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Die Frauen vom Savignyplatz

Roman

Joan Weng

(28)
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Beschreibung

Weil die Liebe uns gehört!

Berlin, 1925: Als Vicky von ihrem Mann verlassen wird, denkt sie gar nicht daran, sich einen neuen Gatten und Ernährer zu suchen. Stattdessen erfüllt sie sich lieber einen Traum und eröffnet gemeinsam mit ihrer besten Freundin eine Buchhandlung. Und zwar nur für Frauen. Der kleine Laden am Savignyplatz sorgt von Anfang an für Aufsehen. Schon bald werden sie zu Ikonen der aufkeimenden Emanzipation, aber auch Ziel konservativer Anfeindungen. Doch dann wirft Vicky plötzlich alle guten Vorsätze über Bord und das ausgerechnet wegen eines Mannes ...

„Joan Weng weckt das Berlin der Goldenen Zwanziger mit seinem Glamour zu neuem Leben.“ Stuttgarter Zeitung

»Joan Wengs literarische Zeitreise in die Jahre der Berliner Bohème ist beste Unterhaltung, mit sympathischen Charakteren leicht erzählt vor authentischer Kulisse.«

Joan Weng, geboren 1984, studierte Germanistik und Geschichte und promoviert über die Literatur der Weimarer Republik. Bei Aufbau Taschenbuch sind die Romane »Das Café unter den Linden« und »Die Frauen vom Savignyplatz«, sowie die Kriminalromane »Feine Leute« und »Noble Gesellschaft« lieferbar.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 05.10.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7466-3425-8
Verlag Aufbau TB
Maße (L/B/H) 19/11,3/2,7 cm
Gewicht 256 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 61782

Buchhändler-Empfehlungen

Liebe & Emanzipation

Janett Rautenberg, Thalia-Buchhandlung Neubrandenburg

Vorneweg muss gesagt sein: Wer bei dem Wort "Groschenroman" die Hände über dem Kopf zusammenschlagen möchte, sollte dieses Buch nicht lesen. "Die Frauen vom Savignyplatz" ist ein leichter Roman für zwischendurch, wenn man einfach mal abschalten möchte. Im Großen und Ganzen geht es um die Liebe und Emanzipation. Vicky ist mit dem 5. Kind schwanger, arbeitet für ihre Eltern unentgeltlich als Fleischereifachverkäuferin und wird von ihrem Mann betrogen und sitzengelassen. Sie liest für ihr Leben gerne Groschenromane, ihr Credo: Frauen haben schon genug eigene Probleme und Traurigkeiten, da muss man nicht auch noch so etwas lesen, also sucht frau Abwechslung in der leichten Lektüre fürs Herz. Daraus fasst sie den Entschluss, die erste Buchhändlerin Berlins zu werden. In den Zwanzigern ist das ein sehr gewagter Schritt, denn die Emanzipation ist noch in den Kinderschuhen und die Nazis fangen an, ihr Unheil zu verbreiten. Der Roman ist schon spannend und hat interessante Themen, aber ist eben leider doch am Ende eine sehr leichte Liebesgeschichte...

In dieser Buchhandlung hätte ich nur zu gern gestöbert

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Wer auf der Suche nach einer leichten, unterhaltsamen Lektüre ist, dem empfehle ich „Die Frauen vom Savingyplatz“. Joan Weg führt uns - wie schon in ihrem Roman „Das Cafè unter den Linden“ ins Berlin der glamourösen Roaring-Twenties. Nachdem ihr Leben nicht lief wie geplant, erfüllt sich Vicky einen für damalige Zeiten gewagten Traum: Sie eröffnet am Savingyplatz einen Buchladen für Frauen, in dem sie leichte Unterhaltsliteratur verkauft. Vor 100 Jahren kein leichtes Unterfangen, zumal die Frau in der Gesellschaft nicht emanzipiert war. Wird Vicky es trotz aller Widrigkeiten schaffen, ihr neues Leben zu meistern? Wer den Berliner Savignyplatz mit all seinen individuellen Buchläden kennt, der hätte hier sicherlich gern gestöbert. Joan Weng lässt uns Flair und Zeitgeist der damaligen Zeit gut spüren. Die lebendige Beschreibung der verschiedenen Charaktere gepickt mit humorvoller Berliner Mundart machen den Roman zu einem Lesevegnügen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
28 Bewertungen
Übersicht
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Berlin in den 20ern
von Eliza am 01.04.2020

