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Die Frauen vom Savignyplatz

Roman

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Weil die Liebe uns gehört!

Berlin, 1925: Als Vicky von ihrem Mann verlassen wird, denkt sie gar nicht daran, sich einen neuen Gatten und Ernährer zu suchen. Stattdessen erfüllt sie sich lieber einen Traum und eröffnet gemeinsam mit ihrer besten Freundin eine Buchhandlung. Und zwar nur für Frauen. Der kleine Laden am Savignyplatz sorgt von Anfang an für Aufsehen. Schon bald werden sie zu Ikonen der aufkeimenden Emanzipation, aber auch Ziel konservativer Anfeindungen. Doch dann wirft Vicky plötzlich alle guten Vorsätze über Bord und das ausgerechnet wegen eines Mannes ...

„Joan Weng weckt das Berlin der Goldenen Zwanziger mit seinem Glamour zu neuem Leben.“ Stuttgarter Zeitung
Portrait
Joan Weng, geboren 1984, studierte Germanistik und Geschichte und promoviert über die Literatur der Weimarer Republik. Bei Aufbau Taschenbuch sind die Romane »Das Café unter den Linden« und »Die Frauen vom Savignyplatz«, sowie die Kriminalromane »Feine Leute« und »Noble Gesellschaft« lieferbar.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 05.10.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7466-3425-8
Verlag Aufbau TB
Maße (L/B/H) 19/11,3/2,7 cm
Gewicht 254 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 23449
Buch (Taschenbuch)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Liebe & Emanzipation

Janett Rautenberg, Thalia-Buchhandlung Neubrandenburg

Vorneweg muss gesagt sein: Wer bei dem Wort "Groschenroman" die Hände über dem Kopf zusammenschlagen möchte, sollte dieses Buch nicht lesen. "Die Frauen vom Savignyplatz" ist ein leichter Roman für zwischendurch, wenn man einfach mal abschalten möchte. Im Großen und Ganzen geht es um die Liebe und Emanzipation. Vicky ist mit dem 5. Kind schwanger, arbeitet für ihre Eltern unentgeltlich als Fleischereifachverkäuferin und wird von ihrem Mann betrogen und sitzengelassen. Sie liest für ihr Leben gerne Groschenromane, ihr Credo: Frauen haben schon genug eigene Probleme und Traurigkeiten, da muss man nicht auch noch so etwas lesen, also sucht frau Abwechslung in der leichten Lektüre fürs Herz. Daraus fasst sie den Entschluss, die erste Buchhändlerin Berlins zu werden. In den Zwanzigern ist das ein sehr gewagter Schritt, denn die Emanzipation ist noch in den Kinderschuhen und die Nazis fangen an, ihr Unheil zu verbreiten. Der Roman ist schon spannend und hat interessante Themen, aber ist eben leider doch am Ende eine sehr leichte Liebesgeschichte...

In dieser Buchhandlung hätte ich nur zu gern gestöbert

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Wer auf der Suche nach einer leichten, unterhaltsamen Lektüre ist, dem empfehle ich „Die Frauen vom Savingyplatz“. Joan Weg führt uns - wie schon in ihrem Roman „Das Cafè unter den Linden“ ins Berlin der glamourösen Roaring-Twenties. Nachdem ihr Leben nicht lief wie geplant, erfüllt sich Vicky einen für damalige Zeiten gewagten Traum: Sie eröffnet am Savingyplatz einen Buchladen für Frauen, in dem sie leichte Unterhaltsliteratur verkauft. Vor 100 Jahren kein leichtes Unterfangen, zumal die Frau in der Gesellschaft nicht emanzipiert war. Wird Vicky es trotz aller Widrigkeiten schaffen, ihr neues Leben zu meistern? Wer den Berliner Savignyplatz mit all seinen individuellen Buchläden kennt, der hätte hier sicherlich gern gestöbert. Joan Weng lässt uns Flair und Zeitgeist der damaligen Zeit gut spüren. Die lebendige Beschreibung der verschiedenen Charaktere gepickt mit humorvoller Berliner Mundart machen den Roman zu einem Lesevegnügen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
27 Bewertungen
Übersicht
18
6
3
0
0

von einer Kundin/einem Kunden am 08.07.2019
Bewertet: anderes Format

Schöne Geschichte über eine Frau, die ihre Träume lebt. Die Aufbruchsstimmung der 1920er ist besonders gut eingefangen - gelungene, leichte Unterhaltung!

