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Unter uns nur Wolken

Roman

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Taschenbuch
Mag die Erinnerung auch gehen, die Liebe bleibt.

Tom ist ratlos: Sein Großvater Florian hat Alzheimer und lehnt jede Hilfe ab. Während bei Florian das Gestern verschwindet, sucht Tom im Heute verzweifelt eine Pflegerin. Doch keine will bleiben, denn sobald Tom die Wohnung verlässt, wird der charmante alte Herr zum Ekelpaket. Bis Ani vor der Tür steht. Ohne Wohnung, dafür mit Liebeskummer. Alle Versuche, Ani zu vergraulen, scheitern. Allmählich beginnt Florian sich ihr zu öffnen und gegen das Vergessen anzuerzählen. Vor allem von seiner großen Liebe Greta. Und verändert damit nicht nur sein Leben, sondern auch das von Ani und Tom.

Berührend und witzig: ein Generationenroman, der unter Lachen zu Tränen rührt.

Portrait

Ulrike Mayrhofer und Carmen Schmit, die beiden Autorinnen hinter dem Pseudonym Anna Pfeffer, sind seit ihrer gemeinsamen Schulzeit in Wien befreundet und haben zusammen Geschichten geschrieben. Heute leben sie in Hamburg und Wien, sind zusammen 75 Jahre alt, haben zwei Männer, sechs Kinder und einen Hund.

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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 07.12.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7466-3430-2
Verlag Aufbau
Maße (L/B/H) 18,8/11,3/2,5 cm
Gewicht 228 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 202278
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

V. Harings, Thalia-Buchhandlung

Eine herzerwärmende und besondere Geschichte über Alzheimer und die Veränderung die damit einhergeht. Trotz allem müssen wir an der Liebe festhalten und uns öffnen.

R. Braun, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Ein Buch zum Lachen und Weinen. Ein Buch das noch lange nachwirkt.