Die Frauen vom Savignyplatz ist ein erfrischender und kurzweiliger Ausflug in das Leben der sogenannten „Goldenen Zwanziger“ in Berlin. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten habe ich im Laufe des Lesens immer mehr mit der Hauptdarstellerin mitgefiebert. Das Cover ist durchweg bunt gehalten. Im oberen Teil des Bildes, sieht m... Die Frauen vom Savignyplatz ist ein erfrischender und kurzweiliger Ausflug in das Leben der sogenannten „Goldenen Zwanziger“ in Berlin. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten habe ich im Laufe des Lesens immer mehr mit der Hauptdarstellerin mitgefiebert. Das Cover ist durchweg bunt gehalten. Im oberen Teil des Bildes, sieht man eine sehr elegant gekleidete Frau, welche mit ihrer rechten Hand eine Perlenkette umfasst. In der unteren Hälfte sind ein Gebäudepanorama sowie breite Alleen abgebildet, welche sehr stark an den Savignyplatz in Berlin erinnern. Der Klappentext fasst den groben Hintergrund der Handlung kurz und prägnant zusammen und legt dem Leser dabei die konkreten Details der Handlung noch nicht offen. Die hautsächliche Handlung der Geschichte erzählt von der Metzgertochter Vicky Genzer, welche nach einigen persönlichen Erlebnissen versucht ihren Traum von einer eigenen Buchhandlung zu verwirklichen. Die Handlung führt die Leser dabei in den Anfängen der 1920iger Jahre, weshalb eine zeitliche Einordnung relativ einfach ist. Die wesentlichen Themen der Erzählung sind: Liebe, Familie, Emanzipation, Literaturfaszination, sowie das Aufkeimen des Nationalsozialismus in Deutschland. Vicky Genzer steht dabei als Hauptprotagonistin für ein sich änderndes Frauenbild. Obwohl sie von ihrem Mann als schwangere Frau von bereits vier geborenen Kindern verlassen wird, zeigt Sie, dass das Frauenbild, welches heute als selbstverständlich erachtet wird, bereits in der damaligen Zeit seine Entwicklung fand. Die starke und trotz Rückschlägen strikt ihren Weg gehende Persönlichkeit der Hauptdarstellerin lässt den Roman eine Heldin des Alltags werden. Trotz der sehr starken Hauptdarstellerin ist es der Schriftstellerin gelungen auch die Nebenfiguren der Handlung nicht zu sehr zu vernachlässigen. Wesentlich zu erwähnen sind neben dem Ehemann von Vicky Wilhelm Genzer, ihr zeitweise platonischer Freund und früherer Verlobter Jakob Ebert, ihre Freundin Lisbeth sowie ihr „Lieblingsbruder“ Bambi. Dieser wurde im Laufe der Geschichte zu meiner Lieblingsfigur. Durch die Kriegserfahrungen des ersten Weltkrieges psychisch für verrückt erklärt, zeigt dieser doch in entscheidenden Situationen eine erstaunliche Klarheit von Verstand und Hilfe. Dieses Zusammenspiel zwischen einem auf der einen Seite wirren Hirn und andererseits klarem Verstand in schwierigen Situationen hat mich durchweg fasziniert! Die Spannung der Erzählung findet durch die immer mehr persönliche Ausweglosigkeit der Situation einen sehr opulenten Rahmen. Die Geschichte lebt auch vor allem durch das wilde Berlin der zwanziger Jahre, welches über alle Aspekte von gesellschaftlichen Moralvorstellungen eher nur süffisant lächeln konnte. Der Aufbau der Geschichte ist chronologisch und es sind keine wesentlichen Zeitsprünge erkennbar. Der Schreibstil der Schriftstellerin ist locker und leichtfüßig. Die Geschichte lebt von Dialogen und verzichtet auf verblümte Beschreibungen von Handlungen und Orten. Als Zielgruppe des Romans kommen sowohl Anhänger historischer Romane als auch Fans der „goldenen Zwanziger“ in Frage. Er ist wegen seiner besonders ausgeprägten Hauptdarstellerin tendenziell eher für Frauen aller Altersklassen geeignet. Ich bin insgesamt positiv angetan von der Geschichte der Autorin. Als einzig kleiner Kritikpunkt ist anzumerken, dass die Beschreibung der Orte und Handlungsspielfelder meiner Meinung insgesamt etwas zu kurz angelegt war. Trotz allem ist der Roman aber empfehlenswert, da er neben den Anfängen der Emanzipation vor allem einen guten und sehr kurzweiligen Einblick in das wilde Berlin der zwanziger Jahre gibt.

von einer Kundin/einem Kunden am 08.07.2019
Bewertet: anderes Format

Schöne Geschichte über eine Frau, die ihre Träume lebt. Die Aufbruchsstimmung der 1920er ist besonders gut eingefangen - gelungene, leichte Unterhaltung!

Stimmung der 2oer toll eingefangen, glaubwürdige Protagonistin die Familie und Freiheitsdrang lebt.
von Sabrina Schneider am 08.06.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Das Cover ist so toll und hat dadurch erst meine Aufmerksamkeit geweckt. Die Stimmung dieses Buches fängt für mich die Atmosphäre der Zwanziger Jahre ein. Einerseits das Partymachen, die Aufbruchsstimmung und die Spießigkeit der "normalen Bürger" und der Freiheitsdrang der Frauen. Die Hauptprotagonistin Vicky ist farbig ... Das Cover ist so toll und hat dadurch erst meine Aufmerksamkeit geweckt. Die Stimmung dieses Buches fängt für mich die Atmosphäre der Zwanziger Jahre ein. Einerseits das Partymachen, die Aufbruchsstimmung und die Spießigkeit der "normalen Bürger" und der Freiheitsdrang der Frauen. Die Hauptprotagonistin Vicky ist farbig gezeichnet, das Agieren in den Situationen denn sie ist mutig ist trotzdem für ihren Mann und die Kinder da, verlangt aber ihre Freiheiten um sich selbst zu verwirklichen. Ich wäre in ihrer Buchhandlung zu Besuch gewesen. Und einen mir neuen Begriff für Wohlfühlbücher habe ich auch noch gelernt. Der Schreibstil ist angenehm verständlich ohne dabei zu seicht zu werden. Von Joan Weng hatte ich bisher noch nichts gelesen werde es aber wieder tun. Ich vergebe für diese Geschichte 4 gute Sterne.


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