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Der Junge, der zu viel fühlte

Wie ein weltbekannter Hirnforscher und sein Sohn unser Bild von Autisten für immer verändern

Lorenz Wagner

(9)
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Beschreibung

EIN BUCH, DAS UNSEREN BLICK AUF AUTISTEN VERÄNDERN WIRD

Als Henry Markram ein autistisches Kind bekam, zählte er zu den berühmtesten Hirnforschern der Welt. Er arbeitete am Weizmann-Institut und am Max-Planck-Institut, gewann zahlreiche Forschungspreise und hielt Vorträge auf der ganzen Welt. Seine Methode, die misst, wie Zellen sich vernetzen, wurde internationaler Standard. Doch dann kam Kai. Und Fragen und Sorgen lagen auf einmal im Kinderzimmer, zwischen Teddybär und Mondlampe. Markrams geachtete Aufsätze vermochten seinem Sohn weniger zu helfen als das Liederbuch, aus dem er ihm abends vorsang. Und so stürzte sich der Hirnforscher auf die Frage, was Autismus wirklich ist. Nach Jahren gelang ihm der Durchbruch. Und seine Antworten stellten alles auf den Kopf, was man über Autismus zu wissen glaubte.

Autisten fehle es an Empathie, sie hätten kaum Gefühle, hieß es in Expertenkreisen. Nach jahrelanger Beschäftigung mit der Störung seines Sohnes ist Markram vom Gegenteil überzeugt: Kai fühlt nicht zu wenig, er fühlt zu viel. Seine Sinne, sein Hören, Fühlen und Sehen sind zu fein für diese Welt. Er muss sich zurückziehen, um sich vor dem Übermaß an Eindrücken zu schützen. Eine Theorie, die immer mehr Anhänger findet. Über Monate hinweg hat Journalist Lorenz Wagner die Familie Markram begleitet und erzählt in »Der Junge, der zu viel fühlte« eine berührende Vater-Sohn-Geschichte. Zugleich taucht er ein in die Forschung des Vaters und vermittelt anschaulich dessen bahnbrechende Erkenntnisse über Autismus und bisher unbekannte Seiten des menschlichen Gehirns. Ein faszinierendes Buch, das uns Autisten mit völlig anderen Augen sehen lässt.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 216
Erscheinungsdatum 21.09.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95890-229-9
Verlag Europa Verlage
Maße (L/B/H) 22,1/14,3/2,5 cm
Gewicht 396 g
Auflage 6. Auflage
Verkaufsrang 58212

Buchhändler-Empfehlungen

V. Harings, Thalia-Buchhandlung

Ein sehr beeindruckendes Portrait mit wissenschaftlichen Sachinformationen über die Makram Familie und ihren besonderen Sohn. Sollte jeder lesen der sich für Autismus interessiert.

Sehr beeindruckend!

Ulrike Ackermann, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Ein weltbekannter und -angesehener Hirnforscher, dessen Sohn Autist ist... Wie er als Vater handelt, als Wissenschaftler enorm herausgefordert ist und bereits vorhandene und gewonnene Erkenntnisse über Autisten über den Haufen schmeißt! Eine Geschichte, die mich unwahrscheinlich beeindruckt hat und von der ich mir wünsche, dass sie vielen Betroffenen eine Hilfe ist und bei Nichtbetroffenen das Verständnis und Einfühlungsvermögen wachsen lässt! Bitte lesen!