Kundenbewertungen

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“Unter uns nur Wolken” ist ein Roman der erschüttert, bewegt und die Tränen in die Augen treibt.
von Susi Aly am 29.08.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Das Autorenduo Anna Pfeffer ist überwiegend als Rose Snow bekannt, unter dem sie Romantasy Werke schreiben. Dabei wünschte ich mir so sehr, die Werke unter Anna Pfeffer, würden genauso viel Aufmerksamkeit bekommen. Ihr neuer Roman ist nicht nur wunderschön und atmosphärisch in seiner Gestaltung. Er verfügt auch über unglaublich... Das Autorenduo Anna Pfeffer ist überwiegend als Rose Snow bekannt, unter dem sie Romantasy Werke schreiben. Dabei wünschte ich mir so sehr, die Werke unter Anna Pfeffer, würden genauso viel Aufmerksamkeit bekommen. Ihr neuer Roman ist nicht nur wunderschön und atmosphärisch in seiner Gestaltung. Er verfügt auch über unglaublich viel Herz. Ein Werk der beiden Ladys und ich bin im Nu durch. Viel zu schnell, ist es vorbei. Im neuen Roman geht es um Florian, Ani und Tom. Dabei erfährt man die Perspektiven von letzteren beiden. Was ihnen unheimlich viel Tiefe verschafft. Es hat keine zwei Sekunden gedauert und ich hab sie unglaublich ins Herz geschlossen. Ani, die so viel mehr ist, als ihr bewusst ist. Tom, der so eine schwere Last auf seinen Schultern trägt. Florian, der so sehr zu kämpfen hat und dabei versucht sein Herz zu verschließen. Ganz besonders Florians Schicksal hat mich ungeheuer bewegt und zum weinen gebracht. Ein Schicksal das so unglaublich schwer und tragend ist. Das es die Wolken am Himmel wegwischt. Eine Krankheit die oft unterschätzt wird und gerade deswegen finde ich es so wichtig darüber zu schreiben. Aufzuzeigen was es mit sich zieht und wie sich nicht nur der Erkrankte, sondern auch das Umfeld dabei verändert. Dabei durchläuft man verschiedene Stadien, die hier sehr gut aufgezeigt werden. Wut, Schmerz, Glück, Resignation. In diesem Roman geht es darum. Die beiden Autorinnen zeigen mit sehr viel Feingefühl auf, was für ein schwerer Weg es ist. Für alle Beteiligten. Wenn man Ani erlebt, hat man das Gefühl, sie wird mit einer weiteren Prüfung herausgefordert. Sie hatte es nicht leicht. Ständig kommen von unterschiedlichen Seiten neue Einschläge und dann ist da Florian, der ihr das Leben zur Hölle macht. Ich habe Ani unglaublich bewundert, wie sie dem ganzen standgehalten hat und nicht aufgegeben hat. Sie ist so zerbrechlich, dass ich jeden Moment dachte, das war es jetzt. Doch nicht Ani. Sie ist eine starke und mutige , junge Frau, die weiterkämpft, auch wenn bereits alles verloren ist. Das schafft nicht nur mehr Hoffnung bei ihr, sondern auch bei ihrem Umfeld. Florian hat mich regelrecht wahnsinnig gemacht mit seinen Attacken und jedes Mal treibt er es eine Stufe weiter. So sehr man ihn zum Teufel wünscht, so sehr weiß man aber, daß er sich seine eigene Beständigkeit bewahren möchte und das viel Angst in ihm verborgen liegt. Das waren Aspekte an diesem Roman, die mir wirklich ans Herz gingen. Und doch hängt man irgendwann nur noch in der Luft und weiß nicht mehr weiter. Ich war geschockt, wie weit er mit seinem Treiben ging. Es verunsichert und macht zornig. Aber ein anderer Teil in mir konnte es verstehen und nachvollziehen. Er ist an einem Punkt in seinem Leben angekommen, an dem er verletzbarer kaum sein könnte. An dem ihm buchstäblich alles entgleitet , was ihn ausmacht. Ich hab diesen Roman so wahnsinnig gern gelesen. Er hat mich von einer Gefühlswelle in die nächste katapultiert. Es hat mir die Tränen in die Augen getrieben. Der Schmerz, das Unausweichliche und die Hoffnungslosigkeit dahinter. Man sieht das fortschreiten der Krankheit und fühlt sich so machtlos. Doch trotz allem gelingt es Freude und Glück zu empfinden. Diese kleinen Momente, die das Leben wertvoller machen. Die zeigen, du bist nicht allein. Hier ist nicht nur ein großartiger Roman über eine sehr wichtige Thematik entstanden. Auch die zwischenmenschlichen Aspekte haben mich berührt und ich fühlte es einfach so sehr, so intensiv und kraftvoll. Ich hatte nicht das Gefühl, es zu lesen. Ich war ein Teil davon. So herzzerreißend, so wunderschön und traurig zugleich. Es hat mir das Herz jedes Mal ein bisschen mehr gebrochen. Ich hab geweint. Vor Freude, vor Trauer und am Schluss, war in mir alles wieder ganz. Ich konnte nach vorn blicken, heilen und einfach mit einem wehmütigen Blick zurückschauen. Ein Roman der so authentisch, wie das Leben selbst ist und gerade deswegen so emotional. Man durchläuft Höhen und Tiefen. Empfindet tiefen und allumfassenden Schmerz, Verzweiflung, die zu einer Bürde heranwächst und alles mit sich reißt. Ein Roman, der die alltäglichen Sorgen vergessen und erkennen lässt, um was es wirklich im Leben geht. Hier wachsen nicht nur Menschen zusammen, sie finden auch zu sich selbst und erkennen was in Ihnen steckt. Ich konnte mich wahnsinnig gut in die Charaktere hineinversetzen, die authentischer und greifbarer kaum sein könnten. Man kann es nicht beschreiben, was es mit einem anstellt. Man muss es fühlen. Ein Roman, der einfach auf jede Leseliste gehört. Fazit: “Unter uns nur Wolken” ist ein Roman der erschüttert, bewegt und die Tränen in die Augen treibt. Ich war regelmäßig dem Abgrund nah. Weil es so tief, so gewaltig und echt war. Es ist das Leben und deswegen hat es mich auch nicht mehr losgelassen. Das Leben bietet mehr als persönliches Liebesleid. Manchmal muss man nach vorn blicken und erkennen, was das Leben uns gibt. Aber auch was es in der Lage ist, uns zu nehmen. Ein so bewegendes und wichtiges Werk, das auf jede Leseliste gehört

Thema Demenz gut umgesetzt, traurig, emotional, aber auch humorvoll
von janaka aus Rendsburg am 11.06.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

