Vielleicht sind wir alle Monster

Jugendthriller

Michaela Weiss

(4)
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
14,90
14,90
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei

Weitere Formate

Beschreibung

Eines Abends sehe ich einen Mord.
Eigentlich will ich nichts damit zu tun haben.
Trotzdem schleiche ich mich in das Leben derer, die darin verwickelt sind.

Was das alles auslöst begreife ich erst viel zu spät.
Ich spüre eine Verbindung zu diesen Menschen.
Und doch behandele ich sie wie Puppen in meinem Theater.

Welche Wahrheit steckt wohl hinter dem Mord?
So schnell verfängt man sich in einem gefährlichen Spiel um Angst, Trauer und Wut.
Und all diese Gefühle werden in einem lauten Knall explodieren.

Das alles ist irgendwie verrückt.
Aber vielleicht ist in Wahrheit nichts und niemand normal.
Vielleicht tun wir alle bloß so

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 180
Erscheinungsdatum 15.05.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95876-556-6
Verlag Brighton Verlag GmbH
Maße (L/B/H) 21,1/14,9/1,5 cm
Gewicht 329 g
Auflage 1. Auflage

Kundenbewertungen

Durchschnitt
4 Bewertungen
Übersicht
1
3
0
0
0

Ein kurzer, aber intensiver Roman, dessen Story mehr als nur eine Facette hat!
von einer Kundin/einem Kunden aus Velbert am 21.03.2021

Niklas sieht zufällig, wie ein Mann jemanden erschießt und dieser Mord lässt ihn nicht los. Deswegen schleicht er sich in das Leben der betroffenen Personen. Der Roman ist in Form eines Tagebuch geschrieben, sodass wir alle Emotionen und Gedankengänge sowie Aktionen, die geschehen sind, persönlich vom Protagonisten erzähl... Niklas sieht zufällig, wie ein Mann jemanden erschießt und dieser Mord lässt ihn nicht los. Deswegen schleicht er sich in das Leben der betroffenen Personen. Der Roman ist in Form eines Tagebuch geschrieben, sodass wir alle Emotionen und Gedankengänge sowie Aktionen, die geschehen sind, persönlich vom Protagonisten erzählt bekommen. Durch diesen Schreibstil wird die Geschichte durchdringend und man als Leser fühlt sich direkt angesprochen. Interessant sind hierbei die vielen Fragen, die sich Niklas stellt, auf die er aber keine Antwort erwartet. Stattdessen regt es den Leser zum Nachdenken an, denn ohne in seiner außergewöhnlichen Situation gewesen zu sein, kann man seine Sicht nur schwer verstehen. Zum Beispiel die Frage, wie viel von dem, was die Menschen sagen, tatsächlich wahr ist oder ähnliches. Das machte den ganzen Roman spannender und mit angesprochenen Fragen, wie „Seltsam nicht?“ hatte ich das Gefühl, dass Niklas direkt zu mir spricht. Dabei ist seine Geschichte wirklich einzigartig, wenn nicht sogar ziemlich seltsam, denn Niklas ist schon ein anspruchsvoller und ausgefallener Charakter. Wir wissen, was er fühlt, als er den Mord gesehen hat, aber auch was danach geschieht, wenn er mit dem Mörder in Kontakt geht, wobei niemand anderes weiß, wer das Opfer umgebracht hat, oder sich mit Sophia trifft, die die Schwester des Verstorbenen ist. Ich konnte Niklas' verschrobene Art gut leiden, vor allem, da man als Leser oft auf einprägsame und außergewöhnliche Geschichten aus ist und dieses Buch wirklich der Gipfel dessen ist. Niklas spricht mit Jan offen über den Mord und möchte alles darüber erfahren, was irgendwie pervers ist, aber wer möchte es nicht auch mal gerne wissen. Man hat nicht oft die Möglichkeit dazu. Dabei mochte ich seine aufdringlichen Versuche und seinen Humor, auch wenn er ernst sein kann und ihn das Thema viel beschäftigt. Keiner von uns weiß, was Niklas an dem Fall so faszinierend findet, aber es ist unterhaltsam und zum Teil auch lehrreich. Sophia ist über den Tod ihres Bruders traurig und Niklas scheint der einzige zu sein, der sie aufmuntert. Auch wenn das eine gewisse Ironie hat, wenn Sophia unbedingt herausbekommen will, wer der Mörder war und Niklas das längst weiß. Auch die Verbindung zwischen ihnen verändert sich mit der Zeit, obwohl Niklas selbst zugibt, dass er Jan und Sophia als Puppen in einem Theater verwendet. Jan und Sophia sind beide freundliche und gute Menschen und am Ende bekommt man auch heraus, warum Jan Alex umgebracht hat und das ist wirklich ein haarsträubender Grund gewesen. Aber neben dem intensiven Schreibstil hat mich vor allem das Ende überzeugt. Es kam überraschend und ich bin mir sicher, dass damit niemand gerechnet hat und genau deswegen ist es das perfekte Ende zu einem tiefgreifenden Buch. Jeder sollte das Buch einmal gelesen haben und sich den Abgründen der menschlichen Seele stellen, denn vielleicht sind wir wirklich alle tief in unserem inneren Monster!

