Vor dem Anfang

Roman

Burghart Klaussner

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Beschreibung

Das Romandebüt des Schauspielers Burghart Klaußner.

April 1945. Es sind die letzten Stunden, bevor die Hölle losbricht in Berlin und der Häuserkampf beginnt. Die letzten Tage, bevor alles vorbei ist. Der Krieg. Das Gebrüll und Geschrei, die Befehle und die Angst. Aber vorher müssen Fritz und Schultz noch einen Auftrag erfüllen. Und der führt sie mitten hinein ins Zentrum der Gefahr. Burghart Klaußner erzählt in seinem Romandebüt von zwei Männern, die es geschafft haben, den Krieg zu überleben, indem sie den Kopf unten hielten. Und die es auf den letzten Metern dann doch noch kalt erwischt: Sie erhalten den Auftrag, die Geldkasse ihrer Einheit ins Reichsluftfahrtministerium zu bringen. Nach Berlin-Mitte – einmal quer durch die zerschossene Stadt. Und das einzige Beförderungsmittel, das sie haben, sind ihre klapprigen Fahrräder. »Vor dem Anfang« ist die Geschichte einer unfreiwilligen Schicksalsgemeinschaft zweier Menschen, die unterschiedlicher kaum sein könnten, aber plötzlich aufeinander angewiesen sind, auf Gedeih und Verderb. Und Fritz hat einen Plan: sich durchschlagen bis zum Wannsee, wo sein Segelschiff liegt aus besseren Tagen, auf dem er sich verstecken will, bis der Sturm vorüber ist. Burghart Klaußner ist ein kraftvoller Roman gelungen über das Ende einer Welt und die Hoffnung auf einen neuen Anfang. Voller Düsterkeit, aber auch Wärme und feinem Humor.

»Die Weltliteratur ist um zwei unvergessliche Figuren reicher. Fritz und Schultz torkeln mehr als sie fahren auf zwei Rädern durch das ächzende Berlin der letzten Bombentage 1945. Auf schlanken 176 Seiten lässt Burghart Klaußner in seinem Debüt „Vor dem Anfang“ den ganzen Schrecken des Krieges lebendig werden – und den Hoffnungszauber an seinem Ende.«

Burghart Klaußner, geboren in Berlin, absolvierte die Max-Reinhardt-Schauspielschule und spielte nach Anfängen bei Tabori, an der Schaubühne und dem Schillertheater an nahezu allen bedeutenden deutschsprachigen Bühnen. Für seine Darstellung des Pfarrers in Hanekes »Das weiße Band« und eines entführten Managers in Weingartners »Die fetten Jahre sind vorbei« wurde er jeweils mit dem Deutschen Filmpreis und dem Preis der deutschen Filmkritik ausgezeichnet. Er lebt mit seiner Familie in Hamburg. »Vor dem Anfang« ist sein erster Roman.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 176
Erscheinungsdatum 07.09.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-05196-4
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 19,3/12,1/2 cm
Gewicht 231 g
Auflage 2. Auflage

Buchhändler-Empfehlungen

Ein Buch gegen das Vergessen!

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Eine sehr beeindruckende Geschichte aus den letzten Kriegstagen von 1945. Keiner weiß was werden wird. Unbedingt lesen!

Die letzten Tage des Krieges

Simone Büchner, Thalia-Buchhandlung Coburg

Berlin 1945, letzte Kriegstage. Die charakterlich grundverschiedenen Segelflieger Fritz und Schulz erhalten den Auftrag, die Kasse ihres Flughafens ins Reichsluftfahrtministerium zu bringen. Samt Fahrrad versuchen sie, durch die vollständig zerstörte Stadt ans andere Ende von Berlin zu gelangen. Ein waghalsiges Unterfangen. Mehr als einmal geraten sie in brenzlige Situationen, können sich mit viel Chuzpe befreien. Mit seinem schnörkellosen Stil und der unaufgeregten Art, diese spannende, mit feinem Humor gespickte Geschichte zu erzählen, hat Burghart Klaußner mich von der ersten Seite an begeistert.

