zu einer Art Normalität zurückfindet, dass Ihr etwas Gutes passiert. Einzig ihr Bruder hält zu ihr, der ist allerdings auch nicht immer da.
Trotz der schweren Thematik möchte ich "Du wolltest es doch" jedem ans Herzen legen. Die Autorin schildert alles sehr real, explizit, beschönigt rein gar nichts. Es ist definitiv kein Buch zum "weglesen", man nimmt etwas mit. Die Botschaft der Autorin ist klar und deutlich: Vergewaltigung sollte kein Tabuthema sein. Die Opfer haben nicht nur mit der Tat und den Folgen zu kämpfen, sondern auch mit Schuldgefühlen, Scham und müssen teilweise sogar dafür kämpfen(!), dass ihnen geglaubt wird.
"Du wolltest es doch" hat mich berührt, erschüttert und wütend gemacht, trotzdem ist es ein unfassbar gutes Buch, dass einem einfach unter die Haut geht.

„#TeamEmma“

Katja Wiezorek, Thalia-Buchhandlung Dresden

An diesem Jugendbuch führt zur Zeit kein Weg vorbei: ein hochaktuelles Buch, das sehr deutlich die Notwendigkeit der #MeToo-Debatte unterstreicht. Ein Buch, das unangenehm, polarisierend, aufwühlend, schockierend und so, so wichtig ist.

Die Irin Louise O‘Neill hat einen Roman geschrieben, der unter die Haut geht und einen nicht mehr loslässt. Die Lektüre ist stellenweise nur schwer zu ertragen, das Buch in einem Rutsch zu lesen fast unmöglich, weil man es immer wieder zur Seite legen muss, so erschütternd ist das, was Protagonistin Emma passiert.

Schonungslos und ehrlich wird unserer Gesellschaft der Spiegel vorgehalten. Und was wir da zu sehen bekommen, ist alles andere als schön. Aus diesem grauenhaften Thema und den durchweg unsympathischen Charakteren (es gibt nur einen Einzigen, den man bedingungslos mögen kann) so ein phänomenales Buch zu machen - O’Neills Schreibstil und ihrer Figurenzeichnung sei Dank - ist meisterhaft.

Mich hat es sehr mitgenommen und unfassbar wütend gemacht und wird mich noch lange beschäftigen.
Deshalb: Lesen, einatmen, ausatmen, darüber reden.
An diesem Jugendbuch führt zur Zeit kein Weg vorbei: ein hochaktuelles Buch, das sehr deutlich die Notwendigkeit der #MeToo-Debatte unterstreicht. Ein Buch, das unangenehm, polarisierend, aufwühlend, schockierend und so, so wichtig ist.

Die Irin Louise O‘Neill hat einen Roman geschrieben, der unter die Haut geht und einen nicht mehr loslässt. Die Lektüre ist stellenweise nur schwer zu ertragen, das Buch in einem Rutsch zu lesen fast unmöglich, weil man es immer wieder zur Seite legen muss, so erschütternd ist das, was Protagonistin Emma passiert.

Schonungslos und ehrlich wird unserer Gesellschaft der Spiegel vorgehalten. Und was wir da zu sehen bekommen, ist alles andere als schön. Aus diesem grauenhaften Thema und den durchweg unsympathischen Charakteren (es gibt nur einen Einzigen, den man bedingungslos mögen kann) so ein phänomenales Buch zu machen - O’Neills Schreibstil und ihrer Figurenzeichnung sei Dank - ist meisterhaft.

Mich hat es sehr mitgenommen und unfassbar wütend gemacht und wird mich noch lange beschäftigen.
Deshalb: Lesen, einatmen, ausatmen, darüber reden.