*Inhalt* Florian hat Alzheimer und vergrault eine Pflegerin nach der anderen. Sein Enkel Tom ist darüber nicht erfreut, denn er muss ja arbeiten. Doch bei Ani ist alles anders… sie braucht diesen Job dringend, sie hat Liebeskummer, keine Wohnung und keinen Job. Sie beißt sich durch und bekommt langsam Zugang zu Florian… *Mei... *Inhalt* Florian hat Alzheimer und vergrault eine Pflegerin nach der anderen. Sein Enkel Tom ist darüber nicht erfreut, denn er muss ja arbeiten. Doch bei Ani ist alles anders… sie braucht diesen Job dringend, sie hat Liebeskummer, keine Wohnung und keinen Job. Sie beißt sich durch und bekommt langsam Zugang zu Florian… *Meine Meinung* "Unter uns nur Wolken" von Anna Pfeffer ist ein emotionaler Roman über das Leben mit einem demenzkranken Angehörigen. Der Schreibstil des Autorenduos ist trotz des ernsten Themas leicht und locker. Die Charaktere sind lebendig und authentisch, in Florian habe ich meine Oma gesehen. Sie konnte auch sehr charmant sein, aber dann auch ziemlich boshaft. Diese Krankheit ist echt fies und ich habe tageweise ziemlich dran zu knabbern. In die Hilflosigkeit von Tom kann ich mich sehr gut hineinversetzen und ich habe sehr mit ihm gelitten. Ani hat von heute auf morgen alles verloren und findet nun im Haushalt von Florian und Tom etwas Halt. Deshalb lässt sie sich auch nicht von den manchmal echt fiesen Streichen von Florian vertreiben. Die Geschichte wird abwechselnd von Ani und Tom erzählt, so bekommt man beide Sichten zu sehen. Das gefällt mir richtig gut. So ist es ziemlich leicht, sich in die beiden hineinzusetzen. *Fazit* Diesen Roman habe ich sehr gerne gelesen, er ist nachdenklich, humorvoll und hat mich sehr berührt. Von mit bekommt er eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne.

Eine berührende Geschichte
von friederickes Bücherblog aus Berlin am 05.03.2019

Cover: Ein wunderschönes Cover, das in seinen schönen Farben und den drei kleinen Zeichnungen sehr zurückhaltend auf das Thema zeigt. Liest man den Klappentext, dann ist die Harmonie und Übereinstimmung des Buches zu fühlen. Die Einladung das Buch lesen zu wollen ist angekommen. Die Geschichte (Achtung: Spoiler!): G... Cover: Ein wunderschönes Cover, das in seinen schönen Farben und den drei kleinen Zeichnungen sehr zurückhaltend auf das Thema zeigt. Liest man den Klappentext, dann ist die Harmonie und Übereinstimmung des Buches zu fühlen. Die Einladung das Buch lesen zu wollen ist angekommen. Die Geschichte (Achtung: Spoiler!): Großvater Florian ist an Alzheimer erkrankt und will keinerlei Hilfe annehmen, dabei schreitet sein Vergessen immer weiter voran. Toms Bemühungen eine Pflegerin zu finden und zum Bleiben zu bewegen scheitert immer wieder, denn kaum ist er aus dem Haus, tut Florian alles, aber wirklich alles, um die Pflegerin zu verjagen. Sein Enkel ist verzweifelt, bis eines Tages Ani vor der Tür steht, die gerade ohne Wohnung aber mit viel Liebeskummer unterwegs ist und schon deshalb nicht einfach so davonläuft, auch nicht, als er vermehrt seine Gemeinheiten auspackt. Florian beginnt sich langsam zu verändern und erzählt von seiner großen Liebe Greta. Stück für Stück ändert sich sein Leben und auch das von Tom und Ani. Meine Meinung: Dieses Buch hat mich gleich in seinen Bann gezogen, denn das Thema Alzheimer in einer zarten Liebesgeschichte zu behandeln ist sehr gelungen. Die Autorinnen haben abwechselnd aus der „Ich“ Perspektive von Tom und Ani erzählt. Diese Perspektive lässt die tiefe Nähe zu, die man für dieses Buch braucht. Sie schreiben in einer leichten, sehr gut verständlichen und flüssigen Sprache. Die Figuren sind in ihren Charakteren wunderbar und sehr gut ausgearbeitet und agieren glaubhaft. Etwas gestolpert bin ich über den doch meines Erachtens sehr jugendlich klingenden Namen Florian, der auch in der täglichen Anrede zwischen Enkel und Opa benutzt wird. Und nicht ganz übereinander gebracht habe ich auch, die zuweilen über das Ziel hinausschießenden Aktionen von Florian, um Ani zu vergraulen. Manchmal, so denke ich, ist etwas weniger, doch viel mehr. Auch wenn ich weiß, dass das ein wenig das Salz in der Suppe des Buches ist. Insgesamt aber ist das Thema fabelhaft und mit sehr viel Gefühl aufgegriffen und in die Geschichte eingearbeitet. Ein wunderbares Buch, das mich zum Lachen und zum Weinen gebracht hat. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung. Friedericke von „friederickes Bücherblog“