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Milo - Geliebter Todesengel

Thriller

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"Milo – Geliebter Todesengel" ist ein Action-Thriller, der den Leser atemlos durch die Seiten jagt. Ein Buch, das sich liest wie ein Film – rasant, actionreich und doch tiefgründig.
Ein deutscher Unternehmensberater rettet in San Francisco einer geheimnisvollen Frau namens Milo das Leben. Sie ist ein ehemaliges Mitglied der Yakuza. Der erste Kuss entfacht die große Liebe in ihm.
Um sich von den Dämonen seines Vaters, die ihn heimsuchen, zu befreien, gibt er für sie sein bisheriges Leben auf.
Er ist wie besessen von ihr und lässt sich von ihr ausbilden.
Beide geraten ins Visier des organisierten Verbrechens. Sie erhalten einen Auftrag, der sie nach Tokio lockt und durch den sie in ein echtes Inferno stolpern. Gemeinsam stellen sie sich dem ultimativen Kampf ...
"Die Geschichte basiert auf einer wahren Begebenheit. Mit diesem Buch schreibe ich nicht nur die gemeinsamen Erlebnisse der letzten Jahre nieder, sondern versuche verzweifelt, den "Bruder" wiederzufinden, der mir alles bedeutet." – M.E. Fiend
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 368 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 18.04.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783947612109
Verlag Mainebook Verlag
Dateigröße 1913 KB
Verkaufsrang 43.234
eBook
8,99
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Kundenbewertungen

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Einschläfernder Unsympath
von einer Kundin/einem Kunden aus Clausthal-Zellerfeld am 14.06.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Marcus ist unglücklich in seinem Beruf und versucht seine Probleme in Alkohol zu ertränken. Dann trifft er auf Milo. Diese Frau fasziniert ihn. Das Cover fand ich sehr ansprechend und auch der Klappentext klang als wäre dies ein Buch genau nach meinem Geschmack. Leider hab ich mich getäuscht, denn dieses... Marcus ist unglücklich in seinem Beruf und versucht seine Probleme in Alkohol zu ertränken. Dann trifft er auf Milo. Diese Frau fasziniert ihn. Das Cover fand ich sehr ansprechend und auch der Klappentext klang als wäre dies ein Buch genau nach meinem Geschmack. Leider hab ich mich getäuscht, denn dieses Buch hat sich für mich als nicht lesbar herausgestellt. Zu beginn lernt man erst mal den Ich-Erzähler Marcus kennen, der die Welt eher in schwarzen Tönen sieht und einen gewaltigen Vaterkomplex mit sich herum trägt. Mit leicht selbstzerstörerischen Tendenzen wie es schien. Etwas viel auf einmal, aber gut, Marcus hat ja noch einige Seiten vor sich um sich entwickeln und seinen Pessimismus über Board zu werfen. Aber dieser beständige Trübsinn schlug auch mir aufs Gemüt und ich schwankte beim Lesen zwischen Schlaf und Wut. Oder genauer gesagt hat mich Marcus', und dann auch Milos, Gehabe einfach nur aufgeregt und mich gleichzeitig schläfrig gemacht. Beide Charaktere wurden mir von Seite zu Seite unsympathischer und ich konnte sie beim besten Willen nicht ernst nehmen, geschweige denn mögen. Unter diesen Voraussetzungen macht Lesen einfach keinen Spaß und ist eher Qual als Unterhaltung und Zeitvertreib. Deswegen habe ich dieses Buch leider nach knapp 100 Seiten frustriert abgebrochen, wie ich gestehen muss. Aber ich konnte mich nicht dazu überwinden weiterzulesen. Ich fand es einfach nur schrecklich, dabei klang es so vielversprechend.