„Eine Nacht kann dein Leben zerstören“

Anna Weidinger, Thalia-Buchhandlung Passau

Dieses Buch punktet nicht durch überraschende Wendungen oder extreme Höhepunkte, es besticht durch viele Emotionen und Gefühle. Man ist beim Lesen immer wieder schockiert und leidet mit Emma einfach mit. (Auch wenn sie gerade im ersten Teil einfach eine blöde Kuh ist) Ich hatte mehr als einmal Tränen in den Augen und konnte das Buch dennoch einfach nicht weglegen. Das Ende war einfach realistisch und stimmig, aber ich hätte sooo gerne ein anderes gehabt! Dem Nachwort gebe ich zu 1000 Prozent recht: DU HAST NIEMALS SCHULD. Es ist gleich, welchen Rock man anhat oder wieviel man getrunken hat, niemand darf einem ohne Einwilligung "zu Nahe treten". Die Geschichte von Emma sollten meiner Meinung nach so viele Mädchen wie möglich lesen. Dieses Buch punktet nicht durch überraschende Wendungen oder extreme Höhepunkte, es besticht durch viele Emotionen und Gefühle. Man ist beim Lesen immer wieder schockiert und leidet mit Emma einfach mit. (Auch wenn sie gerade im ersten Teil einfach eine blöde Kuh ist) Ich hatte mehr als einmal Tränen in den Augen und konnte das Buch dennoch einfach nicht weglegen. Das Ende war einfach realistisch und stimmig, aber ich hätte sooo gerne ein anderes gehabt! Dem Nachwort gebe ich zu 1000 Prozent recht: DU HAST NIEMALS SCHULD. Es ist gleich, welchen Rock man anhat oder wieviel man getrunken hat, niemand darf einem ohne Einwilligung "zu Nahe treten". Die Geschichte von Emma sollten meiner Meinung nach so viele Mädchen wie möglich lesen.

Denise Leopold, Thalia-Buchhandlung Magdeburg

Gerade in Zeiten der #metoo-Bewegung ist dieses Buch so unglaublich wichtig. Erschreckend realistisch und absolut authentisch! Dieses Buch geht nicht spurlos an einem vorbei. Gerade in Zeiten der #metoo-Bewegung ist dieses Buch so unglaublich wichtig. Erschreckend realistisch und absolut authentisch! Dieses Buch geht nicht spurlos an einem vorbei.

„Ist es meine Schuld?“

Anneke Ulrich, Thalia-Buchhandlung Cloppenburg

Emma ist wunderschön, beliebt und kann sich jeden Jungen nehmen, den sie will. Als eine Partynacht eskaliert und sie am nächsten Tag keine Erinnerung hat, versinkt ihr Leben in Chaos und die reinste Hölle.

Emma ist als Protagonistin mehr als unsympathisch. Sie ist arrogant, egoistisch und falsch. Doch nach dem schlimmen Ereignis beginnt man als Leser Mitleid mit ihr zu empfinden. Besonders ihr Selbsthass und der Gedanke, es sei alles ihre eigene Schuld, lassen ihre vorherige berechnende Hülle bröckeln. Das Buch ist unbeschreiblich ehrlich und beschönigt absolut nichts! Die Story ist fesselnd,brutal und man erlebt eine beängstigende Gefühlsachterbahn. Ich würde empfehlen, das Buch nicht unter 15 Jahren zu lesen, da es an einigen Stellen wirklich sehr detailliert und gnadenlos ist.
Ein großartiges Buch, welches zum Nachdenken anregt und mich mit einem mulmigen Gefühl zurücklässt.
Emma ist wunderschön, beliebt und kann sich jeden Jungen nehmen, den sie will. Als eine Partynacht eskaliert und sie am nächsten Tag keine Erinnerung hat, versinkt ihr Leben in Chaos und die reinste Hölle.