Kundenbewertungen

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9 Bewertungen
Übersicht
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Glatte 5 Sterne - lesen lesen lesen - auch wenn man nicht vom "Autismus" betroffen ist
von einer Kundin/einem Kunden aus Gmund am 11.08.2020

und wer davon / oder von der "Irrfahrt Diagnostik" betroffen ist - ist es jetzt ADHS oder Autismus oder...??? der sollte es ganz unbedingt lesen!!!! Spannend!!! Tiefe Einblicke in die Welt der Ärzte/Wissenschaft... - und er als Hirnforscher MIT autistischem Sohn der gleich 2 Blickwinkel abdeckt. SUPER

Über einen Wissenschaftler, der auch Vater ist
von fromme Helene am 02.08.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Das Buch schildert den Weg der wissenschaftlichen Erforschung und der Suche nach Behandlungsmethoden von Autismus und erzählt gleichzeitig die Geschichte der Familie Markram und ihres autistischen Sohnes Kai. Es wurde von einem Journalisten geschrieben, basierend auf den Interviews und Briefen und Dokumenten, die von der Fami... Das Buch schildert den Weg der wissenschaftlichen Erforschung und der Suche nach Behandlungsmethoden von Autismus und erzählt gleichzeitig die Geschichte der Familie Markram und ihres autistischen Sohnes Kai. Es wurde von einem Journalisten geschrieben, basierend auf den Interviews und Briefen und Dokumenten, die von der Familie zur Verfügung gestellt wurden. Leider kommt für meinen Geschmack Kai zu kurz. Er ist am Ende der Geschichte bereits 22 Jahre und mich hätte seine Sicht ebenfalls sehr interessiert. So basiert der Großteil der Erzählung auf den Erinnerungen von Vater und Mutter später auch auf die Schilderung Markrams zweiter Ehefrau. Der ständige Zwiespalt zwischen der Sicht der Eltern als Wissenschaftler und als Mutter und Vater wird gut transportiert. Besonders gut hat mir auch die Schilderung der wissenschaftlichen Erforschung und der Skepsis der alteingesessenen Spezialisten gefallen. Das Buch gibt einen guten Einblick in die Besonderheiten von Autisten und weist immer wieder darauf hin, diese Entwicklungsbesonderheit nicht als Krankheit oder Behinderung anzusehen. Autisten sind vollwertige Menschen, die über außergewöhnliche Talente verfügen. Besonders wichtig ist die Einzigartigkeit des Einzelnen. Laut Auffassung von Markram sagt die Diagnose Autismus nichts über die Stärken und Schwächen des Einzelnen aus. Sie ist nur eine Zusammenfassung veschieden möglicher „Symptome“ einer Mutationsgruppe in der langen Geschichte der Evolution. Viele der geschilderten Erlebnisse und Forschungsergebnisse haben mein Bild von Autisten verändert. Integration ist unsere Aufgabe. Leider ist das Buch mit sehr viel emotionalem Abstand geschrieben und kommt als reine Nacherzählung daher. Trotzdem habe ich es gerne gelesen. Der Inhalt zählt. Fazit: Lesenswert!

Ein Buch, das Ratgeber, Sachbuch und Biografie vereint. 100% empfehlenswert
von einer Kundin/einem Kunden aus Werne am 18.05.2020

Autisten: Menschen, die wenig bis keine Empathie haben und Gefühle nicht nachvollziehen können. Mit dieser Definition bin ich aufgewachsen, Autismus ist mittlerweile Teil der Allgemeinbildung. Henry und seine Forschung haben diese Definition schon vor Jahren widerlegt, trotzdem ist das noch nicht bei allen angekommen. Entge... Autisten: Menschen, die wenig bis keine Empathie haben und Gefühle nicht nachvollziehen können. Mit dieser Definition bin ich aufgewachsen, Autismus ist mittlerweile Teil der Allgemeinbildung. Henry und seine Forschung haben diese Definition schon vor Jahren widerlegt, trotzdem ist das noch nicht bei allen angekommen. Entgegen aller Erwartungen ist "Der Junge, der zu viel fühlte" aber kein Sachbuch, keine Seite ist langweilig oder vermittelt trockenen Stoff. Im Gegenteil, ich habe mich gefühlt, als würde ich einen Film sehen, so anschaulich wurde alles beschrieben. Weiter bei https://buch-traum.jimdofree.com/derjungederzuvielfühlte


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