Langweiliger Todesengel
von NiWa aus Euratsfeld am 08.06.2018

Marcus Wirtmann ist von seinem Leben fadisiert. Der triste Arbeitsalltag raubt ihm zunehmend die letzten Energiereserven, während er in einer grauen Welt unterzugehen droht. Doch in San Francisco lernt er die mysteriöse Milo in einer brenzligen Situation kennen und verliebt sich kurzerhand in sie. Jedoch ist Milo kein Mädchen... Marcus Wirtmann ist von seinem Leben fadisiert. Der triste Arbeitsalltag raubt ihm zunehmend die letzten Energiereserven, während er in einer grauen Welt unterzugehen droht. Doch in San Francisco lernt er die mysteriöse Milo in einer brenzligen Situation kennen und verliebt sich kurzerhand in sie. Jedoch ist Milo kein Mädchen von nebenan, sondern ein gefährlicher Todesengel, der ganz genau weiß, was er will. An diesem Buch hat mich Marcus Wirtmanns Leben neugierig gemacht. Wer kennt das nicht? Aus Job, abendlichen Vergnügungen und manch privater Verpflichtung wird allzu rasch grauer Alltag, wo sich die tristen Tage nahtlos und unspektakulär aneinanderreihen. Manchmal ist es gut, wenn gar nichts passiert. Doch manchmal kann einem dieses Nichts zu viel werden. Und genau das ist bei Marcus der Fall. Marcus kämpft mit sich, seinem Leben und seinem Job. Er hasst es. Er ist als Unternehmensberater bei SAP angestellt und hat dauernd mit anstrengenden Kunden zutun. Hier hatte der Protagonist für mich eindeutig Identifikationspotential, weil mein Arbeitsalltag bei mir ähnlich gestrickt ist. Argumentieren, brillieren und überzeugen - das kann oft richtig nervtötend sein. Diesmal ist Marcus mit seinem Kollegen in San Francisco unterwegs. Nach den auslaugenden Kundengesprächen wird abends das eine oder andre Gläschen gehoben, damit der Tag ausklingen kann. Allerdings hat Marcus einen starken Hang zu Übertreibungen und gibt sich schon in aller Frühe einen kleinem Muntermacher - Whiskey pur - hin. Dieser Einsteig hat mir alles in allem sehr gut gefallen, weil der Autor auf das Alltagstier anspielt, dem wir alle aufgesessen sind: "Morgens aufstehen. Einen Scheißjob machen. Abends hinlegen. Ist das etwa alles?" (S. 32) Hier hat er mir oftmals aus der Seele geschrieben, obwohl ich mit der Whiskey-Taktik des Protagonisten wenig anfangen kann. Dann lernt Marcus den titelgebenden Todesengel Milo kennen. Zu Milo kann ich nicht besonders viel sagen, weil man kaum etwas über sie erfährt. Sie ist eine Kämpferin und scheint aus Quentin Tarantinos "Kill Bill" entsprungen zu sein. Mit einem Samuraischwert haut sie ihren Gegenspielern auf die Finger und zieht Marcus in ihren Bann. Marcus schmeißt darauf sein Leben hin und fängt bei Milo eine Lehre als Killer an. Dieser Teil hat mich stark an den Film "Fight Club" erinnert. Wie im Film entflieht der Protagonist seinem grauen Leben indem er durch Kämpfen seinen Körper spürt und zu einem richtig harten Typen wird. Damit wäre die Grundhandlung auch schon erzählt und ich frage mich ernsthaft, wo denn die wirkliche Handlung abgeblieben ist. Über das ganze Buch hinweg reiht sich eine Actionszene an die andere. Gefühlt war ich ständig in Kampfhandlungen involviert, mit Marcus im Training mit Blut beschmiert, es wurden Wunden versorgt oder Whiskey inhaliert. Im Übrigen ist der Whiskey-Konsum in diesem Buch ein eigenes Thema, denn er ist Milos Lebenselixier. Andauernd schütten sich Milo und Marcus Hochprozentiges rein und erklären Jim Beam zur Nahrungsquelle Nummer eins. Ich glaube, das sollte einen charmant-herben Zug in die Handlung bringen, hat aber auf mich eher wie Product Placement gewirkt: "Mit einem riesigen fetten Grinsen betrachte ich abwechselnd Milo und unser Lebenselixier. Ich bin wahrhaftig der glücklichste Mann der Welt." (S. 120) Ich persönlich konnte mit den Beschreibungen und der Handlung nicht viel anfangen. Wie gesagt, der Einstieg in Marcus bescheidenen Arbeitsalltag hat mich gepackt und ich war ganz gespannt, wie es dann weitergeht. Meine Spannung war allerdings rasch verflogen, als sich nur noch eine Actionszene an die andere reiht. Bemerkenswert ist allerdings der geniale Schreibstil des Autors. Locker-leicht mit derber Sprachgewalt hätte er mich sofort bei der Hand gehabt, wenn ein nachvollziehbarer Spannungsbogen vorhanden gewesen wäre. Meiner Meinung nach werden hier wohl männliche Fantasien bedient oder das Traumbild einer merkwürdigen Partnerschaft kreiert. Wahrscheinlich handelt es sich eher um ein Männerbuch, das bei mir schlicht an der falschen Adresse gelandet ist. Wer neugierig auf den Todesengel Milo ist, sollte sich unbedingt selbst ein Bild von ihr machen. Denn es ist trotz meiner Kritik ein spezielles Buch, das dem richtigen Leser bestimmt besser gefällt.