Emma ist als Protagonistin mehr als unsympathisch. Sie ist arrogant, egoistisch und falsch. Doch nach dem schlimmen Ereignis beginnt man als Leser Mitleid mit ihr zu empfinden. Besonders ihr Selbsthass und der Gedanke, es sei alles ihre eigene Schuld, lassen ihre vorherige berechnende Hülle bröckeln. Das Buch ist unbeschreiblich ehrlich und beschönigt absolut nichts! Die Story ist fesselnd,brutal und man erlebt eine beängstigende Gefühlsachterbahn. Ich würde empfehlen, das Buch nicht unter 15 Jahren zu lesen, da es an einigen Stellen wirklich sehr detailliert und gnadenlos ist.
Ein großartiges Buch, welches zum Nachdenken anregt und mich mit einem mulmigen Gefühl zurücklässt.

„Du wolltest es doch .. oder? “

Tamara Behl, Thalia-Buchhandlung Aschaffenburg

Es ist unheimlich schwierig, dieses Buch zu rezensieren. Einerseits lässt es sich nach dem Gesichtspunkt bewerten, ob die Geschichte flüssig ist, die Handlung in sich stimmig, die Wortwahl treffend. Geht man andererseits aber nach dem Thema dieses Buches, so lässt sich kaum beschreiben, wie es mir nach der Lektüre ging. Ich war aufgewühlt, wütend, betroffen, berührt. Es geht um ein sensibles Thema: Nein-Sagen, und die Konsequenzen, die es nach sich zieht, wenn das Nein nicht akzeptiert wird. Egal, ob es laut ausgesprochen wurde oder nicht.
Dieses Buch ist nicht für jeden geeignet! Es gibt explizite Sexszenen, und was noch schwerwiegender ist, vieles, das nicht ausgesprochen wird. Die Geschichte ist in der Ich-Perspektive geschrieben, als Leser fühlt man sich automatisch in die Protagonistin hinein. Kummer, Scham und Hilflosigkeit sind nur einige der Gefühle, denen man ausgesetzt ist.
Ich empfehle dieses Buch frühestens ab 17 Jahren zu lesen, da es keine "einfache Bettlektüre" ist. Die wenigsten werden das Buch nach dem Lesen zuklappen und vergessen. Es ist wichtig, sich mit diesem Thema auseinander zu setzen, bei mir bestand danach auf jeden Fall großer Redebedarf.
Es ist unheimlich schwierig, dieses Buch zu rezensieren. Einerseits lässt es sich nach dem Gesichtspunkt bewerten, ob die Geschichte flüssig ist, die Handlung in sich stimmig, die Wortwahl treffend. Geht man andererseits aber nach dem Thema dieses Buches, so lässt sich kaum beschreiben, wie es mir nach der Lektüre ging. Ich war aufgewühlt, wütend, betroffen, berührt. Es geht um ein sensibles Thema: Nein-Sagen, und die Konsequenzen, die es nach sich zieht, wenn das Nein nicht akzeptiert wird. Egal, ob es laut ausgesprochen wurde oder nicht.
Dieses Buch ist nicht für jeden geeignet! Es gibt explizite Sexszenen, und was noch schwerwiegender ist, vieles, das nicht ausgesprochen wird. Die Geschichte ist in der Ich-Perspektive geschrieben, als Leser fühlt man sich automatisch in die Protagonistin hinein. Kummer, Scham und Hilflosigkeit sind nur einige der Gefühle, denen man ausgesetzt ist.
Ich empfehle dieses Buch frühestens ab 17 Jahren zu lesen, da es keine "einfache Bettlektüre" ist. Die wenigsten werden das Buch nach dem Lesen zuklappen und vergessen. Es ist wichtig, sich mit diesem Thema auseinander zu setzen, bei mir bestand danach auf jeden Fall großer Redebedarf.