Regt zum Nachdenken an
von einer Kundin/einem Kunden aus Eschenbach am 10.03.2021

Der Protagonist von "Vielleicht sind wir alle Monster" ist ein junger Mann, der sich als anders wahrnimmt als die anderen Menschen. Er scheint sich unklar über seine Persönlichkeit und Motive zu sein, zumindest behauptet er das von sich selbst. Als er einen Mord beobachtet und ein paar Tage später auch noch mit dem Täter ins Ges... Der Protagonist von "Vielleicht sind wir alle Monster" ist ein junger Mann, der sich als anders wahrnimmt als die anderen Menschen. Er scheint sich unklar über seine Persönlichkeit und Motive zu sein, zumindest behauptet er das von sich selbst. Als er einen Mord beobachtet und ein paar Tage später auch noch mit dem Täter ins Gespräch kommt, entwickelt er eine voyeuristische Neugierde bzgl des Falls. Dieses Buch von Michaela Weiß ist im Tagebuchstil verfasst. So etwas hatte ich bislang noch nicht gelesen, deshalb fand ich das interessant. Einziger Kritikpunkt dazu ist, dass die Zeiten nicht immer diesem Stil entsprechend gewählt wurden, so sind manche Passagen eben tagebuchtypischer als andere. Am schönsten an der Geschichte finde ich, dass man sich unweigerlich fragt, wie man sich selbst in der Situation verhalten würde. Außerdem kommt man nicht umhin, das teilweise doch recht eigenwillige Verhalten des Protagonisten zu reflektieren. Alles in allem ist "Vielleicht sind wir alle Monster" ein interessantes Buch, das zum Nachdenken anregt.

Er spielt ein Theaterstück mit den Menschen um sich herum - DAS wird ihm zum Verhängnis
von einer Kundin/einem Kunden aus Hattersheim am 15.02.2021

Als Niklas Zeuge eines Mordes wird, geht er nicht zur Polizei. Den Mörder Jan sieht er zufällig in einer Bar wieder und kommt mit ihm ins Gespräch. Nun versucht er selbst, die Menschen rund um den Ermordeten ausfindig zu machen und in deren Leben zu treten. Beim Arbeitsplatz des Mörders taucht er auf. Auch den Wohnort des Versto... Als Niklas Zeuge eines Mordes wird, geht er nicht zur Polizei. Den Mörder Jan sieht er zufällig in einer Bar wieder und kommt mit ihm ins Gespräch. Nun versucht er selbst, die Menschen rund um den Ermordeten ausfindig zu machen und in deren Leben zu treten. Beim Arbeitsplatz des Mörders taucht er auf. Auch den Wohnort des Verstorbenen sucht er auf, gibt sich als Bekannter des Verstorbenen Alex aus und gerät mit dessen Schwester in Kontakt, die ihm auch vom Termin der Beerdigung erzählt, zu der er hingeht. Die beiden kommen sich näher und Niklas steht in Konflikt - die Wahrheit sagen oder schweigen? Als er der Wahrheit auf den Grund kommt, wird diese ihm selbst zum Verhängnis... Sensationsgeilheit und Psychospielchen - ein Buch, in einzelne überschaubare Kapitel unterteilt, mit solch einem Protagonisten habe ich gerne gelesen.

  • Artikelbild-0