Ich habe mich beim Lesen, wie in einem guten Actionfilm gefühlt
von einer Kundin/einem Kunden am 08.05.2018

Inhalt: Als Unternehmensberater arbeitet Marcus Wirtmann nicht selten achtzig Stunden in der Woche. Gemeinsam mit seinem Kollegen Patrick reist er von Land zu Land, hält Vorträge und versucht die Kunden zu überzeugen. Am Abend feiern beide gerne exzessiv. Koffeintabletten sorgen am Tag dafür, dass der Körper funktioniert. Für seinen konsumorientierten,... Inhalt: Als Unternehmensberater arbeitet Marcus Wirtmann nicht selten achtzig Stunden in der Woche. Gemeinsam mit seinem Kollegen Patrick reist er von Land zu Land, hält Vorträge und versucht die Kunden zu überzeugen. Am Abend feiern beide gerne exzessiv. Koffeintabletten sorgen am Tag dafür, dass der Körper funktioniert. Für seinen konsumorientierten, oberflächlichen und hedonisitischen Lifestyle zahlt Marcus einen Preis: Er leidet unter Vergesslischkeit, hat Halluzinationen und Depressionen. Marcus hat weder Freunde noch ein Lebensziel. Eines Abends begibt sich der Unternehmensberater mit einer Partybekanntschaft auf einen Streifzug durch die Straßen. Plötzlich hört er das Wort ?Bitch?. Er schaut sich um und bemerkt eine Frau, die in einem Auto sitzt und gelangweilt drein blickt. Die Beleidigung galt ganz offensichtlich ihm. Marcus reagiert nicht. Doch die Fremde gibt nicht auf und provoziert ihn weiter. Es kommt zu einer Prügelei, bei der Marcus den Kürzeren zieht. Bei diesem ersten Zusammentreffen wird es nicht bleiben. Milo, so der Name der Unbekannten, und Marcus begegnen sich ein weiteres Mal. Marcus kommt Milo diesmal aber gegen die Yakuza zu Hilfe. Diese beiden ungewöhnlichen ersten Treffen sorgen dafür, dass der Unternehmensberater die junge Kämpferin mit dem Samuraischwert nicht mehr vergessen kann. Vielleicht ist es die Freiheit, der Mut oder auch der Kampfgeist, den Milo ausstrahlt. Was auch immer es ist, Marcus fasst einen Entschluss, der sein Leben für immer verändern soll. Er folgt Milo und beginnt ein neues Leben an ihrer Seite, in ihrer Welt. Einer völlig neuen, unbekannten sowie unberechenbaren Welt, die voller Gefahren steckt. Schreibstil: In Milo ? geliebter Todesengel begleitet der Leser den dreißig Jahre alten Unternehmensberater Marcus Wirtmann, der unter einem schweren familiären Trauma und seinem Beruf leidet, der ihm keinerlei Freiheiten lässt. Marcus hat weder Hobbies, noch Träume, geschweige denn Freunde. Er leidet unter Depressionen, Schizophrenie und Gedächtnislücken. Sein Leben ändert sich von einem Tag auf den anderen, als er auf die lateinamerikanische Kämpferin Milo trifft. Milo ist, wie der Titel des Buches schon sagt, ein wahrer Todesengel. Sie kennt keine Gnade, sie zu besiegen ist nicht einfach. Irgendetwas an der jungen Frau ist es, was Marcus anzieht. Von einem Moment auf den anderen beschließt er sein bisheriges Leben aufzugeben und Milo zu folgen. Er lässt sich nicht abwimmeln. Dass Milo ihn mehrfach verbal und auch mit körperlicher Gewalt zurückweist, schreckt Marcus nicht ab. Diese Hartnäckigkeit scheint Milo zu beeindrucken. Sie beschließt Marcus als ihren Lehrling aufzunehmen. Es beginnt eine