„Erschreckend realistisch!“

Sabrina Schumacher, Thalia-Buchhandlung Schweinfurt

Ich habe selten so ein gutes sowie gleichzeitig auch schlimmes Buch gelesen. Ich konnte mich nicht davon losreißen, trotz des schlimmen Themas, das hier angesprochen wird. Dass diesem in einem Jugendbuch Beachtung geschenkt wird, finde ich richtig und vor allem wichtig. Denn diese Geschichte ist erschreckend realistisch! Ich habe selten so ein gutes sowie gleichzeitig auch schlimmes Buch gelesen. Ich konnte mich nicht davon losreißen, trotz des schlimmen Themas, das hier angesprochen wird. Dass diesem in einem Jugendbuch Beachtung geschenkt wird, finde ich richtig und vor allem wichtig. Denn diese Geschichte ist erschreckend realistisch!

Tina Lehmann-Klein, Thalia-Buchhandlung Iserlohn

Dieser Roman zeigt, wie schnell man in eine scheinbar ausweglose Situation kommt. Mir hat besonders das unkonventionelle Ende gefallen. Bleibt einem im Gedächtnis. Dieser Roman zeigt, wie schnell man in eine scheinbar ausweglose Situation kommt. Mir hat besonders das unkonventionelle Ende gefallen. Bleibt einem im Gedächtnis.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Was für ein krasses Buch! Es macht wütend und fassungslos, es behandelt ein vielschichtiges Thema mit gebührendem Respekt und ist dabei zugleich schonungslos ehrlich. Wow! Was für ein krasses Buch! Es macht wütend und fassungslos, es behandelt ein vielschichtiges Thema mit gebührendem Respekt und ist dabei zugleich schonungslos ehrlich. Wow!

Natalie Sommer, Thalia-Buchhandlung Vechta

Wahnsinnig berührend – beim Lesen ist man wie elektrisiert, wird extrem mitgerissen und ist bestürzt. Ein Buch, das für viel Stoff zum Nachdenken sorgt. Wahnsinnig berührend – beim Lesen ist man wie elektrisiert, wird extrem mitgerissen und ist bestürzt. Ein Buch, das für viel Stoff zum Nachdenken sorgt.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler

Ein wichtiges Buch, über das Thema Vergewaltigung, Slut-Shaming und Victim-Shaming. Das Buch nimmt einen mit und schockiert sehr, da es so realistisch ist. Ein wichtiges Buch, über das Thema Vergewaltigung, Slut-Shaming und Victim-Shaming. Das Buch nimmt einen mit und schockiert sehr, da es so realistisch ist.

„Erschreckend realistisch und absolut heftig. “

Leia Strickert, Thalia-Buchhandlung Hamm

Ein wichtiges Buch, dass man mit Vorsicht lesen sollte. Absolut nichts für schwache Nerven, da ein absolut schwieriges Thema angesprochen wird, das für viele noch tabu ist. Dennoch ist es real und wichtig, darüber zu reden und sich damit auseinander zu setzen. Dennoch ist es verdammt gut, es hallt lange nach und gibt viele Anregungen zum nachdenken über uns und unsere Gesellschaft. Absolut großartig. Ein wichtiges Buch, dass man mit Vorsicht lesen sollte. Absolut nichts für schwache Nerven, da ein absolut schwieriges Thema angesprochen wird, das für viele noch tabu ist. Dennoch ist es real und wichtig, darüber zu reden und sich damit auseinander zu setzen. Dennoch ist es verdammt gut, es hallt lange nach und gibt viele Anregungen zum nachdenken über uns und unsere Gesellschaft. Absolut großartig.

„Nichts für schwache Nerven!“

Michelle Gomez, Thalia-Buchhandlung Pforzheim

"Du wolltest es doch" ist ein Buch, welches einen aufgewühlt, sauer und so unfassbar emotional zurücklässt.
Am Anfang bekommt man Emma präsentiert, die sich unmöglich benimmt, sehr freizügig rumläuft und eine ziemlich schlechte Freundin ist. Man entdeckt aber auch die Unsicherheit, die dahintersteckt und dass sie alles tut um positive Aufmerksamkeit von ihrer Umgebung zu bekommen. Nach dem Vorfall haben wir ein gebrochenes Mädchen, welches sich in ihrem eigenen Körper nicht mehr wohlfühlt und alles dafür tun würde, dass es endlich vorbei ist.