Stimmung der 2oer toll eingefangen, glaubwürdige Protagonistin die Familie und Freiheitsdrang lebt.
von Sabrina Schneider am 08.06.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Das Cover ist so toll und hat dadurch erst meine Aufmerksamkeit geweckt. Die Stimmung dieses Buches fängt für mich die Atmosphäre der Zwanziger Jahre ein. Einerseits das Partymachen, die Aufbruchsstimmung und die Spießigkeit der "normalen Bürger" und der Freiheitsdrang der Frauen. Die Hauptprotagonistin Vicky ist farbig ... Das Cover ist so toll und hat dadurch erst meine Aufmerksamkeit geweckt. Die Stimmung dieses Buches fängt für mich die Atmosphäre der Zwanziger Jahre ein. Einerseits das Partymachen, die Aufbruchsstimmung und die Spießigkeit der "normalen Bürger" und der Freiheitsdrang der Frauen. Die Hauptprotagonistin Vicky ist farbig gezeichnet, das Agieren in den Situationen denn sie ist mutig ist trotzdem für ihren Mann und die Kinder da, verlangt aber ihre Freiheiten um sich selbst zu verwirklichen. Ich wäre in ihrer Buchhandlung zu Besuch gewesen. Und einen mir neuen Begriff für Wohlfühlbücher habe ich auch noch gelernt. Der Schreibstil ist angenehm verständlich ohne dabei zu seicht zu werden. Von Joan Weng hatte ich bisher noch nichts gelesen werde es aber wieder tun. Ich vergebe für diese Geschichte 4 gute Sterne.

Sirup für den Geist
von einer Kundin/einem Kunden am 15.03.2019

Die 17jährige Vicky, Metzgertochter und Verlobte von Herrn Tucherbe Ebert lässt sich zum Entsetzen ihrer Eltern auf den Fürsorgestipendiaten Willi Genzer ein und heiratet ihn schließlich als sie schon in anderen Umständen ist. Mehr schlecht als recht bringt Willi die wachsende Familie durch, die im Elternhaus widerwillig gedulde... Die 17jährige Vicky, Metzgertochter und Verlobte von Herrn Tucherbe Ebert lässt sich zum Entsetzen ihrer Eltern auf den Fürsorgestipendiaten Willi Genzer ein und heiratet ihn schließlich als sie schon in anderen Umständen ist. Mehr schlecht als recht bringt Willi die wachsende Familie durch, die im Elternhaus widerwillig geduldet wird. Schließlich verlässt Willi die Familie und Vicky's Vater hat doch noch Hoffnung die Tochter nach einer Scheidung gut zu verheiraten. Aber Vicky denkt selbst mit Kind Nummer 5 im Bauch gar nicht daran sich einen neuen Ernährer zu suchen. Sie wagt den Schritt in die Selbstständigkeit und eröffnet einen Buchladen für Bücher die ihr am Herzen liegen, Bücher zum Träumen, die sich wie Sirup um ihren Geist legen oder wie ihre Kritiker sagen Schundromane. Die Handlung spielt in den 20er Jahren in Berlin und die zu Beginn der Geschichte noch sehr junge und sehr einfältige Vicky wächst im Laufe der Jahre über sich hinaus. Sie wird zur liebevollen Mutter, reflektiert nach dem Scheitern ihrer Ehe auch ihre eigenen Fehler und ist plötzlich Vorreiterin der Emanzipation und gründet ohne Fachkenntnisse einen Buchladen. Für mich war die Geschichte nicht sehr glaubhaft erzählt und ich konnte mich mit der Protagonistin auch nicht so recht identifizieren. Ich hätte mir auch mehr Bezug zum geschichtlichen Hintergrund gewünscht. Leider wurde Zeitgeschichtliches nur als Randnotiz in den Roman eingeflochten. Trotz flüssigem Erzählstil konnte mich das Buch leider nicht fesseln.