harte Lehrzeit für den Unternehmensberater. Milo kennt keine Gnade. Sie hat keine Zeit für Schwächlinge. Aus Marcus wird ein knallharter Kämpfer. Die Entwicklung des Protagonisten schreitet schnell voran. Mitleid und Scham kennt er bald nicht mehr. Ganz im Gegenteil: Bald schon findet sich der Leser mit Marcus in einem actiongeladenen Szenario mit wilden Verfolgungsjagden auf dem Motorrad, Schießereien, bei denen den Gegnern direkt ins Gesicht geschossen wird und noch ein cooler Spruch im Nachhinein fällt, wieder. Auch ein Zurück wird es für Marcus, der das aber auch gar nicht will, bald nicht mehr geben. Er braucht eine neue Identität, sein Gesicht ist als Amokläufer im Fernsehen zu sehen. Auch die japanische Mafia will ihn bald tot sehen. Die Geschäfte, in die Milo verwickelt ist, sind auch schon bald Marcus Problem, dem er sich gerne stellt. Denn für Marcus zählt nur noch eins: Die Frau an seiner Seite, in die er sich hoffnungslos verliebt hat und das neue Leben, was ihm so viel mehr Erfüllung bietet, als die Zeit zuvor als Unternehmensberater ohne Ziele und Träume. Beim Lesen dieses Buches habe ich mich oft, wie in einem guten Actionfilm gefühlt. Zum Durchatmen kommt man hier nicht. Eine rasante Szene, wechselt sich mit der nächsten ab. Gut geschriebene Nahkampfszenen findet der Leser hier ebenso, wie Schusswechsel. Auch eine Liebesgeschichte der etwas anderen Art fehlt nicht. Marcus würde alles für seinen Todesengel tun. Auch Milo ist bald bereit für ihren Partner Opfer zu bringen. Die Liebesbeziehung der beiden ist ähnlich wie ihr Alltag. Auch hier werden Schläge und Ohrfeigen ausgeteilt, es geht etwas härter zur Sache. Fazit: Milo ? Geliebter Todesengel ist ein actiongeladener Roman, der in Hollywoodfahrwassern schippert. M.E. Fiend schont den Leser nicht eine einzige Sekunde, seine Beschreibungen der Kampfszenen sind detailgenau und kurzweilig zu lesen. Die Geschichte ist weitgehend auf die Darstellung äußerer Geschehnisse konzentriert. Zuschlagen oder schießen ist das eine, aber auch noch in jeder Situation einen coolen Spruch auf Lager zu haben, gehört für die Protagonisten untrennbar dazu. Das alles ist unrealistisch. Wie George Lucas aber mal zu seinem STAR WARS sagte: die Explosionsgeräusche im Weltall (wo man doch im Vakuum gar nichts hören kann) sind gar keine Geräusche, sondern Teil der Filmmusik. Wer es unbedingt realistisch will, sollte sich allerdings ein Sachbuch kaufen und nicht diesen Roman lesen. Alles in allem weiß Fiend seine Leser gut zu unterhalten. Der Leser muss allerdings nicht jenseits der Worte eine transzendente Bedeutung suchen. Buchzitate: ?Hier ist es nicht sicher. Und warum stinkt das gesamte Haus nach chinesischem Essen?? Ich beiße in das staubigte Croissant und huste, weil ich die Antiquität in die Lunge bekomme. Ohne zu zögern, schieße ich dem Penner ins Gesicht. Schuldgefühle? Reue? Nein. Nichts. Und diesmal stehe ich nicht neben mir oder versuche, wie ein verdammtes Weichei meine Tat zu verharmlosen. Ich bin ich selbst, Marcus Wirtmann. Niemand sonst. Es ist, als wäre ein Schalter in meinem Gehirn umgelegt worden, als würde mir meine Menschlichkeit entgleiten.