Während des Lesens hatte ich dauerhaftes Herzklopfen, weil diese Geschichte so unfassbar und doch so realistisch ist. In Zeiten von Social Media verbreiten sich solche Sachen wie ein Lauffeuer. Ich war so schockiert von der Art und Weise wie Täter vorgingen, dass ich immer wieder den Kopf schütteln musste und mir immer wieder ins Gedächtnis rufen, dass es "nur" ein Buch ist. Aber ist es das wirklich? Solche Sachen passieren immer wieder und es ist erschreckend, dass Frauen, denen so ein Übergriff widerfährt, sich selbst die Schuld geben, weil ihr Kleid vielleicht zu kurz war. Wann sind wir in einer Zeit angekommen, in der den Opfern die Schuld zugewiesen wird?

Dieses Buch ist unfassbar wichtig für unsere Gesellschaft und gerade deshalb ist das Ende perfekt, da es kein erzwungenes, Friede-Freude-Eierkuchen Ende hat, sondern einen mit diesen aufwühlenden Gedanken zurücklässt.
"Du wolltest es doch" ist ein Buch, welches einen aufgewühlt, sauer und so unfassbar emotional zurücklässt.
Am Anfang bekommt man Emma präsentiert, die sich unmöglich benimmt, sehr freizügig rumläuft und eine ziemlich schlechte Freundin ist. Man entdeckt aber auch die Unsicherheit, die dahintersteckt und dass sie alles tut um positive Aufmerksamkeit von ihrer Umgebung zu bekommen. Nach dem Vorfall haben wir ein gebrochenes Mädchen, welches sich in ihrem eigenen Körper nicht mehr wohlfühlt und alles dafür tun würde, dass es endlich vorbei ist.

Während des Lesens hatte ich dauerhaftes Herzklopfen, weil diese Geschichte so unfassbar und doch so realistisch ist. In Zeiten von Social Media verbreiten sich solche Sachen wie ein Lauffeuer. Ich war so schockiert von der Art und Weise wie Täter vorgingen, dass ich immer wieder den Kopf schütteln musste und mir immer wieder ins Gedächtnis rufen, dass es "nur" ein Buch ist. Aber ist es das wirklich? Solche Sachen passieren immer wieder und es ist erschreckend, dass Frauen, denen so ein Übergriff widerfährt, sich selbst die Schuld geben, weil ihr Kleid vielleicht zu kurz war. Wann sind wir in einer Zeit angekommen, in der den Opfern die Schuld zugewiesen wird?

Dieses Buch ist unfassbar wichtig für unsere Gesellschaft und gerade deshalb ist das Ende perfekt, da es kein erzwungenes, Friede-Freude-Eierkuchen Ende hat, sondern einen mit diesen aufwühlenden Gedanken zurücklässt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
71 Bewertungen
Übersicht
40
26
4
1
0

Nein,sie wollte es nicht.
von einer Kundin/einem Kunden am 09.04.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