Kundenbewertungen

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Die letzten Tage des Krieges
von einer Kundin/einem Kunden am 11.08.2019

Die letzten Tage des zweiten Weltkrieges in Berlin. Zwei Freunde bekommen den Auftrag, eine Geldkasse ins Reichsluftfahrtministerium zu transportieren. Kein leichtes Unterfangen im zum Untergang verurteilen Dritten Reich. Mit Fahrrädern machen sie sich auf den gefährlichen Weg quer durch Berlin, stets der Gerfahr ausgesetzt, vo... Die letzten Tage des zweiten Weltkrieges in Berlin. Zwei Freunde bekommen den Auftrag, eine Geldkasse ins Reichsluftfahrtministerium zu transportieren. Kein leichtes Unterfangen im zum Untergang verurteilen Dritten Reich. Mit Fahrrädern machen sie sich auf den gefährlichen Weg quer durch Berlin, stets der Gerfahr ausgesetzt, vom Russen geschnappt zu werden, der mit seinen Stalinorgeln bereits an die Tore der Stadt "klopft", oder gar von den eigenen Leuten wegen vermutetem Dessertierens hingerichtet zu werden. Getrieben von der Hoffnung, sein Segelboot, welches am Ufer des Großen Wannsees auf ihn wartet, noch ein letztes mal über die Wellen zu jagen, setzt Fritz alles daran, am Leben zu bleiben. Im Romandebut des Schauspielers Burghart Klaußner erleben wir die Schrecken des Krieges hautnah. Einst erzählte ihm sein Vater, dass dieser gegen Kriegsende am Ufer des Wannsees geschnappt worden wäre, um daraufhin auf einer Toilette hingerichtet zu werden. Wie er dem Tod entronnen war, berichtete der Vater jedoch nicht. Burghart Klaußner lies die Geschichte keine Ruhe, und so begann er, dieses Buch zu schreiben. In kurzen und prägnanten Sätzen schafft es der Autor, mich schon nach wenigen Seiten in die Handlug hineinzuziehen, und erst am Ende des Buches wieder loszulassen. Absolut gelungen! Weiter so!

kleines, feines Lesevergnügen
von einer Kundin/einem Kunden am 20.11.2018

Der Krieg ist verloren. Man weiß es. Alle wissen es. Bomben fallen und zerstören in beinahe schon einschätzbarer Regelmäßigkeit. Und dennoch, militärische Führungskräfte halten weiter fest an ihren Vorschriften und Regeln. Eine Geldkasse soll ins Reichsluftfahrtministerium gebracht werden. Unter allen Umständen. Fritz und Schul... Der Krieg ist verloren. Man weiß es. Alle wissen es. Bomben fallen und zerstören in beinahe schon einschätzbarer Regelmäßigkeit. Und dennoch, militärische Führungskräfte halten weiter fest an ihren Vorschriften und Regeln. Eine Geldkasse soll ins Reichsluftfahrtministerium gebracht werden. Unter allen Umständen. Fritz und Schultz, zwei, die es bis jetzt geschafft haben, Dingen aus dem Weg zu gehen, sollen diesen Befehl ausführen. Ausgerechnet gegen Ende des Krieges werden sie doch noch in diesen Wahnsinn hineingezogen.

Überleben, davonkommen
von einer Kundin/einem Kunden am 15.09.2018

Fritz und Schultz, unfreiwillige Schicksalsgenossen haben es bis zu den letzten Tage des Zweiten Weltkrieges geschafft, nicht aufzufallen, sich nirgends in ernste Gefahr zu bringen. Da erhalten sie den Auftrag, eine Geldkassette ins Reichsluftfahrtministerium mitten im Zentrum von Berlin zu bringen. Es bleibt ihnen nichts übrig... Fritz und Schultz, unfreiwillige Schicksalsgenossen haben es bis zu den letzten Tage des Zweiten Weltkrieges geschafft, nicht aufzufallen, sich nirgends in ernste Gefahr zu bringen. Da erhalten sie den Auftrag, eine Geldkassette ins Reichsluftfahrtministerium mitten im Zentrum von Berlin zu bringen. Es bleibt ihnen nichts übrig, den Befehl auszuführen, so sinnlos er in dieser Zeit der Auflösung auch ist. So machen sie sich mit zwei schon recht klapprigen Fahrrädern auf, mitten hinein ins Chaos. Schönes Buch


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