Warenkorb
if (typeof merkur !== 'undefined') { $(document).ready(merkur.config('COOKIECONSENT').init); }

Die verlorene Schwester

Roman

Weitere Formate

Bern, 1968: Nach dem Tod ihres Vaters werden die Schwestern Marie und Lena ihrer erkrankten Mutter von der Schweizer Fürsorge weggenommen und im Kinderheim untergebracht. Kurz darauf werden die Kinder von der Behörde, wie damals üblich, getrennt und an Pflegefamilien „verdingt“. Während es die Altere zunächst noch gut getroffen zu haben scheint, landet die Jüngere an einem Ort des Schreckens. Werden die Mädchen einander jemals wiedersehen? Zürich, 2008: Die ehrgeizige Investmentbankerin Anna gerät in eine persönliche Krise, als sie zufällig herausfindet, dass sie adoptiert wurde. Ihre Mutter kann ihre Fragen zu ihrer Herkunft nicht beantworten, so dass sie sich mit Hilfe der Journalistin Claudia auf die Suche nach ihren leiblichen Eltern begibt. Schon bald stoßen die beiden Frauen auf die Geschichte der Verdingkinder von damals. Nach den historischen Fällen der Verdingkinder der Schweiz erzählt.
Rezension
"Wenn die Autorin Linda Winterberg sich ein Thema vornimmt, dann schaut sie hinter die Kulissen. Harte Fakten werden in eine phantasievolle und zu Herzen gehende Geschichte transformiert, an deren Ende der Leser betroffen das Buch sinken lässt" Wiesbadener Kurier 20181128
Portrait
Hinter Linda Winterberg verbirgt sich Nicole Steyer, eine erfolgreiche Autorin historischer Romane. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern im Taunus und begann im Kindesalter erste Geschichten zu schreiben, ganz besonders zu Weihnachten, was sie schon immer liebte. In der Aufbau Verlagsgruppe liegen von ihr die Romane „Das Haus der verlorenen Kinder“, „Solange die Hoffnung uns gehört“, "Unsere Tage am Ende des Sees", „Die verlorene Schwester“, „Für immer Weihnachten“ sowie der erste Teil der Hebammen-Saga „Aufbruch in ein neues Leben“ vor.
… weiterlesen
  • Artikelbild-0
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 448
Erscheinungsdatum 09.11.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7466-3452-4
Verlag Aufbau TB
Maße (L/B/H) 20,5/13,1/3,8 cm
Gewicht 442 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 3057
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
12,99
12,99
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
PAYBACK Punkte
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Ihr Feedback ist anonym. Wir nutzen es, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Wenn Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kundenservice wenden.

Buchhändler-Empfehlungen

R. Braun, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Ein hochemotionaler und tiefgründiger Roman über das Schicksal von Schweizer „Verdingkindern“, der von der ersten bis zur letzten Seite in Atem hält. Absolute Leseempfehlung!

Die verlorene Schwester

Anke Hackler, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Linda Winterberg schafft es das wichtige und erschreckende Thema der Verdingkinder in der Schweiz gekonnt zu erzählen. Eine wirklich ergreifende Geschichte, die einen so schnell nicht mehr loslässt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
70 Bewertungen
Übersicht
58
12
0
0
0

Ergreifende Lektüre
von einer Kundin/einem Kunden aus Wangerland am 13.02.2020

Ein Thema, dessen Existenz nicht unbedingt bekannt ist und daher umso wichtiger, dieses aufzunehmen. In mitreißender Erzählweise wird der Leser mit den Schicksalen der Protagonistinnen konfrontiert und erlebt ein Wechselbad aus Empörung, Entsetzen, tiefem Mitgefühl und Hilflosigkeit. Es geht um Kinder - und deren Schicksale nur ... Ein Thema, dessen Existenz nicht unbedingt bekannt ist und daher umso wichtiger, dieses aufzunehmen. In mitreißender Erzählweise wird der Leser mit den Schicksalen der Protagonistinnen konfrontiert und erlebt ein Wechselbad aus Empörung, Entsetzen, tiefem Mitgefühl und Hilflosigkeit. Es geht um Kinder - und deren Schicksale nur lesend begleiten zu können, macht tief betroffen. Die Parallelkonstruktion auf der erzählerischen Ebene, die in verschiedenen Zeitebenen unterschiedliche Frauen in den Mittelpunkt stellt und auch die über weite Anteile unklare Identifizierung der erwachsen gewordenen Protagonistinnen - mag verwirren, wirkt aber zugleich auch erlösend aus der jeweils dicht erzählten Kindheitsperspektive. Der Wechsel zwischen den Jahren und den einzelnen Personen, macht die Schwere des Erzählstoffes erträglich. Die Auflösung zum Ende vermag in einzelnen Aspekten zu glatt, zu einfach, zu unwahrscheinlich anmuten - ist aber aufgrund der intensiven Erzählweise und des großen Verdienstes, sich in erzählerischer Form, einem solch schlimmen, empörenden und verstörenden Kapitels der schweizerischen Geschichte anzunehmen, absolut im Toleranzbereich. Sehr empfehlenswert - aber keine leicht "verdauliche" Lektüre!

Gern gelesen
von einer Kundin/einem Kunden aus Eschershausen am 24.01.2020

Mir hat das Buch gut gefallen. Gute Geschichte, flüssig geschrieben und sehr ergreifend. Gut das dieses Thema aufgegriffen wurde, kaum vorzustellen wie lange diese Praxis noch bestand.

Die verlorene Schwester
von einer Kundin/einem Kunden aus Herzogenbuchsee am 20.01.2020

Spannendes Buch über tragische beschämende Schicksale in der Schweiz. Zweitklassmenschen und dies noch vor so kurzer Zeit!