''»Nein« Das Wort kommt automatsch. Nein. Nein. Nein. Das ist das Einzige, was ich in letzter Zeit sage. Vielleicht zum Ausgleich für das erste Mal, als ich es nicht sagen konnte. Als ich nicht die Chance bekam, es zu sagen. Nein'' Emma ist jung, hübsch und ist sich dessen genau bewusst. Sie... ''»Nein« Das Wort kommt automatsch. Nein. Nein. Nein. Das ist das Einzige, was ich in letzter Zeit sage. Vielleicht zum Ausgleich für das erste Mal, als ich es nicht sagen konnte. Als ich nicht die Chance bekam, es zu sagen. Nein'' Emma ist jung, hübsch und ist sich dessen genau bewusst. Sie geht gerne auf Partys und kennt ihre Grenzen nicht. Bis eines Morgens ihre Eltern sie vor der Tür fanden, nicht ansprechbar. Sie erinnert sich nicht an den gestrigen Abend, außer dass Sie mit Paul ins Zimmer ging und diese Pillen geschluckt hat. Bis sie die Bilder auf Facebook sieht.. Es gibt viele Emmas auf dieser Welt. Viele junge Mädchen, die ähnliches erlebt haben und sich selbst die Schuld geben, weil es zu viele Menschen gibt, die wirklich dieser Meinung sind, die sie klein reden. Zwar ist es Anfangs ein schwieriger Schreibstil und teilweise immer ein wenig verwirrend, aber trotzdem lege ich dieses Buch und vor allem dieses Thema jedem ans Herz.

Nimmt einen emotional mit!
von Golden Letters am 22.03.2019

Emma ist schön, beliebt und steht gerne im Mittelpunkt. Das ändert sich, als sie nach einer wilden Partynacht mit zerrissenem Kleid in ihrem Vorgarten aufwacht. Emma hat keinerlei Erinnerungen an diese Nacht, die ihr Leben für immer verändert hat, aber dafür sprechen die Fotos auf Facebook eine eindeutige Sprache, sodass... Emma ist schön, beliebt und steht gerne im Mittelpunkt. Das ändert sich, als sie nach einer wilden Partynacht mit zerrissenem Kleid in ihrem Vorgarten aufwacht. Emma hat keinerlei Erinnerungen an diese Nacht, die ihr Leben für immer verändert hat, aber dafür sprechen die Fotos auf Facebook eine eindeutige Sprache, sodass Emmas gesamtes Umfeld schon bald von dieser Nacht weiß und sein Urteil fällt. "Du wolltest es doch" ist ein Einzelband von Louise O'Neill, der aus der Ich-Perspektive der achtzehn Jahre alten Emma O'Donovan erzählt wird. Besonders am Anfang fand ich, dass Emma es einem schwer gemacht hat, sie zu mögen. Sie ist sehr hübsch und das weiß sie auch. Sie genießt die Aufmerksamkeit und ist nach außen immer nett und freundlich. Ihren Freundinnen gönnt sie jedoch nichts und hält sich für etwas Besseres, ist hochmütig und egoistisch, was dafür gesorgt hat, dass ich nicht wirklich mit ihr warm geworden bin. Doch nach der Party bei Sean ändert sich Emmas Leben mit einem Schlag und auch Emma ist nicht mehr dieselbe. Emma hatte ein aufreizendes Kleid an, war betrunken und hatte Drogen intus. Sie hat keinerlei Erinnerungen an die schlimmste Nacht ihres Lebens, doch die Bilder auf Facebook zeigen die schreckliche Wahrheit. Immer wieder steht die Frage im Raum, ob Emma selbst schuld war, ob sie es sogar provoziert hat. Doch Emma wurde vergewaltigt, wie kann die daran selbst Schuld sein? Ich war sehr gespannt auf "Du wolltest es doch", weil es ein sehr ernstes und wichtiges Thema aufgreift. Ich hatte aber auch ein wenig Angst. Angst davor, dass es mich nicht packen könnte, aber auch vor dem Thema Vergewaltigung an sich. Ich habe die Gewohnheit bei einem Buch als Erstes die Danksagung zu lesen, oder eben das Nachwort, weil oft etwas erklärt wird, was dafür sorgt, dass man die Geschichte ein wenig anders wahrnimmt. Das Nachwort von Louise O'Neill hat in diesem Fall ein wenig vorweggenommen, aber hat auch dafür gesorgt, dass ich Emmas Entwicklung ein Stück weit besser verstehen konnte. Emma lebt in Ballinatoom, einer irischen Kleinstadt, in der jeder jeden kennt und so machen die Bilder auf Facebook schnell die Runde. Emma schlägt eine Woge von Hass entgegen, leider nur sehr wenig Mitgefühl und Emmas Familie weiß überhaupt nicht mehr, wie sie mit Emma umgehen soll. Dazu kommt, dass Emma sich nicht erinnern kann, eine verdammt schwierige Situation. Ich fand Emmas Entwicklung sehr glaubhaft, aber ich hatte mir ehrlich gesagt etwas anderes erhofft, sodass mich das Ende auch nicht komplett zufrieden zurückgelassen hat, obwohl es rund ist und zur Geschichte passt! Die Stimmung des Buches ist eher deprimierend und viele Reaktionen haben mich echt wütend, aber auch traurig gemacht. Auf emotionaler Ebene konnte mich Emmas Geschichte echt mitreißen und ich fand, dass Louise O'Neill das schwere Thema Vergewaltigung gut in die Geschichte einbindet. Sie beschönigt nichts und das öffnet Augen und regt definitiv zum Nachdenken an! Fazit: "Du wolltest es doch" von Louise O'Neill ist ein unglaublich wichtiges Buch, das mich emotional berühren konnte. Das Thema Vergewaltigung ist kein leichtes und so ist Emmas Geschichte keine einfache Kost. Mit Emma bin ich anfangs nicht warm geworden und auch mit dem Ausgang der Geschichte bin ich nicht komplett glücklich. Ich hatte mir einfach etwas anderes erhofft, obwohl ich auch zugeben muss, dass das Ende glaubwürdig und realistisch ist. Ich vergebe sehr gute vier Kleeblätter.

Ein wichtiges Thema, gut umgesetzt
von einer Kundin/einem Kunden aus Deggingen am 07.03.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ungefähr die ersten 100 Seiten erzählen von Emmas Leben vor diesem Vorfall und die restlichen mit den Auswirkungen und ihrer Charakteränderung bis ein Jahr danach. Es ist aus der Ich-Perspektive erzählt, wodurch man sehr nah an ihren Gefühlen und Gedanken ist. Dabei muss ich sagen, dass ich anfangs meine Schwierigkeiten... Ungefähr die ersten 100 Seiten erzählen von Emmas Leben vor diesem Vorfall und die restlichen mit den Auswirkungen und ihrer Charakteränderung bis ein Jahr danach. Es ist aus der Ich-Perspektive erzählt, wodurch man sehr nah an ihren Gefühlen und Gedanken ist. Dabei muss ich sagen, dass ich anfangs meine Schwierigkeiten mit Emma hatte, da sie mir hier noch rücksichtslos und unsympathisch war. Aber ich denke das ist auch in gewisser Weise gewollt, damit man ihre Verhaltensänderung deutlicher merkt. Danach wurde sie mir auf jeden Fall verständlicher Die Story konnte mich insgesamt sehr packen, weshalb ich auch schnell mit dem Lesen voran kam. Das Interessante war für mich persönlich, dass viele Charaktere unterschiedliche Seiten hatten. Beispielsweise ihre Freundinnen und Emmas Mutter, die einerseits gefühlskalt wirkt, aber anderseits sich auch sehr um ihre Tochter sorgt. Außerdem fand ich den Aspekt mit den sozialen Medien erschreckend echt Den Schreibstil fand ich gut, nur gab es oft Sätze in Klammern, die mich ein wenig aus dem Lesefluss gerissen haben. Ansonsten war das meiste sehr detailreich und gut vorstellbar Das Cover und der Titel passen sehr gut zu der Geschichte, selbst Kleinigkeiten wie die Rosen auf dem Bett kommen in der Geschichte vor. Insgesamt gebe ich 4 von 5 Sternen, da ich die Protagonistin nicht sofort mochte und mich ein paar Kleinigkeiten am Schreibstil gestört haben. Die Story fand ich sehr überzeugend und kann euch das Buch daher auf jeden Fall weiterempfehlen.